Nur “kurzzeitig” in den “Dunkelflauten”. Also die meißte Zeit nicht laufen, nichts verbrauchen.
Und dennoch bezahlt werden wollen. Was für ein Irrsinn.
Das Gas ist das teure.
Und davon brauchst du fast nix.
Mehr PV und Windkraft (und Akkus) macht die dann irgendwann obsolet.
Der Irrsinn ist das wie seit mehreren Jahren unabhängig davon hätten sein können, wenn die Politik andere Entscheidungen getroffen hätte.
![]()
Naja, ich hab keine Zahlen und auch wenig Einblick. Aber auch wenn sie vielleicht kaum laufen (wer weiß was da wieder gedreht wird um die Betriebsstunden hoch zu treiben), dennoch müssen sie gebaut werden was nicht mit Luft und Liebe geschieht, dennoch haben sie Fixkosten die gedeckt werden müssen ganz gleich wie oft man sie im Jahr gebraucht hat.
Das macht den Wahnsinn nicht besser.
Extra Kraftwerke nur für ~2 Wochen im Jahr zu bauen ist in jeder Hinsicht völliger Irsinn. Wäre einfacher und günstiger mal 2 Wochen etwas sparsamer mit Strom umzugehen. Und dazu gehört dann eben auch nicht bei Minusgraden komplett alles mit Strom heizen zu wollen, wenn man die Möglichkeit aus dem Bestand (z.b. alte Öl- oder Gasheizung) oder aus Notlösung/Luxus (Holzkamin) hat.
Weil einen fossilen Stoff mit 10kWh zu verbrennen besser ist als ihn zu verstromen und die Wärme + Strom zu nutzen in Wärmepumpen? Sehe ich anders….
Und selbst bei Holz mit Holzgas. Zu Strom machen mit 25% Wirkungsgrad, weil man Strom immer braucht, und die Wärme braucht man ebenfalls. Sind 50% Wärme. Die Wärmepumpe macht daraus mit COP2 (immerhin Minustemperaturen) wieder 50%. Ist man bei 100% Nutzung und das nicht dezentral in jedem Haus ne kleine Kiste, sondern zentrale Anlagen zur Nutzung der Wärme, Erzeugung des Stroms (zentrale Leitungen zur Netzanbindung) etc. pp.
Und da ist es egal aus welchem fossilen Stoff. Deswegen ist es auch so wichtig, dass im Sommer nicht zusätzlich die Kraftwerke laufen müssen und das verfeuern. Weil es dann nicht benötigt wird. Lieber für andere Tage aufsparen.
Und ja, ihr habt alle vollkommen recht, wir benötigen dann eine Idee was wir machen wollen mit den Kraftwerken wenn sie nicht benötigt werden. Vorhalten? Bezahlen? Ausgleich? Irgendwas.
Selbst zu 100% aus Gas-Strom betriebene WP reduziert den Gasverbrauch um ca. Drittel (Turbine) bis die Hälfte (GuD).
Da die WP aber zu 95% der Jahres nicht mit Gasstrom betrieben werden muss ist die insgesamte Gaseinsparung natürlich deutlich größer.
Batteriespeicher, die den Bedarf an Backup-Kapazitäten zusätzlich deutlich reduzieren können, standen damals noch nicht so im Fokus wie heute.
Ich stelle mal eine ganz doofe Frage, warum dann kommentieren?
Und in Richtung verschwörungstheorieren abdriften.
Volkswirtschaftlich noch größerer Unfug ist es aber dezentrale Anlagen und ein zweites Verteilnetz (Gas) bis in jedes Haus für 2 Wochen im Jahr weiter vorzuhalten. Der Bestand ist ja auch irgendwann mal aufgebraucht.
Wenn dann wirklich noch Bedenken bestehen ist kann sich jeder noch ne Flasche Flüssiggas und Aggregat hinstellen (zusätzlich zu PV und Speicher)
Wichtiger wäre aus meiner Sicht jedoch, zunächst den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, die Flexibilisierung der Lasten, die Nutzung bestehender (Bio-)Gasanlagen sowie die Integration von Batteriespeichern voranzutreiben, bevor neue Gaskraftwerke gebaut werden. Genau das ist ja auch ein häufig vorgebrachter Kritikpunkt der aktuellen Kraftwerkstrategie, die an der falschen Stelle ansetzt.
Und alle schimpfen über die Stromkosten, dabei sind die gerade inflationsbereinigt sehr stabil geblieben und die Entkoppelung vom Strom zu Gaspreis findet aktuell auch schon statt.
Der Teil mit der Reduktion von Stromsteuern wird leider auch hier wieder ignoriert ... Strompreis: EU-Plan will Stromsteuer senken und Gas unattraktiver machen
Das Zeug ist vorhanden und realistisch gesehen in vielen Haushalten auch noch Jahrzehnte in Betrieb. Da wird nur bestehende Infrastruktur günstig weiterverwendet.
Das wird nicht im größerem Stile verfolgt, weil in der bisherigen Form nicht zukunftsfähig.
Die aktuellen Biogasanlagen größerer Leistungen verfügen über relativ kleine Gashauben und sind für 24/7 ausgelegt. Gefüttert werden die Anlagen fast ausschließlich mit Energiepflanzen die nur für die Verwertung in der Biogasanlage angebaut werden.
Ohne gesicherte und relativ hohe EEG-Vergütung rechnet sich der Anbau von Energiepflanzen nicht mehr. Die Kosten für Saatgut, Dünger, Pflanzenschutz, Maschinen und auch Diesel sind einfach zu hoch um nur Energiepflanzen anzubauen und teilweise bis im Umkreis von 100km zu transportieren.
Die Anlagen die rein mit Gülle und Mist laufen, haben erheblich weniger Leistung. Gibt schlichtweg nicht genügend Vieh um die bisherigen Anlagen umstellen zu können und dann dürfen die auch nicht weit entfernt sein, denn mit Transport wird das ganze unintressant.
Eine Flexibilisierung der Lasten und Verbraucher und etwas Batteriespeicher wird nicht ausreichen. Damit verschiebst du nur um Stunden, während aber Tage ohne ausreichende Produktion überbrückt werden müssen.
Der weitere Ausbau der Erneuerbaren im bisherigen Stile hilft dabei auch nicht. Wir setzen derzeit hauptsächlich auf PV und etwas Wind. Bei den paar Tagen Dunkelflaute bringt auch mehr installierte Leistung nichts. Dafür benötigen wir andere Erzeuger, z.b. Laufwasserkraftwerke oder PöL BHKW´s.
glaub mir, alles schon wieder verdrängt... es geht für viele weiter so wie bisher, laut genug rufen und der Staat springt schon wieder ein.
Ja, aber beim Strom zum Glück nur zum Teil, weil Gas zum Glück nicht Haupterzeuger ist über das Jahr gesehen. Dann beziehe ich nur noch 30% meiner Energie extern... klar, die anderen sachen werden auch teurer werden. Menschen lernen ja nicht draus, Wahlplakate suggerieren gerade wieder mal, "mit uns wird tanken billiger" und Leute glauben das.
joh, aber heute mit geänderten Vorraumsetzungen könnte man gut weniger bauen... aber da sich dann doch wieder alles ändert, weil Katherina Reiche EE ausbremst, werden wir wohl noch mehr brauchen.
vor allem nicht jedes mal alles 180° in die andere Richtung...
Darum gibt es ja YT "Gutachter Kail" der eine petition dazu macht... hat dazu einige Rechnungen auf gemacht.
Jahrzehnte für einen sehr kurzen Zeitraum. Dann läuft die Anlage 200Stunden im Jahr. Da geht mehr an Grundgebühren drauf und es würde mich nicht wundern wenn es auch noch einen Mindermengenaufschlag gäbe wegen hoher Verwaltungsgebühren oder Netzvorhaltung. Quasi das Pendant zur 100€ Stromaufschlag für PV-Anlagenbesitzer einen 100€ Aufschlag für die Gas-Netzbenutzer.
Ganz einfach, ich kenne die konkreten Zahlen im Bezug auf Kosten nicht. Muss ich aber auch nicht um zu wissen das Gaskraftwerke nicht mit Luft und Liebe gebaut werden können.
Das ist wohl ein bisschen übers Ziel hinaus geschossen würde ich sagen. Die Nähe von Fr. Reiche zur Gasbranche ist wohl jedem Bekannt. Also unterstelle ich da einfach mal eine künstliche Anhebung der Betriebsstunden.
Gaskraftwerke für Dunkelflauten sind nötig und kosten Geld.
Sowohl die vorige Regierung als auch die jetzige sahen/sehen das so.
Aber ich glaube das Thema gibt es hier im Forum irgemdwo schon.
wie gesagt; Medien u Politik…
Und die EU hat ja schon Regelungen getroffen, dass für KI Rechenzentren entsprechend eigene AKW vorgesehen sind. Man will wohl mit dem jetzigen Dauer_Redispatch System keine Investoren vergraulen.
Wenn man von den Grundlastkraftwerken für Stabilisierung von Netz und Frequenz abrückt, dann muss etwas vorgehalten werden, wenn kein Wind weht und es entsprechend düster wie im Winterhalbjahr oft vorkommend- oder eben Nacht ist. Das sollte irgendwie logisch erschließbar für die meisten sein.
[Moderation: Rest gelöscht, bitte keine unklar-provokativen Andeutungen. Wenn du etwas sagen willst, sag es klar und für jeden verständlich.]
Wie kommst du darauf?
wieso ich, nicht mitbekommen?
Auf dem Weltgipfel für Solarenergie?
Ach nein Atomenergie...
![]()
Naja, sie kann ja vor Macron schlecht sagen, dass ihm seine Atomkraft teuer zu stehen kommt und er gar nicht soviel Nukulartechniker für Atombomben braucht.
Was gemacht wird, vor allem in Europa steht auf einem anderen Blatt.
Im Ernst:
Es werden immer weniger AKW gebaut weil sie sau teuer sind.
Ich guck mal ob ich aktuelle Zahlen finde.
Die EU-Kommissionspräsidentin bezeichnete diese Entwicklung als einen "strategischen Fehler". Ob Fehler oder nicht, die Zeit zurückzudrehen wäre ein kosten- und zeitintensives Unterfangen.
Nur die Chinesen haben in AkW aufgestockt.
Aber in Solar noch mehr...
Thema?