Empfehlung Raumluftentfeuchter

Und weiter geht es. Das nächste Gerät hat seinen Behälter gefüllt. :grin:

Kriterium Newentor ND-25L-DE (R290) Comedes Demecto 30 (R410) Shinco SDO-10D (R290)
Laufzeit 4h 43min 3h 55min 5h 24min
Wassermenge 3,5 Liter 3,2 Liter 2,0 Liter
Stromverbrauch 1,135 kWh 1,31 kWh 0,82 kWh
Leistung (Liter/h) 0,742 L/h 0,817 L/h 0,370 L/h
Leistungsaufnahme (W) 240,6 W 334,4 W 151,9 W
Werksangabe (W) 270 W 390 W 175 W
Effizienz (L/kWh) 3,08 L/kWh 2,44 L/kWh 2,44 L/kWh
Stromverbrauch/Liter 0,324 kWh/L 0,409 kWh/L 0,410 kWh/L
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Man sieht gut, die Leistungsangabe in Watt für den Verbrauch ist ziemlich konstant und würde wohl bei 22-23° dann dem Datenblatt entsprechen...

Ich schätze eher bei 30°C, denn alle Entfeuchter sind im Datenblatt mit maximaler Entfeuchtungsleistung bei 30°C/80%LF spezifiziert.

Ups ja du hast Recht. Beim Meaco Arete One sind es 184 zu 225w bei 10° 80% vs 20° 80%. Maximum ist dann bei 35° 80% erreicht - und das ist auch die höchste Temperatur wo der noch läuft.

Die Effizienz steigt ernorm mit der Temperatur wie auch mit der Luftfeuchtigkeit.
hier sieht man ja die Tabelle.

Laut deren Angaben schafft der Meaco Arete One 20 dann bei 20/80
14.02l bei 225w
ups falsch gerechnet - kompletter Mist. Korrrigiert:
225*24/1000/14,02 = 0.385kWh/L

Der Arete Two 25:
264*24/1000/17,6= 0.36kWh/L

Der Arete Two 20:
217*24/1000/13,85=0.376kWh/L

Die Frage ist natürlich wie korrekt sind deine Messungen zur Luftfeuchtigkeit - aber groß wird der Unterschied da wohl nicht sein.

Aber bei 30 für den Arete Two 25: 30°C - 80% 25.25 355w
Bei 30° geht die Wattzahl stark rauf. Die 25l Angabe bezieht sich hier auf 30/80.

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Danke für den Denkanstoß,
habe mal die KI den Meaco für 20°C/80%LF berechnen und einfügen lassen. Wenn er seine Daten in der Realität auch so bestätigen kann, und davon gehe ich bei der guten/transparenten Datenangabe der Firma aus, dann auf jeden Fall ganz vorn mit dabei. :+1:

Kriterium Newentor ND-25L-DE (R290) Comedes Demecto 30 (R410) Shinco SDO-10D (R290) (Platz für Gerät 4) MeacoDry Arete One 20L
Laufzeit 4h 43min 3h 55min 5h 24min 24h 00min
Wassermenge 3,5 Liter 3,2 Liter 2,0 Liter 14,02 Liter
Stromverbrauch 1,135 kWh 1,31 kWh 0,82 kWh 5,4 kWh
Leistung (Liter/h) 0,742 L/h 0,817 L/h 0,370 L/h 0,584 L/h
Leistungsaufnahme (W) 240,6 W 334,4 W 151,9 W 225 W
Werksangabe (W) 270 W 390 W 175 W 250 W
Effizienz (L/kWh) 3,08 L/kWh 2,44 L/kWh 2,44 L/kWh 2,60 L/kWh
Stromverbrauch/Liter 0,324 kWh/L 0,409 kWh/L 0,410 kWh/L 0,385 kWh/L
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??? Wie kann ich diesen Widerspruch in deinen Aussagen verstehen?

Was ich sehe: Der Shinco hab bei mir bei bei 14-15 Grad und 65-70% Luftfeuchte 1,1kWh pro Liter gebraucht. Lothar hat den jetzt bei 80% und 20 Grad mit 0,41 kWh pro Liter getestet. Da gehe ich mal davon aus, dass die Temperatur einen Einfluss auf die Effizienz hat.

Wenn die Daten stimmen, dann gehts hier eher um 5-10 %, die der Meaco besser ist, als andere aktuelle Kompressor-Modelle. Das erscheint mir stimmig. Ganz sicher keine 100%, wie oben geschrieben wurde.

Ich würde auch sagen, dass die Streubreite der Kompressorgeräte eher so im Bereich 30% liegt. Mehr wirds nicht sein. Meaco baut sicherlich gute Geräte, aber in Sachen bessere Effizienz sollte man nicht überzogene Erwartungen entwickeln. Da sind die Billigeräte im Bereich 100-200 Euro auch schon recht gut.

Ups ja - von 10-20° steigt die Effizienz enorm, drüber dann nicht mehr so stark. Die Luftfeuchtigkeit ist der größte Faktor. Je höher desto weniger Strom pro Liter braucht ein Entfeuchter. Unter 50% wirds zach, aber so tiefer will man ja eh nicht entfeuchten ( muss aber dann takten/ausschalten will man nicht Strom versenken - daher nicht zu große Leistung kaufen wenn nicht nötig).

In den Tests der FAZ waren es enorme Unterschiede. Es könnte dran liegen dass die Meaco die Lüfterrate anpassen kann, die anderen nicht. Sprich die anderen haben dann deutlich zu hohe Lüfterrate für die 50% Luftfeuchtigkeit - und kämpfen dann eben überhaupt zu entfeuchten. Ist die Luftleistung zu hoch - wird irgendwann ja sogar der kritische Punkt überschritten wo gar keine Entfeuchtung mehr stattfindet.

Wenn ich meine Portasplit aktuell als Heizung verwende (hatte es zum Reinigungsmodus) - dann fällt beim AG überhaupt kein Kondenswasser an - trotz Kompressor fast auf Vollgas - der Grund - das AG hat extrem hohen Luftdurchsatz.
Die meisten Entfeuchter dürften auf 70-80% Luftfeuchtigkeit bei 20° optimiert sein - sprich da funktioniert es gut. Geht man dann runter etwa auf 10° mit 80% oder aber 20° mit 50% so sind die Lüfter deutlich zu schnell - und das wars mit der Effizienz.

Abgesehen davon ist einfach die Größe der entscheidende Punkt, und die Lautstärke (da kann man den Katalogdaten eh überhaupt nicht vertrauen). Beim Kompressor wird sich die Effizienz wenig nehmen, Unterschiede in der Lautstärke können aber enorm sein. Wirklich hochwertige wird aber eh niemand hier verbauen.

Dann wäre es gut, wenn ein seriöser Test unter verschiedenen Bedingungen testet, um solche Unterschiede zu erkennen.

Lautstärke ist in vielen Anwendungsszenarien auf jeden Fall ein wichtiges Kaufkriterium.

Der Shinco ist schon recht leise, aber das geht bestimmt auch noch deutlich besser.

Guten Morgen, hier nun die fertige Tabelle:

Kriterium Newentor ND-25L-DE (R290) Shinco SDO-10D (R290) Comedes Demecto 30 (R410) Comfee MDF2-20DEN3 (R134a) MeacoDry Arete One 20L
Laufzeit 4h 43min 5h 24min 3h 55min 4h 58min 24h 00min
Wassermenge 3,5 Liter 2,0 Liter 3,2 Liter 3,0 Liter 14,02 Liter
Stromverbrauch 1,135 kWh 0,82 kWh 1,31 kWh 1,57 kWh 5,4 kWh
Leistung (Liter/h) 0,742 L/h 0,370 L/h 0,817 L/h 0,604 L/h 0,584 L/h
Leistungsaufnahme (W) 240,6 W 151,9 W 334,4 W 316,0 W 225 W
Werksangabe (W) 270 W 175 W 390 W 450 W 223 W
Effizienz (L/kWh) 3,08 L/kWh 2,44 L/kWh 2,44 L/kWh 1,91 L/kWh 2,60 L/kWh
Stromverbrauch/Liter 0,324 kWh/L 0,410 kWh/L 0,409 kWh/L 0,523 kWh/L 0,385 kWh/L

Zur Lautstärke:

  1. Shinco
  2. Newentor
  3. Comfee
  4. Comedes

In Wohnräumen würde ich nur den Shinco empfehlen, wirklich sehr leise, insbesondere im Flüstermodus.

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Ich habe ein ähnliches Problem und nutze deshalb seit Jahren einen elektrischen Entfeuchter D165 HG von entfeuchter.at mit Schlauchanschluß an den Ablauf (weil das ständig Eimer leeren zu mühsam war). Einstellen der gewünschten Feuchtigkeit funktioniert per Drehregler, er arbeitet seit 2004 24/7/365 ohne Probleme und bringt den gesamten Keller einer DH auf ca 70%rH und frißt leider ziemlich Strom (bis zu 485W, alledings getaktet Kühlphase, Abtauphase,Pause,Kühlphase...). Die Abwärme eines Entfeuchters ist im Keller reichlich nutzlos, zumal im Sommer.
Deshalb soll endlich dieses Jahr noch eine Taupunktgesteuerte Lüftung eingebaut werden, die diesen Lüfter ersetzt.
DIY Beispiele wie z.B. bei Make (Heise.de) oder in c't 3/2025 ab S. 60. Ich bin überzeugt, dass es auch im Sommer immer Zeiten gibt, in denen eine solche Lüftung tatsächlich die Feuchtigkeit im Keller reduzieren wird (zur einfachen Berechnung: Lüftungsrechner | Jan Nikolas Dicke).
Bei angenommenen 20 °C und 73%rH innen und 10°C und 90% rH außen und einem vollständigen Luftaustausch und anschließender Erwärmung innen auf 20°C wäre die neue Feuchte innen 48,9%rH.
Ich denke, das wird ausreichen. Falls nicht muss halt der Entfeuchter zwischendurch ein wenig unterstützen.
Im Sommer liegen die Zeiten niedriger Feuchtigkeit außen leider nicht in der Zeit, in der ein BKW nennswert Leistung hat, nämlich morgens etwa zwischen 4 und 6 Uhr. Aber eine reine Lüftung verbraucht halt auch deutlich weniger Strom, als ein Entfeuchter (sprich Kühlschrank bzw. Wärempumpe), der darf dann ruhig aus dem Nezt kommen.

Seid der Wärmepumpenboiler aka Warmwasserwärmepumpe im Keller steht brauche ich keinen Luftentfeuchter mehr.

Zwei Fliegen mit einer Klappe. Warm duschen und trockener(er) Keller. Keine Stromverschwendung mehr.

Und im Sommer bloss nicht Lüften, eh klar.

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Wenn 60%rH dein Ziel sind, wird das nicht funktionieren. 10°C bei 90%rH entspricht einem Taupunkt von 8,4°C. Im Sommer liegt der Taupunkt aber sehr oft deutlich darüber. Er schwankt zwischen 10 und 20°C und es gibt Wochen, in denen er nicht unter 15°C fällt.
Auch im Tagesverlauf ändert sich der Taupunkt nicht sonderlich.
Ich habe leider keine bessere Seite gefunden, aber auf der folgend verlinkten kann man sich durch die Tage/Stunden klicken und sieht gleich an der Farbe der Werte, dass der Taupunkt zu hoch ist, um einen Keller ohne Feuchtigkeitseintrag durch Wände und Boden auf unter 60%rH zu bekommen.

Dazu, wenn der Kellereingang etwa überm Garten ist - hat man generell etwas höhere Luftfeuchtigkeit. ABER im Sommer braucht man wohl eh nicht auf 60%rF zu kommen, 70-75% sollten im Keller ausreichen im Sommer damit da nirgends Wasser kondensiert - außer an einer kaltwasserleitung - da ist es aber einfach die einfach einzupacken. Die Wände werden nicht (viel) kälter sein also keine Gefahr. Man muss halt aunter 80-85% - sonst hat man wohl definitiv Probleme wenn man Sachen lagern möchte. Ist ja kein Wohnkeller - bei einem Wohnkeller wäre 80% nicht ausreichend.

70-75% rH reicht bei uns nicht. Das sind Werte, die unser Keller von selbst nur sehr selten erreichen würde. Ich versuche immer maximal 60% zu halten, verliere das aber leider immer wieder aus den Augen. Die Folge ist ein muffiger Geruch und an manchen Stellen werden lange gelagerte Gegenstände von einer dünnen Schimmelschicht überzogen. Kunststoffe schimmeln dabei natürlich erst mal nicht, aber die Staubschicht oder falls es benutzte Sachen sind, auch andere organische Reste. Insbesondere in den Fensterlaibungen gab es in den letzten 15 Jahren 2x Schimmel am Putz. Da es kein Wohnkeller ist, habe ich den Putz dort schon bis auf den Beton beseitigt. Es zeigt aber, dass es hier zu grenzwertig ist.

Gerade bei Luftfeuchtigkeit sind die Messungen oft nicht sehr genau. Ich messe das hier seit Jahren mit zwei DHT22-Sensoren über einen Arduino. Ich habe mir 5 von den Dingern besorgt und deren Abweichungen lagen bei maximal einem Prozentpunkt zueinander.