Geisterstrom im Netz ? wohl PV Guerilla ☺️

@solarfreund

Dann macht sie das Wasser heißer bis es überkocht.

Davon hat zwar keiner was außer den Teefreunden, ABER DER VERDAMMTE WIRKUNGSGRAD IST DOCH BESSER

Dein blöder PV-Strom liegt ja bei 20,..% und nur weil Du damit TV glotzen, Wäsche waschen oder bügeln kannst

muss das ja nicht besser sein.

Es gibt sogar Kraftwerke die Kohle/Öl etc. verbrennen oder kleine unschuldige Atomkerne spalten um damit Wasser heiß zu machen und daraus wird dann Strom gemacht :wink:

Wenn das Ziel Strom sein soll, ist der Wirkungsgrad Null. ?

Wenn das Ziel ist, dass die ganze Verwandschaft im Sommer bei dir baden darf, hast du einen hohen Wirkungsgrad. ?

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Da stimme ich dir voll zu, der Ausbau der Erneuerbaren ist unumgänglich und notwendig.

Was mich bewegt ist der Titel des Threads "Geisterstrom", wie gelingt es uns die dann hoffentlich gut ausgebauten EE auch vollständig zu nutzen.
Es bringt ja nix, 200GW erneuerbare zur Erzeugung zu haben und dann 100GW abzuschalten und für die Abschaltung auch noch zu bezahlen.
Meiner Ansicht nach muss der Ausbau der Erneuerbaren begleitet werden vom Ausbau der entsprechenden Umwandlungs- und Speichermöglichkeiten, damit wir langfristig von den Fossilen wo immer möglich wegkommen.
Hier fehlt es meiner Ansicht nach an Plänen und politischen Vorgaben, damit auch dieser notwendige Ausbau vorangetrieben wird.
Und wenn dann so viel Energie da ist, dass wir damit sogar E-Fuels herstellen können ohne die sonstige Energieversorgung zu gefährden, na meinetwegen.
Bei einem Erzeugungspreis von 0,10€/KWh und einem "Umwandlungsverlust" von 90% bei Konvertierung in E-Fuels würde der Liter irgendwas zwischen 8,50 und 10€uro kosten zuzüglich der Gewinne der Konzerne.
Wer dann lieber mit E-Fuels, statt mit Strom fahren will, kann es sich ja dann überlegen.
Die Umwandlung in das erste oder maximal zweite speicherfähige Medium (H2 oder CH4) halte ich noch für förderungs- und unterstützungswürdig.
Wer E-Fuels will, der darf in Anbetracht der offensichtlichen Verschwendung nicht mit irgendwelchen Unterstützungen rechnen.
Damit das hier keiner missversteht, ich finde Autos mit Hubkolbenmaschinen absolut klasse und möchte sie nicht missen, für diese Vorliebe muss ich aber auch den Preis bezahlen, wenn es andere günstigere und energieeffizientere Technologien und Fortbewegungsalternativen gibt.

Herzliche Grüße

Ich habe auch mal ein CNG Fahrzeug gefahren.
Das Tanken hat genauso lang gedauert (ca. 5min), wie beim Benziner 50l reinzuballern und die Reichweite pro CNG Tankfüllung waren 300-400km. (20kg bei Verbrauch 5-6kg/100km)

Das Thema CNG hat meiner Ansicht nach gut funktioniert, nur die Konzerne haben ihre Entwicklungskapazitäten dann in Richtung E-Mobilität verschoben und das Thema CNG aufgegeben. (Ressourcenknappheit)

Für Wasserstoff-Tankstellen werden jetzt wieder Unsummen investiert um eine neue Infrastruktur zu bauen mit Kompression, Kühlung, etc.
Für Methan und CNG gibt es eine Infrastruktur, die sich leicht und mit viel weniger Aufwand ausbauen ließe.
Die bisherigen Well to Wheel Berechnungen, die ich gesehen habe enthalten keine Infrastrukturaufwendungen sondern gehen von deren Existenz aus.
Wenn ich also diesen Ausbau noch in die Berechnungen reinnehme sehen die Bilanzen nach meiner Wahrnehmung für Elektro und Wasserstoff deutlich schlechter aus.

Herzliche Grüße

alles ist erneuerbar auch gas, öl und kohle. es dauert nur länger.

es gäbe kein problem wenn wir nicht eins draus machen würden

Deswegen bin ich fan von LPG. Ist beim Benziner sogar nachrüstbar.

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Netter Artikel dazu heute:

Und: So schnell wie möglich sollen sechs neue Meiler gebaut werden. Frankreich rechnet offenbar auch mit steigender Nachfrage aus Deutschland.

@grumpy_badger

Mir ist beim Blick auf die Netz-Daten von SMARD kürzlich auch aufgefallen, dass Deutschland momentan recht viel Strom importiert. Hier mal die Daten für die letzten 10 Tage:

Was zunächst mal ganz klar auffällt: Wir haben zu wenig PV und Windkraft in Deutschland installiert. Selbst jetzt, an total sonnigen Juni-Tagen mit strahlend blauem Himmel und dem fast höchsten Sonnenstand des Jahres, schaffen wir es werktags auch um die Mittagszeit nicht, unseren gesamten Stromverbrauch (=rote Kurve) rein aus erneuerbaren Quellen zu decken. PV schafft zwar 39,7 GW (gestern um 13 Uhr) und alle Erneuerbaren zusammen 58 GW, aber der Verbrauch lag bei 63 GW. Da fehlt's noch!

Dann fällt auf, dass wir zur Zeit nachts massiv Strom importieren, vor einer Woche sogar rund um die Uhr. Das deckt sich mit dem obigen Artikel bezüglich Importen aus Frankreich.

Was mich aber wundert (und vielleicht weiß da jemand eine Erklärung): Dass die Kohlekraftwerke tagsüber weiterlaufen, auch wenn Stromüberschuss besteht, ist klar wegen deren thermischer Trägheit. Sie werden nachts dringend gebraucht, und tags bekommt man sie einfach nicht so schnell auf Null herunter. Aber warum laufen die Gaskraftwerke während der Mittagsspitze (bei Stromexport) mit 3 GW weiter? Gerade Gaskraftwerke sollte man ja eigentlich schnell zu- und abschalten können.