Eure Erfahrungen mit der Midea Portasplit?

Die 39db sind Utopie wenn es mehr wie 32-33° am Außengerät hat. Ich hab mein AG Zimmer inzwischen tagsüber auf 40° aufgeheizt - und dann läuft das AG selbst im 1% Modus nun auf Vollgas (dank umbauten "nur" 58db) und innen hat es dann 47-48db obwohl wenig Kühlleistung zustande kommt bei 450w Verbrauch.
Gehe ich innen dann auch auf Boost geht der Verbrauch gleich mal auf 1250w und die Lautstärke innen auch auf 57-58db. Brummen tuts dann beim IG wie beim AG und vor allem sind diese Brummgeräusche (innen vom Kompressor, außen vom Schrottventilator) kaum dämmbar und nehmen auch kaum ab. Sprich 10m entfernt habe ich dann noch immer 54db. Und mein Innengerät ist mit 7kg Dämmaterial vollsgestopft was eh schon viel gebracht hat.

Eine echte Split würde bei den Bedingungen wohl im Silent Modus dieselbe Kühlleistung schaffen... Der kleine Radiator gibt einfach auf wenns an die 40° rangeht. Am Balkon ginge es tagsüber eh nicht - weil da hab ich heute 54° erreicht (trotz hochglanz weißem Boden - aber da steht die Luft und die 3 Solarpanels als Dach mit 70-75° strahlen die Hitze überall hin. Immerhin scheint so die Sonne nicht in die Wohnung - drinnen ist es damit kühler. Dafür behindern Nachts die Panels die Luftzirkulation doch stark und Nachts hat es daher 1° mehr etwa obwohl die Südwand dadurch deutlich kühler ist.

Naja hatte jetzt seit 2 Wochen eigentlich nie unter 21° am Balkon.... Daikin Perfera mit Fastpipe steht definitiv am Plan - aber erstmal heize ich den problematischen Nachbarn ihr Schlafzimmer ein - das ist über dem derzeitigen AG Zimmer - weil evtl geht dann Fixeinbau durch wenn die etwas leiden ohne wissen warum.. Den anderen Nachbarn wirds egal sein. Leider ist meine Wohnung halt die absolut wärmste (oder besser 2 andere von insgesamt 28 Einheiten haben genau dasselbe Problem. Der Rest hat Nachts 4-5° kältere Außenluft und auch tagsüber 6-7° weniger draußen.

Verbrauch so 5-6kwh / Tag. Ich versuche möglichst viel Strom vom BKW zu verbraten. Dann um 16:00 Uhr ist die Sonne hinterm Haus und ich schalte die Anlage ab (vor allem ist dann das Zimmer viel zu heiß) - und gegen 20:00 Uhr wird wieder eingeschaltet.. Nachts gehen alle Fenster und Türen dann temperaturgesteuert auf (bzw die Tür erst seit heute - da kam der Motor für die Balkontür an) und zwei Meaco Sefte werden unters Fenster geschwenkt per Motor und pumpen um die 600m³ an Luft rein/raus. Morgens gehen dann die Fenster wieder zu und Lüfter aus und Rollos runter... (da gingen jetzt auch schon 600€ für die Motoren und Switches drauf - und das mit Sonderangeboten von Aliexpress)

Das sehe ich anders. Eine mobile Klima mit Abluftschlauch geht (fast) überall. Entweder in der Küche über den Dunstabzugsschlauch nach draußen oder im Bad mit Lüfteranschluss.

Alternativ könnte man über eine Monoblock-Abluftwärmepumpe mit Doppelbohrung mit eben jener Eigentümergemeinschaft sprechen, dann hat man zwei runde Deckel draußen an der Fassade.

Nur beispielhaft. Innen aufhängen wie einen Heizkörper, zwei dicke 160mm Löcher durch, von außen Kappen drauf.

Bei der Midea Porta Split darf man nicht vergessen , dass das ein ausgewachsenes 3,5 kW Gerät ist.

Und da wird man bei Monoblocks mit Abluftschlauch aus dem Baumarkt schon etwas suchen müssen, um eine vergleichbare Kühlleistung zu erzielen.

Für Mietobjekte oder superkritische Eigentümergemeinschaften die meist best mögliche Wahl,wenn es um aktive Kühlung geht.

Ich verlasse mich da auf die Wertung vom Energiesparkommissar und rate inzwischen allen, die derzeit leiden, nach der nächsten Abkühlung auf Schnäppchenjagd für die Porta zu gehen.

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Die meisten benötigen 3,5KW Kühlleistung? Völlig abwegig. Die Bude bekommst du damit nur kalt indem du auf volle Möhre stellst und dann alle Türen auf und hinter jedem Bereich nen Ventilator zum Kühlleistung verteilen. Für einen Raum wird bestimmt ca. 1000W Kühlleistung reichen.

Die Portasplit ist bei ab 30° Außentemperatur eh weit weit weg von 3500w Kühlleistung. Geb ihr mit Glück noch 2000w im Boost Modus. Betreibbar ist sie aber eigentlich nur bis 400w Kompressorleistung ohne brutale Lärmbelästigung - bei 30° Außen und 24° innen sind das mit Glück noch 1000w Kühlleistung. Bei 35° vielleicht noch 700w Kühlleistung, und bei 40° dann schon unter 400w Kühlleistung.

Es ist verdächtig wie positiv die ganzen youtuber da sind - Midea hat ordentlich Geld reingesteckt... Auf Reddit sieht man das derzeit die Portasplits ohne Ende mit Qualitätsproblemen kämpfen.

Da ist es dann für die Käufer schon normal wenn Metallsplitter die Pumpe zusetzen. Sucht man nach metal shavings aircon ist dass normalerweise ein Symptom so schnell wie mögilch auszutauschen was noch zu retten ist bevor man alles zerstört.

Es bringt halt nichts eine Klima bei 20-25° Außentemperatur zu testen und dann von der super Kühlleistung zu schwärmen. Unter 30° solltem man eh nicht testen, und besser bei 35-40° Außentemperatur und dann schauen was an lärm und Kühlleistung auftritt....

Allein schon in dem Video die Aussage: Es unterscheidet sich im Prinzip kaum von einer fest installierten Klimaanlage. Einzig sie ist kompakter und kleiner und die Innen und ....

Was eine dreiste Lüge. Das stimmt eben hinten und vorne nicht. Das Video kann man ab dem Zeitpunkt komplett in die Tonne hauen. Alles was noch in Bezug auf Effizienz und Kühlfunktion kommt kann man also getrost in die Mülltonne schmeißen. Gekauftes Review. Kein einziges Wort zur Lärmbelästigung. Wobei ich würde ja gar nicht ausschließen dass die youtuber von Midea ein Gerät mit höherwertigem Kompressor bekommen.
Genauso halt wie in den meisten Baumärkten eine Portasplit gleich ganz ohne Kompressor als Austellungsstück steht - schmeißt man die dann an hört man nur die Lüfter - und zu Hause kommt dann die laute Überraschung...

Ich habe das Gerät und es primär als flexible Heizung gekauft. Der Geräuschpegel stört mich nicht weiter für die paar Tage, wo das Wohnzimmer damit mit Überschuss Strom von der PV gekühlt wird.

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Wenn ich das richtig leese ist übrigens die Effizienz der Portasplit bei 35° Außentemperatur genau die Häflte jener von guten Klimaanlagen. Die kamen auf 4.6. Der Bestwert soweit ich sehe bei Stiftung Warentest war 9.7 (statt den 10.x die es sein sollten). Und da muss nur ein Delta von 10° gekühlt werden - da innen Zieltemperatur 25° ist. Bei 40° Außentemperatur kann man es einfach ganz vergessen. Nachts wäre die Portasplit ja super - wäre da nicht die brutale Lautstärke... Bzw weiß jemand was die Daikin Perfera 2.5 bei Warentest als SEER bekommen hat?

Ich nehm an die Unterschiede vom SEER bei Stiftung Wartentest zu den Herstellern ergeben sich daraus das die Hersteller die so betreiben wie es von der Effizienz her irgendwie möglich ist (die Software ist da ja egal, muss nicht real erzielbar sein. Es darf sogar ein anderer Kompressor verwendet werden was die Datenblattwerte immer ad absurdum führt) - bei Stiftung Warentest aber einfach der Auto Modus verwendet wird. Hier dreht dann die Portasplit den Lüfter außen auf 100%, innen auf 50-60%. Auch dassi ist halt schon sehr laut. Im Silent Modus schauts halt viel übler aus. Das Problem dabei ist - im Silent Modus ist die Portasplit noch immer viel lauter wie eine echte Split. Eine echte Split kann man also fast am angegeben SEER laufen lassen und ist tortzdem leiser wie die Portasplit - die Portasplit nur wenn man nicht zu Hause ist und keine Nachbarn in der Nähe des AG hat.

Die Tage waren ja prima Testtage für die porta. Und die hat selbst in der prallen Sonne) Fensterbank/ über 50 Grad, ihren Job super gemacht.

Zu laut ist die für mich auch, ca. 55db
Aber Kühlleistung ist nicht eingebrochen, eher das Gegenteil, ich habe die sogar mal aus gemacht.
Auch wenn die auf 24- 25 Grad gestellt war es mir teilweise frisch.
Mit dem Ventilator habe ich noch so viel wie möglich in den Flur geblasen.

Aber die hat gestern Wasser ohne Ende gespuckt. Die Pumpe ist ständig angesprungen.
So extrem hatte ich das die letzten Wochen nicht.

Und die Stromkosten sind im Schnitt mit ca. 1kwh am Tag ein Witz.
Auf der Balkon/ Schattenseite ist es nur die Hälfte

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Wie soll das gehen mit 1kWh am Tag, wenn die >400W schluckt? Kühlst du nur 2,5 Stunden?

Ne, wenn es nicht so heiß ist läuft die tatsächlich nur wenige Stunden.
Ich habe jetzt aber vom den Hitze Tage geschrieben.
Da lief die schon locker 10 Stunden.
Wo es vorgestern so extrem bei mir war hat die zum ersten mal 2,4 kWh gefressen.

Temperatur auf maximal 24-25 grad
Lüfter auf 1 % , und auch , zum testen, mal auf 50% Leistung geklickt.
Wenn ich zwischendurch mal geguckt habe, hat der zwischen 160 bis 300W angezeigt. Meist aber im unteren Bereich.
Es gab auch Ausreißer nach oben.

Da ich der App nicht blind vertraue habe ich eine seperate Wlansteckdose davor geschaltet. Da wird sehr ähnliches an Verbrauch gemessen.

Das ist natürlich bei jeden etwas anders.
Große des Zimmers usw. Was wird mit gekühlt

PS. Ich habe aber auch oben die Zeiten geschrieben

Die Preise werden auch wieder normaler.

Amazon erwartet für Juli wieder neue Geräte

Bauhaus hat auf "in Kürze wieder verfügbar" aktualisiert

Die App der Verbrauch passt schon +-5% außer bei sehr geringem Verbrauch. Mir kommt vor die misst nicht wirklich den Verbrauch sondern errechnet den aus bekannten Parametern.
Standby Verbrauch etwa wird deutlich zu hoch angezeigt mit 3w - aber mit Display aus habe ich unter 1w, mit Display an fast 4w - in der App kein Unterschied ob Display an oder aus.

Was absolut nicht passt ist der Stromverbrauch in Home Asisstant mit Midea-ac-lan. Da ist ein Bug.

Der Verbrauch hängt aber einfach vom Kühlbedarf ab, bzw was für Wände man hat usw. Meine Wohnung ist zwar gut gedämmt, aber das ist eher durch dicke Betonwände. Die können viel Energie aufnehmen - und wenn die Nachbarn dann nicht kühlen, dann kühlt man halt brutal viel runter will man die Wände wirklich kälter bekommen. Da geht die 3-4fache Leistung drauf vs heizen im Winter. Im Prinzip kann ich bei mir komplett vergessen wirklich die Wände zu kühlen. Mehr Sinn macht einfach dort wo ich mich aufhalte die Luft zu kühlen - weil sonst kühle ich gegen Windmühlen.

Und die Effizienz ist halt sehr hoch wenn es etwa draußen 20° hat und man dinnen auf 23-24° kühlen möchte von sagen wir 27-28°. Dann hat man die Luft schnell kühl.

Da die Dämmung aber ja außen und nicht innen ist - muss man überhaupt erstmal die Wände vor der Dämmung kühlen - aber wenn die oben unten und neben dir überall warm sind weil da niemand Klima nutzt - dann ist es halt mit so einer kleinen Klimaanlage fast unmöglich.
Die klassischen Aussagen von einfach durchkühlen ist am effizientesten gelten für Häuser, nicht für einzelne Wohnungen in einem großen Haus. Da kann es stimmen oder auch nicht.

Wenn ich hier die Wände rund um meine Wohnung auf 22-23° kühlen möchte - müsste ich wohl pro Tag 60-80kw an Hitze entziehen, und das bei nur 68m² Wohnfläche. Stahlträger im Stahlbeton sind halt besonders gute Temperaturverteiler.

Im Winter ist es genau andersrum. Ich habs lieber gern kalt und meine Nachbarn wollen 22°. Sprich ich heize nie und hab trotzdem 20-21°.

So eine Situation ist nicht unüblich. Ich kenne jemand der ist in eine 2 Zimmer Wohnung eingezogen wo der Vormieter 5000€ pro Jahr für Heizkosten gezahlt hat - der wollte 24° im Winter... Ihm reichen 20° und er hatte noch nie einen Heizkörper an. Sowas dürfte typisch für Stahlbetonbau mit Isolierung nur außen nach dicker Wandstärke sein.

Oh und den Energieausweis meiner Wohnung - 2022 neu gemacht, kann ich komplett in die Tonne hauen. Der schreibt doch tastächlich ich hätte 10 Monate Heizbedarf, und nie Kühlbedarf. Dabei bin ich von Februarr bis Dezember damit am kämpfen wie ich das Schlafzimmer kalt bekomme und von April bis Ende Oktober muss ich jede Nacht alles aufreißen für kühle Luft und tagsüber permenent die Rollos runter/Fenster automatisch um die Temperatur runterzubringen. Ab Juni geht dann nichts mehr ohne Ventilatoren bzw Klimaanlage bis Mitte September. Nach außen ist super gedämmt - innerhalb des Hauses sorgt die Bauweise dafür für permenenten Temperaturausgleich (nur hab ich eine von 3 aus 28 Wohnungen wo bei den Fenstern viel wärmere Luft reinkommt da Atrium/abgeschnitten von kalter Frischluft.

Bei uns gab es die Woche auch 36 Grad im Schatten und das Außengerät der Portasplit stand auf dem Balkon auf den dunklen Bodenfliesen in der vollen Sonne. Habe leider nicht auf die Außentemperaturanzeige in der App geschaut, aber vermutlich waren es auch gut 45 Grad oder sogar mehr.

Die Leistung der Portasplit ist bei uns auch nicht eingebrochen. Klar hat sie mehr Strom verbraucht (500-600 Watt statt 100-300 Watt an Tagen unter 30 Grad) aber sie hat den ganzen Tag über megamäßig gut gekühlt. Auch uns war es oft fast schon zu kalt.

Für unser 20 m² Wohnzimmer (OG, ungedämmtes Haus aus den 70ern) finde ich sie eigentlich etwas zu stark. Selbst im Silent-Modus mit 1% Lüfter und niedrigster Kompressordrehzahl wird es ab dem Nachmittag oft so kalt dass es einem in kurzen Sachen langsam zu kühl wird. Die Mädels nehmen sich dann ne Decke auf der Couch.

Dass man sie nicht weiter runter regeln kann finde ich etwas schade. Der Lüfter sorgt selbst auf 1% noch für ordentlich Luftbewegung, wodurch es sich schon recht zugig anfühlt und dann gefühlt noch kälter ist. Ich mag so kalte Zugluft zum Beispiel auch im Auto nicht und stelle mir die Düsen dort immer möglichst indirekt ein. Falls jemand einen Tipp hat wie man den Luftdurchsatz bei der Portasplit noch etwas drosseln kann, gerne her damit.

Wir haben auch einen Ventilator in der Tür zum Flur zur restlichen 100 m² Wohnung stehen. Ich habe herausgefunden, dass der effektiver ist, wenn er vom warmen Flur in den gekühlten Raum hinein bläst. Das erscheint erst mal unsinnig zu sein, erklärt sich aber folgendermaßen: Die kalte Luft sammelt sich unten und "kriecht" am Boden aus dem Raum heraus, während warme Luft in der Schicht darüber zurück strömt. Ein Standventilator, der in mittlerer Höhe des Türrahmens aus dem kalten Raum bläst, arbeitet damit gegen den natürlichen Luftstrom. Der Luftaustausch wird also begünstigt, wenn der Standventilator warme Luft über der kalten Luft in den Raum befördert. Der leichte Überdruck der dabei in dem Raum entsteht, drückt die kalte Luft am Boden zusätzlich aus dem Raum heraus.

Zum Thema Lautstärke:
Ich war beim ersten Einschalten erstaunt wie laut sie ist, wo die ganzen Tester doch alle meinen sie sei so leise. Im Silent-Modus und wenn der Kompressor auf niedrigen Stufen läuft, finde ich es aber erträglich. Wir haben Fliesen und das Innengerät hat sein Brummen auf mittleren bis höheren Stufen auf den Boden übertragen so dass es im EG zu hören war, daher habe ich eine Gummimatte (für Waschmaschinen) darunter gelegt um es zu entkoppeln. Sehr ärgerlich ist die schlechte Konstruktion des Gehäuses des Innengeräts, welches je nach Kompressorstufe mitschwingt. Ich denke da werde ich Alubutyl oder ähnliches einkleben.
Die Lautstärke des Außengeräts ist kein Problem bei uns. Bei der Hitze wo der Außenlüfter auf vollen Touren läuft ist bei uns eh niemand draußen oder hat Fenster offen :sweat_smile: Unter unserem Balkon ist die Terrasse vom EG, dort hört man noch ein gewisses Rauschen (an normalen Sommertagen), das stört aber nicht.

Die Portasplit ist bei uns eine Art Testballon - ich habe vor für nächstes Jahr feste Splitgeräte einzubauen. Immerhin weiß ich jetzt, dass die kleiner als 12.000 BTU sein können, sonst friert hier alles zusammen :sweat_smile: Die Portasplit wandert dann wahrscheinlich ins DG, dort ist sie bei uns mit ihrer Leistung vielleicht besser aufgehoben.

Echte Split-Klimas modulieren sehr gut runter. Wenn unsere mit 100W läuft und der Innenlüfter kaum hörbar ist, haben wir es noch nicht zu einer Überkühlung im 16m² Wohnzimmer gebracht. Wir kühlen fast immer so auf 24 Grad. Ist eine 9000 BTU, aber die 12000 BTU modulieren ja typisch genauso weit runter.

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Apropos, mich würde interessieren was für ein Split Gerät du installiert hast?
Ich hab jetzt recht für natürlich von Daikin gehört und Perfera, ist die wirklich so gut wie alle sagen (auch wenn das nicht dein Gerät ist, vielleicht weist du ja was darüber :smile: )

Ansonsten vielen Dank für die vielen Beiträge hierzu, sehr sehr hilfreich, cool dass sich so viele beteiligen, genau das wollte ich erreichen, einen guten Ort schaffen an dem man viel über Usererfahrung erfahren kann!

Wenn du auf mein Profil klickst, siehst du es. Die ersten 2 waren von MHI, die dritte dann eine Daikin. Heute würde ich nur noch Daikin kaufen. Es sein denn, hier im Forum finden wir was, was noch besser ist.

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Ich habe schon Jahre an 3 Fenster ganz normale innen und außen Thermometer.
Da ich am Morgen auf der einen Seite und ab mittags auf der anderen Seite Sonne habe. Deswegen sehe ich die Temperatur auf der Fensterbank.

Ich habe den Eindruck das die Porta nur eiskalt kann bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Dann schaltet die auf Ventilation.

Ich habe trotzdem einen zusätzlichen Ventilator, die Kälte wird, für mich, angenehmer in Raum verteilt.
Einen zweiten der zuviel wie möglich in den Flur bläst.
Wird es mir zu kalt mache ich die aus.

Meine Schwiegermutter hat jetzt eine neuen festeingebauten Splitter von Kältebringer. Die hat fast die selben Daten ist aber deutlich angenehmer.
Und deutlich leiser als die Porta.
Leider konnte ich die nicht länger testen.

Was ich in der kurzen Zeit sagen kann,
Die war auf 22 Grad gestellt und der Wind war nicht so aufdringlich, deutlich angenehmer als die Porta. Und fühlte sich nicht so kalt an.

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Die Portasplit kann modulieren bis etwa 110w runter - davon sind dann 20w die Ventilatoren, Mainboard (Display habe ich aus) usw. Also etwa 90w am Kompressor selber.
Jetzt kommt es einfach auf die Temperatur außen an wieviel Kälte da bei raus kommt, bzw auf die Temperatur innen. Wenn es draußen nur 18-19° hat, drinnen etwa 22° - dann werden da sicherlich 500-600w Kühlleistung rauskommen (je nachdem wieviel % der Lüfter eingestellt ist). Bei 1% Lüfter ist es am wenigsten. Hat es draußen aber 35° - du die Lüfter auf 1% - und drinnen 25° - dann kommen da mit Glück noch 200w Kühlleistung an. Bei 40° draußen hast du wenn überhaupt nur noch 100w Kühlleistung effektiv, und bei 42-43° wird die Abwärme vom Kühler dein Kühlung auf 1% schon übertreffen.
Primär kommt es auf die Temperaturen am AG an, zweitens auf die Lüfterstufe.
Im Automodus geht der Lüfter nicht unter 15-20% schätze ich - da wirst du also deutlich mehr Kühlleistung haben wie auf 1%.

Je geringer die Leistung und je höher der Lüfter - umso näher ist die Effizienz an einer echten Split.

Kältebringer ist wahrscheinlich eh ein Einsteiger Gerät von Midea. Aber halt volle größe (oder annähernd) - die Luft kommt mit 1/3 der Geschwindigkeit raus am Ventilator oder weniger, usw. Man darf die Portasplit einfach nicht mit einer echten Split vergleichen. Aber es ist gut dass das jetzt immer mehr Leuten auffällt im Gegensatz zu den youtubern die so tun als wären die (fast) gleichwertig.

Ja aber wer lässt denn die Klimasplit auf niedrigster Modulation laufen wenn es drinnen warm ist? Es soll doch kühler werden... Und im Leben nicht hat man bei 110W Leistungsaufnahme nur 100W Kühlleistung.

es hängt eben sehr von der Außentempertur ab. Und im 1% Modus ist die Protasplit hervorragend ineffizient wenn es draußen warm ist. Sollte in 2-3 Wochen noch ein Outdoor Silent Modus kommen (der hat innen auch nur 1%) - dann wirds gleich nochmal eine Klasse ineffizienter. Dann hast bei 110w Leistungsauffnahme wahrscheinlich nur noch 100w Kühlleistung wenns draußen gleiche Temperatur hat... Bei dem Lärm der Portasplit sollte man aber eh wenns draußen kühler ist und noch dunkel auf Ventilator smart setzen. Bei mir springt die Portasplit dann erst an wenn Rollo automatisch runtergefahren ist kurz vor Sonnenaufgang - und es dann drinnen zu warm wird. So schläft es sich besser. Und ja - es ginge natürlich auch Rollo oben lassen und von draußen kommt noch kühle Luft rein - aber bei Helligkeit wache ich einfach auf und Augenbinde ist nicht so meins.

Steuert man sie per Home Assistant kann man sie natürlich auch frühzeitig ausschalten und dann wieder anschalten - weil die Automatik ist wenig tauglich (die geht erst bei 3° zu kalt auf Ventilator, und dann bei 2° zu warm stellt sie wieder ein - bzw Auto Modus heizt sogar also ganz untauglich). Dazu kann die Portasplit keine gefühlte Temperatur setzen - es fehlt der Feuchtigkeitssensor - ich steuere Klima immer über gefühlte Temperatur wobei die Protasplit beim entfeuchten eh miserabel ist - sprich man hat nicht die typsische trockene Klimaanlagenluft. Ich würde also auch jede Daikin via Faikin mit gefühlter Temperatur steuern. Ist man in einem heißen Land kann man sonst eine normale Steuerung nur nach Temperatur komplett vergessen. In Zypern ging ich bei 23° und 70% Luftfeuchtigkeit schlafen - und hatte dann in der früh nur noch 30% und war also im Vergleich bei 23° am frieren (keine Decke) - draußen hatte es halt auch Nachts 30-35° also musste die Klima gut schuften. 30 zu 70% Luftfeuchtigkeit sind gut 5° gefühlte Temperatur Unterschied. Ja es gibt die Luxusklimas die Feuchtigkeit wieder zurückführen, Frischluft beimischen, usw. Da wirds aber richtig richtig teuer und ich hätte meine Bedenken wie zuverlässig die noch sind. Da kann man eher einfach noch einen Luftbefeuchter beim schlafen zusätzlich zur Klima laufen lassen smart gesteuert.