für einen ca. 55m2 großen Wohn-/Essbereich würde ich gerne ein oder zwei Split-Innengeräte zum Heizen platzieren.
Ich sehe aktuell zwei Varianten.
Variante 1 (blau): Zwei MonoSplit an den Rändern, so dass auch automatisch die Außenwände mitgeheizt werden. Das könnte eine 3-3.5kW Perfera Cold Region und eine 2kW Perfera sein.
Variante 2 (rot): Eine MonoSplit mittig platziert. Das könnte eine 3.5-4kW Perfera Cold Region sein.
Die Frage ist, ob eine MonoSplit ausreichend ist. In den Außenwänden sind relativ große Nischen für Nachtspeicheröfen, bei einer mittigen Platzierung sehe ich diese Stellen problematisch, da diese nicht mitgeheizt werden. Es soll zwar schon eine Außendämmung gemacht werden, trotzdem bleibt die Kältebrücke. Ohne Dämmung sind solche Stellen unbeheizt nicht ganz unproblamtisch, was bisher kein Problem war, da die Nachtspeicheröfen darin eingeschaltet waren; das soll ja mit den Split-Klimas entfallen. Deshalb tendiere ich zu zwei Innengeräten. Hinzu kommt, dass bei einer mittigen Platzierung der Essbereich trotzdem durch einen Mauerbogen abgetrennt ist; ich bin mir hier unsicher, ob die warme Luft überhaupt in den Essbereich kommt.
Variante Rot wird meiner Meinung nach reichen.
Eine einzige Monosplit könnte reichen, wenn Du sie im Bereich der einen Heizkörpernische platzierst und sie direkt auf die Türöffnung zum Nebenzimmer blasen kann.
Aber auch dann würde ich mit einem Temperaturunterschied von ca. 2° zwischen den räumen rechnen.
Die Räume sehen auch nicht so aus, als würdest Du da einen Deckenventilator haben wollen um die Luft besser zu durchmischen, bei uns im Flur stört der nicht.
Es ist auch die Frage, wie geheizt werden soll, durchheizen oder anheben wenn der Raum benutzt werden soll (Temperaturabsenkung bei Abwesenheit)
Wenn du letzteres vor hast, dann würde ich zwei Innengeräte vorziehen.
So ein Durchgang hält gut die Wärme zurück, das müsste dir eigentlich beim Ofenbetrieb bereits aufgefallen sein, ich habe bei mir einen Turmventilator quer über den Durchgang gebaut um die Warmluft vom Ofen schneller in den Nebenraum zu bekommen. Nicht schön aber funktioniert. Du könntest auch einen Ventilator beim Ofen durch die Wand zur Küche einbauen.
P.s. ein Deckenventilator, der zum Boden bläst hilft da auch das Problem "warmer Kopf, kalte Füße" beim Ofenbetrieb zu vermeiden.
Hängt auch davon ab, wie gut das Haus gedämmt ist.
HK-Nischen sollten auf jeden Fall so gedämmt werden, dass die mindestens so gut sind, wie der Rest der Wand. Oft bietet sich an, deutlich besser zu dämmen, der Platz ist ja da.
Ich würde die Variante mit 2 Innengeräten machen. Wenn es bei Kälte notwendig ist, dass der Ventilator höher läuft und damit auch deutlich hörbar ist und einen Luftzug erzeugt, dann hast du mit 2 Geräten die Möglichkeit, das Gerät im Essbereich höher laufen zu lassen und im Wohnzimmer entsprechend niedriger und ihr könnt in Ruhe fernsehen. Wenn das einzige Gerät in der roten Variante mit hoher Lüfterstufe laufen muss, kann es störend sein.
Aspest hat man doch vor gut 25 Jahren schon aus den Öfen entsorgt. Gut, wenn die wirklich so alt sind, aber das wäre ja leicht rauszufinden. COP hin oder her. Schon richtig. Aber wenn ich sowieso Überschuss habe und der Ofen da steht, hätte ich persönlich kein Problem damit. Ein Speicher lohnt so oder so nicht. Da würde ein kostenloser Speicher rumstehen. Auch wenn der Wirkungsgrad nicht der Brüller ist. Besser als den Üerschuss verschenken (Balkonsolar) oder für 7 Cent einzuspeisen.
Die sind relativ neu und haben kein Asbest. Früher gab es Nachtstrom. Eigentlich müsste es jetzt Mittagsstrom geben. Der EVU könnte völlig problemlos die Nachtspeicheröfen mittags per RSE einschalten.