Gaspreise

da stimme ich Dir teilweise zu.
Mein Problem mit der Wärme ist tatsächlich die Innendämmung.
Eine Außendämmung würde die Hitze garnicht erst ins Mauerwerk rein lassen = im Sommer ideal

Aber dass Außendämmung grundsätzlich effizienter ist sehe ich so nicht. Wenn die Zimmerdecken isoliert sind ergibt das auch eine geschlossene, gedämmte Hülle - die allerdings wesentlich kleiner ist als bei einer Fassadendämmung = weniger Verluste im Winter.

Ist bei uns aber auch nicht durchgängig der Fall, gedämmte Decken haben wir nur im Bad und in der Vorratskammer im EG gemacht sowie im OG im Flur. Da geht also tatsächlich Energie verloren an den Geschossdecken. War während der Sanierungsphase eine Zeit- & Geldfrage. Durchgängig alle Decken ab zu hängen + zu dämmen hätten wir nicht gepackt.

Vielleicht hol ich das noch nach, die Decken im EG zu dämmen. Mal schauen, vermutlich eher nicht.

ja klar kompromisse muss man halt immer machen
aber wie gesagt besser als garnichts wie die meisten haben

für die, die das selbst machen wollen bietet sich eine gedämmte außenfassade mit hinterlüftung an so wie ich das bei mir alles in eigenleistung gemacht habe
ein paar erkenen die löcher in der fassade sind für 3 module als fassadenanlage optimaler platz im winter nicht verschattet
Moin,

je nach Stein für die Wand hätte man so super eine Fassadenheizung realiseren können... Gerade bei KS Stein kannst du mit einer LWWP über den Tag heizen und machst nachts die WP aus... das Ganze bei Vorlauftemp von unter 30°C...

Bei Innendämmung würde ich immer Holzfaser / Multipor bevorzugen, da der Aufbau unkritischer im Bezug auf Feuchtigkeit ist. Holzfaser hat noch den Vorteil, dass sie eine höhere spez. Wärmekapazität hat als Glaswolle. Ich habe im Dach daher: Steinwolle, Dampfbremse, Holzfaser, 2 x GKB. Zusammen mit Verschattung durch PVA, der Wandheizungen und BKA konnte die LWWP nur im Tagbetrieb mit PV Strom die Raumtemp auf max 24,5°C halten... auch die rel. LF stieg nicht über 60%, was bei Kühlung ohne Entfeuchtung ja ein Thema ist.

Grüße

Innendämmung kann mit Außendämmung i.S. Wärmeeintrag ins Haus nicht mithalten.

Bei Außendämmung gelangt nur eine kleine Wärmemenge ins Mauerwerk und trägt dort zur Temperaturerhöhung bei. Die Dämmschicht kühlt, soweit das auf Grund der Nachttemperaturen möglich ist, wieder ab.
Wenn das Mauerwerk nach außen ungedämmt ist, nimmt es reichlich Wärmeenergie aus der Einstrahlung auf und speichert diese. Durch die Innendämmung gelangt ein kleiner Teil in den Raum. Das Mauerwerk kühlt über Nacht ebenfalls wieder ab, auf Grund der viel höheren Wärmekapazität von Mauerwerk gegenüber Dämmstoff sinkt die Temperatur des Mauerwerks aber nicht so stark ab und trotz Innedämmung gelangt auch in der Nacht noch Wärme in den Innenraum.
Außerdem ist das A und O die Vermeidung von Wärmeeinstrahlung über die Fenster. Also Außenbeschattung ist quasi ein Muss.

Moin,

Das Thema mit der Verschattung der Fenster ist ein wichtiger Punkt... Hier kann man z.B. auch mit einer geschickten Gartenplanung viel erreichen:

Wir haben ein Panoramafenster (3,5 x 1,2m) nach Süden. Davor wächst eine Magnolie, die das Fenster abdeckt: im Sommer verschattet, im Winter solare Erträge...

Grüße

ja klar kompromisse muss man halt immer machen
aber wie gesagt besser als garnichts wie die meisten haben

für die, die das selbst machen wollen bietet sich eine gedämmte außenfassade mit hinterlüftung an so wie ich das bei mir alles in eigenleistung gemacht habe
ein paar erkenen die löcher in der fassade sind für 3 module als fassadenanlage optimaler platz im winter nicht verschattet
Schaut gut aus, wie viel cm Dämmung sind das? Schicke 7.5m³ Zisterne, die hab ich auch - schon halb beerdigt :D

Das Thema mit der Verschattung der Fenster ist ein wichtiger Punkt...
es kommen bei mir südlich später elektrische außenjalousien drauf alle anderen fenster haben automatische innenrollos
rolladen hab ich bewusst weggelassen, den sch... brauch ich nicht

Schaut gut aus, wie viel cm Dämmung sind das? Schicke 7.5m³ Zisterne, die hab ich auch - schon halb beerdigt :D
17,5cm kalksandstein und 14cm steinwolle, für 16cm steinwolle hätte ich stärkere balken gebraucht das wäre vom preis her unwirtschaftlich
14cm waren auch das minimal mögliche bei der baugenehmigung mit gastherme

bezüglich dem gaspreis warte ich jetzt auf november und die neue preisanpassung
das wird geil :(

Aussendämmung ist der Innendämung immer vorzuziehen.
Mal abgesehen von der erwünschten "thermischen Hülle" des Gebäudes, unser Wohnraum ist ja auch innen.
Außen gedämmtes Mauerwerk speichert Klima, Temperatur und (Luft-) Feuchtigkeit des Wohnbereiches.
Innen gedämmtes Mauerwerk speichert Klima, Temperatur und (Luft-) Feuchtigkeit des Außenbereiches.

Wenn sich trotzdem eine Innendämmung nicht vermeiden lässt, sollte die sorgfältig berechnet sein (Glaser-Diagramm).
In aller Regel wird eine Dampfsperre oder -bremse erforderlich sein, um Kondensation innerhalb der Dämmung auszuschließen.

Hallo zusammen,

ich wohne zur Miete und habe eine ziemlich neue Gasheizung. Die habe ich seit einiger Zeit komplett abgeschaltet, also Stecker gezogen. Jetzt die Fragen:
1) Ab wann muss ich mir Sorgen um die Wasserleitungen machen (ZB Legionellen), da das Wasser ja durchgängig kalt bleibt.
2) können Elektrogeräte stärker beansprucht werden, weil sie das Wasser selbst heizen müssen (Waschmaschine, Spülmaschine)?
3) Meldet sich der Anbieter oder der Vermieter mit den neuen Preisen? Ich werde langsam unruhig.
4) Ich werde mir asap 2x 600watt PV auf Balkon und Terrasse bauen. Ich finde 700eur dafür viel, habe aber auf alibaba keine Übersicht.. Würde mich über Tipps freuen.

Danke euch und bleibt stark! Kaltes Duschen ist ja immerhin gesund..


1) Ab wann muss ich mir Sorgen um die Wasserleitungen machen (ZB Legionellen), da das Wasser ja durchgängig kalt bleibt.
wenn das wasser bei dir kalt ist wachsen auch keine legionellen ich glaube bei 30-40°C fühlen die sich am wohlsten
VIelleicht auch nicht immer sinnvoll, wenn man die Energie, die man im Winter durch die Dämmung spart, im Sommer dann durch die Kühlung wieder verballert.
Doch, ist es, achte mal auf die Verhältnismäßigkeit.
Die Energie, die Du zum Heizen im Winter benötigst ist um ein zigfaches höher als eine ggf. notwendige Kühlung im Sommer.

Und ein gut gedämmtes Haus im Sommer kühl zu halten hat auch viel damit zu tun, wie und wann man lüftet.
richtig = nachts die kühle Luft rein lassen bis in die Morgenstunden, gegen 6 / 7 Uhr ists am kühlsten, tagsüber alle Fenster und Türen soweit möglich geschlossen halten, Rolläden runter um direkte Sonneneinstrahlung ab zu wenden.
Diesen Sommer gab es in Brandenburg mehr tropische Nächte als je zuvor, mit Abstand. Selbst im Vergleich zu den Horrorjahren seit 2018. Da kannst du nachts aufreissen, was du willst, es wird nicht mehr kühler. Die Temperatur bleibt und steigert sich am nächsten Tag weiter.

Wenn ich im Sommer dann 2 Monate lang durch Kühlung ein Temperaturgefälle von 15 Grad pro Tag schaffen muss, ist das keinerlei Unterschied mehr zum Winter.

Demnächst werden wir die Fenster zumauern (sind m.M.n. sowieso Quatsch, weil man die im Winter verrammelt, damit die Wärme nicht raus geht und im Sommer gleich verrammelt läßt, damit die Wärme nicht reinkommt) und uns Schleusenbereiche an den Türen bauen, damit man die umständlich erzeugten Idealtemperatur nicht durch solch einen Quark wie "Türen" verliert nur weil man das Haus mal verlassen oder betreten will.

Das Thema mit der Verschattung der Fenster ist ein wichtiger Punkt...
es kommen bei mir südlich später elektrische außenjalousien drauf alle anderen fenster haben automatische innenrollos
rolladen hab ich bewusst weggelassen, den sch... brauch ich nicht

Schaut gut aus, wie viel cm Dämmung sind das? Schicke 7.5m³ Zisterne, die hab ich auch - schon halb beerdigt :D
17,5cm kalksandstein und 14cm steinwolle, für 16cm steinwolle hätte ich stärkere balken gebraucht das wäre vom preis her unwirtschaftlich
14cm waren auch das minimal mögliche bei der baugenehmigung mit gastherme

bezüglich dem gaspreis warte ich jetzt auf november und die neue preisanpassung
das wird geil :(
Ich dachte auch immer das Südelster am besten heizen, ist aber im Sommer wohl nicht so.
Bei Ost und West kommt mehr rein, durch die flach stehende Sonne.

https://youtu.be/4ytceYVQCPw
2) können Elektrogeräte stärker beansprucht werden, weil sie das Wasser selbst heizen müssen (Waschmaschine, Spülmaschine)?
Nicht wenn du mit 10 grad warmen wasser wäschst.

in der Regel sind eh alle Geräte am Kaltwasser angeschlossen, also kein Unterschied mit abgestellter Heizung

unter 0C° fallen sollte es halt nicht :wink:

mischst halt bissel Frostschutz mit dazu. Tötet ja auch Bakterien und Viren ab, wenn sie gefrostet werden.
Scabies-verseuchte Klamotten packt man z.B. in die Gefriertruhe, wenn Kochwäsche nicht möglich ist.

Also, auch wieder ein Bonus für die Gesundheit :twisted:


für die, die das selbst machen wollen bietet sich eine gedämmte außenfassade mit hinterlüftung an so wie ich das bei mir alles in eigenleistung gemacht habe
ich hoffe deine 'hinterlüftung' ist ein schreibfehler und in wirklichkeit eine stehende luftschicht und nicht wirklich eine hinterlüftung womöglich noch mit aussenluft, sonst brauchst du das garnicht zuende bauen :shock:

ich glaub er meint soetwas:
https://de.wikipedia.org/wiki/Vorgeh%C3%A4ngte_hinterl%C3%BCftete_Fassade

Wenn sich trotzdem eine Innendämmung nicht vermeiden lässt, sollte die sorgfältig berechnet sein (Glaser-Diagramm).
In aller Regel wird eine Dampfsperre oder -bremse erforderlich sein, um Kondensation innerhalb der Dämmung auszuschließen.
Die beiden Videos erklären es ganz gut finde ich.
Link: https://www.youtube.com/watch?v=INd3sUVGliQ
Link: https://www.youtube.com/watch?v=mV7hwGVNqOo

Innendämmung kann vom Wärmeschutz genausogut sein wie Außendämmung und ein Feuchteproblem ensteht bei richtiger Planung auch nicht.
Das größte Problem der Inenndämmung, das ich sehe, ist der reduzierte Innenraum.
Für wen das kein Problem ist, sollte sich anhand der Optik und der leichteren bzw. kostengünstigeren Installation entscheiden.

Herzliche Grüße

Natürlich kann Innendämmung vom "Wärmeschutz" her genauso gut sein, wie eine Aussendämmung.
Der Wärmedurchgang ist bei gleicher Dämmschicht innen wie außen der gleiche, einen kleinen Unterschied macht die Temperaturdifferenz.
Innendämmung bedarf so gut wie immer einer Dampfbremse oder -sperre. Wo die fehlt, oder nicht sachgemäß ausgeführt ist, schimmelt u.U. die Dämmung, bzw. der Bereich, wo es zur Kondensation kommt.
Gerne sieht man auch außen den schon jahrelang ausgebesserten Putz abfallen... :wink:
Oft so halbe Höhe, wo innen die Holzverkleidung war. Im obigen Video übrigens auch.

Also: Aussendämmung ist immer vorzuziehen, wo das nicht möglich ist, sorgfältige, und bitte berechnete Innendämmung.
Und "leichtere bzw. kostengünstigere Installation" ruhig auch etwas längerfristig sehen. Die Kosten, die einen mit unsachgemäßer Dämmung einholen können, haben die meisten wohl erstmal nicht auf dem Schirm.
Spricht der Bauingenieur.

in der Regel sind eh alle Geräte am Kaltwasser angeschlossen, also kein Unterschied mit abgestellter Heizung
Ähm, nein...
Sowohl spühlmachine als auch waschmaschine hängen bei mir am warmwasser
und selbst das wasser im kochtopf und im wasserkocher sind bei mir nicht kalt, wenn ich es einfülle.