Moin Leute,
unsere Petition ist nach Monaten Wartezeit endlich gestartet und wir haben jetzt 42 Tage Zeit für 30.000 Unterschriften. Also das ist ein krasses Ziel.
Kurzgesagt geht es darum:
Balkonsolarspeicher zu entbürokratisieren (aktuell ein absoluter Graus was die Anmeldung angeht).
Smartmeter-Light für kleine Häuser / Wohnungen, ohne Rückkanal. Das macht die Sache erheblich günstiger und schneller.
Optionale (wenn ihr Bock habt) variable Netzentgelte für Steckerspeicher. Damit könnte man eine Powerstation (selbst ohne PV) an die Steckdose hängen und damit netzdienlich Geld sparen. Nach meiner Simulation sind durchaus Amortisationszeiten (inklusive aller Nebenkosten) von 3-7 Jahren machbar. Allerdings nur mit variablen Netzentgelten, sonst sind die Schwankungen / Akku Verluste zu krass.
Transparenz für Netzentgelte usw. Für OpenSource Projekte wie z.B. EVCC oder unser EOS ist es absoluter Mist, dass man die Netzentgelte (regional unterschiedlich) nirgends zentral abrufen kann.
Danke schonmal
Bringt auch gerne eure Ideen / Vorschläge mit ein. Wir können jetzt nicht mehr alles ändern, aber wenn's nach Berlin geht: Können wir über einen Brief alles genauer verfassen. Bei der Petitionsplattform sind nur 3000 Zeichen erlaubt.
Konkret: Ich kann mein E-Auto auf der Arbeit mit meiner Solaranlage zu Hause über das lokale Netz laden. Innerhalb des Privaten Virtuellen Bilanzkreises wird das Netzentgelt auf ein Zehntel das Standardkonstanttarifs festgesetzt.
Wir geil das wäre (für Energiewende und Geldbeutel), könnt ihr euch ja sicherlich alle denken.
zunächst erstmal vielen Dank für die Zeit und Mühe, die du und alle, die dich unterstützen, in das Voranbringen der Energiewende investiert!
Ich habe heute dein Video über die Speicherpetition gesehen und ein wichtiger Punkt ist, dass eine offene API z.B. über SMARD bereitgestellt werden soll. Das ist bereits heute der Fall! Es gibt sogar eine Python Lib dafür, aber die funktioniert wohl nicht richtig. Letztendlich habe ich für ein Uniprojekt selbst ein Skript geschrieben, das die Abfrage über die SMARD API ausführt.
Damit will ich nicht euren Punkt entkräften. Ganz im Gegenteil, wenn schon eine API zur Verfügung steht, sollte die auch so gepflegt sein, dass jeder sie einfach nutzen kann. Ist wahrscheinlich nur BISHER auf der Prioriätenliste zu weit unten, als dass sich wer darum bemüht.
Falls es trotzdem von Interesse ist, kann ich das Skript vermutlich bereitstellen. Ist nichts Wildes und sollte m.E. auch keine Probleme verursachen.
Die Petition ist sehr wichtig. Viele Kommentare der Petition zeigen jedoch ein großes Aufklärungspotential.
Zusätzlich:
Aus eigener Erfahrung in der Ukraine, ist ein (oder mehrere) 2KW Kleinspeicher in einem Gebäude mit mehreren Wohneinheiten selbst ohne BKW sehr nützlich. Bei "Netzeinspeisung" kann weiter in Kleinstnetzen optimiert werden, um die Verbrauchspitzen und -täler täglich mehrfach zu entlasten und damit auch allgemeine Netzdienlichkeit erwirken. Diese Sub-optimierung ist in der derzeitigen Situation in der Ukraine auch ohne weit verbreitete erneuerbare Energien durchaus sinnvoll und man könnte eine ähnliche Petition auch dort anwenden.
Hybridangriffe auf das Stromnetz sind auch in D denkbar, auch ohne Raketen und Dronen. Wenn man die Petition für normale Netzdienlichkeit unterstützt, kann es auch der Notstromversorgung im Netz dienlich sein. Ein weiteres Argument für die Petition.
Daher auch die Anregung die Software für Notstromversorgung netzdienlich zu optimieren.
Klar super gerne, wenn etwas schon erledigt ist: Umso besser.
Aber die Netzentgelte usw. bist du dir da sicher? Strompreise gehen, das ist klar, aber Netzentgelte meines Wissens nach nicht.
Die Kommentare kommen mit relativ hoher Sicherheit von Desinfo Schleudern wie Outdoor Chiemgau und Co. Von daher würde ich das nicht allzu ernst nehmen, aber Aufklärung ist wichtig: Ja.
4 Module a 500W, die schon Anfang März 4 kWh am Tag bringen. Im Sommer 6-8.
Ein Akku mit 4 kWh.
Ein Lader mit Akkukontrolle mit 300 W out und 600 W in.
Ein alter Wechselrichter mit 2x300W.
Funktion : Lader und EIN Wechselrichtereingang parallel an den 4 parallelen Modulen.
Tagsüber permanent 300 W über WR1 ins Netz. Der Lader lädt die Akkus, ist der voll, fließt der Strom automatisch über den Umweg des Laders in den ZWEITEN Eingang des WR und damit ins Netz. Macht die meiste Zeit 600 W.
Ist die Sonne weg bzw. Nachts gibt der Akku über den Lader permanent 300 W über den 2.WR Eingang ins Netz.
Ergebnis :
Permanente Abdeckung von Standby, Kühlschrank, Beleuchtung.
Der Strom Bleibt OHNE REGLUNG und OHNE ELEKTRIKER fast vollständig im Haus.
Im Notfall dient der Akku als Backup, einfach WR ausstöpseln.
Schonender Umgang mit dem Akku, 10Jahre+. Aufgrund der geringen Belastung kann man auch ein paar alte kostenlose Autobatterien nehmen.
Das Netz wird gleichmäßig 24/7 gestützt, ohne jegliche Steuerung.
Das stimmt, die Netzentgelte sind dort noch nicht zu finden. Die Forderung soll auch durchaus bestehen bleiben. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es hier schon etwas gibt. Wenn das im Gespräch von der Gegenseite eingebracht wird, kann man ja durchaus darauf hinweisen, dass die angebotene Schnittstelle noch nicht ausreichend ist und auch wichtige Daten noch fehlen.
Nur, wenn man das vorher nicht wusste, kann man das während einer Diskussion auch schlecht nachprüfen, daher war mir diese Info wichtig:
Ja - es gibt bereits was
Nein - es ist nicht ausreichend
Es geht darum, dass jeder haushalt, auch ohne Solarpanel und wechselrichter, mittags hohe Netzleistung abfangen kann, diese "gespeicherte" leistung nachts abgeben kann. Direkt in dem Haushalt. Ohne dass iwo viel strom fliesst, irgend "dickere" leitungen benötigt werden. Nachts brauchen dann fossile Kraftwerke nicht ganz so viel strom erzeugen.
Wenn man von 150 W Grundlast ausgeht und 12 Stunden zu grunde legt, sind das 2kwh benötigter speicher. Jeder Akku könnte das speichern, was er über das jahr von mittags in die Nacht transferiert. Man könnte dies in der Steuererklärung angeben, so dass sich das über z.b. 5 Jahre rechnet.
Bundesnetzagentur: Private Speicher sollen am Energiemarkt teilnehmen
Die Bundesnetzagentur hat einen Vorschlag unterbreitet, wie auch kleine Batteriespeicher am Energiemarkt teilnehmen können – inklusive Arbitragehandel.
So wie ich das sehe ist das die Lösung der Paragrafen 118 Abs. 6 EnWG für den privaten Bereich.
Sollte ich die Pauschaloption falsch interpretieren aus den Entwurf möge man mich berichtigen.
Derzeit haben wir eine Volleinspeisung (VS) mit 15.3 kWp und 12 kW Wechselrichterleistung mit IBN vor den Solarspitzengesetz eine weitere Anlage 15,3 kWp Volleinspeisung 15,3 kWp und 12 kW Wechselrichterleistung mit IBN nach den inkraft treten des Solarspitzengesetzes. Speichervolumen haben wir derzeit knapp über 120 kWh.
Die Ausrichtung der Anlagen ist 19 Grad Nord, Ost und West zu je ca 1/3. Der aktuelle Ertrag bis Dato für 2025 sind rund 23 MW ( ca 26 MW in 2025 )
Bei 30,6 kWp würden wir bei reiner Direktvermarktung die volle Marktprämie erhalten die ein wenig über der derzeitigen Einspeisevergütung liegt.
Bei den Modell mit der der Pauschalvergütung würden wir für 30,6 kWp Marktprämie für 15 MW erhalten. Die Differenz wäre 8 MW.
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Nehme ich rein theoretisch unsere 9,35 kWp Überschusseinspeisung noch mit in den Cluster
Würde ich für meinen derzeitigen Netzbezug von 300 kWh in den Sonnenschwachen Monaten keine Netzentgelde bezahlten und könnte zu dem von Oktober bis März meinen Speicher als Zwischenspeicher nutzen, immer vorausgesetzt ich gleiche Minimum die Wandlungsverluste plus X Cent zwischen Bezug und Verkauf aus.
Der übliche “Klein-”Speicher, der wohl auch meist nicht angemeldet ist, könnte nach allerhand neuen Regelungen und Bürokratie ein paar Euro verdienen, wenn man ihn mit hohem Kostenaufwand anmeldet, einen dynamischen Tarif abschließt, womöglich Mehrkosten für ein Smartmeter hat, sich Gedanken um eine intelligente Optimierung der Lade- und Entladezeiten gemacht hat…
So schön und sinnvoll dies für die Gesellschaft wäre, aber da gehe ich lieber Zeitung austragen, habe dabei noch frische Luft und verdiene mehr.
der Staatssekretär vom Ministerium will nicht….. dagegen sind die Mitglieder des Bundestages positiv und offen für smart Meter light.
Der Auftritt wird der Petition dienlich sein und daher Dank an @Akkudoktor und Herrn Ofenheusle.
Ich habe eine weiter Interpretation des Pauschalmodells anzubieten:
Zitat aus dem Heise Artikel:
Wenn am Ende des Jahres die Einspeisung höher ist als die Energiemenge, die von der PV-Anlage zu erwarten sind, wird davon ausgegangen, dass dieser Strom für den Energiehandel gekauft und zwischengespeichert wurde. Beispiel: In einer Anlage mit 10 kW sind 5000 kWh erwartbar, am 31.12. stehen aber 8000 kWh auf dem Zähler. Dann wird angenommen, dass 3000 kWh zum Handeln eingekauft wurden – für diese Menge wird das Netzentgelt nicht erhoben.
So wie ich das lese erhälst du für die 8 MW Differenz zwar keine Einspeisevergütung oder Marktprämie, dafür bekommst du aber für diese 8 MW die Netzentgelte erlassen (Hier steht Abrechnung am Ende des Jahres für das Gesamtjahr), weil die Annahme ist, die 8 MW hast du über Zwischenspeicherung generiert und auch dafür aus dem Netz bezogen. (Soweit meine Interpretation des Artikels)
Eine rechnerische Voraussetzung hierfür wäre, dass du auch mindestens 8 MW in dem Jahr bezogen hast.
Das ließe sich in den Wintermonaten über Arbitragehandel sicher bewerkstelligen, dass man diese Menge entsprechend ausschöpft, auch wenn man in diesen Monaten für den Eigenverbrauch weniger beziehen würde.
Damit wäre die Pauschaloption weitaus attraktiver als bisher angenommen.