@uschi Ich hab mit dem Händler telefoniert, die Autos werden tatsächlich als Restwertleasing angeboten. Die Anzeige ist nicht eindeutig. Also Vorsicht, Restwertleasing geht gar nicht. Wenn bei der Leasingberechnung keine Minder/Mehrkilometerabrechnung angegeben wird handelt es sich höchstwahrscheinlich um Restwertleasing. Aber es gibt ja noch den Zoe für 135€ als Gebrauchten und den Corsa für 166€ als Neuwagen.
Wenn wenn wir als Familienauto ein 5 Sitzer und Kombi definieren, gibt es auf dem deutschen Markt kein Angebot für 10.000€ oder Leasing über 300€/Monat.
Da es in D überhaupt nur zwei E-Modelle als Kombi gibt (MG5 & VW ID7 Tourer), und die erst wenige Jahre bzw. ganz neu am Markt sind, gibt es da tatsächlich nichts. Da wirst du noch 10 Jahre warten müssen, bis die Autos in das gewünschte Preisfenster fallen.
@uschi Das ist als BEV aber kaum eine alltagstaugliche Option für ein "Allein"auto. Damit fährt die Familie nicht in den Urlaub von Frankfurt nach Italien. Dafür sind Reichweite und Ladegeschwindigkeit einfach nicht ausreichend. Wer will nach 230km die 25kWh Batterie mit max 34kW aufladen und ca. 45min an der Ladesäule warten?
Als Shopper oder für den täglichen Weg zur Arbeit kann der dagegen reichen.
Ja, natürlich. Mal eben zu viert am für ein Wochenende 500km am Stück, einmal Nachtanken, Kaffee, und dann weiter 500km bis nach Spanien, und wieder zurück. Man war halt damals jung ...
Die MEHRHEIT kauft keinen Neuwagen. Was du meinst ist die Mehrheit der E-Auto-Käufer und diese hat, genauso wie die Mehrzahl der Neuwagenkäufer, ein völlig anderes Käuferprofil wie DIE MEHRHEIT der Autofahrer.
Danke dass du das kenntlich gemacht hast. Denn genau DAS meinte ich die ganze Zeit.
ich weiß schon was du meinst. Beim BEV ist es aber zwangsläufig die Mehrheit die einen Neuwagen kaufen. Zumindest bis es einen tauglichen Gebrauchtmarkt gibt. Die Mehrheit kann ja nicht mehr gebraucht kaufen als die Minderheit neu gekauft hat :-p
Und am Ende muss sich dann die Mehrheit damit begnügen was dann auf dem Markt verfügbar ist. Und das geben die Neuwagenkäufer ja indirekt vor. Darauf wollte ich nur hinweisen. Aktuell brechen die Zulassungszahlen wieder ein. Ich denke es wird auch weiter zurück gehen. Dann muss die Mehrheit halt waren wenn sie nichts neu kaufen will.
Und wie du siehst, die MEHRHEIT kannst du nicht am Absatz ermitteln. Ich meine die Mehrheit der MENSCHEN. Die Mehrheit würde gerne günstige kleine E-Autos fahren (verständlich, günstig will JEDER haben). Die gibt es aber nicht. Der Markt gibt keine günstigen kleinen E-Autos her. Die paar die es gibt landen nicht bei der Zielgruppe der Neuwagenkäufer. Diese kaufen KEIN kleines E-Auto, sondern größere E-Autos, die dann mehr kosten und als Gebrauchte ebenfalls mehr kosten.
Das bedeutet am Ende, dass günstige E-Autos nicht deswegen nicht kommen, weil kein Markt für diese vorhanden wäre, sondern weil es eben nur große/teure E-Autos gibt.
(jaja, Bild!)
8900€ umgerechnet. Aber auf deren anderes Auto: 12 700€ kostet der andere Wagen von BYD in China, in Deutschland 34 990€..... Der neue BYD wird dann also auch vielleicht knapp unter 30 000€ angeboten. Das wird immer noch zu teuer sein. Aber unter 10 000€, ich glaube damit würden die den Markt sprengen oder was meinst du? "Jeder" hätte so einen, vielleicht auch nur als Zweitwagen, aber das würde viel mehr bringen, als große E-Autos zu fördern, weil dann nämlich mehr Menschen sowas fahren. Und genau mit so etwas könnte man dann das Klima, die Umwelt, unsere Nachkommen etc. etc. retten. Wenn man dieses Argument aufgreift. Tja nur, der kommt eben nicht für unter 10 000€ bei uns in den Handel. Die Mehrheit (der Menschen hier) wird also weiter Verbrenner fahren (zwangsläufig) oder warten müssen auf günstige E-Autos und günstigere gebrauchte E-Autos. Nur JETZT gibt es die eben nicht wie Sand am Meer sondern wie Sand in der Unterhose...
Das ist etwas Wortklauberei. Ich bin jetzt von der Mehrheit der Neuwagenkäufer ausgegangen. Weil die brauchst du erst mal um den Gebrauchtmarkt zu bedienen. Und ja, die wollen keine kleinen E-Autos. Es wird aber auch daran liegen dass der Neuwagenkäufer vor allem ein Auto nach seinem Bedarf kauft. Ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Was auch kaum verwerflich ist. Was wirklich die "Mehrheit" will muss sich erst mal zeigen. Vor allem gibt es einen Unterschied zw. "ich will" zu "ich muss".
Was den Markt betrifft: wenn du die deutsche Autoindustrie, mit deren Löhne, Umweltvorgaben usw. mit einem chinesischen Hersteller vergleichst, wird es nie was. Die Arbeiter bekommen 12.000€ im Jahr und irgendwie sind die weit von einer 30h Woche entfernt für die man bei uns trommelt. Vom Sozialsystem fangen wir erst gar nicht an. Und das die chinesische Regierung förmlich einen Handelskrieg führt ist ja auch nichts neues. Da wird staatlich reingebuttert was nur geht. Ziel ist es alle anderen platt zu machen. Ehrlich gesagt: nein ich will so eine Karre nicht. Ich fand es schon schändlich die Solarindustrie zu verramschen.
Wir haben ein großes E-Auto. Warum? Weil wir es brauchen. Unsere "kleinen" Zweitwägen sind Schuhe und E-Bikes.
meine 12kwh nutzbar würden mir auch reichen aber ich habe eben diesen dummen chademo für den gibt es immer weniger ladepunkte und die sind auch noch oft defekt weil keiner damit lädt und nie störungen meldet. wenn man mal ab und zu autobahn fährt.
oder da steht ein fetter suv dran und lädt seinen 1000kwh akku mit 50kw am ccs stecker der sich die ladung mit dem chademo teilt weils an ionity so teuer ist sch.. drauf wenn leute den chademo benötigen(hatte ich auch schon solche dreistigkeiten) das sind die geilsten geizkragen überhaupt fahren ne karre für 60t und wollen sich die 80ct an ionity nicht leisten...
Na ja, sowohl bei geschäftlichen als auch privaten Neuwagenkäufen werden die allerwenigsten ohne Kompromisse durchgeführt werden. Unendlich tiefe Taschen findet man dann doch sehr selten. Das mag beim Sultan von Brunei oder manch anderem keine Rolex spielen, beim Rest der Menschheit aber dann doch.
Also das typische "volle Hütte" ist bei mir z.B. nicht erwünscht. Ich konfiguriere das Auto nach meinen Bedürfnissen. Ledersitze? Mag ich nicht. Als Beispiel. Aber elektrische Heckklappe? Ohja. Ich liebe das Teil. Ich schau auch eher auf Fahrkomfort. Also reichen die 19 Zoll statt der 21 Zoll Felgen. Ich bin ein Fahrer der weit nicht alle Funktionen nutzt. ich hab die letzten Monate nicht ein mal den Tempomaten benutzt. Werde ich vermutlich nie benutzen. Aber der war Serie. Ich verzichte gerne auf alles was ich nicht brauche. Dann kann auch weniger kaputt gehen. Darum schrieb ich ja: meinen Bedürfnissen angepasst.
Du konfigurierst es nach deinen persönlichen Wünschen, und hast das Glück, daß du keine hast, und du dir das dann leisten kannst oder willst. Das hat aber mit der pauschalen Aussage "Es wird aber auch daran liegen dass der Neuwagenkäufer vor allem ein Auto nach seinem Bedarf kauft. Ohne Kompromisse eingehen zu müssen." nicht das geringste zu tun.
Es ist nur dahingehend Wortklauberei, weil "die Mehrheit der Autobesitzer" nicht "die Mehrheit der Autokäufer" ist. Man weiss, was der Kunde benötigt, aber man WILL solche günstigen Wagen nicht herstellen, weil man dann wenig daran verdient. Es gibt ein paar Verbrenner, die kosten neu auch ganz wenig. Ist also möglich. Würde man in diese Klitschen auch nur noch das Nötigste stecken, irgendwann kostet dann Minimalkomfort auf den Wagenpreis 500€ mehr. Während andere Autohersteller dann eben Komfort und Pakete einbauen die 5000€ oder 20 000€ kosten. Der Neuwagenkäufer konfiguriert sich das dann so, wie er es will. Der kleine Hampel jedoch würde ggf. auch einen Neuwagen kaufen, nur eben nicht zu dem Preis. Also fällt er weg. Der Neuwagenkäufer ist also gut betucht, repräsentiert damit aber immer noch eine Minderheit gegenüber der Menge an Autofahrern.
Hier wird doch auch staatlich reingebuttert oder warum gibt es VW noch? Aber das führt zuweit weg vom E-Auto. Es hätte auch funktioniert kleine E-Auto-Klitschen herzustellen, dann eben für 15 000€. Förderung gab es doch.... Aber damit verdient man nicht genug. Jetzt haben wir die "Bonzen-E-Autos" die weder neu NOCH gebraucht für den Großteil der Bevölkerung fahrbar sind, weil schlicht und ergreifend zu teuer. Und politisch, um wieder die Kurve rückwärts zu kriegen die ich schon vor einigen Beiträgen schrieb, wenn man es politisch WOLLTE, dann GÄBE es hier Notzulassungen für kleine Klitschen. Vielleicht erst einmal in Städten, dann in ländlichen Gebieten, Förderungen von PRIVATfahrzeugen zur Verminderung der Umweltbelastung. Man WILL aber nicht. Nicht: Gibt es nicht.
Weder die Autohersteller WOLLTEN das, noch die Politik. Folge: Andere Länder machen es vor und wir machen es nach. Das ist traurig, weil abzusehen. Stattdessen rudert man zurück, oder der Autohersteller sagt das ginge nicht, blablabla. Was für den Bürger gehen MUSS und SOLL, das geht für Unternehmen nicht. Und gleichzeitig pampert auch noch der Bürger, der sich das E-Auto nicht leisten kann jene, die es sich leisten können und das auch noch subventionieren lassen von jenen, die dafür kein Geld haben.
Das bedeutet, der Neuwagenmarkt wird bewusst gesteuert. Nicht Angebot und Nachfrage. Wäre es nur Angebot und Nachfrage, es gäbe auch ein 6000€ Inder-Auto hier. Gibt es aber nicht. Sicherheitsbedenken. Während Mofa... ich wiederhole mich.
Nur sollte man dann nicht annehmen, dass die Leute nicht umsteigen WOLLEN, sondern nicht KÖNNEN.