Ich hatte den Speicher bei eBay eingekauft, dort kann ich das Gerät bis Ende nächster Woche zurückgeben. Von dieser Möglichkeit habe ich nun Gebrauch gemacht. Im Zweifelsfall kostet so ein Paket bei DHl 23,99 € Rücksendekosten. Das wäre dann ein Ende mit Schrecken.
Natürlich kann immer mal ein defektes Exemplar durch die (hoffentlich vorhandene) Endkontrolle rutschen. Aber die ganze Kommunikation, bei der die 2% Ladestand bei Anlieferung als "nicht immer voll" abgetan wurden und dann ein Reparaturversuch durch Firmwareupdate (einen Screenshot mit der Zellenspannungen hatten die Techniker erhalten) lässt mich arg an der Fachkompetenz des Herstellers zweifeln.
Ist z.B. bei Solakon auch nicht besser. Bei dem Gerät kann man eine Ladegrenze von 80%, 85% ... bis 100% einstellen. Die Frage, ob eine Balancierung passiv oder aktiv durchgeführt wird, dazu muss die deutsche Firma bei eigentlichen Hersteller in China nachfragen.
Ja, wenn du das zurückgeben kannst, würde ich das unbedingt machen. Spart dir einiges an weiteren Aufwand.
Versand solcher Speicher ist heute ein riesengroßes Problem. Einfach Paketaufkleber drauf und raus damit, ist heute nicht mehr. Das ist Gefahrgut und muss streng abgesichert transportiert werden. (Stichwort "ADR")
Rücktransport klappt also nur, wenn der Hersteller einen speziellen Gefahrgut-Transporteur beauftragt.
Praxis ist oft: Die wollen den gar nicht zurück, du sollst ihn einfach entsorgen.
Stimmt, auf dem Karton ist ein UN3480-Aufkleber und da steht auch "energy amount > 100 Wh". Kam aber normal mit DPD, Gewicht 21 kg. Mal sehen, was der Verkäufer antwortet.
Bloß gut, dass es dieses BLE Tool von Tomquist gibt. Ohne die Zellenspannungen hätte ich nicht gewusst, warum der Ladezustand von 30 - 40% plötzlich auf 0% springt und Hersteller/Verkäufer hätten mir noch wochenlang irgendwelchen Mumpitz erzählt!
Zwei Dinge
Differenz bedeutet NUR dann etwas, wen die Spannungen über 3,4 V sind.
Und hört auf, auf den SOC zu schauen. Schaut auf die Spannung, auf die Zellspannungen.
SOC ist Astrologie vom letzten Frühjahr.
Zu deiner Frage: wenn das balancing stummt und kein defekt vorliegt, ist der balancingbedarf klein. Mehrere Zyklen gehen ohne Balancing. Nur muss dann balanciert werden.
Geschieht das ist, ist das ein teufelskreis: die Bedingungen für balancing werden immer schlechter.
Der Ladezustand ist das, was in der App zu sehen ist und worüber man mit dem Veräufer diskutieren kann - Astrologie hin oder her.
Und was soll ich mit so einer Aussage anfangen? Sind "mehrere" 3 Zyklen, 5 Zyklen oder gar 10 Zyklen?
Die Zellenspannungen kann man nur mit dem BLE Tool von Tomquist erkennen, nicht mit den Hersteller-Apps. Der normale Käufer weiß davon nichts. Und in der Bedienungsanleitung tauchen "Kalibrierung" und "Balancierung" gar nicht auf. Das ist alles theoretische Philosophie.
Das hängt tatsächlich davon ab, wie gut deine Zellen sind.
Meinen womoakku hab ich mal nen monat das balancing abgeschaltet, beim Frankenstein sind es ein paar Zyklen oder 2 Wochen.
Die Grundaussage ist: du musst nicht dauernd balancieren.
Und, wenn man im Winter nie vollädt hat man im Frühjahr wahrscheinlich ein Problem.
Ich hab hier aber auch liion akkus, pedelec, die liegen langer als 2 jahre und sind perfekt in Balance.
Es ging auch um das Missverständnis, dass du sagtest, dass du immer 10 Stunden balancieren musst, damit der Akku korrekt läuft.
Korrekt ist: Wenn du einen massiven Balancing-Fehler beim B2500 hast, musst du einmal richtig Zeit für investieren. Einfach weil das passive Balancing mit etwa 100 mA ewig dauert. Stell dir vor, eine 50Ah Zelle ist erst halb voll, wenn die anderen schon komplett voll sind. Sollte nicht sein, aber wenn so ein Speicher ewig rumsteht, kann das durch unterschiedliche Selbstentladung passieren. Dann musst du 25 Ah balancieren. Das dauert mit 100 mA 250 Stunden. Wenn du jeden Tag noch 3 Stunden Sonnenzeit hast, wo der Akku voll ist und erst dann balanciert wird, wären das 83 Tage!!!
Das zeigt dir als, wie mühsam das beim B2500 ist, das Teil wieder balanciert zu bekommen, wenn der ordentlich außer Tritt geraten ist.
ABER: Wenn der einmal balanciert ist, dann brauchts vielleicht bei jeder Vollladung nur wenige Minuten oder auch mal 1 Stunde, bis der wieder in Balance ist. Natürlich muss das Teil dafür auch wirklich regelmäßig wieder balanciert werden. Wenn du das Teil 2 Monate immer nur auf 80% auflädst, kann es schon wieder deutlich schlechter mit dem Balancing aussehen und dann hast du wieder Probleme.
Das nur mal zur Info, bei dir scheint ein Defekt vorzuliegen. Balancing scheint nicht das Problem.
Genau, falls die nichts wissen wollen von solchen Details, musst du es wieder in deren Sprache übersetzen. Und die heißt dann z.B.: "Akku springt regelmäßig bei Endladung am Ende von 30% auf 0%. Akku hat damit nur 1,5kWh Kapazität und nicht die angegebenen 2,24 kWh."
Entschuldigt bitte die Anfängerfrage aber woran liegt es, dass teurere Akkus mit dem Balancing i.d.R. weniger Probleme zu schein haben als der Marstek? Haben die dann meist ein aktives Balancing oder passiert bei den das Balancing mit deutlich mehr als 100 mA?