Einfache Lösung gegen Netzüberlastung durch PV

Ja, gebe Dir vollkommen recht.

Daher wird in Schweden schon eine Effektabgabe (kW) pro Monat erhoben. D.h. es steht jedem frei Leistungsspitzen (kW), z.B. beim Laden zu erzeugen, aber er muss für die Leistung (kW) jeden Monat bezahlen. Schafft man es z.b. seinen Haushalt einen Monat unter 4kW zu halten, ist es günstiger.

Dies ist die Umsetzung von EU Vorgaben zum Energiemarkt. Ist ab 1.1.2027 gesetzlich vorgeschrieben, aber vielerorts bereits eingeführt.

Der Verbraucher soll lernen, dass eben nicht nur die kWh, sondern auch die Leistungsspitzen (kW) Geld kosten.

Jetzt fangen die Leute in Schweden an langsam zu laden.

Batterie-Lösungen, werden mit dem Ziel von "peak shaving", also das Weg-puffern von Leistungsspitzen gekauft.

Alle sehen den Vorteil für die Allgemeinheit und finden das prinzipiell gut. Leider gibt es Stolpersteine:

  • dynamische Stromtarife: ist der Strom billig, oder sogar negativ, will man ggf viel Strom, schnell aus dem Netz beziehen. Das ginge dann nur zulasten von teuren Leistungsspitzen.
  • Netzbetreiber: die Regelung soll den Verbrauch glätten (flatten the curve) und darf für das Verbraucher-Kollektiv nicht teurer werden. Leider scheint es so, dass die Netzbetreiber Ihre Regeln und Berechnungsmodelle so gestallten, dass es irgendwie doch teurer wird.

Also es kommt von der EU. Deutschland ist aber weit hinterher, hat z.B. keine digitalen / smarten Stromzähler, sodass dies überhaupt nicht umgesetzt werden kann.

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