Entwicklung der Strompreise durch GroßAkkus (Artikel bei Golem)

Artikel über Akkus in Netz und Veränderungen der Spitzen und die bereits gemachten Erfahrungen in anderen Länder dazu.

Wird alles etwas gepuffert und die teureren Kraftwerke werden weniger eingesetzt.

Akkumulatoren im Stromnetz senken die Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Strompreis. Das beeinflusst die Rentabilität der Zwischenspeicher.

10.04.2026

(Golem

In D jedenfalls dürften die Netze sicherer werden, aber der Strompreis nicht wesentlich sinken. Viele große Speicherprojekte werden schon vor Fertigstellung an große Investoren verkauft. Die wollen Geld sehn.

https://www.heise.de/news/Mehr-als-1-4-Gigawatt-Riesige-Batteriespeicher-am-ehemaligen-AKW-Grohnde-11276677.html?utm_medium=Social&utm_source=Facebook#Echobox=1777470623

Das Geld, das sie verdienen werden, wird aktuell aber nur unglücklich eingesetzt und verschleudert. Die Speicher finanzieren sich über Strompreisdifferenzen. Die Spitzen werden billiger, die Preisminima werden teurer. Das fossile Kraftwerk kann also morgens und abends nur noch weniger hohe Spitzenpreise verlangen, und den Erneuerbaren muß nur noch seltener "das Geld in den A.... geschoben" werden (im Sinne von festen Vergütungen oder Ausgleichszahlungen für Abschaltungen), wenn der Börsenpreis gerade bei Null oder schon negativ ist. Beides ist in meinen Augen gut.

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Es gibt keine Überschussenergie.
Wir haben immer noch zu wenig.

Die Spitzen vom Tag in die Nacht zu bekommen, dabei helfen Akkus.

Die Energie örtlich dahin zu bringen wo sie benötigt wird, ist der Netzausbau.

Teure Kraftwerke werden bald obsolet, bis auf wenige Kraftwerke für wenige Tage/Wochen im Jahr.

Aber das ist ein anderes Thema.

Da kann man auch im Bau günstige Kraftwerke nutzen, die teurer erzeugen. Sie laufen ja nicht lang.

Ein schlauer Batterie-Investor läßt daneben eins der 60cent/kWh Gaskraftwerke bauen. Strombörse ist immer noch nur ein Oligopol. Das läßt sich nur aufbrechen mit Batterien in Bürgerhand, und in de mit mehreren Strompreiszonen

Ob sich die Preise in der Zukunft verändern hängt auch vom Zubau der EE ab.

der erste Mai hat ja so um die 100 Mio gekostet. 80 Mio als Dreingabe, dass jemand die Überschüsse abnimmt, der Rest EEG Vergütung für Strom, den zT nicht nur niemand benötigt hat, sondern der auch dringend weg musste um das Netz stabil zu halten.

Ja, die großen Kraftwerkschwungmassen werden weiterhin benötigt um die Phasenlage und die Netzfrequenz stabil zu halten. Vielleicht kommt ja mal jemand auf die Idee diese mit Strom zu betreiben, der eh übrig ist und abgeregelt werden würde.

Ansonsten ist die Akku-Thematik ja schon mehrfach besprochen worden. Dezentral aufgebaut und zentral gesteuert wäre am sinnvollsten, man könnte sie Strom füllen, der sowieso abgeregelt wird- also Solarfelder die dann von April bis September ab halb 11 vom Netz gehen, oder einzelne WKA die abgebremst und stillgelegt werden. Dieser gespeicherte Strom könnte als Anreiz nur mit Netzentgelt also 7-9ct/kWh plus 2-3 ct. Steuerungsentgelt bepreist werden. Dann ergibt es auch Sinn für die Haushalte sich solche 5-10 kWh Akkus aufzustellen. Denn warum soll noch mehr Solar privat aufgerüstet werden, wenn bereits jetzt im Sommer das meiste von 10.30 bis 15.30 abgeregelt wird…

Stimmt nicht mehr so ganz, geht inzwischen auch mit entsprechender Leistungselektronik. Seit diesem Jahr gibts da wohl auch die nötigen Regulatorien: Momentanreserve

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Kannst du etwas besser erläutern wie man genau auf diese Zahl kommt und wen genau das gekostet hat bzw. wie der Geldfluss war.

Weil es ja auch ganz wichtig ist zu berücksichtigen, wenn auf einer Seite Kosten entstehen, gibt's es auch Erträge, die man dagegen rechnen muss.

Das fängt ja an mit dem Tibber Kunden der fürs E-Auto vollmachen 20€ verdient hat, bis hin zu großen Industrieabnehmern.

Also nochmal ganz konkret wenn man sagt 100 millionen auf der einen Seite, muss man aber auch fairerweise nennen was auf der anderen Seite gespart wurde. Kannst du uns da uns eventuell deine primärquelle nennen, die hoffentlich auch die "gesparten" Kosten enthält?

Keiner baut mehr freiwillig Gaskraftwerke, da sie sich nicht rechnen.

Privat wird nichts abgeregelt.

Du bekommst die Zeit im (noch seltenem) negativ Peak hinten dran als Laufzeitverlängerung und es gibt 60% Regel und Dimmbare anlagen.

Ok. 60% Regel könnte man als "Abregelung bezeichnen, ist aber Spitzenkappung.
Max 60% der maximalen Peakleistung darf eingespeist werden.

Ist das so richtig?

Intraday kontinuierlich, Durchschnittspreis
2025

(Energy-Charts

In einem Oligopol kann sich das sehr wohl rechnen, selbst wenn das Ding über die gesamte Lebensdauer null kWh liefert. Es gibt Bereitstellungsgeld, dazu kann man mit genug teurem (selbst nur theoretischem) Stromangebot im eigenen Pool die Spitzenpreise für Batteriestrom-Abgabe hochtreiben. Marktmechanismus. Die Sponsoren der aktuellen deutschen Strategie haben das sicher schon sehr gut durchgerechnet.

Es braucht zuschüsse, da es nicht wirtschaftlich betrieben werden kann.

Aufgrund des Überhangs an EE musste massiv abgeregelt werden: die großen Solaranlagen und WKA wurden vom Netz genommen: trotzdem floss die EEG Umlage, weil ja hätte produziert werden können: ca 15Mio.

die max. Dreingabe für die die Strom abgenommen haben, um die Netzstabilität zu halten liegt bei 500 EUR pro MWh, also 50ct pro kWh. Und genau diese wurde einige viertelstunden lang gerissen. Wird aufgrund dieser und vergangener Situationen und als Anreiz für die Abnehmer in bälde auf 600 EUR pro MWh erhöht. Für diesen Goodie macht man die Wasserspeicher voll und kassiert dann wenn ein paar Stunden später EE nicht mehr audreicht und schnell Spitzenlasten abgedeckt werden müssen. Und ja, das sind Erträge die auf anderer Seite entstehen, für Abnehmer, die einfach irgendwelche Öfen in stillstehenden Produktionsstätten sinnlos hochfahren weil es dafür gut Geld gibt, ua.

Was soll den gespart worden sein, wenn das System um es aufrecht zu erhalten 100 Mio verpulvert hat? und vor allem wo? es halten doch alle die Hand auf, auch die EEG Freaks.

eben, dann muss ja noch mehr Geld bezahlt werden, damit es abgenommen wird.

Und das ist auch in der Mache: die max. Größe wird von 500 EUR pro MWh erhöht auf 600 EUR pro MWh- weil die Kosten für eine Destabilisierung des Netzes wohl deutlich höher sind. Brownout natürlich nochmals teurer.

Seufz

Zur Erinnerung, Wir sind hier im moderierten Bereich.
Ich bin zwar kein Moderator, bitte dich aber trotzdem um eine gute Diskussionkultur zu der es auch sich gehört nachdem man Zahlen in den Raum wirft, diese auch mit Quellen zu untermauern und auf Rückfragen einzugehen.

Schön das wir uns da einig sind. Bleibt immer noch die Frage wie viel und der Primärquelle offen.

Erscheint ja sinnvoll genau wie Batterie-Speicher laden im die es hier ja auch geht.

Einfach nur irgendwas laufen lassen natürlich nicht sinnvoll, gibt's es für diese Behauptung aber auch Zahlen also wie viel davon war sinnvoll und hat Kosten gespart im Vergleich zu nur die Last abzunehmen.

Ich glaube hier liegt ein gewaltiges Verständnis Problem vor, weil verpulvert würde ja bedeuten das Geld ist irgendwo in einem schwarzen Loch verschwunden.

Was es ja ganz offensichtlich nicht ist sondern floss ganz ganz grob zusammengefasst von den (auch fossilen) Kraftwerken, die eingespeist haben und dem EEG Konto zu den "alten" EEG Anlagen und Stromabnehmern.

Deswegen zum dritten Mal die Bitte um da eine vernünftige Diskussion führen zu können:
Wirf nicht immer irgendwelche neuen Zahlen in den Raum sondern beantworte woher die bisherigen kommen also konkret lege deine Quelle offen, damit man eben genau sehen kann wie das Geld geflossen ist.

Es wäre sehr interessant zu sehen ob aus den Daten z.b. hervorgeht, dass die genannten 100 Millionen überwiegend zu irgend welchen Industrieverbrauchern gegangen sind und die es sinnlos verheizt haben, anstatt zu Elektro Emil der sich sein E-Auto oder Hausspeicher vollgemacht hat

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Am besten Zahlen ohne Quelle als "Vermutung" kennzeichnen oder gleich löschen/ nicht posten.

@mods ?

Hallo,

danke für die bedenkenswerte Anregung, die ich mal in unseren internen Thread eingebracht habe. Ansonsten auch von mir als User die Bitte, relevante Zahlen nicht einfach in den Raum zu werfen sondern mit einem Link zu belegen.

Grüße,
Jens

Der Mod sagt, dass er froh ist, wenns friedlich bleibt.
Quellen checken möchte ich nicht auch noch machen.
Zahlen können auch ohne Quelle richtig sein, wenn man die Rechnung angibt... Das hab ich gemacht.
Die bestehende Grenze ist die Schwurbelei, das sehe ich aber von niemandem verletzt.

So ungefähr... falsche Zahlen kann man richtigstellen, und wenn das nicht geht auch einfach ignorieren.