Erarbeitung einer Basis-Referenzelektrik für DEYE 3 Phasen Wechselrichter

Den Akku lädt er nur, wenn der Microinverter Eingang aktiviert (mit dem entsprechenden Nachteil der 0 Regelung) , sonst geht es ins Netz.

Wenn ich das Haus über den Sontheimer Umschalter auf Load umschalte, würde der Mi auch weiterlaufen im Insel Betrieb (stromausfall) . Sonst natürlich nicht, darf er ja auch gar nicht.

Mittlerweile hängt mein Mi aber wieder am Gen Eingang.

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Totti1001, ich habe eine Frage bez. deines Verdrahtungsschemas auf S. 2. Wie schaut die Aufteilung des Stroms nach den SLS35A in der Realität aus?

Geht das über Hauptanschluss/Verteilerblock? Kann man das auch so machen: L1/2/3 gehen in den Umschalter und von dort gehen L1/2/3 weiter zum Deye? Ist das was man 'einschleifen' nennt?

Wenn ja, kann man da einfach die zwei Kabel nebeneinander einstecken, oder besser über Doppeladerendhülse? Bei meiner derzeitigen PV-Anlage hat der Elektriker einfach das Kabel was vom WR kommt neben L1/2/3 Kabel im FI-Schalter gesteckt.

Ich habe die Leitung von Grid kommend mit der Leitung zum LSS vor dem DEYE Grid Eingang zusammengelegt in den GRID-Eingang des Sontheimers mit einer Doppeladerendhülse.

Für Abzweigklemmen wie diese

habe ich leider kein Platz in der Mini-Hauptverteilung

Wenn Dein Elektriker das sauber gemacht hat passt das schon, der hat das gelernt.

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Ich habs mit Verteilerblöcken gemacht. Und jetzt bitte nicht falsch verstehen! aber warum zweifelst du das an, was dein Elektriker gemacht hat und wofür er auch unterschreibt?

Außerdem bin ich ein lausiger Theoretiker :wink: , ich muss das immer vor mir sehen und deshalb verstehe ich nicht so ganz, was du vor hast und warum du das ändern willst. Das liegt aber nicht unbedingt an dir, sondern an mir. Aber ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht so ganz, welche Kabel er an welchen FI gesteckt hat. Ich denke du meinst den FI am WR Eingang (neben dem rot eingekreisten) und er ist dann von da aus zum Umschalter gegangen, ist ja vom Prinzip her das gleiche. Viele Wege führen nach Rom ;).

Und ich bin kein Elektriker! Ich kann dir nur sagen, wie ich es gemacht habe: Ich hab die obige Skizze als Entwurf angefertigt und diese an den Elektriker geschickt, er hat mir dann mitgeteilt, was er gern anders hätte und das hab ich umgesetzt. Und ich weiß auch, dass man bei 3 Elektrikern wahrscheinlich 4 verschiedene Antworten bekommt, wie was zu machen ist. Aber wie Eingangs erwähnt, er unterschreibt. Klar kann man mit ihm (als Laie) diskutieren aber muss sich dann nicht wundern, wenn der vielleicht nicht wiederkommt. Ich konnte auf Grund mancher Berichte im Netz auch nicht alles nachvollziehen, was mein Elektriker haben wollte aber ich hab mir eben auf die Zunge gebissen und es umgesetzt.

Und aus eigener Erfahrung kann ich nur eins sagen: Man kann mit den Fachkräften zwar reden aber manche reagieren ziemlich pissig (sorry...), wenn man denen erzählen will, wie die das zu machen haben, weil man es irgendwo im Netz/Forum gelesen hat. Und leider ist bei den meisten Suchenden die Situation ja im Moment leider so, dass man nicht viel Auswahl hat.

P.S. genau die von @Auric verlinkten Blöcke habe ich auch genommen.

die Farben helfen gegen die leidigen Drehfeld Probleme und sind hübscher... ?

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@totti1001

Ich habs mit Verteilerblöcken gemacht. Und jetzt bitte nicht falsch verstehen! aber warum zweifelst du das an, was dein Elektriker gemacht hat und wofür er auch unterschreibt?
Der Elektriker hat bisher noch nichts gemacht. Das mit dem Kabel vom WR im FI-Schalter ist wie der PV-Installateur es vor 10 Jahren gemacht hat. Darum habe ich gedacht man könnte auch mit zwei Leiter in den Umschalter gehen. Aber jetzt habe ich selber im Datenblatt vom Umschalter (Kraus&Naimer) gelesen dass max. 1 Leiter erlaubt ist. Also wenn, dann mit Doppeladerendhülse (danke, Auric).

Was ich vor habe, ist genau dein Verdrahtungsschema mit einem Deye 10K. Ich bereite mich jetzt nur darauf vor, dass ich gezwungen werde es selber zu machen. Bisher sind zwei Elektriker - trotz Versprechungen - abgesprungen, während andere gar nicht antworten. Einer war so ehrlich zu sagen dass die Firma nur eigenes Material (Fronius) abnimmt.

Jetzt habe ich ein Dritter der sagt es ist alles kein Problem dass ich WR, PV-Modulen (zur Erweiterung) und Batterie selber bestellt habe. Alles ist vorbereit, Deye und Solar Assistant eingestellt, 5 Batterien mit Busbars, alle Kabel verlegt. Es muss nur der alte WR ausgetauscht und die Verdrahtung im Verteiler gemacht werden. Und da die Batterien schon über 10 Monate warten, möchte ich jetzt unbedingt das Projekt zum Schluss bringen.

Und wenn der Elektriker mich noch viel länger warten lässt (Angebot hat 3 Wochen gedauert), mache ich es selber, und werde mich nachher um Abnahme und Meldung kümmern. Aber dann möchte ich es auch richtig machen.

Na ja, ich habe die Zuleitung 6mm2 zum Deye 12k mit C32A abgesichert. Nach dem Load hängt meine Haus-UV ohne extra Absicherung, die ist dann dort mit FI und SL entsprechend folgenden Leitungen. Entscheidend ist doch, WR Leistung + Durchleitung müssen passend zur Leitung sein. Wenn man LOAD extra absichern möchte, müsste das ja im WR selber erfolgen, alles andere wäre nur halb richtig, da das Kabel bis zur SI ja dann auch ohne Absicherung ist. Aber das darf euer Elektriker gerne selber entscheiden. Ach so, LOAD und Netz gehen erst mal noch auf einen Umschalter und dann zur UV, damit der Deye umgangen werden kann. So wie in der Zeichnung oben etwa.

Und noch ein Hinweis: lt.einem Deye Schreiben ist ein FI Typ B nicht notwendig,da dieser bereits im Deye verbaut sein soll. Ich musste trotzdem einen installieren, weil ich noch zusätzlich einen Hoymiles Microwechselrichter verbaut hab und es für den kein solches Zertifikat gibt. Eben so wie ich schon schrieb,jeder Eli sieht das anders... Und denk dran im Deye den "Signal Island Mode" anzuhaken,sonst gibt es Probleme mit den FI's wenn die Anlage offgrid läuft und das Haus am load hängt.

Und noch ein Hinweis: lt.einem Deye Schreiben ist ein FI Typ B nicht notwendig,da dieser bereits im Deye verbaut sein soll.

Meinst du den da im roten Kreis (mit Typ A angegeben), oder doch den FI Typ B 30mA vor den Stromkreisen:

Es wäre nett (für mich) wenn es den FI-Schalter vor dem WR ist, da ich den Platz brauchen kann, aber ich habe eh einen Typ A 100 mA FI-Schalter von der derzeitigen PV-Anlage zum Wiederverwenden.

Oder meinst du die zwei FI-Schalter im Schema müssen beide rein, aber der 30mA darf auch Typ A sein?

Ich meine den, auf dem auch B drauf steht :wink: Willst du die Anlage anmelden? Dann klär das doch mit deinem Elektriker und lass dich nicht durch irgendwelche Forenbeiträge verrückt machen. Versteh ich immer nicht so wirklich... Und ich wiederhole mich nochmals: Die Bauteile in der Skizze sind so von meinem Elektriker vorgegeben worden! Ob und in welcher Form das wirklich nötig/sinnvoll ist, kann ich dir nicht sagen.

Ich meine den, auf dem auch B drauf steht
Ah OK, ich verstehe, der darf auch Typ A sein. Sorry, ich kenne mich mit den Unterschieden nicht aus, und hatte irgendwie die Hoffnung das der FI-Schalter (Typ A 300 mA) vor dem Deye nicht notwendig sei.
Willst du die Anlage anmelden? Dann klär das doch mit deinem Elektriker
Das ist ein anderes Thema, die wahrscheinlich endet mit der Konklusion dass Macht korrumpiert. ? ?

Aber vielen Dank für deine Antworten! Du hast mich sehr viel weitergeholfen.

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Moin,

waren die denn in dem ersten Bild falsch?

Ich recherchierte gerade nach der richtigen CT-Messtelle bei Nutzung des Sontheimers als Bypass und stiess auf deine Bemerkung, daher die Nachfrage.
Direkt nach dem Zähler ist doch eigentlich richtig?

Hallo in die Runde!

ich komme gerade bei meinem Anschlussvorhaben nicht voran. Vielleicht kann mir hier jemand helfen. Nach den bisherigen Anschlussschemen habe ich ein Problem mit dem Neutralleiter-- folglich fliegt immer der FI.

Idee:

Das komplette Haus auf Load legen; Netz an Grid; und dann im Regelfall auf Notstrom fahren -- sollte die Batterie leer sein, holt sich der DEYE den Strom vom Netz.

Bisher habe ich 2 FIs Typ B 30mA einmal zwischen Zähler und Grid und einmal zwischen Hauslaust und Load. (+Sontheimer Umschalter)

Wenn ich jetzt auf "Notstrom" umschalte, fliegt der FI. Meines Erachtens, weil ja dann der Neutral von Load auf den Neutral von der Hauslast (der ja der gleiche wie vor dem Grid ist) geschaltet wird. Das geht ja nicht anders. Die restlichen FIs im Haus haben ja ihren Neutralleiter von der Aufteilung des PEN nach dem Zähler.

Habe ich einen Denkfehler, kann man das nicht anders machen oder liegt es an den FIs.

Für Antworten bin ich sehr dankbar.

Viele Grüße

zuerst einmal würde ich keinen von beiden FIs einsetzen, und wenn es irgend eine Vorschrift gibt die einem zu so einen FI zwingt dann IMHO ein Selektiver mit 300 mA

Wenn die Hütte im Notstrombetrieb vom Deye versorgt werden soll, dann muss der Neutralleiter auch vom Deye kommen genau so wie es hier gezeigt wird

da darf es KEINE zusätzliche Verbindung vom GRID-N zum BACKUP-N geben!

Wenn Du also einen Notstromumschalter verwendest um die BACKUP Loads auch wahlweise parallel am Grid zu hängen, dann muss der Neutralleiter auch über den Notstromumschalter geschaltet werden.

Ich kann nur sagen, wo bei mir am Anfang der Fehler mit auslösendem RCD bei Umschaltung auf load war : Signal Island mode in den deye Einstellungen nicht angehakt (TT Netz).

Hatte das dein Elektriker nicht gewusst? {green}:cool:

Nicht wirklich ?, bei der Abnahme mussten wir ne Zeit suchen, bis der richtige Punkt gefunden und zugeordnet werden konnte.

Mein Elektriker hatte aber auch noch nie einen Deye zur Abnahme.

Vielen Dank euch für die schnellen Antworten.

Ich werde das dementsprechend mal umklemmen. Die FIs lass ich erstmal drin und teste das, da sie auch vom Elektriker gefordert wurden.

...ich berichte

Einen schönen Abend

So. Jetzt habe ich alles entsprechend umgeklemmt und es funktioniert einwandfrei.

Anbei noch mein Anschlussschema.

DCAC Anschluss Übersicht Deye final.pdf (100 KB)

So. Jetzt habe ich alles entsprechend umgeklemmt und es funktioniert einwandfrei.

Anbei noch mein Anschlussschema.

DCAC Anschluss Übersicht Deye final.pdf (100 KB)

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