Ja OK. Ist halt verlustreich. Die üblichen Lichtmaschinen werden ausreichend gekühlt, um im Standgas 500W zu liefern. Die Regler auf der Diodenplatte reduzieren auch Leistung bei heiß. Volle Leistung (so 100-150A) kriegst eh erst ab 1400-2000 Motor-Umdrehungen je nach Fahrzeug. Bei meinem Trafic jedenfalls ca 1400, bei Nachbars Benzin-Knutschkugel ca 2000
Hallo an Alle
Erst einmal vielen Dank für die zahlreichen Antworte. Ohne jetzt jedem Einzelnen zu antworten, hier kurz meine bisherigen Entscheidungen.
Wie oben geschrieben, die Probleme mit Netzcode in den MP konnte ich testen, es funktioniert wirklich nicht.
Laden mit Lichtmaschine aus Auto funktioniert mit “neueren” Autos auch nicht mehr. Einfach hohe Leistungen von der Batterie abzapfen bringt einen Fehler im Batteriemanager.
Ein gangbarer Weg ist wirklich ein einphasige Aggregat und als Ladegerät ein weiterer MP oder anderes Ladegerät für 54V entsprechender Leistung.
Um im Fall des Falles Strom bei hoher Leistung zu sparen ist ein Gaskocher mit Propanflasche sinnvoll und recht preiswert und sollte auch bei langer Lagerung keine Probleme machen.
Eigentlich wollte ich von Pelletheizung vollständig weg, Plan gestrichen, als Notfeuerung kann der Kessel bleiben. Eine erneute Einbindung der Pufferspeichers in den Heizkreislauf ist in Arbeit.
Weiterhin wird die PV Batterie deutlich erweitert, soeben sind 16 MB56 eingeflogen, weitere nicht ausgeschlossen. Das macht dann auch im Sommer das Auto laden bei Dunkelheit möglich. Mein Opel kann kein V2H.
Da werde ich wegen eines Gehäuses in einem anderen Artikel nochmals fragen.
Grüße aus dem Vogtland
Hast dir die chinesischen “range extender” mal angeschaut?
ich habe mir mal so ein Ladegerät geholt, das sollte in Verbindung mit meinem Diesel Notstromer ausreichend sein.
Es wird dazu kommen, dass haushalte auf gasherd wechseln, um stromautark zu werden, um den öffentlichen strom abzumelden. Nicht aus der not heraus, einfach weil es günstiger und besser ist.
Ich habe mein haus auf split klimageräte umgestellt. Die zentrale ölheizung bleibt, der ölspeicher ist voll. Die öl zentralheizung kann ich mit meiner pv Inselanlage ausreichend versorgen.
Jeden tag produziert meine inselanlage strom, auch im winter. Damit gilt es auszukommen. Ein stromaggregat für den notfall brauche ich nicht.
Es wird auch demnächst wieder Menschen den Mond betreten. In erster Näherung ungefähr genauso viele. Allen anderen fehlen dafür die richtigen Voraussetzungen.
Oliver
Gasherd geht auch aus Flasche.
Aber nicht zu unzüchtigem Verhalten anstiften, geht auch aus Flasche, aka Braunsche Röhre oder Radeberger ….
Aber doch nicht so pessimistisch,
den Rest sollte ich entfernen.
So eins habe ich noch nicht gesehen.
Grüße aus dem Vogtland
Ein MPPT RS 450/100 (oder irgend einanderer PV Laderegler mit diesem Eingangsspannungbereich) würde als Ladegerät für gleichgerichtete 230V aus einem Töftöf Generator auch fuktionieren. Wär dann dual-use, im Normalfall halt Panels dran.
Kostet kein Vermögen und sollte zuverlässig funktionieren. Besonders wichtig ist, dass der Stromerzeuger sehr regelmäßig läuft (keine langen Pausen) und dass der Treibstoff sowohl korrekt gelagert als auch regelmäßig ausgetauscht wird.
Der MPPT450 kostet gegenüber einem MP II 3000 fast das dreifache. Wenn ich die Wechselspannung aus einem 230V Generator gleichrichte, komme ich nach Glättung im Leerlauf auf locker 330V, das sind meine MPPT250 dann hin.
Grüße aus dem Vogtland
Das ist natürlich richtig. Dafür wär er halt nicht zu 99,9% seines Daseins arbeitslos. Und wuppt 5kW.
Klar der zusätzliche MP II bietet sich natürlich an wegen Ersatzteilhaltung.
Mit denen täte das Spielchen auch funktionieren wenn man einen 120V Generator nimmt. Hab mal was gesehen da haben sie einen gebrauchten 115V/400Hz Profi-Stromerzeuger dafür hergenommen der spottbillig zu haben war weil man den ja für nix “normales” gebrauchen kann.
Genau da liegt wohl der Hasenpfeffer. Ein “normales” 230V Aggregat lässt sich wenigstens noch universell nutzen.
Grüße aus dem Vogtland
Natürlich sind das sehr wenige. Der Aufwand, mit gasflasche und gasherd zu kochen, halte ich für wesentlich besser als mit einem notstromaggregat zu versuchen, den herd zu betreiben. Das schaffen auch nur die wenigsten. Na ja, 2 platten auf phase 1 könnten die leute hin bekommen. Gasherde sind genormt zu kaufen. Ich koche im urlaub in den ferienwohnungen regelmässig auf gasherd. Das ist schnell auf gas und zurück auf strom gewechselt. Mit wenig viel erreichen.
Wenn die eigene pv inselanlage das nötigste versorgen kann, reicht es. Das betreiben eines herdes mit notstromaggregat ist einiges unwirtschaftlicher als kochen mit gasherd.
Wir brauchen und werden in deutschland nicht wirklich notstromaggregate benötigen noch mit gasherd kochen müssen. Meine pv inselanlage liefert auch ohne notstrom aggregat ausreichend strom, um die wichtigsten sachen zu betreiben. Das ist alles hobby, gasherd oder strom aggregat.
Das ja. Für Notfälle reicht da allerdings ein Campingkocher den man dann bei Bedarf aufs Ceranfeld stellen kann. Ob der tatsächliche Wirkungsgrad von Gasbrenner mit Topf drauf aber wirklich deutlich besser ist als Gas → Strom → Induktionsherd bezweifle ich mal.
Zurück zum reinen Gasherd kommt für mich auf keinen Fall in Frage, Induktion ist soo viel besser.
Der Topf auf dem Gasbrenner hat nahezu 50% Wirkungsgrad (Gas zu Wärme). Also ich benötige für 1,3kWh Wärme dann ca. 0,2l Gas.
Nutze ich nun Gas → Strom → Induktion benötige ich für 1,3kWh Wärme für Induktion mit 75% Wirkungsgrad = 1,733kWh Strom. Bei 15% Wirkungsgrad von Gas zu Strom sind das 11,55kWh in Form von Gas. Also ungefähr 0,9l Gas.
Wer gewinnt?
Ich hab gar nichts gegen mit Gas kochen.
Aber selbst wenn Herd und Heizung auf fossilen Brennstoffen laufen, hat nur eine sehr kleine Minderheit die Möglichkeit, den restlichen Strombedarf zu 100% aus PV zu decken.
Ausgenommen ist natürlich ein Zurück in die Steinzeit…
Oliver
In nem Hochhaus kannst du das sowieso vergessen. Ich denke mal es ging eher um Privat. Bevor man also, wie ich oben ausführte, den Strom zum kochen verwendet, den man vorher mit lausigem Wirkungsgrad aus Gas hergestellt hat, kann man dann auch direkt das Gas zum kochen verwenden. Ist dann viel weniger Gasverbrauch, hält also länger.
Maximal bei idealen Bedingungen (großer Topf, kleiner Brenner) würd ich schätzen. In der Praxis wahrscheinlich deutlich schlechter, ein Großteil der Wärme geht seitlich flöten. Im Notfall kann das natürlich ein Vorteil sein da man beim Kochen gleich die Bude mit heizt.
Das ist bei den kleinen Stromerzeugern allerdings zu befürchten. Sicherlich weit entfernt von den 35-40% die möglich währen.
Beim Vergleich Gasherd gegen Gasstrom aus dem GuD-Kraftwerk wirds wohl ziemlich gleich auf gleich rausgehen.
Wir waren doch jetzt bei der Notfallvorsorge. Und wir waren bei privaten Haushalten. Ob ich also mit einem Liter Gas nur einmal kochen kann oder 3 mal mit derselben Menge Gas halte ich persönlich für extrem signifikant.
Jo, hatte einfach bei Google gefragt. Sagen wir 33% Wirkungsgrad bei Gas. Dann sind wir bei 0,4l Gas zu 1l Gas bei Elektroherd. Also kann ich bei direkter Gasverbrennung immer noch doppelt so oft kochen wie über den Umweg mit Elektro.