Entkoppeln vom Netz / Anschluss aber behalten / Netzrückwirkungsfrei im Hausnetz

sorry Leute, wer lesen kann ist klar im Vorteil, und das Schwarze sind die Buchi😎,
Es wurde geschrieben: Die Herdplatte ist auf zwei mögliche Phasen abgeschlossen gewesen...
Alsso, was irritiert daran? Lesen, Denken Verstehen, Schlussfolgern oder Analogien ziehen...ja das kann schon müd machen...

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Erklär den Widerspruch zwischen:

und

Ich hab mal nen Induktionsherd von "Ich bin doch nicht blöd" beguckt. Vier Kochzonen mit Leistungen zwischen 7,3 und 11,4kW. Die einphasig anschließen, das knackt ganz unwesentlich die Schieflastgrenze, was bei der Insel egal wäre, überschreitet aber auch die Strombelastbarkeit.
Wenn ich Hase richtig verstehe hat er ein Adernpaar an den Backofen geklemmt. Das andere ans Kochfeld.
Selbst ein einfacher Glas-Ceranfeld Herd liegt ohne Backofen bei 5,6kW. Geht knapp noch gut.

Ha ha für 1 h Bürokratie lieber eine komplizierte und teure Technik einbauen!

Gelöscht

2 Beiträge wurden gemeldet und von mir ausgeblendet. Bitte denkt daran, auch bei Meinungsverschiedenheiten respektvoll miteinander umzugehen. Danke.

Mein beitrag ist weder beleidigend, unanständig oder sonst was. Mich interessiert, was an diesem beitag nicht gepostet werden darf. Es ist so, dass man ziemlich jede backofen- herdplatten kombination an eine gängige herd anschlussdosen anschliessen kann. Auch wenn es Laien nicht verstehen. Das machen ja auch nur Fachleute.

Ich bitte darum, meinen gesamten accout hier zu löschen. Das ist nicht meine welt. Ich will hier kein mitglied mehr sein, nix mehr schreiben. Mich nicht mehr beteiligen.

Der Ton macht die Musik. Hat Omi immer gesagt. :wink:

Der Aufwand über Trafo und DC eine Insel zu "Laden" ist kompliziert.

Inselwechslerichter haben die Eigenschaft mit hellem Blitz und schrillen Knall von der Wand zu springen, kommt es zu einer Netzdurchmischung !

Es geht also um eine Trennung der eigenen Energie und der Netzenergie.

InselWR sind ja nicht blöd und haben gern eine Netzumschaltung integriert. Dabei kommt es zu KEINER Verbindung der eigenen Erzeugeranlage und der Netzversorgung.

Bei zu geringem eigenen Energievorrat synchronisiert sich der InselWR mit dem Netz und schaltet dann nahezu unmerklich die Verbraucher von dem eigenen auf das äußere.

Es besteht zu keinem nennenswerten Zeitpunkt eine Verbindung zum Netz.

Mir ist klar - das erscheint Vielen zu gewagt - weilweil....
Die dürfen dann einen ATS installieren. Sowas ist hochoffiziell - zugelassen - erlaubt und vielfach in der Anwendung. Versagt der eigene Versorger - schaltet der ATS um.

Und ich höre schon die Schreie - "meine empfindliche Elektronik - meine Server - mein Fernseher und erst recht die Kaffemeaschine..."

Daher dem WR das Umschalten ermöglichen......

Die Definition meint - das eigene Erzeugernetz darf nicht mit dem Netz von außen verbunden werden. Das wird erfüllt.
Die Definition meint nicht - Verbraucher die einmal an eigener Energiequelle angeschlossen wurden, dürfen nie wieder an Netz angeschlossen werden.

Einige verwechseln Verbraucher mit Erzeuger !
NIE darf der eigene Erzeuger einer Inselanlage mit dem Netz verbunden werden. Wer will das schon, das macht ja auch keinen Sinn.......

Nur weil es Kartoffeln zu kaufen gibt, darf ich dennoch meine eigenen ernten.

Mhm - das versteh ich jetzt nicht ganz...Insel soll es ja nicht werden, es soll halt nur vollkommen rückwirkungsfreier Null-Einspeisungsbetrieb möglich werden, der von keinem angezweifelt werden kann...
Der in meinem TOP-Beitrag genannte InselWR soll ja "nur" den DC nach dem "Trennsystem" für einen Hybrid-WR als AC bereitstellen.
Das Trenntrafo/Gleichrichter-Gerät ist dann ein einziger Verbraucher, genau wie bspw. ein DC-Schweißinverter.
Mich würden wirklich mal fachlich, technisch und physikalisch korrekte Einwände dagegen interessieren - weil ich der Meinung bin, dass das tatsächlich eine 100%ige Netztrennung in AC-Hinsicht ermöglicht.
Jedes Gerät mit DC-Ausgang ohne HF-Komponenten (also "konventionelle" DC-Netzteile mit 50Hz Eisenkerntransformator mit seperater 220V Primärwicklung und bspw. galvanisch getrennter 48V Sekundärwicklung mit nachgeschaltetem Brückengleichrichter und meinetwegen noch einer RC-Filterung bzw. auf dem sekundärseitigen DC-Ausgang nach dem Gleichrichter vorhanden Stützkondensatoren) stellt ja ein solches Gerät dar.

Wie ist das zu verstehen - und was hat das mit meiner Frage zu tun?
Ich will keine Insel - ich will den Netzanschluss ständig online um jederzeit das an Energie einzukaufen, was meine Solar-Akku-Kombination nicht liefern kann, also bspw. wenn die Hausneztleistung über 5KW geht.
Und wenn der Solarertrag des nächsten Tages nicht für die "Normallast" reicht, die Akkus mit günstigem Nachtstromtarif geladen werden können bzw. der Akkustrom nur in den Hochpreiszeiten (i.d.R. nur für Winter anzuwenden) entladen wird.
Es geht mir um eine prinzipielle technische Lösung für einen normalen Netzanschluss unter Gewährleistung der Forderungen der Energieversorger / des VDI / der EU-Normen auf galvanische Trennung meines Hausnetzes vom Erzeugernetz - nicht mehr und nicht weniger.
Ich zahle meine Grundgebühr, Zählermiete, was auch immer mit der Bereitstellung des Netzanschlusses durch den Netzbetreiber und Stromlieferant zusammenhängt und das was ich über meine Eigenerzeugung hinaus an Energie brauche. Punkt.
Ich meine es wäre ja u.U. auch einfach möglich, sich eine Baustromversorgung erstellen zu lassen und dann per Stecker halt einen Verbraucher - den ja imho so ein Netz-DC-Trenngerät darstellen würde anzuschließen. Was da dann dahinter hängt ob es eine Kreissäge oder Betonmischer oder ein Inverter (welchen letztendlich das System Trenntrafo/Gleichrichter/Insel-WR darstellt) mit 12KW Leistung ist imho ja wurscht.
Da sind wir immer noch nicht auf irgendeiner Erzeugerseite von Richtung Haus in EV-Netz oder?
Und was am DC angeschlossen wird ist auch ein Verbraucher - nämlich ein InselWR - der dann seinen AC-Ausgang inst Hausnetz "steckt", welches wiederum von einem zweiten HybridWR (i.d.R. zu 100%) seine Energie bezieht und "nur" für den Fall dass aus dem HybridWR nicht genug "herauskommt" dann das Hausnetz mit in DC umgewandelten AC vom Energieversorger auffüllt - dabei wird dann halt bspw. die Akkubank über den AC-Eingang des HybridWG geladen.

Naja - genau das will ich ja mit meiner Überlegung / Idee bezwecken - und stelle das hier in den Raum.
Ein Verbraucher (Netzgerät von AC - DC als einziger Verbraucher am EV-Netz) wäre doch dann ohne ATS komplett galvanische und physikalische vom EVU-Netz getrennt oder nicht?
Drauf gekommen bin ich weil es ja auch allgemein möglich ist, mehrere "schwache" Netzgeräte auf DC-Seite parallel zu schalten um damit höhere DC-Gesamtleistung zu erreichen, analoge Hifi-Endstufen funktionieren ja mWn u.a. so...Und wir haben in DDR-Zeiten Schweißtrafos aus mehreren sekundärseitig nach Gleichrichterbrücken parallelgeschalteten Raduga-Farbfernsehtrafos gebaut - da hatte einer 550W Nennleistung - das Kernpaket war auf 750W ausgelegt - hat top funktioniert :wink: Da gab es keine Rückwirkungen von einem Trafo auf den anderen und per Oszi waren auch keine Spitzen oder Verzerrungen auf Primärseite der Trafos zu sehen gewesen wenn die Elektrode gezündet hat und man geschweißt hat...

Mir erschließt sich beim Lesen deiner Idee nicht so richtig der Sinn. Überhaupt erschließt sich mir der Sinn einen zusätzlichen Verlust mit einzubauen nicht.

Was genau möchtest du mit dem Trenntrafo erreichen? Nulleinspeisung soll weiterhin funktionieren?

Um dem ganzen Geraffel aus dem Weg zu gehen was du im ersten Satz formuliert hast geht das m.E. auch wesentlich einfacher und effizienter. Denn wir hatten auch auf exakt diesen Sch**ß null Bock.

Wir haben seit heute auf den Tag genau 1 Jahr eine (pseudo) Insel mit allpoligem, manuellem, Netzumschalter. Die Victron Multiplusse erzeugen ein 3phasiges Inselnetz (ja, dreiphaisg braucht man nicht zwingend, ich hab halt gern 400V zur Verfügung) mit insgesamt 15kVA maximal zur Vefügung stehender Leistung + PV Leistung die AC gekoppelt wird.

Der Netzumschalter ist heute nur noch für den Notfall wenn mal ein MP2 ausfällt oder ich irgendwas umkonfigurieren möchte/muss. Eigentlich brauchen wir nicht mehr auf das Netz zurück. Warum? Weil der Batteriespeicher zwischen November und Februar bei Bedarf mit einem 3kW Huawei Netzteil SOC gesteuert nachgeladen werden kann. Da ja auch im Winter nicht nix runter kommt kam dieser Fall im letzten Winter bei uns jedoch eher selten vor. Gut, man muss in unserem Fall dazu sagen dass wir noch keine Splits, keine WP und kein E-Fahrzeug am Laufen haben. Wenn diese Lasten noch dazu kommen wird parallel dazu der PV Generator weiter ausgebaut.

Jedenfalls, die WR haben Null Kontakt zum Netz, sie können faktisch nicht einspeisen. Einzig das 3kW Ladegerät ist eine netzgekoppelte Last. Weiterer Vorteil ist, es gibt keine verschenkten kWh wegen Regelverlusten.

Wenn kein Laden erforderlich ist, legt sich das Netzteil schlafen und minimiert dadurch die Verluste. Einen Trafo würde ich schon wegen der Eisenverluste bei Belastung unterhalb der Nennlast und wegen der Kupferverluste bei Belastung mit annähernd Nennlast gar nicht erst in Betracht ziehen.

Klasssische HiFi Endstufen haben fette Transformatoren mit dicken Kondensatoren. Im besten Fall alles doppelt.....

Es gibt beim Insel WR ein "Oder"

Wenn 230V aus dem Netz genutzt wird, um die Akkus zu laden, kann vermutlich NICHT aus diesen gespeist die 230V am Ausgang zur Verfügung gestellt werden. Dann wird der Verbraucher ebenfalls auf Netz geschaltet.....

Klar kann man mit Transormatoren und über DC das machen oder Akkus laden. 10...20kW ist schon ganz nett. 20kW/50V = 400A

DC Netzteil mit CC/CV oder im Idealfall direkter Kommunikation zum BMS ist bestimmt nice.

Berichte, wie das funktioniert.

Moin, über Autarkie / bzw. Abtrennung vom Netz habe ich auch schon diverse Ideen gehabt.
Meines Erachtens geht es nur aus rechtlicher Sicht folgendermaßen.

  1. Eigenen Tiefenerder oder ähnliches setzen.
  2. Alle Phasen und den Null mit einem geeigneten Schütz oder Schalter vom Netz trennen.
    Dann nutzt du deine eigene Phase, den Null und deine Erde und nix ist zum Netz hin verbunden.
    Wenn dann doch Netzbedarf ist, werden die Erden verbunden, der Null und Phase und der WR muss dann auf 800 W Einspeisung gesetzt werden. Oder was noch besser ist einen WR mit 800 W läßt man durchlaufen und die anderen werden vom Hausnetz getrennt und laden nur noch den Akku. Was meint ihr , wäre das rechtlich ok ??

Was du beschreibst entspricht doch der vom TE angedachten Lösung.
Er denkt an einen großen 50Hz Trafo.
Du hast ein Huawei Netzteil (mit einem kleinen Trafo = Übertrager drin).
Beide sorgen für die galvanische Trennung.

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Ach je.

Die Sache ist doch ganz einfach: eine Inselanlage ist nicht anmeldepflichtig, und die zeichnet sich dadurch aus, dass die keine Verbindung zum Netz hat.

An "keine" gibt es nichts zu interpretieren. Das bedeutet einfach keine, und nicht über Trenntrafo, nur Montags, oder nur, wenn der Akku leer ist. Es zählt auch nicht, wenn die Anlage technisch gar nicht einspeisen kann.

Jede Anlage mit irgend einer Verbindung zum Netz ist keine Inselanlage.

Das es sicher unzählige unangemeldete Anlagen gibt, die das keine nicht wirklich erfüllen, und trotzdem nicht beanstandet wurden, liegt schlicht daran, das der Netzbetreiber nicht nachschaut.

Oliver

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Und wenn im Winter oder Nachts das vom Netz gespeiste Flutlicht die Solarzellen beleuchtet und den Akku lädt, besteht dann immer noch eine Verbindung zum Netz?

Genauso ist der Gedanke :wink:
Allerdings bzw.situativ brauche ich halt die Möglichkeit, zu beliebigen Zeiten beliebig Strom zuzukaufen.
Mein WR hat max 10KW kann zwar 100% Schieflast (noch nicht probiert, aber 50% hatte ich problemlos) - aber wenn der Saunaofen mit 8KW vorheitzt und ich die Brennholzsäge mit 8 KW laufen habe dann brauch ich halt noch Netzstrom, da nützt mir ein ATS nen Sch...ich muss und will den Netzanschluss dauerhaft verfügbar behalten - das ist doch kein Wunsch eines Kriminellen zu dem einen die EVUs machen wollen mit ihren aberwitzigen Normativen.
Nagut - machen wir erst mal Schluss hier, ich denke mein Ansatz ist nicht schlecht und letztendlich wäre es dann im Falle einer Ordnungsstrafe halt juristikabel...weil der aktuelle Status Quo ja ne Beweislastumkehr beinhaltet - nicht dass das EVU nachweisen müsste dass der Hausanschluss dem Netz schaden würde sondern per Se davon ausgegangen wird, dass alles, was nicht so ausgeführt ist wie die Normen des techn. Standes von vor 50 Jahren (mechanische Trennung) möglicherweise Schaden anrichten könnten. Genau wie mehr als 2kWp BKW-Panels möglicherweise das Hausnetz und das EVU-Netz überlasten könnten...aber gut - ich reg mir nur wieder auf...bringt nix...
Danke für die Beiträge - hat schon als Brainstorming was gebracht...
Bis zum nächsten mal :wink:
HR-ERZ

Vielleicht nochmal zum Mitdenken:

In keinem Gesetz oder irgend einer Verordnung dazu stehen irgendwelche technische Anforderungen. Netzrückwirkungen, etc. spielen gar keine Rolle. Das ganze Thema ist kein technisches, es ist ein politisches. Jede PV-Anlage, die Netzstrom vermeidet, muss angemeldet werden.

Insofern kannst du dir den ganzen technischen Aufwand mit Trenntrafo etc. sparen. Bau eine Anlage, die nicht einspeisen, aber aus dem Netz versorgt werden kann, und behaupte auf Nachfrage, es wäre eine Insel.

Oliver

Demnach wäre ein Trenntrafo ja OK, dadurch besteht ja keine Verbindung zum Netz.

Das ist so natürlich Quatsch...

Oliver

Nein, denn genau dafür ist ein Trenntrafo da, um Stromkreise galvanisch voneinander zu trennen, womit keine elektrische Verbindung zwischen den beiden besteht.