EU plant höhere Steuern auf Erdgas

Wie kommst du darauf?
Zahlen, Fakten?

Falls du KI benutzt, bitte kennzeichnen.
Und genaue! Fragestellung.

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Da ist schon was dranne, Speicherstand aktuell auf Allzeittief (für Juni):

Wobei ich vermute, das die Amis, wenn es eng wird, uns gerne mit zigfach überteuertem Frackingas abzocken werden. Äh … ich meine natürlich uns mit Friedensgas zu Hilfe kommen. :wink:

Was zeigt das Diagramm?
Im Verhältniss zu den letzten Jahren?

Was erwartet man bei "ölkrisen"?

Wäre es nicht wahrscheinlicher und logischer, dass der Umstieg/Aufbau noch schneller erfolgt um die Abhängigkeit zu beenden?

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Gas wird durch "Ölkrisen" und Kriege in/mit Versorgungsländern teuer.

Ein schnellerer Umstieg auf regenerative könnte die Abhängigkeit verringern und Preisschwankungen verringern.

Oder?

Nachtrag:

2025 wurde ein Gesetz geändert, dass Gasspeicher unrentabler machen könnte. Zur Folge könnten Speicherbetreiber Pleite machen und "gestützt" werden müssen. (Quelle kann ich noch raussuchen bei bedarf)

Zuvor war Gas teuer vom Staat per Pflicht eingelagert worden.

Deswegen wurde 2025 abgewartet ob das wieder so ist und nicht früh eingelagert.

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Interessant wird es wenn man die Grafik in Kontext gewisser Ereignisse betrachtet. Die Ereignisse beeinflussen nicht unbedingt das Ergebnis

Ja, da steckt anscheinend viel mehr Inlandspolitik dahinter.

2026 wird wieder abgewartet mit dem Einspeichern, da der Staat irgendwann eingreifen wird.

Jetzt aber wirken die Füllstandsvorgaben als Hemmschuh und verhindern die ausreichende Befüllung der Gasspeicher.

(Gasspeicher füllen sich nur langsam: Reicht das Gas für diesen Winter?

Na ja, Gas speichern machen die Unternehmen nur, wenn sie glauben es jetzt billiger einkaufen zu können und kurz darauf es teurer zu verkaufen. Denen ist doch scheiß egal, ob die voll oder leer sind, die Handeln damit.Dadurch werden sie nie die Speicher voll machen wollen, denn das würde bedeuten, genug Gas ist da, keine Sorgen, was den Preis drückt. Halb volle Speicher aber schüren eine gewisse Angst, es könnte nicht reichen, also steigen die Preise. Damit sichern sie sich ab, das, wenn auch teuer eingekaufte Gas, später trotzdem teurer wieder zu verkaufen.
Wenn der Staat nicht vorgibt, wie viel die Füllstände sein müssen, passiert nix! Den derzeit Regierende Personen geht es auch am Arsch vorbei was die Endkunden zahlen müssen, Hauptsache die paar Gas-Firmen machen weiter gute Geschäfte. Nur das damit auch der Mittelstand schwer belastet wird, interessiert gerade nicht in der Regierung, die sind zu abgehoben. Aber gut, wie gewählt, so geliefert. Wird noch besser werden mit der nächsten Wahl, da scheinbar >50% der Wähler lieber nach Bauchgefühl ihr Kreuz machen als nach Fakten.

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Wie kommst du darauf?

Wenn du eine Firma bist, die Geld damit verdienen muß im Sommer bei niedrigen Bedarf einzukaufen und im Winter bei hohen zu verkaufen um die Speicher zu finanzieren, ist dein Laden insolvent wenn das nicht (mehr) geht.

Genau, darum funktioniert so etwas nicht, eine Strategische Reserve in private Hände zu legen. Noch schlimmer war ja in Hände von Diktatoren.
Im Winter werden sich die Gasheizer umschauen wenn sie neu abschließen müssen, Kumpel hat schon mal 600€ Erhöhung bekommen beim Gas. Strom wird teilweise nach ziehen, aber zum Glück kommt viel aus EE. Wir werden sehen, aber steigt der Preis, jammern die ewig gestrigen ganz laut und dann ist die Gemeinschaft plötzlich wieder gut.

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Ok, mit Wärmemengenmesser. klar.

China agiert alles andere als demokratisch - aber sie verfolgen knallharte Ziele mit langfristiger Sicherheit und gehen dabei wissenschaftlich und strategisch vor. Und wenn die sagen “wir machen xyz” dann machen die das auch. Wer die Ziele nicht erfüllt wird kurz oder lang ersetzt. Dazu kann ich folgende Folge des Geladen-Podcast empfehlen In China lachen sie über unsere Energiewende - Jan Hegenberg & Dr. Tim Meyer - Geladen - der Batteriepodcast zur Energiewende

Bei der aktuellen Politik hier in D weiß man selbst innerhalb einer Legislaturperiode nicht, wohin die Reise gehen soll. Das heißt nicht dass wir China kopieren müssen oder unsere Demokratie das große Problem ist - es bräuchte nur eine klare Richtung und Planungssicherheit für die Wirtschaft, zumindest für die nächsten Jahre.

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Das es das geben wird mache ich mir wenig Hoffnung solange die Lobbiesten die Regierungsmarionetten steuern und auf der anderen Seite immer auf die nächste Wahl geschielt wird.

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Nicht nur die Gasheizer werden sich umschauen.

Für alle anderen steigt der Preis auch, gerade weil die Alternative “Gas” im Preis steigt. Spielt keine Rolle ob du mit Gas, Strom, Fernwärme oder Pellets heizst, die steigen alle im Preis wenn Gas teurer wird.

Fernwärme ist idR sogar direkt an Erdgas- und Ölpreis gekoppelt obwohl die gar nicht mit Erdgas oder Öl betrieben werden.

Also schnallt euch schon mal an, die Inflation geht in die nächste Runde.

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Strommix, du bezahlst nicht den Gaspreis.
Nur manchmal den Merit Order Preis (des Gases).

Da sind Windräder im Winter sehr nützlich.

Irgendein Beispiel Monat in Winter:
(Energy-Charts

Ölpreis sinkt grad etwas.
Ob wir was lernen und einen "Windkraftturbo" zünden?

Versuch nachzufragen (Mistral Chat)

Beispielmonate 2023 mit viel Wind und wenig Wind

beispiele im winter, ganzer Monat, für 1. hohe marginalität 2. niedrige marginalität gaskraftwerle

Hier zwei konkrete Beispiele für Wintermonate in Deutschland 2023, die die Marginalität von Gaskraftwerken in der Merit-Order verdeutlichen:


1. Hohe Marginalität: Januar 2023 (Dunkelflaute + hohe Nachfrage)

  • Situation: Kalte Temperaturen, geringe Wind- und Solarstromerzeugung (Dunkelflaute), hohe Stromnachfrage durch Heizungspumpen und Industrie.
  • Ergebnis: Gaskraftwerke waren häufig marginal (preissetzend).
    • Im 1. Quartal 2023 lag der durchschnittliche Großhandelsstrompreis bei 115,82 €/MWh – deutlich über dem Vorjahresniveau, aber unter den Spitzenwerten von 2022 (184,62 €/MWh).
    • In 859 von 2.159 Stunden (ca. 40 % der Zeit) lagen die Preise im 4. Quartal 2022 über 200 €/MWh – ein Trend, der sich im Januar 2023 fortsetzte. In diesen Phasen waren Gaskraftwerke oft das teuerste benötigte Kraftwerk und setzten den Preis.
    • Beispieltag: 17. Januar 2023 – Preisspitzen über 300 €/MWh (SMARD-Daten), da Gaskraftwerke die Residuallast decken mussten.

2. Niedrige Marginalität: Februar 2023 (viel Wind + gesunkene Gaspreise)

  • Situation: Starker Wind (besonders in der zweiten Monatshälfte), gesunkene Gaspreise (ca. 80 % niedriger als im Sommer 2022), geringere Nachfrage durch milde Temperaturen.
  • Ergebnis: Gaskraftwerke waren selten marginal.
    • Die Windstromerzeugung lag im Februar 2023 69,3 % über dem Vorjahreswert – erneuerbare Energien deckten einen großen Teil der Nachfrage.
    • Die Strompreise sanken deutlich: Im Februar 2023 gab es Tage mit Preisen unter 50 €/MWh, teilweise sogar negative Preise (z. B. 22. Februar 2023: -10 €/MWh in einigen Stunden).
    • Beispieltag: 25. Februar 2023 – Wind deckte >60 % der Nachfrage, Gaskraftwerke wurden kaum gebraucht. Der Preis wurde durch günstigere Kraftwerke (z. B. Kohle oder Biomasse) oder sogar durch Überschuss aus Erneuerbaren bestimmt.

Zusammenfassung der Beispiele:

Monat Wind/Sonne Nachfrage Gaspreis Gaskraftwerke marginal? Durchschnittspreis (Day-Ahead)
Januar 2023 Gering Hoch Hoch Ja (ca. 40 % der Stunden) ~115–150 €/MWh (Spitzen >300 €/MWh)
Februar 2023 Hoch Niedrig Gesunken Nein (selten) ~30–50 €/MWh (teilw. negativ)

Quellen: (SMARD, Bundesnetzagentur).

echt? die Hoffnung habe nicht.

Tja. Auf einmal ist eine gute Dämmung sehr preisstabilisierend.
Fehlt mir.

Von Gas auf SplitKlima heizen soll bei uns umgestellt werden.
Mal schauen wann/ob das Gas abgemeldet werden kann.

Extreme beispiele nachgefragt bei Mistral Chat (folgefrage):
Nochmal für 2 Wochen mit viel und wenig Wind, Strompreis in der Tabelle ist krass (wenn das so stimmt).

Zusammenfassung der Wochen im Vergleich

Parameter 16.–22. Januar 2023 (Wenig Wind) 20.–26. Februar 2023 (Viel Wind)
Gaspreis ~120–140 €/MWh ~110–130 €/MWh
Gasnachfrage Hoch (Heizung) Hoch (Heizung)
Windstromanteil ~5–10 % ~50–70 %
Gaskraftwerke marginal ~60–70 % der Stunden <10 % der Stunden
Strompreis (Ø) 150–200 €/MWh 20–40 €/MWh
Preisspitzen Bis 350 €/MWh Teilweise negativ

Quellen:

  • SMARD (Bundesnetzagentur) für Erzeugungsdaten (Wind, Gas, Kohle).
  • EPEX Spot für stündliche Strompreise.
  • TTF-Gaspreise (ICE Futures) für Gaspreisentwicklung.

Gesamte Frage und Antwort

Beispiel: je eine Woche mit ähnlichen Gaskosten und Gasnachfrage mit viel Wind und mit wenig wind

Hier sind zwei konkrete Wochenbeispiele aus dem Winter 2022/2023 mit ähnlichen Gaskosten und Gasnachfrage, aber unterschiedlicher Windstromerzeugung – eine mit viel Wind (Gaskraftwerke kaum marginal) und eine mit wenig Wind (Gaskraftwerke häufig marginal).



1. Woche mit WENIG Wind: 16.–22. Januar 2023 (Dunkelflaute, hohe Marginalität von Gaskraftwerken)

  • Rahmenbedingungen:

    • Gaspreis: ~120–140 €/MWh (TTF-Futures, Januar 2023) – hoch, aber stabil (keine extremen Spitzen wie 2022).
    • Gasnachfrage: Hoch (Heizungsbedarf durch kalte Temperaturen, ~0–5 °C in Deutschland).
    • Windstromerzeugung: Sehr gering (Dunkelflaute: Wind lieferte nur ~5–10 % der Nachfrage).
    • Solarstrom: Minimal (Januar, kurze Tage, oft bewölkt).
  • Ergebnis:

    • Gaskraftwerke waren in ~60–70 % der Stunden marginal (preissetzend).
    • Strompreise (Day-Ahead, EPEX Spot):
      • Durchschnitt: ~150–200 €/MWh
      • Spitzen: Bis 350 €/MWh (z. B. 17. Januar 2023, 18:00–20:00 Uhr).
      • Begründung: Da Wind und Solar kaum lieferten, mussten Gaskraftwerke + Kohlekraftwerke die Residuallast decken. Gaskraftwerke waren oft das teuerste benötigte Kraftwerk.
    • Datenquelle: SMARD (Stromerzeugung nach Energieträger), EPEX Spot (Preisverlauf).


2. Woche mit VIEL Wind: 20.–26. Februar 2023 (Sturm „Otto“, niedrige Marginalität von Gaskraftwerken)

  • Rahmenbedingungen:

    • Gaspreis: ~110–130 €/MWh (TTF-Futures, Februar 2023) – ähnlich wie im Januar.
    • Gasnachfrage: Hoch (immer noch Heizungsbedarf, ~0–8 °C).
    • Windstromerzeugung: Extrem hoch (Sturm „Otto“ führte zu Rekord-Windeinspeisung).
      • Wind deckte ~50–70 % der Nachfrage (z. B. 22. Februar: >60 %).
    • Solarstrom: Gering (Februar), aber irrelevant wegen des Windüberschusses.
  • Ergebnis:

    • Gaskraftwerke waren in <10 % der Stunden marginal (meist nicht preissetzend).
    • Strompreise (Day-Ahead, EPEX Spot):
      • Durchschnitt: ~20–40 €/MWh
      • Tiefstwerte: Negative Preise (z. B. 22. Februar 2023, 14:00–16:00 Uhr: -20 €/MWh).
      • Begründung: Wind lieferte so viel Strom, dass günstige Erneuerbare + Kohle die Nachfrage deckten. Gaskraftwerke wurden kaum gebraucht und setzten den Preis nicht.
    • Datenquelle: SMARD (Windstromerzeugung), EPEX Spot (Preisverlauf).



Zusammenfassung der Wochen im Vergleich

Parameter 16.–22. Januar 2023 (Wenig Wind) 20.–26. Februar 2023 (Viel Wind)
Gaspreis ~120–140 €/MWh ~110–130 €/MWh
Gasnachfrage Hoch (Heizung) Hoch (Heizung)
Windstromanteil ~5–10 % ~50–70 %
Gaskraftwerke marginal ~60–70 % der Stunden <10 % der Stunden
Strompreis (Ø) 150–200 €/MWh 20–40 €/MWh
Preisspitzen Bis 350 €/MWh Teilweise negativ

Quellen:

  • SMARD (Bundesnetzagentur) für Erzeugungsdaten (Wind, Gas, Kohle).
  • EPEX Spot für stündliche Strompreise.
  • TTF-Gaspreise (ICE Futures) für Gaspreisentwicklung.
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Die Preisentwicklung von Gas und Öl war doch vorher zu sehen. Habeck hatte das doch vorraus gesagt und deshalb sein Heizungsgesetz Richtung WP geplant.

Das was jetzt im neuen Heizungsgesetz steht ist doch schwachsinn, Man darf wieder alles einbauen, aber Vermieter müssen sich dann bei hohen Heizkosten mit Gas beteiligen.

Hallo zusammen ,

da mein Wassertank undicht geworden ist , habe ich die Installation einer BWWP vorgezogen. War eigentlich in 3 Monaten geplant .
Gas habe ich abgemeldet , war gar nicht einfach .
Die Internetseite vom Gasversorger war nicht so das pralle . Schornsteinfeger bekommt am Wochenende
seine Nachricht mit Bildern von der ausgebauten Therme . Dann trennt mich der Energieversorger vom Netz und baut die Gasuhr samt Regler aus .
Wird ein Subunternehmer machen .

Es wurde bei der Abmeldung explizit nach den Grund gefragt . Antwort : Tank kaputt und BWWP rein
Grundgebühr und Schornsteinfeger entfallen schon Mal .

Der Rückbau soll über 900 Euro kosten , wird aber erst nach einer Entscheidung vor Gericht ggf eingefordert .

Gruß Eckard

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Und gleichzeitig auf Gaskraftwerke gesetzt, die den Strom dafür liefern …

Wer die Möglichkeit hat, sollte daher versuchen möglichst unabhängig zu werden und dazu gehört neben PV+Speicher+Wärmepumpe eben auch ein einfacher dummer Holzofen.

Die LWWP muss nicht bei Minusgraden die komplette Bude durchheizen, da kann man auch in den kältesten 2 Wochen helfen um Material und Stromrechnung etwas zu schonen. Das Thema Frostschaden wäre damit dann auch erledigt (sofern man die Uwälzpumpe zum laufen kriegt). Der Ofen braucht keinen Strom.

Ich gehe mal stark davon, dass wir als PV-Besitzer die nächsten Jahre noch ordentlich im Winter abkassiert werden. Ersatzversorgung/Grundversorgung zum Jahreswechsel 22/23 war schon ein Vorgeschmack, das wird mit Sicherheit nicht besser. Solange es noch keine praktikablen Saisonspeicher gibt, bleibts nichts anderes übrig als die aufgerufenen Preise zu zahlen.