Fossilfrei mit Steffen - Mein Weg zur Energiewende - PV

Guten Morgen,

mein erster Schritt zeigt quasi den aktuellen Status, wie sieht es auf dem Dach aus, was sind die ersten Schritte, etc:

Meine aktuellen Daten:
Flachdach mit einer Fläche von 7,5m * 3,7m
Gasheizung mit Solarthermieunterstützung

erwartete Stromkosten für 2026: ca. 1300 €
erwartete Gaskosten für 2026: ca. 1370€

Die Panele der Solarthermie sind leider so aufgestellt, dass sehr wenig Platz ist, dort vernünftig viele PV-Module aufzustellen. Dazu kommen noch Dachauslässe, Schronsteine und Satelittenschüssel, die jeweils noch mehr Platz wegnehmen.

Nichtsdestotrotz plane ich ein BKW anzuschaffen.

Viele Grüße

Guten Morgen,

hier schon der zweite Schritt meines Weges: Das Balkonkraftwerk ist da.
Folgende Komponenten habe ich dafür verwendet:

1x Shelly 3em 3-Phasen Energiezähler
1x 450 Watt Solarpanel (gebraucht von Privat gekauft)
2x 500 Watt Solarpanel von Ecoflow
1x Ecoflow Ultra X 1,92 kW Speicher mit integriertem Wechselrichter

Den Energiezähler habe ich von einem Elektiker in den Zählerschrank einbauen lassen, damit die Verteilung der gewonnenen Solarenergie sauber aufgeteilt werden kann, zwischen Batterie und Eigenverbrauch.

Die BKW Komponenten habe ich selbstständig auf das Dach gehievt und so gut es ging verteilt. Leider verhindern die Module der Solarthermie einen besseren Aufbau der Panele, aber die Solarthermie wird in naher Zukunft zurückgebaut.
Das Kabelmanagement des BKW wird auch noch optimiert.

Hallo Steffen!

Beschränke die Links zu Deinen Videos doch bitte auf die Fußnote im Eingangsposting und füge stattdessen vielleicht ein paar Bilder z.B. der Situation auf Deinem Dach in die Beiträge ein, was für die Diskussion hier (Sinn des Forums) deutlich förderlicher ist. Ich zumindest hab keine Zeit dafür, mir in größerer Zahl YTs anzusehen für Dinge, die für mich nicht mehr oder weniger direkt wichtig sind, auch wenn es mich (bin auch bischen ein Multiplikator vor Ort) prinzipiell interessiert.
Wer aus der Diskussion hier im Forum Interesse an Deiner Arbeit findet, schaut auch eher mal in Deinen neuen YT Kanal.

Viele Grüße und Erfolg mit Deinem Projekt,
Jens

1 „Gefällt mir“

alles klar, mache ich so

Danke für den Tipp

1 „Gefällt mir“

Solltest Du noch keine Bilder einstellen können, weil zu neu dabei, können das unsere beiden Admins gerne freischalten.

1 „Gefällt mir“

Ich würde die Solarthermie lasssen, funktioniert ja noch. Da braucht eine WP die meiste Zeit nicht mal anlaufen (Lebensdauer). Höchstens nach hinten versetzen wenns geht.Dann kriegst Panels noch davor flach hin (15°?)

Überleg dir, ob und wie viel PV du auf die Hauswände kriegst. 75° Winkel ist super, 90° geht auch. Hab ich auch. Produziert im Winter wie im Sommer ganz gut, solange die Sonne bei mir übern Berg kommt. Kannst zamfassen und als 3 Strings in den Keller führen: O + W parallel

Hab so 6-7kWh für 1 Person geht des gut, auch über 1 Regentag weg. Für Familie eher 15, mit WP gerne mehr

Die Überlegung die Solarthermie stehen zu lassen hatten wir auch. Gibt einige Punkte die dafür sprechen, aber auch einige dagegen.

  • der extrem anfällige Wasserspeicher muss unterm Dach stehen bleiben
  • Kosten/Nutzen zum Anschluss an den Wärmepumpenkreislauf lohnt nicht
  • Kosten versetzen der Anlage auf dem Dach sind relativ hoch, da die Dachhaut durchbohrt werden muss, würde ich das einen Dachdecker machen lassen

Aber das ist ein guter Beitrag, dem ich auf jeden Fall einen ausführlichen Post widmen werde.

Zur PV, ich suche tatsächlich noch Flächen für Module, auch dazu ist ein eigener Post geplant.

1 „Gefällt mir“

wieso ist der Speicher anfällig? rostet der durch? Ist das ausdehnungsgefäss für Sole gross genug? - Denke nach über Kombi-schichtspeicher mit Wendel für Solarthermie, an Stelle deines bestehenden Speichers. Das geht recht einfach

Da würde ich dann auch eher in Richtung BWWP tendieren, zumindest wenn diese nicht über ne Hühnerleiter in den Spitzboden muß oder so ähnlich und es dort wenn es kalt ist keine Wärme zum Verwerten gibt.

tageloehner

wieso ist der Speicher anfällig? rostet der durch? Ist das ausdehnungsgefäss für Sole gross genug? - Denke nach über Kombi-schichtspeicher mit Wendel für Solarthermie, an Stelle deines bestehenden Speichers. Das geht recht einfach

bei uns in der Siedlung ist die Heizung 16 Mal Baugleich verbaut worden. Bei zwei Nachbarn ist in den letzten Wochen das Ventil am Speicher durchgerostet und das Wasser ist tagelang durch das ganze Haus gelaufen, bis es bemerkt wurde. Wenn wir die Solarthermie behalten wollen würden, müsste der Speicher in den Keller und der Anschluss zu den Panelen müsste durch drei Stockwerke verlegt werden mit jeweils einer Kernbohrung durch die Decken, weil der Strang für die Solarthermie zu dick für die vorhanden Leerrohre ist.

Hier der Dachdurchbruch für die Solarthermie:

Ja, die Brauchwasswärmepumpe ist mit eingeplant. Sobald ich einen Termin für die Umsetzung und damit dann auch die endgültigen Modelle der jeweiligen WPs habe, schreibe ich hier rein, was alles wie und warum geplant ist.

Du schätzt es richtig ein, lass dich nicht beirren.

ST ist gut, wenn jemand Anderes die hat.

Es ist genau wie Du es aufgefasst hast sehr aufwendig, WP mit ST effizient zu koppeln.

Das klappt eher nicht......

Die Probleme mit Defekten usw - mal ganz außen vor.

Wegdamit, drei Kreuze und fertig ist meine persönliche Überzeugung - aus der Praxis.

1 „Gefällt mir“

Die Solarthermie an sich funktioniert im Sommer eigentlich ganz gut. Ich kann immer mit 90 GRAD heißem Wasser duschen :slight_smile:

Unser Gasverbrauch ist im Vergleich zu anderen, die keine haben geringer. Also so ganz schlecht ist die nicht, aber ich glaube, wenn die nicht schon mit verbaut worden wäre, hätte ich die damals nicht mit bestellt. Ich weiß nicht, ob es am verbauten System liegt oder das ein Problem mit der Solarthermie generell ist. Es scheint nur zwei Zustände zu geben: AN und AUS
Das System scheint sich niemals zu amortisieren, das was man an Gas einspart, geht dann an Wartung des Systems wieder weg. Der Platzbedarf mit den Ausgleichs- und Überlaufgefäßen ist auch immens, da ist der Speicher noch gar nicht eingerechnet.
Netter Nebeneffekt mit der WP ist auch, dass wir einen neuen Raum im Haus gewinnen.

Guten Morgen,

der nächste Schritt ist getan.
Die Kinderkrankheiten des Ecoflow Systems und das menschliche Versagen sind überwunden:

  • Die Ecoflow Ultra auf dem Dach hat immer die Verbindung zum WLAN verloren und dadurch sind zu dieser Zeit keine Sonnenstrahlen eingefangen worden. Dieses Problem konnte eingefangen werden, in dem ich eine feste IP Adresse für die Ultra und den Shelly vergeben habe.

  • menschliches Versagen: Der Anschluss ans Stromnetz war über eine Außensteckdose geregelt, die man innen mit einem Schalter ein-/ausschalten kann. Dieser Schalter befindet sich unter dem Schalter für den Rollladen neben dem Bett im Schlafzimmer. Wenn die Frau beim Aufwachen mit dem Fuß nach dem Rollladenschalter geangelt hat, ist es häufig vorgekommen, dass sie den Schalter für die Steckdose betätigt hat. Somit war der Wechselrichter und die Batterie vom Netz getrennt.

Ich habe das Teil also in den darunter befindlichen Heizungskeller gehievt, die Solarkabel habe ich durch die Dachöffnung für die Solarthermie geführt.

Dadurch habe ich vier Probleme auf ein Mal gelöst.

  1. WLAN Verbindung wurde noch stabiler
  2. Das Schalterproblem ist gelöst
  3. Das Kabelmanagement auf dem Dach ist jetzt sauber
  4. Die EF Ultra ist vor Wettereinflüssen geschützt

Sobald ich die Berechtigung zum Hochladen von Bildern habe, liefere ich diese nach. Für Interessierte gibt es diesen Schritt 3 auch als YT-Video.

Fossilfrei und Energiewende?

Hört sich groß an. Bei der Überschrift hätte ich jetzt ein Projekt mit 30KW PV und 100KWh Speicher erwartet.

Mit der Minianlage wirst du eher sehr wenig erreichen.

1 „Gefällt mir“

ist ja erst mal der Anfang, das ganze Projekt entwickelt sich ja noch

Denke auch, etwas weniger Ideologi und große Schlagworte würden dem ganzen gut tun und keine falschen Erwartungen wecken.

Ich hätte übrigens 75 kWp erwartet. :joy: … denn das ist mein Zielpunkt um Heizung, Verkehr und Haushalt frei von gekauftem Strom (der sowieso auf absehbare Zeit NICHT “fossilfrei” wird) zu machen. Aber ich weis ja, aus dem Physikunterricht, das man Energie nicht wenden kann und die Sonne nicht erneuerbar ist. :wink:

Tatsächlich war der YT-Kanal schon vor dem Thread hier da und YT funktioniert leider nur noch mit großen Schlagworten. Ich möchte keinesfalls falsche Erwartungen wecken, nur meinen Weg aufzeigen.

gibt ja nicht nur Sonne :wink:

“erneuert” die sich nicht regelmäßig? So tief in Chemie bin ich allerdings nicht drin…

Nach meinem Forums t-Shirt ist der SOC unserer Sonne wohl bei etwa 54 oder 57%, ist gerade in der Wäsche. Und der Brennstoff reicht noch ne ganze Weile, bis sich das Ding zu einem roten Riesen aufblähen wird. Wiederaufladen ist da in der Tat allerdings nicht möglich :wink: Ist übrigens Physik nicht Chemie. Kernspaltung oder hier Fusion gehört zur Physik.

1 „Gefällt mir“

Du hast vie zu wenig Dachfläche um für eine Energiewende ausreichend Strom zu erzeugen. Wenn du sinnvoll erweitern willst, dann hast du aber bisher die verkehrten Komponenten gekauft.

Mein Tip:

Solarthermie runter, PV 30 Grad aufständern damit du ne ordentliche Modulzahl aufs Dach bekommst. Einen ordentlichen PV Wechselrichter ( SMA/Fronius ), einen Multiplus II 5000, und 2 16KWh Batteriespeicher.

Wenn du an deiner Süd Fassade Platz hast, dann mit PV voll machen.

2 „Gefällt mir“

Mist, hatte die 50/50-Chance, direkt vertan :smiley:

Das BKW ist ja erst mal der Anfang, bis die Solarthermie runter kann.
Wenn das Dach komplett frei ist, kommt da eine “richtige” PV rauf, das BKW soll ja erst mal die Zeit bis dahin überbrücken.
Ich mache auch gerade Platz im Garten frei, da können noch sinnvoll Module aufgestellt werden und auf der Garage ist auch noch Platz, aber die steht auf der falschen Seite des Hauses, da wird es eher in Ost/West Ausrichtung was geben.

danke, schreib ich mir mal in die Notizen, die ich gerade so sammle