Entkoppelbare 48V LFP-Batterie auf Räder

Meine Grundidee ist ein Elektroumbau auf 48V

Aus meiner Sicht sind 48V sinnvoll bis ca 15 kW Leistung nutzbar… üblicherweise Mopeds und kleine Motorräder.

Renaut Twizy hat einen 48 Volt Akku… Opel Rocks und Citroen Ami ebenfalls (die neueren Fahrzeuge haben 16S LFP Akkus).

Heiko Fleck bietet 48 Volt Umrüstsätze für kleine Oldtimer wie Goggomobil,Ur-Mini, NSU Prinz an…auch ein Smart Umbau soll gut funktionieren.

Ich habe aktuell einen klassischen Motorroller aus 1956 auf der Werkbank.. Umrüstung auf 12kW Nabenmotor und ca 6,5kWh LiIon 14S ..ca 51Volt.
Dieser Fahrzeug- Akku ist aktuell mit meinem Heimspeicher im Gartenhaus parallel geschaltet...der Strom für diesen Beitrag stammt zum Teil daraus.. :wink:

Gruß
Yello

Das schwarze Kabel übern Lenker nach oben „koppelt“ den Fahrzeugakku mit dem Heimspeicher😉

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Wie fährt sich denn sowas?
Ich stelle mir den Schwerpunkt durch die Batterie sehr hoch vor, was ist dann mit dem Kippmoment?
Ich bin mal einen Elektroroller probegefahren und fand es sehr gewöhnungsbedürftig gegenüber ner klassischen Vespa.

Herzliche Grüße
Eclipse

Tatsächlich hab ich die E- Bella so noch nicht gefahren.
Ich zweifle allerdings dass der Schwerpunkt wirklich deutlich höher liegt als bei der Verbrennerversion...."schwere" hochliegende Komponenten wie Tank und 2x 6V Starterbatterieen entfallen.
Das Bild mag wohl auch täuschen, der schwere Teil der Akkupacks liegt unterhalb des Rahmenrohres..... im oberen Teil sind die BMS verbaut.

Die Bella galt als sehr fahrdynamischer Roller und durch den steifen Rohrrahmen und die 12 Zoll Räder bescheinigte man ihr ein besseres Fahrverhalten als den zeitgenössischen Vespas und Lambrettas...

Gruß
Yello

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Na dann bin ich mal auf den Bericht von deinem ersten Ausritt gespannt.
Viel Spaß!!!

Herzliche Grüße
Eclipse

Da würde ich doch glatt das genaue Gegenteil annehmen.

Und in allen Diskussionen uber Schaltvermögen von Sicherungen findest du viele gute Fakten, die du dir genauer anschauen solltest.

Ich hab nicht das gemacht, aber etwas Artverwandtes das dir vielleicht mit der Problematik hilft:

Ich hab einen Microlino mit 15kWh Batterie und ebenfalls (viel zu tiefen) 48V. Diesen lade ich meist über die Standardmethode entweder direkt ab Netz wenn Sonne da, oder aber ab dem KIA meiner Frau welcher mit Sonne geladen wird. Darum soll es aber nicht gehen.
Die Ladeleistung des OBC ist bei dem Fahrzeug für Touren deutlich zu tief. (1.8kW an Batterie). Daher habe ich mir einen externen Lader gebaut der im Prinzip bis zu 9kW an 3 Phasen laden kann. Dazu hab ich einen Zugang zur Batterie gebraucht, den ich mir mit einem 35mm2 Kabel, entsprechenden Steckern und einem zusätzlichen Trennrelais realisiert habe. (die 35mm2 sind für 180A auch zu wenig, aber ich lade maximal mit 6kW um der Batterie nicht zu sehr weh zu tun.)

Was bei mir der Fall ist:

  • Das BMS des Autos ist immer aktiv, es lassen sich aber SOC sowie die minimale und maximale Zellspannung auslesen - ich arbeite aber nur mit der analogen Spannung
  • Damit das funktioniert muss das Auto immer eingeschaltet sein, da das Batterietrennrelais in der Batterie eingebaut ist und nur bei eingeschaltetem Auto anziehen kann.
  • Das eingeschaltete Auto braucht natürlich Energie - das spürt man schon, vor allem wenn man die Batterie in der Nacht nutzen möchte. Ich sehe das Problem heute schon wenn ich mit PV lade, dann schaltet das Auto auch nicht ab solange die Batterie nicht voll ist, die Sonne aber weg ist.

Aber grundsätzlich funktioniert das schon - zumindest aus Autosicht.

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Danke für die Beiträge.

Ich wollte Yello und Wolfgang Jenne noch fragen: Wie schaut es bei euch aus bez. Konzept zum "Andocken" und "Abdocken"? Ich nehme an dass bei Yello die Batterien relativ klein sind und es mehrere auf der Sammelschiene gibt, weswegen es keine mega-große Ströme gibt, und die Batterien also einfach an- und abgesteckt werden.

Und beim Wolfgang wird einfach eingesteckt und dann das Auto eingeschaltet?

Ich habe in den kommenden Tagen wieder mehr Zeit und werde mich über Vorladewiderstände usw schlau machen. Dass man eine mobile Batterie mit einem dezidierten WR wie Multiplus in einem System einbinden kann, ist mir jetzt mehr oder weniger klar.

Das Ankoppeln von Energiespeichern in unterschiedlichem Ladezustand erfordert eine "Ubergabestation".

Die ermöglicht wie auch immer umgesetzt "Ausgleichsladen"

Und schon ist man bei bidi.

Laden und entladen in einfach über 230V AC oder effektiv mit DC.......

Dabei kann der Speicher auch im Fahrzeug verbleiben :wink:

Es kann tatsächlich sehr einfach sein:..... ein langes Kabel...! :wink:

Sorry, hab heute leider wenig Zeit, werd morgen nochmal näher drauf eingehen.

Gruß

Wozu der WR gut sein soll habe ich nicht verstanden,ein MP2 wäre mir zu schwer für unterwegs. Buck-Boost DC-DC Wandler sind sehr effizient und können z.T. in beide Richtungen betrieben werden. Ich würde mir mal einen XY6020LS ansehen als Schnittstelle zur Heimbatterie. Bei geringen Spannungsunterschieden sind die Verluste minimal.

Edit: Das klappt leider nicht, dieser XY6020L(S) den ich hier liegen habe kann leider nur Step-Down. Das ist ungünstig um den 14s NMC-Akku vom Mopped am16s LFP Akku zu laden :frowning: Falls jemand einen braucht….