Gasheizung statt Wärmepumpe

Ich würde es ganz anders machen. Ich würde die Möglichkeit einräumen sich davon loszukoppeln. Wer also anderweitig heizen will (Stromheizung, Klimasplits) der kann sich von der Gasheizung lösen lassen, zahlt dann aber auch nicht mehr mit sondern das wird anteilig auf die anderen aufgeteilt.

So kann jener, der sich beispielsweise eine Multisplit kauft, von Gas abkoppeln. Der muss dann halt Strom kaufen. Es gibt auch Daikin-Klimas die Warmwasser machen.

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Die Fenster sind erneuert worden vor ca. 14 Jahren.
Die Heizkörper sind Plattenheizkörper in meiner Wohnung wie das bei anderen aussieht weiß ich nicht. Der Dachboden hat Heizkörper ist aber die meiste Zeit des Jahres entweder viel zu Heiß oder zu kalt um ihn zu benutzen. Es ist wie ein Zelt da oben man spürt den wind wenn es bisschen mehr weht. Vermute hinter der Holzvertäfelung nur dünne schicht Glaswolle oder so.

Das werden weder die Eigentümer noch die Mieter mit machen.
Die Mieter haben bisher nur mit bekommen das es Probleme mit Warmwasser gibt.
Aber nicht das eine neue Heizung verbaut werden muss.

Kannst du herausfinden, was an dem bestehenden Zeugs nicht mehr zu retten ist? - Kann man es für den nächsten Winter flicken und dann eine Entscheidung ohne Zeitdruck?

Ich finde das Vorgehen der Hausvewaltung seltsam, daß einfach so eine Erneuerung angeordnet wird ohne die Gründe dafür zu nennen

Rücklagen sind gesetzlich vorgeschrieben. Ich würde mal anfragen, wie hoch diese bei euch insgesamt sind.

Außerdem würde ich die Jahresabrechnungen für Strom und Gas anfordern.

Es wird höchste Zeit, dass sich das jemand ansieht, der Ahnung davon hat, und eine Einschätzung abgibt, ob es überhaupt Sinn macht, dort weiter zu wohnen – vorausgesetzt, man hat eine Wahl und die Eigentumswohnung ist schuldenfrei.

Wenn man dort weiter wohnen muss, weil es keine andere Möglichkeit gibt, wäre ein fähiger Energieberater sinnvoll.

Nicht irgendein Energieberater, sondern jemand, der entsprechende Referenzen und einen aussagekräftigen Lebenslauf nachweisen kann.

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Hallo zusammen , hallo Marc

hier im Forum sind die allermeisten der ansicht das sich das Gaszeitalter dem Ende nähert .
Marc leider ist es so bei dir Mietwohnungen gibt bzw älter im Haus wohnen . Das bedeutet das viele der Mitwohner keine große Investition machen wollen oder können . Bei der nächsten Sitzung kannst du zwar alle Argumente gegen einer neuen Gasheizung vorbringen , ich denke das es aber nicht reichen wird .

Welche Optionen hast du ?
Die erste Otion wäre verkaufe die Wohnung . Aber sei dir im klaren das der Verkaufspreis relativ klein sein wird ,
Die zweite Otion wäre wenn du dich aus dem vorhandenen Heizsystem verabschieden würdest . Auf Grund der Rechtsprechung kannst du eine Splittanlage beantragen die die anderen zustimmen müssen , unter der Berücksichtigung du hälst die Lärmgrenzwerte ein .
Du besitzt die Oberste Wohnung mit dem Boden , ist das richtig ?
Wenn ja kannst du doch ein Splittgerät ( 2 oder 3 Multi ) verbauen . Ggf sogar auf dem Dach .
Im Badezimmer eine Infarotheizung und für das WW ein 15 Liter Boiler . Bei Boiler kennt sich RoterFuchs sehr gut aus . Über Sanierungsmöglichkeiten sollte man in ein gesonderten Bericht sprechen . Vieles kann man selber machen .
Option 3 wäre das mit der Gasheizung hinnehmen und ggf in 19 bzw 24 Jahren wieder vor diesem Problem stehen .

Suche dir auf alle Fälle ein guten Energieberater .

Gruß Eckard

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Ich habe vor wenigen Tagen auf YT folgendes Video gesehen: "KRANK! LNG Schiffe drehen von Europa weg! Wer nach dem Video noch eine Gasheizung kauft ..."

Das Video stammt vom "Akkudoktor" Andreas Schmitz.

Fazit des Videos: "Das Ende der alten Preissicherheit"

@Neo0233

die Verwaltung hat die Pflicht, die Eigentümerversammlung einzuberufen und das einmal im Jahr mindestens. Die Mieter sind nicht abstimmungsbefugt. Für die Beschlüsse reicht i.d.R. die einfache Mehrheit. Gewiss gibt es mit der Einladung auch einen Jahresabschluss für das vergangene Jahr und einen Wirtschaftsplan für das Kommende. Dort wirst du auch Info´s zur Höhe der Rücklage finden, die im Rahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung aus einem Teil des "Hausgeldes" gebildet wurde. Es wurde um die Reparaturkosten vermindert. Üblicherweise liegt da nicht besonders viel Geld, über die Höhe der Rücklagenbildung entscheiden ja auch die Eingetümer auf der Versammlung.

Da es offenbar Probleme mit der Heizung gibt, hat die Verwalrung Angebote eingeholt und nun einen Vorschlag zur Erneuerung eingebracht, über den es abzustimmen gilt. Deine Vorstellung, für den aufgerufenen Preis für die Gasheitzung könne eine WP eingebaut werden, ist gewiss nicht zutreffend. Die Dimension der Anlage dürfte dem Bedarf von 4 oder 5 Eigenheimen entsprechen. Aus der Ferne und nur mit marginalen Kenntnissen kann keiner ernsthaft beurteilen, ob es geht und was es kostet.

Mir haben erfahrene Energieberater gesagt, dass es für Mehrfamilienhäuser schwieriger ist, auf WP umzustellen. Eins der Probleme könnte die Brauchwasser Erzeugung sein. Damit in der oberen Etage gleich warmes Wasser aus der Dusche kommt, gibt es Zirkulationssysteme. Dann kreiselt das Brauchwasser aus den zentralen Erhitzer, der oft in die Heizung integriert ist. Damit keine Legionellen entstehen, bzw. sich vermehren können, muss das Wasser auf 6x Grad erhitzt werden.

Ob und welche Hindernisse zur Umstellung auf Wärmepumpen Technik bestehen, sollen Fachleute klären, die das Objekt in Augenschein nehmen können.

Da die Zentralheizung zum Gemeinschaftseigentum gehören, kannst du dich auch nicht einfach entziehen und dein eigenes Heizsystem aufbauen. Das bedürfte eines gesonderten Beschlusses und hat möglicherweise auch eine Änderung des Teilungsplanes und damit des Grundbuches zur Folge.

Meine Empfehlung: vertagen der Entscheidung zur Heizungssanierung. Statt dessen soll erst ein "Individueller Sanierungsfahrplan" (ISfP) erstellt werden. Pro Wohneinheit ist mit ca. 900 € Kosten (Eigenanteil) zu rechnen, Zuschüsse gibt es bei dem BAFA. Wenn die Eigentümergemeinschaft einen ISfP hat, dann erhöhen sich eventuelle Zuschüsse zur Gebäudesanierung, allerdings nicht bei der Heizungssanierung.

Panikmache hilft jedenfalls nicht weiter.

Ciao

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6 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: Gasheizung statt Wärmepumpe - OT

Tja und dann gibt es noch die CO2-Anlagen, extra für Häuser in der hier besprochenen Grössenordnung. Mit Super COP und SCOP.

Wie hoch ist denn hier der Bedarf?