Netze wurde schon 2012 im Mund genommen das uns 4000 km fehlen bzw erweitert werden müssen. Jetzt seit paar Jahren fehlen immernoch 6000 km. Haben wir jetzt in 11 Jahren nur geschafft 2000 km abzubauen oder wie?
Ja Gaskraftwerke kann man regeln aber diese fahren quasi nach einen Fahrplan Abweichungen nur mit Ausgleichsgeld, sprich wie der Geisterstrom bei Wind. Und die wollen mehr wie Cent wie PV oder Wind als Ausgleich.
Unsere Gesetze müssen halt unbedingt geändert werden damit dies anders gehandhabt wird.
Konzerne und große Firmen haben halt ziemlich viel Macht in Deutschland.
Und ja auch leider ein paar Bürger die keine Windkraft vor ihrem Ort haben wollen oder Stromnetze. Aber dies ist ja Geschichte kein Bürger kann jetzt dieses mehr aufhalten. Da es jetzt einfach gebaut werden darf. Letztes Jahr durch Bundestag und Rat Geschichte geschrieben. Genauso wie die Mega Gastanks vor Rügen jetzt gebaut werden. Die sind zwar falsch aber das Gesetz lässt es einfach so zu.
Wir sind ein Land, wo es keine von oben diktierte Meinung gibt, die in den Medien vertreten werden muss. Journalisten sind erstmal relativ frei darin, über alles zu berichten. Das siehst du ja auch, dass immer wieder über unangenehme Themen berichtet wird oder gegen Politiker geschossen wird oder deren Machenschaften aufgedeckt werden durch die Medien.
Jeder Sender und jede Zeitung hat oft auch eine politische Richtung und informiert auch entsprechend gefärbt.
Und dann hat man natürlich auch immer wieder Themen, die kollektiv verdrängt werden. Dann werden Dinge nicht benannt, man ist nicht ehrlich, man will nicht hinschauen usw. Da bin ich immer mal wieder am Staunen.
Aber das ist im Kleinen wie im Großen. So wie jeder Mensch Dinge verdrängt, sich schönredet oder sonstwie die Wahrheit verzerrt, so tun wir das auch kollektiv. Und auch das sind teilweise sehr unbewusste Prozesse.
Interessant ist auch, dass die Medien in unserer Kultur verhaftet sind. Beispiel: Es wird tendenziell zu viel über Negatives und Probleme berichtet. Man könnte viel mehr über das Gute und Gelingende berichten. Das ist auch wieder wie im Kleinen: Ein Chef, der nur die Fehler seiner Mitarbeiter sieht und nicht die vielen kleinen Dinge, die gut laufen. "Nicht getadelt ist schon gelobt genug." Das ist so ein wenig die deutsche Kultur: Überall Probleme sehen, überall äußern, was nicht geht, was man nicht darf, was man nicht machen sollte. Angst und kein Risiko eingehen. Konservativ, anstatt mal was zu wagen.
Aber zum Glück nicht nur, die mediale Landschaft ist schon recht vielseitig und man kann selber wählen.
So lange politiker in den aufsichtsräten der fernsehsender etc. sind, werden diese uns beeinflussen. Die paar sendungen, die den finger in die wunde legen, sind viel zu wenig, als dass man nicht von bewusster meinungsmache sprechen könnte. Hinzu kommt, dass die einzelnen parteien auch ihre 'medien' haben. Und da wird , gerade vor wahlen schön zu sehen, aufgedeckt, wo der gegner dreck am stecken hat. Man selbst war das ja nicht, würde man nie machen. Aber jemand "unabhängiges" , der darf das natürich. Gegen uns volk werden alle zur verfügung stehende medien gerichtet.
Bestes beispiel war die corona pandemie. Da wurde in den medien massiv so berichtet, um uns volk in die gewollte richtung zu lenken. Jeder, der das alles zur diskussion stellt, wird von den medien als Querdenker, reichsbürger, rechtsradikaler etc. Diskreditiert. Auch das hat methode, dies wird von oben so angeordnet. Alles wird im keim erstickt, was gefährden könnte, dass sich das volk zur wehr setzt. Wer beginnt sich zur wehr zu setzen, wird gnadenlos nieder gemacht. Gerade mit hilfe der medien.
In anderen ländern gibt es viel mehr bürgerentscheide. Bei uns nicht. Warum sollte das die wirtschaft genehmigen ?
So kannst Du das nicht sehen.
Natürlich sind Politiker in den Aufsichtsräten der öffentlich rechtlichen Sender, aber auf der anderen Seite haben wir Lobbyisten, die die Politiker beeinflussen. Bei der fehlenden fachlichen Qualifikation der Politiker generell auch keine schlimme Sache. So kommt wenigstens ein Quäntchen Wissen mit hinein. Gesteuert ja, aber wenigstens ein bisschen.
Jetzt bekommt der Minister "A" und hat natürlich gesagt, dass Solar, Wind und Wärmepumpe das non-plus-ultra sind. Ist ja auch nachhaltig. Macht Sinn. Nur kann man nicht mit der Brechstange die Energiewende einfach durchsetzen. Wie soll bitte ein Fachwerkhaus mit Denkmalschutz einfach die Fassade dämmen? Warum soll ich meine Gasheizung, die gerade mal 8 Jahre alt ist und noch immer abbezahlt wird, durch eine Wärmepumpe ersetzen? Gibt es jetzt die neue Heizung und den Umbau free of charge vom Staat? Niemals.
Unter dem Strich ist es einfacher, Wind und Solar abzuschalten, als Gas und Kohlekraftwerke von jetzt auf gleich abzuschalten. Im Prinzip nehmen die sich vom Wirkungsprinzip nichts anderes wie eine alte Dampfmaschine.
Durch den Wegfall der Energielieferanten Russland müssen wir alle halt schneller umdenken, als wir wollen. Da gibt es Aktionismus, auf dem Teppich bleibt keiner. Das ist fast schon Massenpanik.
Alles in allen haben wir mit unseren Solaranlagen den richtigen Schritt für UNS gemacht. Warten wir es ab, wie sich alles entwickelt. Bei den Massen an LPG, die jetzt importiert werden, wird es im nächsten Winter spannend.
Meine 2 Cent zu dem Thema,
LG, Wilm
2020 wurde 23% des erneuerbaren Stroms aus bioenergie gewonnen. Der kann auch auch eine lange Dunkelflaute überbrücken. Da sind wir noch nicht aber es geht. Daher ist deine Aussage falsch
Genauso ist es falsch das hier unterstellt wird der Wind weht bei Dunkelflaute flächendeckend nicht (Europaweit)
Russland
Du musst diese Heizung nicht ersetzen. Steht so nicht im Gesetz
Im Grunde geht's uns besser als immer dargestellt wird. Leider will man sich aufregen.
Mein Punkt bei der Energiewende ist das das alles technisch geht. Da braucht es keine wunderlösungen. Aber unbequem, aufwändig und erst mal teuer ist das ganze.
Mal ein Beispiel warum hier auch Chancen liegen: Was würde passieren wenn morgen mittag der Sprit an der Tankstelle nur 80ct kosten würde? Ich denke Anarchie...
Ich lade oft das EAuto so. 15ct/kWh. Weil Wind oder Sonne billigen Strom liefern
Bis 2045 dürfen Öl- und Gasheizung betrieben werden. Danach wahrscheinlich auch mit Bioöl oder Biogas soweit sind wir aber noch nicht das dies für 70% der jetzigen Gas Anlagen in Deutschland funktionieren würde.
Grundsätzlich braucht man eigentlich nur 65% erneuerbare Energie für das Heizsystem. Dieses kann man auf ganz unterschiedlichen Wegen erreichen.
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Unter dem Strich ist es einfacher, Wind und Solar abzuschalten, als Gas und Kohlekraftwerke von jetzt auf gleich abzuschalten. Im Prinzip nehmen die sich vom Wirkungsprinzip nichts anderes wie eine alte Dampfmaschine.
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Ja 2030 ist der Kohleaufstieg bis dahin soll hoffentlich die erneuerbaren Energien auf einem guten Weg sein.
Kohle ist halt sehr ineffizient.
In Deutschland gibt's das beste Gasnetzwerk das bleibt bestehen. Es fließt nur dann für Biogas.
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Durch den Wegfall der Energielieferanten Russland müssen wir alle halt schneller umdenken, als wir wollen. Da gibt es Aktionismus, auf dem Teppich bleibt keiner. Das ist fast schon Massenpanik.
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Ja klar und gerne sind wir von Russland getrennt stell dir Mal bitte vor was der Gaspreise jetzt kosten würde wenn wir weiter bezogen hätten. Und bezahlen seinen Krieg mit Gas, Öl und Uran. Alle anderen Exporte und Importe wurden schon da vor mit Kriegsbeginn gekappt.
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Alles in allen haben wir mit unseren Solaranlagen den richtigen Schritt für UNS gemacht. Warten wir es ab, wie sich alles entwickelt. Bei den Massen an LPG, die jetzt importiert werden, wird es im nächsten Winter spannend.
Meine 2 Cent zu dem Thema,
LG, Wilm
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Ja genau wir hier im Forum haben alle ein Schritt gemacht oder wollen es noch tun. Die breite Masse fehlt noch. LPG Gas ist ja nur eine Zwischenlösung. Mir gefällt sie gar nicht. Dort könnte man aber später Biogas lagern was von Wind und PV Überschuss gewonnen werden könnte. Kleine Feldversuche gibt es ja schon.
Da sieht man auch gut, wie das im Auge des Betrachters liegt. Ich fand die Berichterstattung in der Corona-Zeit hinreichend gut, um mir ein eigenes Bild zu machen. Es gab natürlich viel Widersprüchliches, was immer so ist, wenn keiner genau Bescheid weiß. Es gab Übertreibungen, Schwarzmalerei, Dummschwätzer, aber es gab genauso Expertise, an der man sich orientieren konnte.
hier liegst du leider nicht ganz richtig. Du schriebst "... Der kann auch auch eine lange Dunkelflaute überbrücken. Da sind wir noch nicht aber es geht. Daher ist deine Aussage falsch. Genauso ist es falsch das hier unterstellt wird der Wind weht bei Dunkelflaute flächendeckend nicht (Europaweit)
ist beides unrichtig! Auf der nachfolgenden Darstellung (Quelle: FH Aachen) siehst du die Windintensität in Deutschland und den Europäischen Ländern im ENTSO-E, mit denen wir nennenswerte Mengen Strom austauschen können.
Es gibt dieses "Irgendwo weht immer Wind" nicht. Wenn bei uns Flaute ist, ist es das meist auch im restlichen Europa. Selbst wenn das nicht so wäre, die Anzahl der WKA´s, welche am Standort "Irgendwo" stehen und nur für Deutschland Strom produzieren müssten, wäre gigantisch. Nicht machbar!
Die bekannte Unzuverlässigkeit der EE führen regelmäßig zu Dunkelflauten. Hier mal eine aus Dezember 2022 (Quelle: Agora-Energiewende)
zusehen ist ein Tage dauernder Zeitraum, wo weder Sonne, noch Wind irgendeinen nennenswerten Beitrag zur Stromversorgung geleistet haben. Und leicht abzulesen ist auch, dass in der Tat der ISAR-2 Reaktor alleine mehr Strom erzeugt hat, als ca. 30.000WKA und 2,5Mio Solaranlagen zusammen. Isar 2 hatte 1430MW Elektrische netto Dauerleistung - über 8000h pro Jahr!
Und nun? Mehr EE! Lasse uns mal überschlagen: Bedarf in dieser Zeit: ca. 70.000MW jede Stunde. Solar und WKA an Land: unter 1300MW, Wind auf See + Wasser (lauf und Pumpspeicher + Biogas (kann Grundlast!) zusammen ca. 12000MW. Es fehlen also locker 58.000MW! Das Ausland gibts ja auch noch. Über die Grenzkuppelstellen bekommen wir ca. 20.000MW rüber. Macht in Summe: 32.000MW. Nun fehlen nur 38.000MW! Das ist ne Menge Holz. Im Dezember hat uns die Kohle den Hintern gerettet, ausgerechnet die Kohle!
Selbst eine Verzehnfachung der Anzahl der WKA und der Solaranlagen bringen uns leider nicht ansatzweise etwas. Hier hilft nur Speicher, oder wie Voltmeter es schon schrieb: den ganzen Kraftwerkspark einfach ein drittes Mal vorzuhalten.
... Ich will nicht einseitig verstanden werden. Natürlich können Wind und Sonne im Sommer (zusammen) recht problemlos die gewünschte menge Strom erzeugen, gerade wenn weiter ausgebaut wird. Sollte aber in der Nacht der Wind nachlassen haben, wir das altbekannt Problem. Zu wenig Leistung im Netz= Frequenz sinkt. Nach Einsatz der verfügbaren Regelleistung läuft das in der nachfolgenden Darstellung (Quelle: BTU-Ctb) zu sehende Programm weitgehend automatisch ab:
Das sorgt für Unbehagen in meinem Magen! Mir macht das schon etwas Angst. Zumal die ganzen heiligen Wärmepumpen und die eine, oder andere Million an E-Autos hier ja noch nicht dabei sind...
Nein. Du siehst was die Anlagen in den einzelnen Ländern erzeugt haben. Du musst durch installierte Leistung im jeweiligen Land teilen um zu sehen wie stark da der Wind war.
Wenn du berücksichtigst das bei uns überproportional viel installierte Leistung ist wird das deutlich:
Zahlen aus 2016 hab ich nicht gefunden. Aber bei uns kam ja nichts dazu
Ich bestreite nicht das bei uns an einigen Tagen wenig Strom aus Wind und Sonne kommt. Aber das ist im Europäischen Verbund und mit bioenergie beherschbar. Meinetwegen kaufen wir auch Atomstrom aus Frankreich. Und ich streite auch nicht ab das du damit recht hast das es im Moment nicht geht. Mein Punkt ist vielmehr das das alles mit Technologie machbar ist die wir kennen, verstehen und nur bauen müssen.
Und da gilt dann wieder: aufwändig, evtl. unbequem und teuer. Aber machbar
Um die Innovationskraft der Menschheit deutlich zu machen schaue ich gerne auch mal zurück. Vor 17 Jahren wurde das IPhone präsentiert. Smartphones haben unseren Alltag in dieser Zeit deutlich verändert. Sehe nicht warum wir bis 2040 nicht Klimaneutral sein könnten.
Genau, manchmal ist es sinnvoll, einfach auch Dinge zu beginnen, obwohl wir jetzt noch nicht wissen, wie wir es hinbekommen. Einfach im Vertrauen darauf, dass uns schon was einfallen wird. Die Menschheit musste sich immer wieder mit solchen Herausforderungen auseinandersetzen und ist gerade dann besonders kreativ geworden.
Wenn man erst anfängt, wenn alles im Computer fertig modelliert und im Kleinen praktisch erprobt wurde, dauert es für Deutschland typisch noch 50 Jahre. Die Zeit haben wir einfach nicht. Also ruhig mal "unvernünftige" Dinge tun, die nicht zu Ende gedacht sind.
Aber ein Politiker kann sich natürlich nicht hinstellen und sagen: "Wir wissen auch noch nicht, wie das alles gehen kann, aber wir vertrauen auf unsere Ideen, die wir in Zukunft entwickeln werden." Das passt nicht zur deutschen Mentalität.
Das ist wie immer der Konsens der Fachwelt, an dem du zweifelst. ?
Das ist das Nervige, wenn man mit seiner Meinung einer kleinen Minderheit angehört. Dann werden ständig Dinge geschrieben, die im eigenen Weltbild völlig verkehrt sind.
Wobei es dabei übrigens nicht nur um Fakten geht, es geht auch um einen geeinten Willen: Ich denke, die meisten wollen doch mittlerweile so schnell es geht von fossilen Brennstoffen wegkommen. Und auch den Ausstieg aus der Atomkraft tragen doch die meisten grundsätzlich mit. Lediglich die Frage, ob wir unsere Atomkraftwerke nicht besser noch 2-3 Jahre hätten weiter laufen lassen sollen, die ging wohl zu Gunsten derer, die sich das gewünscht hätten, das waren wohl 59 %.
Persönlich erscheint mir das auch total sinnig, uns jetzt ordentlich ins Zeug zu legen, um fossile Energie möglichst schnell zu reduzieren.
was soll dein ins zeuglegen bringen wenn der rest der wellt nie mitmachen wird?
und warum macht der rest der welt nicht mit?
weil die noch politiker haben mit verstand in der birne.
also gehöre ich eben zur weltweiten minderheit, da fühle ich mich ganz wohl dabei.
übrigens ich würde auch gerne kein gas mehr verbrennen um meine bude warm zu halten statt dessen eigenversorgung und unabhängigkeit
aber nicht aus dem antrieb einer ideologie oder co2 sekte und auch nicht um jeden preis.
das wird doch sowieso nicht funktionieren es sei denn die da oben wissen was das ich nicht weiß, zb das es einen funktionsfähigen einsetzbaren fusionsreaktor gibt.
sonst kann doch eigentlich keiner so dumm sein sich den ast abzusägen auf dem man selbst sitzt.
die welt schreit nunmal nach öl und gas. die zeit wird kommen wenn man das nicht mehr benötigt aber nicht in den nächsten jahrzehnten, ich schätze das mal auf 100 jahre und mehr ganz realistisch ein.