Eure Erfahrungen mit der Midea Portasplit?

Ich mag so trockene Klimaluft gar nicht, davon bekomme ich Halskratzen. Bei der Portasplit habe ich das Problem nicht, daher ist eine geringe Entfeuchtungsleistung für mich ein Pluspunkt. :slight_smile:

Konkret waren es heute bei uns 10 % Entfeuchtung, von 65 auf 55 % runter. Denke um 50 % herum ist doch ein guter wohngesunder Wert. :+1:

Die Portasplit lief dabei auf 1% und dümpelte bei ~120 Watt herum. Eingestellte Temperatur war 24 Grad, die Innenraumtemperatur 22 Grad (gemessen von der Portasplit selbst sowie auch von einem separaten Thermometer im Raum).

Im Automodus mit mehr Leistung entfeuchtet sie vielleicht mehr, aber dann wird es uns zu kalt.

Ja, das ist einerseits gut da es angenehmer ist wie super trockene Luft, andereseits sehr schlecht - da sich trockene Luft ben kälter anfühlt.
Ich hab hier in Innsbruck im Sommer sehr feuchte Luft (dafür im Winter extrem trocken und dauernd 2 Luftbefeuchter am arbeiten). Aktuell hat es am Balkon 27° mit 57% Luftfeuchtigkeit - ein paar Tage zuvor war es noch deutlich feuchter.
Denn wenn man jetzt drinnen auf 50% runterkommt - dann ist es gefühlt deutlich kühler ohne dass es wirklich kühler sein muss - sprich bei ausschalten der Klima erwärmt es sich gefühlt viel weniger.
Trotz Portasplit hatte ich innen teils 60% Luftfeuchtigkeit. Im Prinzip schafft die Portasplit überhaupt kein senken der relativen Luftfeuchtigkeit (nur der absoluten Luftfeuchtigkeit). Diese bleibt fast konstant während die absolute Temperatur sinkt. Im Silent Mode hat man relativ gesehen noch die stärkste Entfeuchtung und eben die schwächste Kühlung.

Im Automatikmodus wird sie besser kühlen, aber die relative Luftfeuchtigkeit kann dann sogar steigen (absolut wird sie aber mehr entfeuchten - ich schätze irgendwo bei 20% hat sie bei 50% Kompressor die höchste absolute Entfeuchtung, bzw 40% bei 100% Kompressor)

In der aktuellen Firmware ist übrigens ein Bug, dass die PS plötzlich nicht mehr die volle Leistung bringt. Ich hatte das letzte Woche auch mal - da kam sozusagen nur noch "lau-kalte" Luft heraus, egal wie tief man die Solltemperatur gestellt hat.

Abhilfe schafft ein Powercycle - einfach mal 5 Minuten vom Strom trennen.

Hier auch noch ein paar Berichte dazu:

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Sehr interessante Kommentierungen auf Reddit.
Das erklärt vermutlich auch die negativen Kommentare zur PS hier im Faden

Ich werde grundsätzlich nur mit Fernbedienung steuern und die App ganz außen vor lassen.
Und im Notfall den Stecker ziehen :partying_face:

Der eine Hinweis mit dem Vereisen macht mich auch noch neugierig.
Mal schauen was die Erfahrung zeigen wird.

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Hat jemand Erfahrung mit dem iECO Modus?
(Achtung, iECO mit i, nicht der normale ECO Modus.)

Würde mich mal interessieren was der effektiv bringt und wie er überhaupt funktioniert.

Ich habe den Eindruck mit iECO regelt sie etwas feiner, verstehe aber nicht wozu man dafür zwingend WLAN und die Cloud braucht :sweat_smile:

Bleibt gerne in dem Modus hängen. Raus kommt man dann nur mit 5min Strom ausschalten...

Für mich macht es am meisten Sinn die Temperatur dynamisch per Home Assistant immer 1° unter aktuelle Temperatur zu setzen und 10-15% Lüfter. Das dynamische anpassen der Ziel Temperatur ist zig Mal besser wie jeder iEco oder Eco Modus. Will man Strom vebraten vom bkw dann 50% Kompressor und Temperatur auf 16°. Lüfter auf was man verträgt vom Geräusch. wenn nicht zu Hause dann 100% damit die Effizienz passt. Bei 1% geht nicht viel weiter bei warmer Temperatur

Ja, ich habe den gerne nachts an. Silent, d.h. Lüfter auf 1%, iEco aktiviert und Temperatur auf 19°. Bei mir bleibt dann, je nach Außentemperatur, der Verbrauch bei 123Wh, Lautstärke erträglich und immer noch genug Kühlleistung um die Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur im angenehmen Bereich zu halten.

Sry dass ich das hier mal ‘aufwärme’ aber der nächste Hitzesommer kommt bestimmt und ich bin grade dabei mir eine Midea zu organisieren, aber bin hier jetzt vom Mitlesen etwas vorsichtig. Geld alleine soll nicht die alleinige Kaufentscheidung sein, deshlab hab ich mir die Remko RKL 495 DC auch angeschaut. Allerdings gibt es bei der auch recht viele ‘Erfahrungen’ mit einem sehr lauten Innenteil. Kann da vlt. jemand was dazu sagen. Weil in dem Fall würde ich dann doch (über Bauhaus wegen den 5 Jahren Garantie) zur Midea tendieren.

Habe beide Geräte selber nicht bei mir gehabt, da ich glücklicherweise die Möglichkeit hatte, eine richtige Split verbauen zu können. Hier gibt es einen ausführlichen Vergleich, wenn auch nicht sehr technisch, wobei der Betreiber extrem viel Porta Split Content gemacht hat. Musst du selber entscheiden, wie du das für dich bewertest.

Persönlich würde ich auch eher zur Midea greifen. Das ist das modernere Gerät für ca. den halben Preis.

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Servus,

ich wohne selbst in einem Altbau und würde gerne auf eine Klimasplit-Anlage umrüsten. Aktuell habe ich noch kaum genutzte Nachtspeicheröfen, die trotzdem etwa 4.000 kWh pro Jahr verbrauchen, sowie zwei Kachelöfen, einen Ölofen und einen Schwedenofen.

Das Haus müsste allerdings eigentlich kernsaniert werden. Die alten Balkendecken haben leider zu große Spannweiten und tragen Böden nur unzureichend – es kommt immer wieder zu Durchbiegungen. Daher wird ein größerer Umbau vermutlich erst in 7–10 Jahren realistisch sein.

Mir geht es zunächst nur um einen einzelnen Raum, der im Winter beheizt und im Sommer gekühlt werden soll:

Schlafzimmer im OG:
7,5 m × 5 m × 2,2 m
Die Wände wurden damals innen mit einer Vorsatzschale und ca. 10 cm Steinwolle gedämmt, ansonsten bestehen sie aus etwa 60 cm Bruchstein. Die Fenster sind allerdings noch sehr alt.

Aktuelle Heizsituation:
Entweder Ölofen oder frieren.
Der Ölofen wird selbst auf Stufe 1 nach 4–6 Stunden unerträglich heiß (ca. 26 °C). Grundsätzlich habe ich nichts gegen den Ölofen, vor allem weil es bei uns im Winter durchaus mal 2–3 Wochen um die –15 °C haben kann. Aber gerade in der Übergangszeit – die sich hier gefühlt über ein halbes Jahr zieht – ist das extrem unangenehm. Oft entscheide ich mich dann einfach fürs Frieren.

Sommer:
Hier würde ich natürlich auch gerne kühlen. Nach etwa drei Wochen kommt die Hitze selbst durch die dicken Bruchsteinwände durch. Oft ist es aber auch mein eigener Fehler, weil ich anfangs kühle und dann vergesse, tagsüber die Fenster geschlossen zu halten.

Standort:
Nähe Garmisch-Partenkirchen, bei uns meist nochmal 1–2 °C kälter als im Umland.

PV-Anlage:
5 kWp, zu etwa 75 % optimal nach Süden ausgerichtet
5,12 kWh Marstek-Speicher
In der Übergangszeit ist meist ausreichend PV-Strom vorhanden, im Winter dagegen durch Schnee und Verschattung so gut wie keiner.

Meine größte Sorge:
Wenn ich eine Anlage wie die „PortaSplit“ von Mitte Dezember bis voraussichtlich Mitte Februar nicht nutze – kann sie bei den niedrigen Außentemperaturen Schaden nehmen?

Ich würde die Anlage ganzjährig an derselben Position lassen und nur testweise in andere Zimmer verschieben, um zu prüfen, ob eventuell eine zweite PortaSplit sinnvoll wäre. Möglicherweise käme später auch noch das Wohnzimmer im EG infrage, wobei dieses aktuell komplett ungedämmt ist.

LG Fabi

Laut Handbuch ist die Verwendung nur bis -10 Grad Celsius zugelassen .

Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass die bei -15 dann effektiver als ein Heizlüfter ist

Ja das habe ich auch gelesen. Ich würde sie aber wahrscheinlich eh nur bis -2 grad verwenden und bei kälteren Temperaturen ausgeschaltet draußen hängen lassen.

So grundsätzlich sehe ich keinen Grund, warum eine Kältemaschine was gegen Kälte hat. :grin:

Musst halt nur schauen, dass die nicht irgendwo schlecht gebaut ist und sich Wasser sammelt, was dann gefriert. Und Feuchtigkeit sollte auch nirgends in den Elektronikberich eindringen. Offiziell ist die doch vermutlich freigegeben für den vollbewitterten Außenbereich, oder?

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Hallo liebe Community,

ich habe meine Portaspilt vor ziemlich genau einem Jahr gekauft und entsprechend einen Sommer nutzen können.

Die PortaSpilt kühlt ein 20m² Zimmer in einer Dachgeschosswohnung mehr als ausreichend.
Die Lautstärke des Kompressors empfinde ich ebenfalls als zu laut, die Kühlung ist mir jedoch wichtiger, also muss man damit leben.

Für eine gedämmte Durchführung nach draußen habe ich mir aus Sturodur etwas gebastelt. Da ich dadruch jedoch das einzige Fenster (Süd-Ausrichtung) des Raumes verdunkelt habe und ein Durchlüften auch nicht mehr venünftig funktioniert, hab ich die PortaSplit nur in wirklich heißen Zeiträumen montiert.

Für diese Saison habe ich nun mein Fenster “ausgeglast” und durch eine 16mm Hohlkammerplatte ersetzt. Nun habe ich normales Tageslicht, das Fenster lässt sich problemlos kippen und mit etwas Vorsicht kann man es auch komplett öffnen. Trotz der teilweise noch recht kühlen nächtlichen Temperaturen von unter 10°C konnte ich keinen ernsthaften Temperaturabfall im Raum feststellen, scheint also einen “ausreichenden” Dämmwert zu haben.

[Hier waren mal zwei Bilder, leider bin ich aber nicht zum Upload berechtigt]

Bisher hatte ich bei “stärkerem” Wind (Böhen ab 45 km/h aus südlicher Richtung, gem. Wetterapp) das Außengerät (befestigt mit der mitgelieferten Fensterrahmenhalterung) reingeholt. Die aktuelle Konstruktion macht dies jedoch wesentlich aufwendiger. Am liebsten würde ich das ganze so bis September/Oktober belassen.

Hier also meine Frage:

Hat hier jemand entsprechende Erfahrungen mit der Fensterhalterung bei stärkerem Wind gemacht?
Laut Handbuch soll man das Außengerät bei starkem Wind entfernen. Aber laut Wikipedia herrscht starker Wind bereits bei 39–49 mk/h, daher mein bisheriges Verfahren bei Böhen ab 45 km/h aus Südlicher Richtung. Und die haben wir hier leider öfters mal.

Schöne Grüße

Ich hab meine Midea mittlerweile den kompletten Winter draussen gelassen und hatte keine Probleme. Ob es hier Wind von mehr als 50km/h gab kann ich nicht sagen. Ich denke aber, dass die Ausführung und die Stabilität des Fensterrahmens und der Kleber, der das Fenster im halb geschlossenen Zustand zuhält hier der limitierende Faktor ist. Solange ihr sicher stellt, dass das Fenster nicht bei sehr hohen Windgeschwindigkeiten aufgerissen werden kann und die Absturzsicherung korrekt angebracht ist, sollten auch höhere Windgeschwindigkeiten ok sein. Eine Windböe kann so ein Fenster mit mehreren m2 Oberfläche einen ordentlichen Schub verleiten, so dass die Glasscheibe sich verabschiedet. Midea muss sich juristisch absichern, daher werden konservative Werte angegeben, was absolut nachvollziehbar ist.

Bei tiefstem Winter habe ich festgestellt, dass es durchaus vorkommen kann dass der Abtropfschlauch zufriert. Das war mein einziges Problem diesen Winter. Hier musste ich manuell mit Fön und warmen Wasser nachhelfen. Das ist aber nur einmal bei mehr als -10 grad passiert. Ansonsten war die Heizleistung gut und der Verbrauch überschaubar. Zum Wohnung vorheizen bevor man von der Arbeit kommt optimal.

Danke für deine Einschätzung/Erfahrungswerte. Wenn dein Fenster nicht gerade im einem abgeschotteten Innenhof liegt, wird es im Winter/Herbst definitiv mal stärkere Winde gegeben haben, sollte daher passen.

Der Fensterflügel ist bei mir ja komplett geschlossen, da ich die Fensterscheibe durch eine Hohlkammerplatte ersetzt habe. Sollte von daher kein Problem sein. Die Hohlkammerplatte an sich hält das auch locker aus, mein Vordach besteht auch aus solchen Platten.
Ich versuche dann mal die Halterung noch mit zwei Schraubzwingen an der Stein/Granit Fensterbank zu stabilisieren, um etwas Last vom Fensterrahmen zu nehmen.