@daniel-h
Danke für deine ausführliche Antwort. Leider wurden deine Links entfernt ?
Ich werde es riskieren und einen Cerbo-GX bestellen. Vorher nehme ich aber noch meinen vorhandenen PI für die Inbetriebnahme. Eventuell kaufe ich auch nur einen Cerbo-S-GX (da fehlen Temperatureingänge, BMS-Can und Tank-Inputs - die ich nicht brauchen werde).
Wofür brauchst du das CAN-HAT? Has du ein BMS-CAN und Anbindung über CAN?
Ein USB-MK3-Interface (VE.BUS) habe ich mir auch schon zugelegt. Da hast du natürlich recht, dass man das sowieso braucht.
Das mit dem Display ist für mich eigentlich kein Problem, da ich mir nicht vorstellen kann, dass ich das verwende. Beim Fronius bin ich auch immer über die Webpage vom Handy/PC aus drauf, wenn ich mal was wissen wollte. Ich will kein Display 24/7 im Keller laufen haben.
Ich hab auch nicht das RalfZim Skript verwendet, sondern das hier https://github.com/trixing/venus.dbus-fronius-smartmeter
Frag mich aber nicht warum, ich hab das vor nem halben Jahr ausprobiert und es hat funktioniert. Ob es bei Verbindungsverlust das von dir gewünschte Verhalten einstellt, habe ich nicht getestet. Ist es eventuell das, dass du meinst?
Wo es bei mir noch kritisch wird ist die Wallbox. Auch von Fronius - eine Fronius Wattpilot. Die holt sich eben auch wie das ESS die Leistungsbilanz vom Smartmeter und entscheidet dann, ob sie das Auto laden soll und mit welcher Leistung (in Abstufungen von 6-16A, 1 oder 3-phasig mit Phasenumschaltung). So können in Stufen Leistungen von 1380W (6A, 1-phas, 230V) bis 11040W (16A, 3-phasig, 230V) geladen werden.
Jetzt ist die Frage wie das System reagiert, da ich zwei Regelungsschleifen habe, die beide mit dem Fronius Smartmeter-Wert arbeiten und darauf regeln, dass am Netzübergabepunkt möglichst 0W stehen. Ich muss wahrscheinlich, so lange ich das Auto lade, das ESS ins Idle schicken. Fragt sich nur wie.
Von China-Invertern hab ich gleich die Hände weg gelassen. Nicht weil ich kein China-Kram nehme (das mache ich bei Labornetzteilen und sonstigem Spielzeug und Testern schon). Aber beim Wechselrichter will ich etwas absolut Zuverlässiges. Das soll einfach laufen und keine Probleme machen und gut dokumentiert sein. Schade, dass es da bei den BMS nicht günstige westliche Lösungen gibt. Eventuell kommt da ja was in der Zukunft.
Bei den Victron Wechselrichtern ist es halt so, dass die wirklich einen fetten Trafo verwenden. Das macht die Geschichte langlebig, teuer und schwer. Also ob du ein 3-fach so schweres Gerät (bei einer All-in-one-Lösung) noch an die Wand bekommst, bezweifle ich :). Aber ja, kann dein Wunsch verstehen. Die Modularität von Victron macht die Sache nicht gerade günstiger.
Ich denke mir reichen die 4600W des einen MP2-5000 erstmal.