Experimente zur Heizlastanalyse

Hallo Jürgen,

peinlich, peinlich, daß ich die Beschriftung der Grafiken nicht überprüft und korrigiert habe. Da müßte bei mir auf der y-Achse auch kWh/Tag stehen, so wie bei der legend zum Wert bei der NAT. Von kWh/day zu kW ist einfach: 1 kWh/day = 1kWh/(24h) = 1/24 kW = 41.7 Watt.
In den Plots hab ich zunächst natürlich nur die elektrischen Leistungen (und leider keine Kennlinie mit den temperaturabh. COPs um das in Wärme umzurechnen) und um die Heizlast bei der niedrigsten anzunehmenden Temperatur zu erhalten, müßte ich den COP meiner Splitklimageräte zumindest bei dieser Temperatur kennen bzw. eigentlich zeitaufgelöst die elektrische Leistung mit dem jeweiligen COP der aktuellen Temperatur multiplizieren und das aufsumieren, um die thermische Energie zu bekommen. Schätzungsweise hab ich da halt mal mit einem mittleren COP von 4 bzw. 3.5 gerechnet. Der Unterschied zwischen dem einen Datenpunkt und der Regressionsgerade könnte darauf hindeuten, daß der COP in dem Bereich schon einiges niedriger ist als bei vielleicht -5 Grad. Aber das ist alles letztlich Kaffeesatzlesen. Mit einem Wärmemengenzähler bist Du natürlich fein raus und hast ja direkt die thermische Energie. Echt übel, daß das mit den Legionellenvorschriften bei Euch dazu führt, daß 14 MWh zum Heizen benötigt werden, aber 17 MWh im Jahr für WW verjubelt werden müssen ...

Das verstehe ich jetzt im Kontext Deiner Grafik nicht so richtig. Die rote Linie kreuzt ja bei etwa 10 Grad und bei -10 Grad hast Du grob 240 kWh/Tag, d.h. 10 kW. Bei -7 Grad vielleicht 190/24 = 8 kW. Die 14.1 kW bei -7 Grad und 15 Grad kommen aus einer theoretischen Berechnung für eine anvisierte WP?