ich würde gerne die Garage meiner Schwiegereltern und auch der Nachbarn elektrisch erschließen, so etwa 14m durch einen Garten und 6m Garagenhof. 3 Parteienhaus, sind einer von drei Eigentümern. Idee war eigentlich, das unter einem neu anzulegenden Weg im Garten zu machen. Leider ist uns trotz Rollstuhl die Fällung eines Friedhofbaums (Zypresse) für einen fachgerechten Wegebau untersagt worden, so daß wir wohl so wenigstens 6m improvisieren müssen und da keinen vernünftigen Unterbau machen können, in den wir schön die Erdkabel frostfrei legen könnten.
Jetzt frage ich mich, ob es nicht auch reichen würde, das Erdkabel z.B. in Aluverbund oder notfalls miteinander verpresste Edelstahlrohre einzuziehen, so daß es so vor gefrierendem Wasser geschützt ist. Im Bereich des Friedhofbaums müßten wir dafür dann vermutlich etwa unter oberflächennahen Wurzeln händisch bohren, um da durchzukommen.
Hat von Euch jemand sowas schon mal gemacht/gesehen/ggf. andere Ideen?
Mietbagger holen und einfach machen fertig, bei der Länge ist das in einem Tag durch gemacht zuvor noch bei den Versorgern nach Fragen wo die Leitugen aufs Grundstück kommen, wie Abwasser, Wasser Strom und Telekom fertig , wer lange frägt bekommt von vielen Stellen viele Antworten die dann auch noch wiedersprüchlich sind , ich tu mich hier in Bayern da etwas leichter aber ich würde s da genauso machen wenn ihr als Eigentümer euch einig seit , und wenn der Baum nicht gefällt wrden darf wird halt durch gebuddelt eine alternative wäre 2 Löcher graben die Gross genug sind und mit einer Erdrakete die Leitung durch schießen du brauchst nene Bagger dazu für die Löcher nene Kompressor für die Druckluft rakete und eben ein Leerrohr das du dann da durch ziehst , hab ich mit meiner Wasserleitung 1 1/2 Zoll Stark auf 52 metern sogemacht waren insgesammt 4 löcher nötig ca 60 cm Breit 80 cm tief und etwa 2 Meter lang.
Vielen Dank für die Anregung mit der Erdrakete und welche Strecken man damit überbrücken kann! Bei dem nötigen Arbeitsraum dafür macht ein Graben mit Umweg vielleicht schon wieder mehr Sinn, wäre halt wohl immer noch im Kronenbereich ... Wenigstens sind hinten raus keine (bekannten ;-)) Leitungen.
Am einfachsten ist es, so eine Grabenfräse zu leihen:
Sollte dafür verschiedene Anbieter geben. Ist viel weniger Aufwand und “Kollateralschaden” als mit Bagger;) In den Graben dann idealerweise direkt HT Rohr legen in ausreichender Stärke (besser mit Reserve) und ggfs. schon einem Abzweig an die Oberfläche unterwegs wenn man irgendwo ggfs. später noch Aussensteckdose etc. haben will.
Die HT Rohre sind billig und wasserdicht, ermöglichen es später jederzeit was nachzuziehen bzw. zu wechseln wenn nötig. Dazu idealerweise direkt einen Zugdraht / Seil mitziehen für später.
Der Graben muss min. 60cm tief sein, im Rohr benötigt es nichts weiter wie Sand etc.
Sehr wichtig: Unbedingt eigenen FI im Haus installieren, damit ein Problem nicht zb. die Heizun im Haus abdreht… Außerdem idealerweise direkt min. 4mm² einziehen, 6 schadet auch nicht;)
Am Ende ist es ja nicht so tragisch, besser ist aber nat. gerade Linie wenn geht;) Auch im Hinblick darauf später etwas nachzuziehen etc.
Und unbedingt ein Kabelband in den Graben legen bevor man zuschüttet.
Im Prinzip zumindest ja, waren einige Iterationen für eine Wegführung mit Baumfällung (an der alle großes Interesse gehabt hätten ...) und zumindest eine weitere Partei würde auch gern ein Kabel mit verlegen wenn es sich ergibt. Für ne alternative Lösung müssen wir uns auch wieder besprechen mit welchem Belag ...
Mit einem stabileren Schutzrohr in geringerer Tiefe seht Ihr alle keine Chance? Die beiden anderen vermieten und sind von daher etwas kostensensitiver ...
Problem ist halt, daß der häßliche Drecksbaum (war wohl irgendwann mal schick, als im letzten Jahrhundert Urlaub in Italien greifbar wurde ...) im Prinzip die komplette Breite des Gartens abdeckt und ich so nicht ohne Verletzung der Wurzeln durchfräsen oder baggern (lassen) kann. Daher die Überlegung, ob es ggf. auch für den Strom ne Alternative gäbe, wenn wir es mit dem Weg irgendwie schaffen. Aber sehe schon ein, daß das ne schwierige Sache ist, gerade im MFH. Und von meinen zwei Elektrikern müßte ja auch einer das am Ende absegnen können ...
Ob ihn das unterkriegen kann? Denke nicht? Und wenn doch: Nichts ist für die Ewigkeit - und er sollte eh weg… Wenn der also einen “natürlichen Tod stirbt” = also nicht mehr sicher ist dann darf er auch weg dann…
Bloß wenn die weltfremde Biologin, die für unseren Stadtteil zuständig ist, mich dann anzeigt, weil das Ding angeblich deswegen kaputt geht, dann hab ich halt auch ein Problem ... Auch wenn ich mal von ausgehen würde, daß es da im Randbereich der Krone nicht so kritisch sein sollte, wenn wir oberflächennahe dickere Wurzeln schonen und den Graben da zur händisch drunter fortführen. Muß mich mit dem GaLa-Bauer besprechen, mit dem wir die Wunschlösung abgesprochen hatten ...
Unweit von hier haben sie mitten in der Stadt - entgegen den Auflagen - ein Gebäude bis auf die Front komplett abgerissen… Mögliche “Höchststrafe” dafür: 25T€ Ersparnis bei den Baukosten? 1.000.000 € Toll, oder?
Außerdem fällt die Mietpreisbindung damit - womit das Objekt ungleich mehr wert ist… Eine weitere Absurdität
Vielleicht einfach mal in Erfahrung bringen, was hier im worst case für eine Strafe droht. Ich mag Bäume sehr, aber wenn er häßlich ist und die Bewohner stört…
Geht hier wohl bis in den fünfstelligen Bereich ... In unserem kleinen RMH Garten haben wir auch deutlich mehr Bäume und Sträucher als so üblich (vorne Apfelbaum + Rotdorn, hinten Korkenzieherhasel, einen, früher zwei Kirschbäume, Felsenbirne, Hagebutte). Mich bringts einfach auf die Palme, weil sie so tolle Vorschläge in der Begründung bringt wie einen Weg mit wassergebundener Decke, als wenn der keinen Unterbau bräuchte oder ne zwei Reihe loser Steinplatten, als wenn das dann für ne e-Rolli sinnvoll nutzbar wäre ... Widerspruch nur in Form einer Klage innerhalb von 4 Wochen möglich ...
Sowas in der Art haben wir schon, auch bei unserer eigenen Garage, eine innen, eine außen. Wirklich gut. Schwieger-Vati träumt von seinen Skoda Fabia gegen nen kleineren Dacia Spring zu tauschen (mit den Förder-Euros in den Augen ;-)), der dann dort auch geladen werden sollte. Und das Garagentor sollte auch mal elektrisch werden (bei mir selber würde es halt einfach offen bleiben ...). Bin parallel auch gerade am schaun, was für ne Insel-PV nötig wäre (der Baum stört da erst am späteren Nachmittag), die mir auch wenigstens 8 oder 10 A für den Dacia liefern würde, zumindest in der Sonnenzeit ... Darf er dann selber zahlen ...
Der Strom fließt natürlich nicht schlechter, wenn das Kabel bzw. Rohr nur flach eingegraben ist… Aber so macht man es halt eben nicht. Aber was würde es groß ändern?
Wenn man ganz am Rand fräst, kann ich mir kaum vorstellen, dass es dem Baum zu sehr schadet?!? Es werden ja auch Bäume umgesetzt etc. - da wird dann ja auch nicht 20x20m ausgehoben und zusammen mit dem Baum versetzt
Erdkabel kannst du auch ohne Probleme oberirdisch verlegen, da muss nix frostsicher sein, ist ja kein Wasser.
Ich habe mein 5x16 in ein 50er Alurohr gezogen, war der Tip von meinem Elektriker, der dann die Verlegung und den Anschluß der UV durchgeführt hat.
Alurohr in 2m Stücken gibt's günstig im 6er Pack dazu noch passende Muffen zum Zusammenstecken reichen.
Interessant. Wollte im Sommer oberirdisch ein Kabel an meiner Mauer befestigen. Da sind solche Alu-Rohre vermutlich langlebiger als einfache Kunstoffrohre.
Das waren 50mm x 1,5mm x 2000mm Rohre, gibt es von allen möglichen Anbietern.
Die Preise sind jetzt etwas höher als damals.
Link: Alu Rohr 50x1,5x2000mm
Die Verbindungsstücke waren von Fränkische Alu, da gibt es Winkelverbinder, Steckverbinder, Bögen, etc.
Die Rohre von Fränkische habe ich nicht genommen, die sind 3m lang, da gabs nur Speditionsversnad und der war teurer als die Rohre.
Link: Frankische Alu Stecksystem
Die Verbinder, Befestigungsschellen und Endstücke findest du unter Zubehör weiter unten.
Ich habe sie damals, glaube ich, hier gekauft, bin mir aber nicht mehr sicher.
Link: Alu Steckmuffen
Wäre mir neu, dass es auf dem Privatgrundstück eine Norm gibt, die mein Kabel bei 80 cm sehen möchte. Was machts du bei mehreren Gartensteckdosen und unter jedem Baum einen Spot ? jedes mal bis 80cm aufgraben ? eher nicht. Grab so tief du kommst, FFKUS M40+ rein und fertig ist die Laube.
Wenn du da eine WB vorbereiten willst, dann würde ich gleich ein 5x10NYY-J und ein Leerrohr für spätere Steuerbefehle, zb §14a, oder den SmartMeter für die PV auf dem Garagendach, verlegen und eine eigene UV in der Garage installieren.
Soweit mir bekannt gelten die Vorschriften im Privatbereich gleichermaßen Hast du eine Quelle aus der hervorgeht, dass dem nicht so ist? Denn das würde ja grundsätzlich dann eigentlich auch andere Bereiche betreffen…
Im Übrigen habe ich 60cm geschrieben, nicht 80.
Mir wäre halt irgendwie nicht so wohl, so eine Leitung dicht unter der Erdoberfläche zu haben. Aber natürlich funktioniert das. Es funktioniert auch, wenn man das Kabel einfach in das Gras legt oder vom Haus - über den Baum - zur Garage in der Luft spannt.
Die Frage ist eben immer: Macht man es ordentlich - wie es gehört - oder “irgendwie”.
In Deutschland schreibt die VDE-Norm für Erdkabel auf Privatgrundstücken keine pauschale 80-cm-Pflicht vor, empfiehlt jedoch je nach Bereich unterschiedliche Tiefen
und das Argument zum Frost: ein Kabel in 40cm im Leerrohr, was soll da mechanisch darauf einwirken ? oder hast du tektonische Plattenverschiebung in deinem Garten