Ein schwieriges Konzept mit "Problemen"

Stimmt die Einheit? 40kWh zum Heizen wäre wenig. Zumal doch über Split Klima geheizt wird.

@thaistatos Wieso ist das wenig? Ohne Zeitraum ist der Wert praktisch nutzlos. Im Jahr wäre es der Sparfuchs, am Tag Durchschnitt, zur WW-Bereitung der Besitzer einer privaten Schwimmhalle?

vielleicht waren 40.000 kWh = 40 MWh gemeint, dann Jahresverbrauch?

oder aber:

Das ist der Gasverbrauch, der zusätzlich zu den Splits an wenigen Tagen verbraucht wurde, also überhaupt keine Aussagekraft mehr hat.


Lt. TAPO habe ich an kalten Tagen für meine Single inkl. Triple um die 40 kWh/Tag verbraucht, eine Woche vl. 50 kWh/Tag, da hatte ich das Gas dazugeschalten aber da es lt. Anzeige in der App keine nennenswerten Unterschiede gab, habe ich am Boiler auf WW geschalten. Heizkurveneinstellung am Kessel gibt es nicht, lt. Installateur nur mit einer neuen Elektronik die es bei Vaillant aufgrund vom Alter fast 25 Jahre nicht mehr gibt.

Die Gasheizung wurde auch am Temp.sensor im bestehenden WZ deaktiviert.

Weshalb ich auch mit genauer Sicherheit sagen kann das aus meiner Sicht alles getan wurde um "nur" WW zu bereiten.

Als Vergleich bei 35° AT benötige ich an die 12kWh/Tag um das Haus kühl zu halten mit 22°

Edit: 12kWh/Tag

Danke!

Der Zubau hat also gar nichts drin. Na da reicht doch ne Single-Split für. Ein Raum alleine mit 3,5KW sollte wohl reichen. Den Rest siehe indie.

Wieso? Das Haus hat doch Heizkörper laut dir....

PS: Die ganze Dämmgeschichte ist bei deinem Verbrauch vollkommen überdimensioniert und zu teuer! Lieber in PV+Akku+ Wärmepumpe mit großem Wasserspeicher investieren!

@broccoli danke für deinen Input, da der Zubau inkl. Sanierung bis Sept.2025 fertiggestellt sein soll, weiß ich nicht ob sich dies lohnen wird, da dann andere Faktoren mitspielen, wie neue Fassade inkl. Wärmeschutz(20cm Styro lt. PLANER) und neues Dach mit Zwischensparrendämmung im Trockenbau(15cm+3cm+Rigips) weshalb die Heizung bzw. WW an die neuen Gegebenheiten angepasst werden müssten.

Die Heizung wäre dann kein Problem, nur fällt leider ab April das WW weg, weil die Gasleitung weg muss(keine andere Möglichkeit) da dort ein Stiegenabgang hinkommt in den Keller, da mein jetziger Abgang dem Zubau weichen muss.

Eine Verlegung der Leitung würde mich um die 5000€ kosten, hier sehe ich das Geld bereits besser in ein alternatives Heizsystem investiert. Da das Gas eh über kurz oder lang weichen muss, weil der Kessel nicht mehr der jüngste ist.

Wenn das Heizen jetzt schon relativ gut mit dem Klimageräten im Haus klappt, wird es nach der Dämmung doch überhaupt keine Probleme geben. Mit 20 cm Dachdämmung und 20 cm Außendämmung wird es heiztechnisch ein ganz anderes Haus sein. Für mich hören sich die Planungen etwas überdimensioniert an. Wenn in den Anbau sowieso eine Klima kommt, sollte die auch völlig ausreichend sein.

Das WW würde ich nach Personenzahl und Lebensstil entscheiden. Bei 2 Personen und einer Spardusche würde ich auch einen DLE in Betracht ziehen. Bei 5 Personen inkl. 3 Teenagern wohl eher die BWWP.

Wie viele Personen leben denn überhaupt in dem Haus? Und steht das Haus im Bayrischen Wald oder an der Nordseeküste?

Den DLE würde ich aufgrund der Thematik mit den Netzgebühren sein lassen! Er hat keine Verluste. Aber spätestens bei ner PV ärgert man sich. Da wäre sogar nen popeliger Boiler besser....

Exakt. Die Dämmmaßnahmen sind überlegenswert wenn man selber dämmt und macht. Aber alleine von dem Bedarf vollkommen überdimensioniert.

vielleicht sollte man nochmal alle Fakten in einem Beitrag zusammenschreiben. Momentan gibt es viele Gedankensprünge, sehr viele Konzepte (Pellet, Gas, Splitklima, ST, PV, Akku, WP, DLE, Boiler, BWWP; alles in beliebigen Kombinationen), geplante Dämm- und Umbaumaßnahmen oder auch nicht, verwirrende Angaben zu Verbräuchen (nur teilweise geklärt, 9000kWh Gas für 1-5 Personen? WW), unbekannte NAT bzw. Standort.

Welche Thematik?

@tigger Wir leben in NÖ Nähe Wien/Mödling, die Winter sind abnehmend, 2 Erwachsene, Zwillinge mit knappen 3 Jahren, keine Badewanne geplant nur manchesmal Planschen für die Kinder in der Dusche(10 min).
Der Zimmermann wollte 40cm Aufsparrendämmung, kosten ungefähr 35000€, ich meinte...naja, da muss ich mal nach einer Finanzierung schauen...meinte er...naja, man kann es auch im Trockenbau machen da schaffen wir dann 20cm statt 40cm Dämmung und kostet inkl. Blecheindeckung 15000€!
Die Fassade ist nicht mehr ansehnlich und soll mit dem Zubau "1 Haus" ergeben.
Um eine Förderung die nicht rückzahlbar ist von 18000€ zu erhalten muss sich mein HWB/m² um 40% verbessern, vermutlich reicht auch nur das Dach^^
Die 20cm Styro sind lt. Planer wegen dem Taupunkt was auch immer...
Die Firmen wollen alle nach ÖNORM machen damit man Förderungen bekommt, aber ich möchte nicht alle Förderungen annehmen weil ein Bankendahrlehen meistens notwendig ist...ich sehe darin nur wenig Sinn, wenn es auch mit Ersparten geht und man die Möglichkeit hat.
Dass ich eine Fassade mit 20cm nie "ein HEIZEN" werde oder kann ist mir auch klar. Da muss ich bezüglich Schimmelprävention auf den Planer hoffen und wie hoch der Jnterschied zu 16cm ist werde ich wohl nie erfahren.
Ist der Verbrauch also max. 40kWh/Tag Heizen für 25cm Ziegelmassiv ungedämmt als gut einzuschätzen, ich habe leider keinen Vergleich was so eine normale WP ohne WW im Winter verbraucht.

Ich habe gerade überschlagsmäßig gerechnet, Hausstrom mal mehr, mal weniger 10kWh/Tag=3560kWh/Jahr, für Kühlung und Heizung benötige ich ganz grob 4000kWh/Jahr ohne WW

Ich hatte es dir doch grob ausgerechnet.... Ob da jetzt 300kWh mehr oder weniger sind ist dabei Latte.

PS: Du brauchst eben KEINE 4000kWh zum heizen. Die 9000kWh Gas ergeben für Warmwasser keinen Sinn. Nicht bei 2 Erwachsenen und 2 Kindern. Ein großer Teil ist daher noch Heizung über Gas. Ich würde da mit ca. 1/3 bis 1/4 WW und der Rest Heizung ausgehen.

@thaistatos

Ich kann es nicht garantieren aber ich war dieses Jahr wegen unserer PV die gerade aufs Dach kommt beim Netz NÖ und die sagten mir, dass in einer nahen Zukunft hier alles auf Leistungsmessung umgestellt wird. Geht es nach der momentanen Leistungsmessung, bedeutet das: 15 Minuten Maximalwerte und das bezahlt man dann für 3 Monate an Netzgebühren. Wenn du nun also einen 18KW DLE hast, und dann wird in dieser Viertelstunde ein Durchschnitt von 15KW gemessen, zahlst du für 3 Monate für 15KW Netzgebühren.

vielleicht sollte man dazu ergänzen, dass es für Österreich gilt und zufällig das Haus des TE auch in Österreich steht.

ein einzelner Tagesverbrauch im Winter sagt absolut gar nichts aus.

Es ist vollkommen unklar, ob die Gasverbräuche so überhaupt stimmen.

Winter kann alles von +10 bis -25°C sein. Verbrauch hängt stark von der Temperatur ab.

Hast ja mittlerweile geschrieben, das mit deiner Gasbüchse nicht allzu viel geht, mangels Regelung. Wenn keine Heizkurve einstellbar ist, dann ist das so.

Ich persönlich würde nicht auf Pellets setzen.

Und das System so einfach wie möglich halten.

Ich habe selbst 2 getrennte Heizsysteme, die aber bei Minusgraden bivalent laufen.

Splitklimaanlage mit 2 Innengeräten, beheizen aber dann nicht das ganze Haus. Nur Schlafzimmer, Bad und den unteren offenen Wohnbereich. Treppenhaus/ Flur und 2 Räume bleiben unbeheizt bei Temperaturen über 0°.

Bei Minusgraden läuft im Hintergrund dann die Gasbüchse noch, allerdings nur in der Frostschutzfunktion, Vorlauf begrenzt auf 42°.
Warmwasser läuft hier über DLE, da sollte man Kurzduscher sein, dann ist das super günstig. Für Warmwasser verbrauche ich im Jahr ca 300kWh. Bei mehr Personen und Langzeitduschern oder Badewannenliebhabern empfiehlt sich DLE nicht.

Gasverbrauch waren in der letzten Heizsaison 1400kWh und Stromverbrauch der Splitklima lag bei 1800kWh.

Alles in Allem finde ich deinen Verbrauch halt sehr hoch, egal ob nun Strom oder Gas. Dein Haus scheint wohl wirklich massiv Wärme zu verlieren.

Mein Haus hat ca 115 qm und ist aus 1887. Aber lässt sich meist nicht vergleichen.

Also ich würde weiter auf Splitklima setzen, wenn das Haus verpackt ist und bei WW kommt halt auf das Verhalten und die Personen an, siehe oben. Am ehesten dann eine WP zum evtl. zuheizen zu den Splitklima, die auch WW macht.

Schönen Sonntag liebe Leute,

sry für die lange Abwesenheit, aber Behördenwege, Planun, Firmenangebote können einem den letzten Nerv rauben^^ Also wir stehen kurz vor der Einreichung und die Karten wurden neu gemischt -.-

Div. Installateure haben es nicht geschafft mir einen KV über eine WP vor Weihnachten zu übermitteln, defacto konnte ich keine Förderung beantragen und falle somit um 75% max. 18kEUR für eine WP um, naja wird schon seinen Grund gehabt haben :slight_smile:

Vermutlich werde ich im Zubau eine Deckenheizung installieren lassen bzw. eine Leerverrohrung für eine spätere Nachrüstung da eine WP für mich zum momentanen Zeitpunkt nicht leistbar erscheint.
Eine Splitklima mit Wandkonvektor oder klassisch ist angedacht.

Naja nun stehe ich allerdings vor dem Problem WW-Aufbereitung, 2 Systeme zu "fahren" erachte ich aufgrund der Investitionen nicht als sinnvoll, wie steht ihr dazu übergangsmäßig einen Heizstab in einen Speicher mit 180l zu drehen, Anschluss wäre vorhanden und PV wäre ja geplant.

Vielen Dank
Beste Grüße Manuel

Klar, warum nicht. Geht schnell und laufende Kosten sind überschaubar. Kommt natürlich auf die Dämmung des Speichers an. Das kannst du aber vermessen.

Ich kann nur sagen, was ich an deiner Stelle machen würde:
Anbau mit Fussbodenheizung. Um die zu betreiben ne gebrauchte BrauchwasserWP mit Speicher nehmen, wie du sie grad im Burgenland hinterhergeworfen bekommst (die kriegen wohl neue BWWP bis zu 100% gefördert). Die bestehenden Heizkörper können mit dran, als Wärmebasis wenn mal ne Klima ausgeschaltet ist. 2. Wärmequelle wasserführenden Ofen einbinden. Reicht die BWWP nimmer heizt damit zu. 4-2,5kW Wärme aus der BWWP ist nur zubrot

Zweite BWWP auch gebrauchte holen fürs Warmwasser. Kann ja mit Wärmetauscher gekoppelt werden.

Damit hast vorerst mit paar Euro das Gas raus und das Haus bewohnbar