Der Haken an der Sache ist wieder: Installation durch einen Fachbetrieb, alles muß fabrikneu beschafft werden und nur wenn das E-Auto bidirektional kann, gibt es die volle Fördersumme.
Damit ist bei den Tarifen, die jetzt von den Fachbetrieben aufgerufen werden, eine solche Minimal-Installation nicht unter 25-30k€ zu bekommen.
Im DIY in Zusammenarbeit mit einem angemeldeten Elektriker ist die Minimalinstallation sicher für um die 10k€ zu realisieren, dann wird aber nicht gefördert, oder?
Was soll den hier gefördert werden, das bereits völlig überlastete Handwerk?
Der maximale Zuschuss beträgt 9.600 Euro; für die Förderung eines bidirektionalen Gesamtsystems 10.200 Euro.
Der Zuschuss setzt sich aus leistungsabhängigen Pauschalbeträgen für die Photovoltaikanlage (mind. 5 kWp) und den Batteriespeicher (mind. 5 kWh) sowie einem Pauschalbetrag pro Ladepunkt (mind. 11 kW) zusammen.
Also sind es 9600 € ohne bidirektionales E-Auto.
Das Zuschussprogram bedeutete damals mit der Wallbox, der Zuschuss wird auf das Konto überweisen.
Ich weis nicht, warum man darüber meckern muss. Wenn das minimalste Equipment ausgesucht wird, hat man eine schöne Anlage für nur wenige Tausend Euro. Dabei direkt den alten Sicherungskasten erneuert {green} . Für jede geladene KW gibt es vom Staat noch 19 Cent dazu. Mir fällt wirklich kein Grund ein noch zu meckern. {green}:idontknow:
Wie der Vorposter bereits geschrieben hat wenn man das alles neu beschaffen und vom Fachbetrieb installieren lassen muss kommt man mit den 9600 nicht weit, dann geht das ja schon "fast" bzw. zur Hälfte locker für den erneuerten Sicherungskasten drauf!
@petrel Wer sagt, das der Zuschuss genau zu 100% der Kosten passt??? Mich stört nur immer dieses gemeckere. Klar haben die Elektriker viel zu tun, klar verdienen die damit gutes Geld. Klar sollte auch sein, das dieser Zuschuss auf jeden Fall für einen neuen Sicherungskasten reicht. Mir scheint, das ist ja der Punkt bei den meisten hier.
>Ich weis nicht, warum man darüber meckern muss. Wenn das minimalste Equipment ausgesucht wird, hat man eine schöne Anlage für nur wenige Tausend
In der Auflistung.der Vorraussetzungen fehlen noch ein paar wesentliche Punkte, die bei der KfW stehen:
man muss ein eigenes BEV bereits haben oder aber verbindlich bestellt haben
nur für Eigentümer/innen von selbstgenutzten Wohngebäuden
Vielleicht doch nur wieder eine versteckte Förderung der KFZ-Industrie?
Ciao
Denke das wird nicht reichen. Ich mache meinen (4 Felder) gerade neu. Allein das ganze (Hager) Material hat mich im Netz schon über 3k€ gekostet plus Kleinkram wie Reihenklemmen usw. Hager Konfigurator lag irgendwo bei 8k€ Und dann will der Elektriker ja auch noch bezahlt werden
VNB hat übrigens gesagt mein Schrank wäre in Ordnung. Wollte es jetzt trotzdem neu haben. Hatte vier Zählerfelder (die kein Mensch brauch) und somit war das alles immer ein Gequetsche, wenn mal was dazu kam.
Viel bescheuerter ist, dass es, nicht wie sonst üblich, keine Karenzzeit gibt. Wenn du deine Anlage vor einer Woche bekommen hast, bist du raus. Das finde ich vor dem Hintergrund des hin und her unserer Bundesregierung dieses Jahr ziemlich traurig.
Alles neu auf einen Rutsch kann sich vermutlich die Klientel der Partei des Bundesverkehrministers leisten. Die meisten anderen nnicht.
Wenn ich Netzstabilisierung fördern wollte durch V2X, wäre es schon hilfreich nur die Komponenten zu fördern, die ein Altanlagenbesitzer noch benötigt.
Die lobbyvereine wirken sehr auf alle förderungen und neue gesetze ein. Dass die mitglieder der eigenen zunft viel geld verdienen können und dass das eigene tätigkeitsfeld geschütz wird.
Ich bin gerade in dänemark im urlaub . Hier wird eine luft-luft wärmepumpe so gefördert: der "mehr" strom, den man also mehr benötigt, als wenn man keine luft-luft wärmepumpe hat, wird sehr günstig verkauft. Das halte ich für eine gute förderung. Jeder, der eine wärmepumpe einbaut, bekommt die energie auf jahre hinaus sehr günstig, kann also gut planen und auch ausrechnen, wann sich die investition rechnet. Es gibt keine trittbrettfahrer unternehmen, die damit sehr viel geld verdienen, sich viel geld von der Förderung in die tasche stecken. (Stichwort riester rente, überall das gleiche spiel.) . Kein wunder, dass es in ländern wie dänemark so viel besser ist als in deutschland.
Wie wird denn der Mehrstrom oder sagen wir der Heizstrom erfasst? Gibts da eigene Zähler?
Mehrstrom ist eigentlich auch falsch, wenn jemand bisher elektrisch geheizt hat, verbraucht er ja weniger, wenn er auf LLWP umstellt. So ist das z.B. in Schweden. Dort wird sehr viel direkt elektrisch geheizt und Leute, die sparen wollen, bauen sich eine Split-Klima ein, verbrauchen dann also weniger Strom. So ist der Anreiz direkt schon da, ohne das der Staat da irgendwas fördern muss.
Das scheint sehr einfach geregelt zu sein. Entweder man nimmt das Mittel der letzten Jahre , das den "normalen" Stromverbrauch angibt, oder es wird eine pauschale vereinbart, was den durchschnittlichen Verbrauch der Haushaltsgröße beschreibt. Alles mit sehr wenig Aufwand verbunden.
Ich habe den Sachverhalt so gut wie möglich beschrieben. Das Wort "Mehrstrom" ausgedacht. Um das verdeutlichen zu können.
Das hat auch ne Schwachstelle. Weil der Strom für das neu gekaufte eAuto damit auch sehr günstig wird. Was so nicht gewollt und auch nicht gerecht ist. Perfekt ist das auch nicht .
Liebe Community, jetzt möchte ich ach mal meinen Senf dazugeben:
Wenn ich Förderungen will, und um die geht es ja hier, dann muss ich mich an die Gepflogenheiten halten und meine Anlage entsprechend herstellen lassen. Anders wünschen darf ich mir alles.
Ansonsten ist jeder frei, seine Anlage selbst zu bezahlen, finanzieren oder was auch immer. Und über die Regierung zu meckern ist immer einfach. Als BürgerIn in einem Land mit freien Wahlen steht es allen frei, sich bei den Wahlen die VertreterInnen zu wählen, die er/sie möchte. Und wenn nix dabei ist, oder meine Favoriten keine Mehrheiten bekommen, dann darf ich mich sogar selbst politisch engagieren.
Und ganz ehrlich, vor den Herausforderungen, die dieses Land im Moment hat, möchten viele von Euch nicht tauschen.
Klar macht diese Regierung, wie alle Regierungen vor Ihr auch das, was Lobbyverbände ihr vorstellen. Andererseits habt Ihr auch feststellen können, dass diese Community zumindest angehört wurde (also auch eine Lobby hat).
Also würde ich vorschlagen, die Regeln von Demokratie zu akzeptieren, denn die bedeuten immer Kompromisse zwischen allen Beteiligten, also allen Bürgern dieses Landes. Wenn jemand eine bessere Idee hat, immer gerne her damit dann gründen wir die Sonnenpartei und werden selbst politisch aktiv
ich habe davon gehört und war total begeistert. Natürlich nur, weil ich noch keine PV-Anlage habe.
Da steht nicht, dass du alles von einer Firma machen musst. Da steht nur, dass es nachher ein eingetragener Elektriker abnehmen muss. Vielleicht kennst du da jemanden der einen kennt, der einen kennt.
Für alle die, die ein E-Auto haben und noch kein PV und keine WAllbox ist das ne absolut super Sache.
Ich hatte gestern bei der KFW angerufen. Es werden ja zu Teilen der Speicher (bis 3000 Euro), die Panels (bis 6000 Euro) und die Wallbox (600 oder 1200 bei Bidirektional) gefördert.
Die Komponenten müssen fabrikneu sein.
Nach Beantragung bekommt man dann irgendwann das Geld und kann dann ab nächsten März oder April die Rechnungen einreichen. Insgesamt hat man 24 Monate Zeit dafür. Ein eingetragener Elektriker muss das dann abnehmen, damit klar ist, dass du die Komponenten auch bei dir verbaut und nicht verkauft hast.
Da steht aber nicht, dass du nicht alle Panels selbst aufs Dach bringen kannst. Dann lässt du halt einen Elektriker kommen und dir nen neuen Stromkasten mit Wechselrichter und allem einbauen und bekommst deine Anlage insgesamt 10000 Euro günstiger. Also besser geht es ja fast nicht mehr!
Vielleicht bin ich auch etwas euphorisch aber ich sehe hier echt keinen Grund das von vorneherein wieder schlecht zu reden.
Das können wir ja hinterher noch machen, wenn es dann doch anders läuft als die mir gesagt haben.
VG
P.S.: Kann eine bidirektionale Wallbox nciht auch einfach nur laden?
"Die Einbaumaßnahmen sind durch Fachunternehmen vorzunehmen und nach Inbetriebnahme beim Netzbetreiber anzumelden. "
Da steht nix von Selbstbau und Abnahme durch Fachkraft.
Und mein Post war sicher keine Miesmacherei, wie es hier von einigen dargestellt wird.
Ich habe nur Fragen gestellt, die den wahren Kern der Aktion offenlegen sollen.
Ich finde den Ansatz gut und unterstütze ihn, was mich stört sind die Ausführungsbedingungen, die es für Normalbürger (ohne Beziehungen zu Gott und der Welt oder einen Elektromeister in der Familie) fast unmöglich machen von einer solchen Förderung sinnvoll zu profitieren.
Das was da auf der KfW-Seite dargestellt wird (und das ist deren offizielle Darstellung) ist wieder ein Förderprogramm in einen Handwerksbereich, der bereits jetzt am Limit läuft und nur den Mangel verwaltet.
Wenn eine solche Verbesserung der Ladeinfrastruktur wirklich gewollt wäre, dann würde der Aufbau und die Installation gefördert, sprich jede "In Betrieb genommene Anlage, welche die genannten Mindestanforderungen erfüllt" wird gefördert. Da es sich um eine Elektroinstallation handelt muss sie auch von einer Fachkraft abgenommen werden und natürlich muss alles offziell angemeldet werden. Aber das steht da nicht sondern das Gegenteil. Alles möglichst lange hinziehen, die Engpässe nutzen und wenn die Zeit für die Förderung abgelaufen ist, weil keiner in der Lage war, das zu installieren, ist die Kohle wieder weg.
Das ist aus meiner Sicht Augenwischerei und hat nix mit Demokratie oder gewollter Energiewende zu tun.
Gefördert werden nur die, die jeden Tag ihre Verbeugung vor dem Gesslerhut machen, für die anderen ist kein Platz im Fördertopf.
Ich hatte das so gelesen/interpretiert, dass der Wechselrichter und alles was AC-Seitig eingebaut wird, von einer Fachfirma gemacht werden muss. Der von der KfW meinte, das müsse jemand abnehmen, der eingetragen ist.
Ich rufe morgen noch einmal bei KfW an und frage da nochmal nach.
VG
Ich hatte nachgefragt. Die meinten es müsse aus den Rechnungen ersichtlich sein, dass es von einer Fachfirma gebaut wurde.
Ich finde die Aussagen, dass die die Lobbygruppen unterstützen wollen immer etwas übertrieben. Wenn ICH als Staat etwas fördere, würde ich das auch an Firmen vergeben, die hier Steuern zahlen. Und die Förderung soll ja gerade die entlasten, die es durch Firmen machen lassen. Wer selbst irgendwo einkauft und aufbaut (möglichst noch direkt in China) kann doch nicht erwarten, dass er das gefördert bekommt ?!
Ob die Art der Förderung (Anschaffung von Geräten und Aufbau) sinnvoll ist, oder ob es sinnvoller wäre den Strom der eingespeist bzw selbst erzeugt und verbraucht wird zu subventionieren kann ich nicht beurteilen.
Dem würde ich uneingeschränkt zustimmen, wenn die entsprechenden Firmen und deren Subs aus Osteuropa, auch tatsächlichhier Steuern zahlen würden und der Umsatz hier zulande wieder eingetauscht würde. Dem ist aber, zumindest in meiner näheren Umgebung, leider nicht so. Man glaubt gar nicht wie viele verschiedene Nationalitäten auf auf ein Dach passen.....
Dann wäre da noch das Thema Wucher. M.E. ist das relativ gut geregelt, wird nur überhaupt nicht kontrolliert und/oder durch Kundenseite gemeldet. Beispiel PV Module die im Verkauf mit teilweise 200% Aufschlag angeboten werden, Stundensätze die u.U. um 100-150% gestiegen sind.
Am Ende darf aber auch nicht vergessen werden, jede einzelne Förderung die derzeit ausgeschüttet wird geht zu Lasten unserer Kinder. Für die aber Millionen die da derzeit auf den Markt geschwemmt werden existiert keinerlei Gegenwert - sie sind rein Schuldenbasiert. Zahlen dürfen dass dann die nachfolgenden Generationen. Das ist absolut sinnfrei.