Ford Taunus Elektroumbau

Kurzes Update: ich habe leider durch einen Kurzschluss ein BMS Board gekillt. Nachschub ist bestellt, kommt aber erst in einigen Tagen an. Der TÜV Termin ist abgesagt.

Das einzig positive: der Zeitdruck ist jetzt weg.

Ich melde mich wieder, wenn es weitergeht.

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Auf dem letzten Board, dem „end board“, sitzen kleine Schaltkontakte, die (charge) einen Ladekreis oder (load) die Fahrtrichtung unterbrechen können. Ich finde die Anleitung auch sehr dürftig, habe als Endkunde an einer Stelle tatsächlich eine Überarbeitung des Manuals angestoßen, aber die Funktion ist da.

Kleine Schaltkontakte? MOSFETs sind nicht gerade klein und Relais auch nicht. Finde dazu auch nichts in der Beschreibung des 123BMS.

Wer überwacht die einzelnen Platinen? Wo gibt es eine zentrale Steuerung, die bei Erreichen einer erhöhten Zellspannung einer einzelnen Zelle das Laden abschaltet?

Das es das BMS nicht geschafft hat jede einzelne Zelle auf maximal 3,65 Volt zu begrenzen, irritiert mich sehr.

Kannst Du die Schwelle einstellen ab der bei das BMS das Laden komplett abschaltet, wenn eine Zelle 3,65 Volt erreicht?

Welche Werte hast Du für die maximale Zellspannung konfiguriert?

Du musst aufpassen, dass die Spannung einzelner Zellen nicht zu hoch wird. Ansonsten kann Dir der Akku hochgehen.

Es war mein Fehler, ich hatte die Ladeunterbrechung bzw. das Kabel nicht angeschlossen. Das BMS konnte das Ladegerät nicht abschalten.

Ja, man kann die Abschaltspannung einstellen.

Ich habe noch ein zweites Thema, da geht es mehr um die technischen Fragen:

Hey, Respekt. Das macht man nicht Mal eben so. Ich verfolge u.a. auch den Volvo 340 Umbau von Halle77. Ist ein kontroverses Thema, aber die Idee eine alte Optik mit neuer Technik zu verbinden, gefällt mir.

Viel Erfolg.

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Tja. Beste Methode, sich die Akkukapazität zu halbieren, das.

Habe ich auch mal geschafft … seitdem wird jede Batterie bei mir einmal komplett ent- und geladen und ich gucke dem BMS beim erfolgreichen Abschalten zu,

Bms testen geht auch ohne Akku.

Danke für den Beitrag und für den Mut, ich habe selbst ein eingemottetes H-Kennzeichen in der Garage, was ich mir sehnlichst als Dailydriver wünschen würde, statt mit 10l Minimum auf 100km die Umwelt zu verpesten (TÜV ist abgelaufen von daher passiert das auch nicht).

Ich bin komplett ohne Erfahrung, und wenn ich die Bilder vom selbstgebauten Akku sehe wird mir ganz mulmig, schließlich sehen Teslamodule o.ä. vermutlich nicht ohne Grund ganz anders aus… stand die Verwendung von Altteilen aus E-PKW beim Umbau nie zur Debatte, ist so ein Aufbau wie beim Heimakku nicht durch Vibrationen gefährdet, oder ist das nur meine Unerfahrenheit und so auch schon gelebte (mehrfach verbaute, in den einschlägigen Schrauberforen tausende km erprobte) Praxis?

Gäbe es eigentlich eine Möglichkeit beim KfzBundesamt die erfolgreiche Anzahl an E-Umbauten für Youngtimer zu erfahren?

VG

Du könntest auf LPG umrüsten, das geht auch für Sauger. Sowohl preiswerter als auch weniger CO2.

Ja vor 15 Jahren wäre das wohl eine Option, heutzutage sehe ich nur E-Motoren als sinnvoll investiertes Geld an. Ich erinner mich an ein T2 Projekt in Kalifornien auf Youtube, da wurden - natürlich - Teslamodule verbaut und direkt bei der ersten Probefahrt gab die T2- Antriebswelle unter dem riesigen Drehmoment des E-Antriebs nach…

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Das kann jeder beurteilen und machen, wie er will.

Ich sehe weder Notwendigkeit, auch das allerletzte Auto umzurüsten, noch die Chance, das zu tun.

Und Sinnhaftigkeit ist eh eine Frage des Bewertungsmasstabs.

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Weiß von Euch zufällig jemand, ob man ein "EH" oder "HE"-Kennzeichen bekommen kann, wenn ein werksseitiges E-Fahrzeug die 30-Jahres-Grenze überschreitet?

Derer gibt es natürlich nicht viele, z.B. sind Citroen Saxo und Peugeot 106 Electrique noch um die 2 Jahre von der 30-Jahres-Schallmauer entfernt. Aber einige City EL und Hotzenblitze sollten inzwischen Ü30 sein, und falls von den jemals gebauten 120 Exemplaren des Golf III CityStromer noch welche existieren, stellt sich bei diesen die Frage auch.

Ein H-Kennzeichen bekommst Du dann, wenn er in entsprechendem Zustand ist.
Für einen Dampfwagen bekommst Du auch nur ein H.
Und wenn Du die Dampfmaschine durch einen Elektroantrieb ersetzt, ein E und
in 30 Jahren ein H-Kennzeichen.
Wenn der Wilhelm die Lust verliert und wieder einen Originalmotor einbaut, bekommt
er wieder sein H-Kennzeichen.

Ich habe vom TüV Ingenieur meines Vertrauens erfahren, dass man die 30 Jahre Grenze hochsetzen will. Soll heissen, dass Oldtimer auch aussehen sollen wie Oldtimer.

Für einen Micra von 1998 wird man wohl kaum bald ein H Kennzeichen bekommen.

Also wird es für die heutigen E gleich aus zwei Gründen kein H geben.

Das selbe hat man mir auch gesagt. Denke es ist nurnoch eine Frage der Zeit.

@wilhelminus gerne Updates posten!

Ich erinner mich, dass mir mal gesagt wurde, dass man sich beim Gesamtgewicht nach Umbau am schwersten Originalmodell (V8 oder was auch immer) orientiert und dann auch nicht drüber liegen darf, stimmt das?

Ein großer historischer Ami mit viel Platz für 100kwh und Schwerlast Bereifung nach Umbau wäre demnach in D nicht zulässig, ein Umbau mit 30kwh Akku der das Gewicht des größten Motors einhält schon eher. Da fragt sich auch, ob ein ggf. im EU-Ausland ge”tüv”ter Umbau legal in D angemeldet werden könnte?

Das tun sie doch. Schlanke Säulen, riesige Fenster, Formgebung der Bleche.
Und in ein paar Jahren werden die E-Autos auch nicht mehr so aussehen wie
die Verbrenner heute. Das geht ganz schnell.
Das Heraufsetzen der Grenze hat religiöse Gründe. Du weisst schon … Meldung der Community und so,

Illuminati?

Gibt es irgendwo eine aktuelle, belastbare Quelle, die diese Vorhersage unterstützt? Irgendeinen Zeitungsartikel, eine Aussage eine Politkers, ein Positionspapier eines Verbandes etc.?

Da Einzige, was ich bei meiner Internetrecherche gefunden habe, ist eine Diskussion auf Motortalk, und die stammt aus dem Jahr 2015. Schon damals wurde vorhergesagt, dass die 30-Jahres-Grenze bald angehoben werden würde:

Schade dass nichts mehr geschrieben wurde zum Projekt, die Reportage find ich spannend.