Frage zu Planung neue Heizungsanlage bzw. System zukünftig und dauerhaft alle Räume zu heizen

Hallo Zusammen,
wir haben vor einem Jahr ein altes Haus Bj. vor 1900 (genaueres ist nicht bekannt). Aktuell ist eine Gastherme verbaut die ich aber gerne raushaben möchte.
Kurzfristig ist auch geplant alles zu isolieren: Dach, Wände, Boden (ohne Keller).
Vor einem Jahr hatte ich noch den Plan mit Solarthermie und einem Kaminofen mit Wasserdurchlass plus 1000 Liter Hygienespeicher.
Jetzt mit der ganzen PV Thematik bin ich mir bei der Idee nicht mehr so sicher.
Ich bin von der Idee mit der Brauchwasserwärmepumpe angetan. Allerdings würde ich schon gerne bei der Idee mit dem Kaminofen mit Wasserdurchlass bleiben. Bei uns gibt es altes Holz überall im Überschuss und wir lieben die Wärme von brennenden Holz.
Ohne Speicher wäre es aber schade, wenn man nur da mit Holz heizen kann wo der Kaminofen ist.
Aber da stellt sich mir die Frage: Einen Pufferspeicher und eine Brauchwasserwärmepumpe macht das überhaupt Sinn?
Oder gibt es andere Ideen bzw. Möglichkeiten?
Was meint ihr?
Ich bin gespannt auf eure Antworten. Danke schon mal.

Wenn im Sommer der Holzofen aus ist ... dann macht das schon Sinn .. im Winter dann eher nicht :wink:

@zx6r genau: Deswegen war ja der alte Plan mit Solarthermie das Brauchwasser im Sommer zu heizen.
Das ist klar.
Es geht eher darum Sinn und Zweck für einen Pufferspeicher und dieser Brauchwasserwärmepumpe. Oder vielleicht gibt es ein System in dem beides in einem ist?
Aktuell denke ich halt es ist quatsch einmal so ein großes Ding für Warmwasser zu haben und dann ein noch größeres Teil für die Heizung. Trotzdem aber die Möglichkeit zu haben das ganze Haus mit Holz zu heizen.
Dazu kommt ja, dass ich selbst im Winter wenn der Holzofen an ist, die Brauchwasserwärmepumpe benötigt wird, für Warmwasser.

Ich denke das Problem lässt sich lösen .. ob es da fertige Produkte gibt .. weis ich nicht.. ich habe bei mir Solar Thermie und Pelletofen an einem 300 Liter Pufferspeicher .. läuft problemlos .. hat halt jetzt mit der zusätzlichen Split Klimaanlage den Nachteil das der Pelletofen im Winter 2 Stunden am Tag laufen muß um das Warmwasser zu bereiten .. das sind aber bisher nur 2kg am Tag .. ich denke das werde ich so lassen... macht der Ofen seit Oktober automatisch..

@zx6r Genau das ist es. Wenn man es schon hat so wie bei dir, dann kann man damit leben. Aber wenn man noch in der Planung ist und noch nichts fix ist bzw. existiert, dann könnte man genau das eventuell umgehen. Genau deswegen frage ich hier ob und welche Lösung es noch geben würde.

Ach .. da fällt mir gerade ein .. Daikin hat da glaube ich nen Kombie Gerät .. Split Klima und Warmwasser .. Guck mal dort .. befürchte wird aber nicht billig sein

Da müßte dann noch ein weiterer wärmetauscher für den Holzofen rein.. oder ne geschickte Steuerung zwischen den zusätzlichen Pufferspeicher

@zx6r Ich habe mal geschaut. Ich konnte jetzt nicht wirklich was finden. Nur Innengeräte die auch ein Außengerät benötigen. Das kommt nicht in Frage.
Dazu kommt das Problem: Was ist mit der Wärme vom Kaminofen?
Theoretisch müsste es eine Möglichkeit für Hybrid geben. Also alles mit Holz im Winter heizen und im Sommer mit Wärmepumpe das Warmwasser.
Oder eine ganz andere Möglichkeit. Diese Brauchwasserwärmepumpe von Andreas wäre perfekt. Wir haben keinen Keller und das Teil würde dann im Erdgeschoss stehen. Da wäre es dann auch niemals wirklich kalt, da der Heizraum im Hausinneren liegen würde. Also optimal ohne Außeneinheit.

Die Brauchwasserwärmepumpe bzw. der Speicher für die Pumpe braucht halt dann einen zusätzlichen Wäremtauscher für den Ofen .. gibts bestimmt auch

z.b. hier .. aber ob das gut ist weis ich nicht

oder hier .. sagte ja gibt es bestimmt :wink: :slight_smile: Google weis alles :stuck_out_tongue:

@zx6r Danke erst einmal für deine Mühe und Hilfe.
Ich denke wir kommen dem ganzen Näher.
Jetzt ist die Frage: Wie heize ich über die Zentralheizung die anderen Räume wenn ich dien Kaminofen direkt da dran anschließe.
Oder kann ich an den zusätzlichen Wärmetauscher auch einen Pufferspeicher anschließen, aber dann wäre ich wieder bei zwei großen Behältern: Pufferspeicher und Brauchwasserwärmepumpe.

@stiech82 mhhh so ganz verstehe ich dein Anliegen nach dem letzten Post nicht mehr.

Nochmal kurz zusammengefasst, was bisher im Thread steht, bzw. wie ich dein Problem/die vorgeschlagene Lösung verstanden habe: Du kaufst dir einen Brauchwasser-Pufferspeicher (z.B. 300l) mit integrierter Brauchwasserwärmepumpe und zusätzlichem Wärmetauscher, wo du die Wasserführung deines Kaminofens anschließen kannst. Im Sommer übernimmt die Brauchwasserwärmepumpe mit PV Strom die Warmwassererzeugung und im Winter großteils dein Wassergeführter Kaminofen.

Was nicht funktioniert ist, mit diesem "Brauchwasser" (wobei es sich ja um das Wasser handelt, das durch die Warmwasserleitung zu Waschbecken, Dusche etc. fließt) andere Räume zu heizen.

Wenn du mit dem im Kamin erwärmten Wasser dein Haus heizen möchtest (was schon sehr ambitioniert ist, auf der einen Seite wegen des manuellen Aufwands des Heizens, auf der anderen Seite wegen der benötigten Heizleistung für das Haus), reicht ein normaler Pufferspeicher für den Heizkreislauf aus. Aber das müsstest du gut durchrechnen, ich denke die Variante mit dem Fokus auf Brauchwassererwärmung ist vermutlich realistischer (und heizen müsstest du dann zB über LLWP oder LWWP, wenn schon ein Heizungssystem vorhanden ist).

Hab ich dich richtig verstanden und passt meine Antwort zu deiner Frage ;-)?

@indie Ich glaube wir reden aneinander vorbei.
Natürlich weiß ich, dass es keinen Sinn macht mit Brauchwasser die Heizung zu betreiben. Funktionieren tut das bestimmt, aber der Wasserverbrauch wäre ja dann enorm.
Ja die Lösung wurde so vorgeschlagen mit der Brauchwasserwärmepumpe und dem zusätzlichen Wärmetauscher. Aber das wäre keine Lösung für mich, denn ich möchte auch die Zentralheizung mit dem Kaminofen bedienen und nicht nur das Brauchwasser.
Die Frage wäre ob es jetzt eine Art Pufferspeicher gibt der Brauchwasser drin hat, dann Heizwasser (oder wie das heißt) und sozusagen eine Wärmepumpe so wie bei der Brauchwasserwärmepumpe von Andreas Schmitz.
Wieso manueller Aufwand? Die Gasheizung soll raus und der Stelle von der Gasheizung war mein alter Plan einen Hygienespeicher mit mehreren Wärmetauschern anzubringen.
Jetzt habe ich mich aber von Solarthermie für das Heizen des Speichers im Sommer verabschiedet und wollte einfach mit Strom heizen. Im Sommer wird es ja mehr als genug Energie vom Dach geben. Aber trotzdem muss man ja nicht verschwenderisch sein. Deswegen wäre so eine Brauchwasserwärmepumpe eine gute Idee.
Aber dann habe ich einmal so ein großes Teil für das Brauchwasser und einmal so ein großes Teil für den Heizungsspeicher. Dann stehen zwei solche Teile rum und ich möchte ja im Winter Heizung und Brauchwasser mit dem Holzofen erwärmen.
Eine richtige Wärmepumpe aufgrund der Umstände nicht in Frage. So eine Wärmepumpe wie von Andreas hat ja dann keine Außeneinheit und das wäre dann schon wieder eine Option.
Ich hoffe ich habe es jetzt etwas verständlich erklärt?
Kurz gesagt:
Heizung und Warmwasser im Winter hauptsächlich mit Kaminofen, was fehlt mit Strom.
Wärmepumpe mit Außeneinheit ist keine Option.
Wärmepumpe wie Andreas sie für das Brauchwasser hat, wäre eine Option. Aber wie wird dann die Zentralheizung bedient ohne eine kompliziertes Konstrukt mit 2 solchen dicken Dingern im Haus?

UPDATE und neue Fragen:
Ich habe mir mal Gedanken gemacht.
Vielleicht macht es Sinn die Zentralheizung nicht über den Kaminofen laufen zu lassen. Sondern es so ähnlich zu machen wie Andreas Schmitz und den Vorschlag von hier.

  1. Brauchwasserwärmepumpe mit einem zusätzlichen Wärmetauscher für den Kaminofen. Kaminofen ist dann in Wohnzimmer/Küche/Esszimmer (ein großer Raum).
  2. Büro und 2 Kinderzimmer (als 3 Zimmer) an eine Multisplit-Klimaanlage.
  3. Elternschlafzimmer an eine Split-Klimaanlage (die eine die aktuell für die Küche benutzt wird, da kommt dann Bad und Schlafzimmer hin, die muss eh dann umgebaut werden)
  4. Beide Bäder mit elektrischer Fußbodenheizung und eventuell elektrischer Handtuchhalterheizung.
  5. Gästezimmer (ca. 5qm Grundfläche) mit 600W Infrarotheizung.
  6. Wohnzimmer/Küche/Esszimmer mit einer Split-Klimaanlage.
    Kinderzimmer, 1 Bad, Gästezimmer sind im Dachgeschoss. Das Dach wird Anfangs nächsten Jahres komplett neu gemacht und wird mit Zwischensparrendämmung und Aufsparrendämmung extrem gut gedämmt. Der Energiestandart vom Dach wird dann dem entsprechen der für die Förderung über die BAFA nötig ist. Es sollte daher oben extrem gut gedämmt sein mit der Hoffnung Bad und Gästezimmer fressen nicht zu viel Strom bzw. werden vielleicht auch durch Kinderzimmer und die aufsteigende Wärme vom Kaminöfen (offenes Treppenhaus) mit geheizt!?
    Erdgeschoss mit Küche, Wohnzimmer, Büro, 1 Bad und Elternschlafzimmer wird einiges neu gemacht. Neue Böden mit Isolierung. Wände mit Innenwanddämmung (ca. 6cm Holzfaserdämmplatten).
    Das Haus ist von 18.. und die Isolierung auf diesem Stand. Das kann so nicht bleiben.
    FRAGEN:
    Was denkt ihr, macht das Sinn oder was könnte man besser machen? Unsicher bin ich mir bei den Bädern. Da hat mal hat nicht diesen effektiven SCOP von einer Klima.
    Oder macht es Sinn auch das Wohnzimmer mit an die Multisplit anzuschließen? Das Wohnzimmer ist halt mit offener Küche und daher deutlich größer als die Kinderzimmer und das Büro.
    Hat schon jemand von euch Erfahrung mit solchen Kondenswasserpumpen? Bei den Kinderzimmern, Büro und Wohnzimmer würden jeweils die Leitungen oberhalb des Innengerätes verlaufen müssen und auch über eine Länge von ca. 10 Meter. Die Außeneinheit würde auf dem Flachdach vom Anbau stehen (also direkt angrenzend zum Haus mit Satteldach und den ganzen Räumen).
    Stört es die Außeneinheit wenn sie dann in der prallen Sonne steht?

Fürs Heizen ist das das Beste, was du machen kannst. Die vereist dann deutlich seltener. Sobald die Sonne scheint, reduziert das stark die Abtauzyklen. Und auch sonst hast du etwas wärmere Luft und höheren Wirkungsgrad. Nicht viel, aber ein wenig.

Wenn geht, besser Monosplit, die sind effizienter und dort wirst du viel heizen. Oder dort separate Multisplit und mehrere Innengeräte. Wenn du effizient heizen willst, sollten die Innengeräte nie über Nennleistung laufen, eher etwas weniger. Hast du mehrere Innengeräte, kannst du es in der Übergangszeit auch besser modulieren.

Ganz wichtig ist erstmal dein Heizbedarf pro Zimmer zu ermitteln.

Interessant wird die Situation übrigens durch deine Innendämmung. Damit hast du kaum noch wärmespeichernde Wände. Das hat großen Einfluss auf das Heizverhalten. Du kannst Räume so recht schnell hochheizen, hast keine kalten Wände. Die Temperatur fällt aber auch wieder ganz schnell ab, sobald die Klimaanlage aus ist. Die müsste dann vermutlich 24/7 durchlaufen, sonst wird es ungemütlich kalt.

@win

Vielen Dank erst einmal für deine Mühe. Ich versuche mal nach meinen Gedanken auf deine Antwort einzugehen. Vielleicht hilft es noch besser das ganze umzusetzen.
  1. Zur Sonne: Also im Winter mache ich mir da keine Sorgen, wenn dann ist die Sonne da ja sehr schwach. Aber im Sommer steht die Klima dann in der prallen Sonne und das für einige Stunden. Wobei wir die Klima vermutlich so gut wie nie im Sommer als Klima benutzen werden.

  2. Sagen wir mal es ist aus optischen und platztechnischen Gründen um einiges schlechter, wenn ich Monosplit einsetzen würde. Geräuschkulisse für die Nachbarn noch mit dazu. Ich gehe einfach mal davon aus, dass mehrere Geräte eine deutlich stärkeren Geräuschpegel haben!?.
    Daher wäre die Frage ob Multisplit wirklich so viel schlechter ist. Also 3 Innengeräte auf ein Außengerät. 2 Kinderzimmer ca. 12qm und Büro ca. 10qm. Wenn ich im Internet richtig gelesen habe, sollten 3,5kw für so viel locker ausreichen und wenn ich das etwas mehr nehme, sollte das doch nicht wirklich schlecht sein, oder?

  3. Ist das ermitteln des Heizbedarfs wirklich nötig? Denn das wäre ein riesen Problem. Dann wären die Räume fertig saniert und komplett ohne Heizung.
    Ich dachte eher sowas ist nur nötig bei Altbau die nicht saniert sind und deswegen nicht auf einem ziemlich neuen Energiestandard.
    Wie erwähnt wird unser Haus am Ende auf einen sehr aktuellen Energiestandart sein. Nur die Außenwände werden dem neusten Standard entsprechen. Aber das Betrifft dann eigentlich nur das Wohnzimmer inkl. Küche die überwiegend mit dem Kaminofen geheizt werden sollen.
    Wir heizen aktuell unser Haupthaus nur einem sehr alten Kachelofen. Außer jetzt bei -14 Grad funktioniert das super, obwohl wir laut Energieberater aktuell nicht mal mehr eine Energieklasse haben, so schlecht ist der Wert.
    Deswegen weiß ich ja jetzt wie schlecht das alles ist und es wird später ein deutlicher Unterschied sein. Aktuell kann die Wärme überall hin verschwinden und die Kälte kommt von überall. Größtenteils kommt die Kälte vom Boden und direkt danach von den Wänden.

  4. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass es mit Wänden die keine Wärme speichern können so schlecht sein kann. Aktuell ist unsere Küche im Anbau und da ist der Energiewert genau so schlecht. Dort habe ich ja für meinen ersten Versuch eine Klima installiert. Bei -7 Grad, schafft die es eine Küche von ca. 14qm super schnell auf 20 Grad zu bringen. Dann habe ich sie ausgeschaltet und es dauerte mehr als 1 Stunde bis der Raum auf 17 Grad war.
    1 Stunde für 3 Grad bei einem Temperaturunterschied von 20 Grad zu draußen in einem Raum bei dem die Wärme überall abhauen kann und die Kälte von überall kommt und dann soll ein gut isolierter Raum bei dem die Kälte nicht mehr so einfach durch die Decke abhauen kann und die Kälte nicht mehr so leicht durch Boden und Wände kommt die Klima durchlaufen müssen, wenn sie das jetzt nicht mal muss?
    Tut mir leid, aber das kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen. Boden, Wände und Decke besser isoliert, sollte dann doch locker 2 bis 3 Stunden dauern bis bei den gleichen Bedingungen die Temperatur um 3 Grad sinkt. Denn wohin soll denn die Wärme und woher soll die Kälte kommen? Klar Brücken gibt es immer und nichts ist perfekt isoliert. Aber wenn jetzt noch nicht mal bei -7 Grad die Klima durchlaufen muss, bei dem jetzigen Zustand. Wieso sollte das dann später nicht deutlich besser sein?
    Hast du da eventuell vielleicht was verwechselt? Ein Raum bei dem die Luft warm ist, kann doch nur kalt werden wenn die Gegenstände kalt sind oder ein Luftaustausch statt findet. Wenn aber die Wände isoliert sind, wie sollen die dann kälte abgeben? Die werden ja isoliert um die Wärme im Raum zu halten.
    Ich hatte das ja mal mit dem Energieberater durch und der hat mir anhand von Berechnungen gezeigt was für einen Effekt eine Innendämmung von 6cm hat und der ist echt super. Zwar nicht perfekt und absolut auf neusten Stand. Aber definitiv besser als z.B. Gebäude von 1980.

  5. Der Putz von allen Wänden kommt runter, bis auf die Ziegeln. Dann kommt Lehm, dann Holzfaserdämmplatten etwa 6cm, dann nochmal Lehm und dann Lehmfarbe. Lehm ist meines Wissens nach ein extrem guter Feuchtigkeit- und Wärmespeicher. Selbst wenn also das Problem mit dem auskühlen wegen nicht warmer Wände zutreffen würde, würde der Lehm dem ja entgegen wirken und die Holzfaserdämmplatten haben glaube ich auch einen solchen Effekt.

Das ist so nicht ganz richtig. Es gibt auch Holzfaserdämmstoffe mit höherer Rohdichte, z.B. von Steico die Protect H mit einer Rohdichte von 260 kg/m³. Das ist etwas weniger als die Hälfte der Rohdichte von z.B. Ziegel, dafür haben Holzwerkstoffe in der Regel eine doppelt so große spezifische Wärmekapazität als mineralische Werkstoffe (Ziegel z.B.)

Und aus eigener Erfahrung kann ich das so auch nicht bestätigen, wir wohnen seit 22 Jahren in einem Holzhaus (Holzständerbauweise).

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Wie stark sich das auswirkt, ist natürlich eine Frage der konkreten Werkstoffe. Ziegel liegen auch bei 1400-2000kg/m³.

Sprechen wir besser von einer gewissen Tendenz in Richtung weniger Speicherfähigkeit der Wände.

Wir hatten mal Styropor, da war das schon extrem spürbar.

Ja, das stimmt, die Tendenz geht zu weniger Speicherfähigkeit der Wände.

Styropor ist natürlich nochmal was ganz anderes, da ist die Rohdichte mit ungefähr 20 kg / m³nur in etwa ein Zehntel dessen der Holzfaserplatten und die Wärmekapazität ist auch nochmals niedriger.

Ich meinte übrigends die Rohdichte von fertigen Ziegelsteinen, nicht vom Werkstoff Ziegel selber. Thermoplan MZ7 Ziegel haben z.B. eine Rohdichte von 600 kg/m³, Andere Mauerwerkstoffe haben ähnliche Werte, Ytong Planblock z.P. gibt es von 250 - 650 kg/m³

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@georg69 @win
und jetzt mischt mal Holzfaserdämmplatten mit Lehm. Denn genau das wird and er Wand hängen. Laut Google liegt Lehm bei einer Dichte von 1,7 bis 2,2 t/m³.
Trotzdem: Wenn ein Raum schnell auskühlen soll, muss ja die Wärme abhauen können und die Kälte reinkommen können. Wie soll das so gut gehen, wenn Boden und Decke nach neusten Stand gedämmt sind und Wände zumindest schon mal besser Gedämmt sind wie die meisten Häuser von um die 1980?
Speicherfähigkeit hin oder her, wie soll das gehen? Es muss ja dann ein schneller Luftaustausch stattfinden, damit ich laut Aussage von @win fasst dauerhaft mit der Klima heizen muss.
Das verstehe ich nicht wie das gehen soll, sollten die Wände schlecht die Wärme speichern. Was ja eh nicht der Fall ist.