Ersatz einer Holz/Koksheizung durch eine Wärmepumpe für durchgängiges Heizen

It begins….

Nach nun nichtmals 12 Jahren hat sich meine Schwiegermutter nun entschieden: Sie ist doch zu alt jeden Tag eine Schiebetruhe zur Heizung zu schieben, Holz reinzuwerfen, Späne zu hacken, Anzünder reinwerfen, Kessel sauber machen,….

Tja aber einfach wäre zu schön…. Die Menge an Holz die jedes Jahr verballert wird ist… unberechenbar. Es gibt einen Holz-Küchenofen, der läuft geschätzt jeden Tag ab 9:00 bis 18:00. Einen wasserführenden Ofen möchte sie nicht, sie weiss nicht, wie lange sie den auch noch betreiben kann. Pellets wäre was Tolles, hat ihr Bruder auch, dumm nur: Keller war letzes Jahr voller Wasser, geht also nicht. Pelletlager direkt neben der Nachbarsmauer? Machen wir nicht mit, weil müsste direkt neben dem Nachbarn stehen. So ein paar Tonnen… Was bei Hochwasser et.c? Lieber nicht.

Also “darf” es doch eine Wärmepumpe sein. Aber wie berechnen mit lauter Unbekannten?

Dann müssen wir eben “Schätzen Spock, schätzen!”

Letztes Jahr habe ich die Heizung schon ein wenig verändert. Dann liste ich mal auf:

Es gibt einen Hvko-Kombispeicher von Solarfocus mit 1000l und 2 Registern. Das Solarregister hat 2,4m² und das Warmwasserregister hat 7,5m².

Oben das Register gibts net. Dann gibt es eine Pumpe für die Heizkörper, muss ich morgen mal nach der Bezeichnung gucken.
Heizkörper sind die eine Hälfte 21 und die Andere 22er. Ich hatte nun getestet mit erst 50°C VL, dann 45°C VL und bin momentan bei 42°C VL. Diese Temperatur hat ausgereicht um die Räume alle zu heizen. Die Rücklauftemperatur war bei ca. 37°C. Das sind nur 5K Unterschied. Dennoch hat das bei -5°C noch gereicht, daher gehe ich davon aus, dass es ungefähr bei -15°C AT bei 50°C VL ausreicht. Bei außen 10°C werden es 35°C sein.

Das sieht für mich für Wärmepumpe ok aus. Einzig der Volumenstrom macht mir Sorge, tja und: Was zur Hölle wird eigentlich verbraucht?

Ich habe einfach die Menge an Holz genommen die gekauft wird, der größte Teil wird jedoch in der Küche verbrannt. Da die Heizung bisher immer nur abends angeworfen wird, wenn es ihr mal zu kalt ist…. extrem schwer. Zusätzlich hat sie in einigen Räumen noch einen Heizungsradiator stehen (Konvektor), der Lüfter ist aber aus weil “das ist mir zu laut wenn das Ding da so brummt der Ventilator” (obwohl nicht im Raum!).

Nun gehe ich also von folgendem aus: 9KW müsste bei durchgängigem Heizen reichen. Wenn nicht der Heizstab, ist ja nichts anderes als die bisherigen Elektroheizungen.
Da ich aber die 9KW auch bei -15°C außen haben will und das nicht mit dem Heizstab, bin ich auf die Panasonic Jeisha T-CAP 9KW gekommen. Kosten: 3200€. Tja aber… die 12KW… die kostet ja nur 3600€. Und die, die 16er. Die kostet ja nur 4100€… Ganz ehrlich Leute? 16KW! Die Modulationsgrenze ist im übrigen bei allen 3en gleich “niedrig”. Ca. 1KW elektrisch, ca. 4000-5000W Wärme (höhere Außentemperaturen). Der Unterschied ist, dass man sich so 7KW mehr Heizleistung erkauft für gerade mal 800€. Was solls…

Da ich aber nicht glaube, dass man bei 10°C außen auch wirklich 4000-5000W benötigt, denke ich wir benutzen da einfach den 1000l Speicher weiter. Nur für heizen. Also die 7,5m² Tauscherfläche nicht für Warmwasser nutzen, sondern für die Wärmepumpe. Dann müsste die auch genug Durchfluss hinbekommen. Der Heizkreis bleibt einfach wie bisher angeschlossen mit einer Heizungspumpe. Abtauen kein Problem, der Tank hat genug. Wenn weniger Wärme benötigt wird, wird der Takt verlängert durch den Puffer.

Geschätzt habe ich jetzt den Verbrauch auf ca. 20 000kWh p.a. Grob und pessimistisch geschätzt. Es sind um die 100qm aber wie geschrieben dachte ich an die Nutzung mit Endtemperaturen von 22°C in den Räumen. Problem wird sein, dass 9 Stunden in der Küche mit Holz weiter geballert wird. Ich denke, dass dafür 2 elektrische Heizkörperthermostate eingesetzt werden sollten. Die drehen dann von morgens um 10:00 - 17:00 die Heizkörper in der Küche/Wohnzimmer ab. Die Hydraulik müsste das mitmachen, dafür würden wahrscheinlich die anderen Räume/Heizkörper mehr Durchfluss haben (evtl. Geräusche), es sind dann nur noch 5 statt 7 Heizkörper. Dann wird halt überheizt auf 24°C. Alternativ kann dann noch in der WP eingestellt werden die Leistung zu senken, aber sie sitzt auch jetzt bei 28°C in der Küche….. Sehe da also weniger das Problem.

Meine überschlägige, aber pessimistische Rechnung geht weiter. 20 000kWh Wärme sind ungefähr 10KW. Ist mit 16KW locker erreicht. Bei JAZ3 wären das ungefähr 7000kWh Strom. Bei 30ct die kWh sind das ca. 2100€ p.A.

Rechne ich das auf Pellets um (erste Idee) sind es ca. 21 000kWh benötigt (Pellet wohl 95% Wirkungsgrad) und eine Tonne kostet wohl ca. 380€. Das sind dann 4,2t = 1600€. Dazu kommt Rauchfangkehrer, Überprüfung 200€. Also 1800€ p.a.

Wenn nun mehr verbraucht wird, 27 000kWh sind das 9000kWh Strom = 2700€ p.a.
Mit Pellets wären es dann 28 400kWh, 5,7t = 2366€

Das Spiel kann man natürlich unendlich spielen. Was passiert wenn Strom teurer wird? Was wenn er billiger wird? Was wenn Pellets teurer werden? Oder billiger?

Ich HOFFE, dass ich einen Fachmann finde, der das für 6000€ inkl. Material anschließt.
Ergo: Wärmepumpe bestellen, ca. 4500€. Kleinmaterial: 1000€ (den Sockel draußen gieß ich ihr noch, kost ja nur n bissl Trockenbeton). Und für 5500€ Anschluss an die bestehende Heizungsanlage (was bei etwas über 100€ Stundenlohn ne 40 Stunden Woche wäre, also eine Woche für die Installation bei einer Person, oder 20 Stunden 2 Personen). Ob, wie und wieviel es Förderungen GÄBE, mit R32 wahrscheinlich nichts, aber es gibt so ne Art Handwerkerbonus, mal gucken ob da noch was möglich ist. Der Kesseltausch selbst nicht, weil eben von Holz auf eine R32 Wärmepumpe, die nicht in der Wärmepumpenförderung inkludiert ist.

So, viel Text, wie immer, was meint ihr?

PS: Und ja, MIR persönlich wäre schon seit langem eine Wärmepumpe lieber, wir hätten sogar eine zusammen gekauft, aber da wollte man nicht. Nun wird man älter und tja, ICH wusste das… Wie sich das übrigens auf den Strompreis auswirkt bei evtl. Leistungsmessung: Gehe ich von pessimistischen 12KW Wärmebedarf aus, bei einem COP von 3, dann wären das ca. 4KW nur die Wärmepumpe. Anmelden muss man die Kiste dann wohl, über 4,2KW (Heizstab wird nicht angeschlossen werden). Ist also sowieso meldepflichtig.

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Also. Pellets draussen geht nich wegen Hochwasser? Dann geht WP erdhoch auch nicht?

Der Speicher hat 2 externe Ladekreise plus WW plus 4 Anschlüsse für Heizungswasser? Is doch total super.

Gibts ein Kaltdach, in das du eine WP reinstellen kannst? Wie ist Haus und Dach isoliert?

Würde ein Heizungsregler an passender Stelle + Mischer reichen, eine halbwegs gleiche Temperatur einzustellen?

Für Räume mit Holzofen gewöhnlichen Thermostat.

Es soll nur die Wohnung mit der Wärmepumpe beheizt werden. Die Wohnung ist hier im Haus im Erdgeschoss. Die Hauswände sind nicht isoliert, es gibt auch noch Holzfenster, stehen aber nicht zur Debatte.

Pellets draussen geht nich wegen Hochwasser? Dann geht WP erdhoch auch nicht?

Anders: Wenn ich nun draußen nen Silo hinstelle und es kommt Hochwasser, wohin verschwinden dann die Pellets? Und das Lager könnte niemals in 3m Entfernung zu einem Nachbarn meiner Wahl stehen, weil die bei fast direkter Grenzbebauung neben uns stehen. Die Wärmepumpe kann ich hinter dem Haus platzieren, da ist der Schuppen im Weg und Abstand zum Nachbarhaus.

Für Räume mit Holzofen gewöhnlichen Thermostat.

Will ich vermeiden. Dann neigt man zum drehen, drehen, drehen. Weil das “schon immer so war”. Und würgt damit was ab.

Würde ein Heizungsregler an passender Stelle + Mischer reichen, eine halbwegs gleiche Temperatur einzustellen?

Das kann ich direkt bei den Heizkörpern machen beim hydraulischen Abgleich. Die haben im Rücklauf ein Verstellventil.

Der Speicher hat 2 externe Ladekreise plus WW plus 4 Anschlüsse für Heizungswasser? Is doch total super.

Warmwasser wird für die eine Person in einem Boiler im Bad hergestellt. Billiger und effizienter wird es nicht gehen, nicht einmal mit der Wärmepumpe. Noch sind das geschätzte 200-250l. Wenn der den Löffel abgibt kommt ein 80l da rein. Vorteil ist, dass es keine Verluste gibt, die Verluste heizen das Bad elektrisch mit. Dämmung damit wurscht. Boiler soll später mit Zeitsteuerung in die praktikablen Zeiten gelegt werden und ggf. mit unserer PV mitbetrieben. Hat sogar eine eigene Sicherung.

Dazu noch was Anderes:

Wenn wir eine Wärmepumpe mit R290 einsetzen würden, dann würde auch das Ganze gefördert werden. Ich bin nicht abgeneigt ein Monoblock-System mit einer anderen, geförderten Wärmepumpe zu machen. Eine davon ist beispielsweise die Monoblock-Wärmepumpe Aerothermie 16kW Samsung EHS R290 SAMSUNG - GroupSumi | GroupSumi

Die kostet nicht unwesentlich mehr als die Panasonic. Wenn ich nun also von 11 000€ ausgehe, würden dann jedoch 20% gefördert werden von Allem, sind wir bei unter 10 000€ Kosten. Zudem wäre direkt R290 drin, also kein Problem später mal mit R32.

Am liebsten wäre mir ein R290 Splitgerät (in anderen Themen hier im Forum wurde das schon besprochen), leider sehe ich da nichts, also muss es wohl ein Monoblock sein mit Hydraulik anstatt Kältemittelleitung. Bedeutet aber auch den Vorteil, dass kein Kältemitteltechniker das einbauen muss, sondern es reicht ein Heizungsmonteur.

PS: Bevor jemand fragt. Ja ich würde das Ganze selber machen. ABER wenn was ist bin ich der Buhmann. Einstellungen Softwareseitig, also paar Grad hoch und runter: Ja.
Das Ganze anschließen für jemand anders? Nein!

Ich würde den fantastischen Speicher ausnutzen. Solarthermie hast eh schon. Beide Ladewendeln mit Sole, WP auch Sole. Obere Ladewendel WW, untere Heizung bzw Überschusswärme. Heizungswasser aus den unteren beiden Speicheranschlüssen. Dann kann der Boiler schadlos weg.

Ich habe keine Solarthermie.Boiler, welcher Boiler? Nein der Boiler kommt wirklich weg. Er wird gegen einen neuen 80l ausgetauscht.

hatte ich so verstanden, daß Solarthermie dran ist. Ich denk aber immer noch, den schönen 2Zonenspeicher kannst für Heizung plus WW nehmen

Nein wofür? Das ist nur für eine Person. Ich kann aber theoretisch beide Rohre an die Wärmepumpe anschließen, wäre dann 10m² Tauscherfläche.

Die Schwiegermutter bekommt nen 60 oder 80l Elektroboiler. Alles Andere ergibt keinen Sinn. Dazu bekommt sie im Sommer sowieso den Strom von uns.

Ja geht auch

Ok. Also es wird nun so ausgeschrieben werden:

oben genannte R290 Samsung WP mit 16KW. Das Gerät hat intern einen Gasabscheider eingebaut nach dem Wärmetauscher, damit das R290 nicht ins Gebäude kommt. Innen sollen 2 Ablassventile (auch zum Befüllen) eingebaut werden. Dazu im Rücklauf einen Magnetitabscheider damit das was im Wärmetauscher oder in der WP drin ist, dort abgeschieden wird. In den Vorlauf direkt am Puffer ein Luftabscheider. Der reicht dann auch, weil eben ein Gasabscheider in der Außenanlage ist.
Der 1000l Puffer hat, wie bereits erwähnt, einen 7,5m² Wärmetauscher drin. Befüllt werden soll mit Wasser und Frostschutzmittel, weil da letztlich nur der Wärmetauscher und die Wärmepumpe was drin haben. Keine Ahnung wieviel das sein wird, max. 50l denke ich mal.

Zur Steuerung.

Tja Leute. An-Aus! Es wird nicht anders gehen, und das liegt an meiner Schwiegermutter. Das bedeutet, ich werde einfach Festwerte verwenden. In dem Falle erst einmal nur 45°C. Vielleicht stelle ich nach und nach runter um zu gucken ob es warm genug wird. Denn: Es lässt sich nicht verhindern, dass sie den Heizkreis abwürgt indem sie einfach die Heizkörper an den Thermostaten regelt. Sie macht es. Nicht diskutieren, es ist sinnlos. Sie macht es. Ergo bleibt nichts anderes übrig, als auf fix 45°C zu stellen bei 10°C AT bis -10°C AT. Bei -15°C geh ich auf 50, bei -20°C auf 55°C. Gucken wir mal.

Letztlich arbeitet sie dann nur On/Off. Takten etc. pp. das ist alles irrelevant, weil würde voraussetzen, dass man vernünftig einstellen kann. Kann ich aber nicht. Daher: Festwert, Ende, Peng.

So, das wird nun ausgeschrieben auf myhammer und dann gucken wir mal. Was ich bereit bin zu tun sind 4 Dinge.

  1. Strom verlegen 5x2,5mm² weil mit 16A abgesichert (16,1A aber ich scheiß drauf! :wink: )
  2. Sockel gießen aus Beton wo die draufsteht
  3. Kernlochbohrungen für die WP herstellen
  4. Dämmung der Rohre am Ende

Der Kokskessel bleibt stehen, wird aber abgemeldet und darf nicht mehr verwendet werden.

PS: Eine Sache hatte ich vergessen. Das Unternehmen, welches das macht, soll rein für den hydraulischen Bereich haften und NICHT für irgendwas, was mit der Wärmepumpe ansich zu tun hat!

Ich drücke die Daumen, dass es klappt @roterfuchs
zur Lagerung von Pellets - sofern das Thema nicht abgeschlossen ist - teil ich meine Erfahrungen mit:
Haus aus den 40gern, Schüttbeton Kellerwände, dünner Estrich Boden ohne Sperre. Die Pellets lagern in einem sogenannten "Sacksilo". Das ist ein Metallgestell in das ein Gewebesack eingehängt ist. Am unteren, spitz zulaufenden Ende sitzt die Förderschnecke.
Das funktioniert bei mir gut. Gegen die aufsteigende Feuche habe ich den Kellerboden mit Dichtschlämme gestrichen. Zur Sicherheit steht noch ein kleiner Raumtrockner für ca. 100 € im Raum, der mit seinem Hygrometer den Raum überwacht. Das reicht bei mir aus, die Pellets dürfen max 80% rel. Luftfeuchte haben. Bei mir schaltet der Trockner bei 60% an. Er läuft selten und verbraucht kaum Strom.

L.G.

Unser Keller stand vor 2 Jahren mit 2,5m unter Wasser. Gott sei dank kam es die Kellerfenster rein, denn wenn die dicht gewesen wäre hätte es uns aller Wahrscheinlichkeit nach die Bodenplatten weggedrückt und die Statik wäre im Arsch gewesen. Seitdem lager ich dort… Verbrauchsmaterial. Wenn das unter geht ist das so. Wären da aber Pellets quellen die auf, erzeugen CO² und dann wars das mit dem Keller.

Aber danke für deinen Erfahrungsbericht. Absaugung wäre alles gegangen. Vor 8 Jahren. Jetzt nicht mehr. Selbst die Wärmepumpe wäre damals im Wasser gestanden. Ich bin immer noch überrascht, dass die beiden Kernbohrungen mit Armaflex dem Außendruck Stand gehalten haben. Nicht ein Tropfen durch. Die Innenwand war zwar danach feucht, und es gab flüchtigen Schimmel, der konnte aber mit Bautrockner und Chlor beseitigt werden.

Es soll weiter mit Holz in der Küche geheizt werden. Aber wie die Paletten, auf denen das Holz geliefert wird, dann genutzt werden weiss man nicht. Und das wird der Grund sein, warum ich, als Haus- und Grundstücksbesitzer, wohl oder übel auch noch das Holz verbieten muss. Nicht weil ich ein Arsch bin, oder weil ich finde, dass das abgeschafft gehört. Sondern weil die Arbeit bei mir hängen bleibt, man lässt schleifen und ich WILL mich einfach nicht darum kümmern. Früher wurde das noch vom Unternehmen die das Holz liefern mitgenommen (die leeren Gestelle), heute nicht mehr. Aber wieso sollte ICH das sägen und hacken etc. pp? Es reicht mir einfach. Wenn ich dann sehe wie fahrlässig Pappe und Kartons vor dem Ofen geparkt werden sehe ich das fast schon als Risiko für das Haus. Je eher das wegkommt, umso besser.

Und die wirkliche Alternative wäre nur ein Ofen mit einer automatischen Beschickung. Auch den muss man füllen. Oder einen wasserführenden Küchenofen. Und das will sie nicht. Da bin ich dafür.

Nicht (nur) CO2, sondern vor allem auch tödliches Kohlenmonoxid. Dem Keller sollte das aber egal sein, man darf es halt nicht einatmen.

Nö. Ganz gewöhnlich witterungsgeführt. Wer runterdreht friert.

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Dann muss ich dafür sorgen, dass auch 28°C Raumtemperatur gewährleistet werden kann. KANN. Weil der Holzofen ja dennoch läuft, wenn sie ihn anmacht. Und bei zu warm den Heizkörper abdreht. Es kann also nicht zu kalt werden weil da 35°C durchgehen sondern da gehen 45°C durch und sie kann dann den ganzen Tag regulieren wie sie will.

Siehe oben, der erste Handwerker hat sich gemeldet, nimmt für den Anschluss mit den hydraulischen Bauteilen, Rohren und Rohrisolierungen ca. 2000€. Wenn ich nun Pi mal Daumen rechne, dann sage ich aus eigener Erfahrung: 4000€.

Ergo wird sich der Umbau auf ca. 10 000€ belaufen. Von Koks/Holz auf 16KW Monoblock-Wärmepumpe.

Ferner: Ich muss jetzt den Sockel gießen, Wärmepumpe bestellen, Stromkabel verlegen, Kernlochbohrung herstellen. Dann einen Termin ausmachen, er kommt vorbei, meint er müsse an einem Tag fertig sein (ich glaub nicht dran, das summiert sich immer).

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160er HT-Rohr nehmen nach draussen. Ich würde den Sockel gießen, wenn die WP da ist. Am Gerät messen wo das Rohr rauskommen muss am Sockel. 5x4 ist besser für Dauerlast, bleibt kalt und kostet nicht so viel mehr. Vorsicherung 25A und IP54 Kleinverteiler mit FI und LS in den Keller. Lokal ausschalten können ist viel besser z.B. bei Wartung

Du magst entschuldigen, aber erklär mir bitte, wofür ich 25A absichern soll und 5x4mm² ? Das Ding wird ggf. 5KW elektrisch ziehen im MAXIMUM. Das sind selbst bei 20m ca. 20W Verlust und 1,6V weil die Wärmepumpe 3-Phasen hat. Und das auch nur im Maximum. 5x4mm² ist völliger Overkill.

In den Keller kommt erst recht nichts, bin froh, dass wegen Hochwasser nichts elektrisches (außer der Keller natürlich!) da unten liegt.

Ja, ich warte mit nem Sockel bis die WP da ist, auch weil ich dann besser überlegen kann wie ich das Tauwasser runter plätschern lassen soll.

Du schriebst 16,1A? Rechne damit, daß die WP incl Pumpen etwas mehr braucht. Wenn FI und Sicherung wegen Flutgefahr nach oben kommen, einen Hauptschalter?

Für Tauwasser entweder Kiesbett min 80cm tief und Ablaufrohr weit runter oder Schlauch in den Keller-Ablauf falls vorhanden

Nein ich rechne damit, dass die Wärmepumpe weniger braucht, weil die mit absoluter Sicherheit niemals ans Limit kommen wird. 20A und 2,5mm² reichen da dicke aus. Wenn ich das richtig sehe hat die auch keinen Heizstab, bei der Abtauwannenheizung bin ich mir nicht sicher, ich gucke mir das aber dann erst einmal ein Jahr an und ggf. lassen wir das dann nachrüsten. Freier Fall, das da hinten ist Garten, sie darf den ganzen Garten einfrieren mit dem Tauwasser. Guck ich mir ebenfalls an. :wink:

Kiesbett ginge dort sowieso nicht, weil: