Ich plane meinen Jaguar Mk2, Bj. 1962 auf E-Antrieb umzubauen. Um eine Reichweite von ca. 200 bis 250 km zu erreichen, benötige ich eine Akkukapazität von ca. 45 kWh. Bei rund 140 V Betriebsspannung komme ich mit 44 EVE MB31 Zellen auf diese Kapazität. 24 Zellen im Motorraum, 20 Zellen im Kofferraum. So erhalte ich die ursprüngliche Achslastverteilung und Zuladung. Max. kurzfristiger Strom ist ca. 600 A.
Ich brauche Unterstützung für die Auslegung des BMS. BMS mit zentralem Steuergerät, oder modulares System mit der Elektronik auf den Zellen? Wo sind die Vor- oder Nachteile der Systeme? Bis jetzt habe ich nur BMS mit zentraler Steuerung verbaut (JBD, Daly).
NMC bieten höhere Spannungen und besseres kWh/kg Verhältnis. Unterm Strich also mehr Power/Reichweite. Nicht umsonst nehmen die Hersteller die für ihre Topmodelle.
Habe ich selber damals auch in das City EL eingebaut. War auch Topmodell
Problem bei Deinem Vorhaben: die beiden Batterieboxen vorne und hinten. Eine zentrale Box wäre einfacher für die BMS Verkabelung.
Oder du nimmst 2 separate BMS'en ?
Desweiteren sollte die Motorsteuerung ein Feedback vom BMS bekommen wie z.B. "bitte Strom reduzieren da Zelle Nr. 12 gerade auf 2,95V abgesackt ist".
Das klappt bei einem Ecosystem von einem Hersteller gut.
Ich z.B. verwende ein BMS von VESC Labs (open Source) in Verbindung mit einem Controller von
VESC.
Controller und BMS sind über CAN Bus verbunden. Super Software.
Aber das ist eher für Motorräder oder leichtere Fahrzeuge gedacht.