Entwicklung der Strompreise durch GroßAkkus (Artikel bei Golem)

Das wäre ja noch nen Schritt weiter ... Ich halte es allerdings auch für ne Frage des Respekts anderen Diskussionsteilnehmern gegenüber, wenn man Zahlen, für die man weder ne eigene Rechnung noch ne Quelle angegeben hat, zumindest auf Nachfrage wie hier im Faden dann belegt. Gibt ja jemand, den man mit den 100 Mio zitieren kann ... Bringe ich jetzt allerdings nicht, weil der wohl einen gewissen Bias hat und ich auf die Schnelle keine von ihm unabhängigen Zahlen finde.

Bin ich bei dir. Aber damit ist es immer noch nicht Mod bereich....

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Da stimme ich zu, würden wir uns wohl überheben, wenn wir das in der Breite leisten/ansprechen wollten.

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Genau das ist das Problem.

ja, ich denke auch, dass wir da einfach ein Verständnis Problem haben.

Wenn beschrieben wird, dass einfach Anlagen die normalerweise zu dieser Zeit außer Betrieb sind (zB Öfen von Großbäckereien,…) hochgefahren werden. -und Du dann fragst was davon sinnvoll war. — es war nichts sinnvoll; indem man Strom abnimmt bekommt derjenige Geld. 50ct pro kWh. Welche Kosten sollen da gespart werden? es ist einfach zu viel ungeregelter Strom im Netz und der muss weg- damit das Netz nicht zusammenbricht.

Der Emil ist doch am Markt gar nicht registriert als Marktteilnehmer- ich weiß nicht wie Du darauf kommst, dass Emil Geld dafür bekommt, dass er zum richtigen Zeitpunkt sein E-Auto lädt. Er muss natürlich den Tarif zahlen, den er mit seinem Lieferanten vertraglich vereinbart hat. Denn wie beschrieben, muss der ja auch die EE die diesen Überhang verursacht haben bezahlen- und dazu noch die abgeregelten Anlagen- denn die hätten ja liefern können- das ist die Regelung des EEG.

Ein viertes Mal Frage ich nicht...

...nach absoluten Zahlen und Quellen.

Weil es eben einen Riesenunterschied in der Diskussion macht ob wir uns über 0.1%,1%,10% oder 100% der Strommenge den Kopf zerbrechen müssen.

Ich unterstelle, dass es dir bekannt ist, dass es dynamische Stromtarife (z.B. Tibber) gibt und obwohl ich dies nicht explizit dazu geschrieben hatte (Asche auf mein Haupt), dies aus dem Kontext mehr als klar war. Mit so einer Argumentation hier anzukommen ist echt unterste Schublade von dir, aber immerhin konsequent.

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wie beschrieben; und auch bestätigt. Es fehlt da das Grundverständnis in diesem Dialog.

Emil ist kein Marktteilnehmer. Tibber ist der Marktteilnehmer- und Tibber wird Emil die gewohnten 20-22ct abknöpfen und ihm nicht 50ct pro kWh gutschreiben.

Soll Tibber für seine Kunden Netzentgelt, Steuern und Abgaben übernehmen, um 50 ct/kWh gutschreiben zu können, die maximal drin waren?

wie gesagt, Tibber ist der Marktteilnehmer. Und Tibber kann dann Vertragspartner haben, die an solchen Tagen sinnlos Lasten zuschalten können, die dann 50ct Einnahmen pro kWh generieren. Davon wird dann der Vertragspartner zB. eine Großbäckerei oder eine Metalgießerei oder …. etwas bekommen, der Rest sind die anderen Kosten und der Gewinn von Tibber.

Aber noch einmal: der Strom wurde dann doppelt bezahlt. Zum Einen an die EEG Stromlieferanten, die nicht abregelbar waren vom Netzbetreiber- also die 9kWP Anlage von Emils Nachbarn - und! an die Anlagen, die abgeregelt wurden, also WKA, große Solarparks- alle die liefern konnten bekommen die 7ct- wenn es neue Anlagen sind, bei älteren dann über 20 bzw. über 40 ct pro kWh. Für nicht gelieferten Strom. Und der Strom der geliefert wurde musste für 50ct entweder ins Ausland oder an die sinnlosen Lasten geliefert werden.

Im Besten Fall wurden damit Wasserhochspeicher gefüllt, die danach wenn abends Last fehlte wieder Kasse machen konnten. Mit Wasser- wo sie fürs hochpumpen noch Geld bekommen haben..

und das alles aufgebaut auf einer Ursache, was nun begonnen wird zu relativieren:

In welchem Umfang es sinnlose Lasten waren, wird sich sicherlich nur schwer ermitteln lassen, hoffe mal, daß da Andreas etwas Licht wird reinbringen können. Die Masse wird wohl (auch nur eine Vermutung, die ich nicht belegen kann ...) eher an Verbraucher wie Kühlhäuser etc. gehen, die auf solche Preissignale reagieren können. Und ansonsten profitieren halt alle Großverbraucher mit variablen Tarifen/eigenen Brokern, die zu Hochzeiten der Preise dann eben auch kurzzeitig mal deutlich mehr zahlen müssen. Übrigens werden ja 75% des Stroms nicht an der Börse gehandelt und da tragen die erneuerbaren Energien dann sicherlich deutlich zu einer Stabilisierung der Preise bei: https://1komma5.com/de/strommarkt/otc-markt/
Andreas hat das ja auch schon in Videos thematisiert.

Springer, insbesondere mit Paywall ist für mich keine seriöse Quelle für irgendwas, sorry. Gibt bestenfalls ein Stimmungsbild wieder.

Zu den von Dir erwähnten 100 Mio gibts leider auch nur eine einzige Quelle und der Herr ist offenbar auch nicht als neutral einzuschätzen und wie es zu der Zahl, die alle zitieren, kommt, finde ich zumindest auch nicht, falls er es offengelegt hat.

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Für den Endverbraucher fallen die Nebenkosten immer an. Unabhängig vom tatsächlichen Börsenstrompreis. Ist in einer Diskussion wieviel uns die Negativem Börsenpreise kosten und möglichem Speichersparpotential also genau null relevant.

Zahlen wurden leider immer noch geliefert zu einer Kostenaufstellung stattdessen kommen Links zu Klimawandel Relativierung. Ich verkneife mir Aussagen dazu und melde es einfach als OT.

Stimmt;

es ist sogar zu erwarten, dass Marktteilnehmer, die eher variable Lasten unter Vertrag haben, die nicht auf den Punkt eingeschaltet werden müssen- Du nennst da große Kühlhäuser; wird sicher noch einige andere geben- in der Lage sind solche Phasen der Netzstabilisierung auszunutzen um möglichst lange zu warten. Sprechen sich diese ab, sind dann sogar negative Preise bis zur vorgegebenen Grenze von 50ct pro kWh drin. Eine Anhebung auf 60ct pro h deutet drauf hin, dass da die Umverteilung noch einmal ausgebaut wird.

Mal schauen wie es in baldiger Zukunft ausschaut, denn die NYT hat berichtet, dass weltweit noch Energieträger, die aus der Region um Hormus herum normalerweise exportiert werden, für 45 Tage in den Lägern sind. also ÖL; LNG, Nafta/Diesel. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass der wichtigste Wachstumsnährstoff im Pflanzenbau: Stickstoff auch weltweit um 30% in der Produktion gesenkt wurde.

-und da hier immer mehr Gas verstromt wird; die Gasläger auch nur annähernd auf das (schwache) Niveau von letzten Herbst zu bekommen….

Entwicklung der Strompreise durch GroßAkkus

Das ist Thema. Alles was jetzt an OT kommt wird von mir gnadenlos verschoben. Ihr seid gewarnt!

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Und vor allem wird der Strom auch Jahre im vorraus eingekauft. Das ist viel günstiger und auch weniger volatil wie der Reststrom der noch Wochen, Tage, Stunden oder sogar Minuten im voraus gehandelt wird.

Deshalb schwankt der Strompreis für Privatkunden in den entsprechenden Tarifen ja kaum.

Und deshalb auch mein Reden, dass wir noch nicht genug günstigenWind..Strom haben.
Dann wäre die Rechnung noch mal günstiger und die Industrie hätte Standortvorteile...Was gesicherte Arbeitsplätze bedeuten kann.

Akkus:

Gut für Spitzen, machen Strom günstiger.
Siehe Artikel oben.

Machen mehr volatile regenerative Kraftwerke möglich.

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Ich gehe immer noch davon aus, daß viele der Großspeicher in wenigen sehr großen Fonds landen. Dazu jede Möglichkeit, die Preisspanne hochzuhalten, wie konventionelle Kraftwerke, Wind und PV-Grossanlagen ohne Speicher. Das maximiert den Gewinn, besonders wenn man alle Sparten beeinflussen kann. Am ende kann das dazu führen, daß der Strompreis sich dadurch kaum ändert.

Hast du Beispiele in denen das geschehen ist?