Eigene LLWP Steuerung

Hat das dings denn eine drehzahlregelung? Die meisten sind ein-aus intervall.

Ich würde erst mal suchen welcher sensor die eisbildung erfassen soll.
Was optisches? Dann sensor putzen.
Was mechanisches? Klemmt das?

Sofortlösung den stromverbrauch messen und anfang abtauzyklus das ganze aus/einschalten. Dazu sonoff pow mit tasmota und skript. Oder Tuya leistungsmesser mit "szene" und schalter oder fingerroboter.

Welches der Dingse?

Hö? Wovon redest du?

Ich denke das machen die durch einen Temperatursensor und Magie. Irgendwie Druck/Wärmeleistung bei einer bestimmten Rotordrehzahl.
Mechanisch hätte ich da noch nie was gesehn.

Dann ist es zu spät, da man dann ja den Kompressor bei Maximalleistung hart ausschalten würde. Fänd ich schlecht.
Zudem kann es auch sein, dass jede Stromaufnahmegröße auch beim normalen Heizbetrieb vorkommt.

Ansonsten mach ich das ja momentan von Hand. wenn ich sehe dass der Kompressor runterfährt und ausgeht und das Reversierzischen höre, schalte ich das Ding ab und 2 Minuten später wieder an.
Dann heizt er wieder statt abzutauen.

Zigbee Fingerroboter hab ich zwar auch einen, aber ich hab da eher an sowas gedacht:
https://www.kincony.com/esp32-board-16-channel-relay-hardware.html
oder auch an sowas:

Damit baue ich auch meine Garagentorsteuerung...

Eben genau das sollst du mit strommesser und fingerroboter replizieren.

Oder, da er wahrscheinlich abtaut wenn aussen kalt und effizienz kake (diff vorlauf-rücklauf) könntest du rausfinden warum effizienz kaka ist.

Wenn du mir sagst, wie ich das automatisch detektieren soll bevor der Kompressor wieder zum Abtauen anläuft.

Wenn du erkennst, dass der Verdichter abschaltet (über Strom), ist der richtige Zeitpunkt, abzuschalten. Du weißt zwar nicht, ob die Anlage takten wollte oder abtauen, aber so oder so könnte es Sinn machen, einfach mal 10-15 min Heizpause einzulegen.

Wenn du dann noch die Außentemperatur und die Temperatur des Wärmetauschers misst, erkennst du auch, wann wirklich mal abgetaut werden sollte. Beim Mitsurunner wird das irgendwo ab 5 K Unterschied gemacht.

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Des inneren oder des äusseren?

Momentan, bei +5 Grad und mehr, läuft sie übrigens einwandfrei und völlig unauffällig.

Den äußeren. Der nimmt ja Wärme aus der Umgebung auf und ist etwa 1-5 Grad unterhalb der Außentemperatur, je nach Leistung, die man abfordert.

Also wenn der WT 5 Grad kälter als die Luft ist?
Hm, also der kann ja durchaus etwas angeeist sein und doch nicht abtauen müssen...

Und atürlich nur unter Null Grad. Delta T hängt auch von der Leistung ab wenn man die mit erfassen kann.

In dem du mit tasmota rules oder script, oder dann tuya scene alle 5 sekunden:
power = stromverbrauch von sonoff pow, shelly, tuya. Die dinger sind alle unter $20.
if oldpower > 200W and power < 50W do activate finger 5 sec.
oldpower = power.

Die wird ja eh von der Tasmotasteckdose erfasst die dranhängt.
Nur durch die bin ich ja auf die Fehlfunktion aufmerksam geworden.
Ein normaler Abtauvorgang findet eher so mit 8-900 Watt statt.

Wird auch etwas komplizierter da es ja auch sein kann, dass es das Ende eines normalen Taktes ist und dann muss der Innenlüfter ja erstmal den Restdruck, sprich die Restwärme weglüften.
Bei Strom aus geht ansonsten ja das Reversier (und Einspritz)ventil unter Druck auf, was nicht nur Wärme verschwendet, sondern wohl auch jedes mal einen Schlag ergibt...

Macht er das nicht automatisch wenn mit "taste" ausgeschaltet?
Ist das nicht nur ein problem wenn du "strom weg" machst?

Wenn ich bei meiner WP "aus" drücke läuft der ventilator noch locker 2 min nach.

Nicht immer. Vor dem Abtauen wohl garnicht, da wird nur auf nen gewissen Druckabbau gewartet. Wenn ich in gewissen Situationen über FB abschalte, Zischt es manchmal gewaltig...
Momentan ist das Problem ja eh weg. Vielleicht bleibts ja jetzt bei Plusgraden... :slight_smile:

Durch Bereifung sinkt die Leistung des Wärmetauschers. Dies muss er kompensieren, in dem die Verdampfungstemperatur sinkt. Nur so kann wieder genug Leistung aus der Umgebung geholt werden.

Wenn die Temperatur des Wärmetauschers dann zu stark gegenüber Umgebung absackt, ist das ein klares Kriterium, dass der Wärmetauscher zu stark vereist ist.

Und wie schon geschrieben wurde, grundsätzlich braucht es diese Überwachung erst unterhalb von vielleicht 5 Grad, darüber ist eine Bereifung nicht möglich. Es sei denn, dein Wärmetauscher ist stark verschmutzt oder der Lüfter läuft nicht, weil er defekt ist.

Moin jay,

was hast Du, eine Midea, oder anders gelabelte Midea? Kenne gleiches Verhalten von meiner Midea, bei hoher Außenluftfeuchtigkeit spielt die in bestimmten Temperaturbereichen "verrückt" und schaltet zum Abtauen um, obwohl es augenscheinlich nicht nötig wäre. Exakt auch das, was Du im ersten Post schilderst.

Weil ich es selbst nicht ändern kann, lasse ich es einfach so laufen, und warte fast sehnsüchtig, auch wegen anderer Mängel, darauf, dass die Anlage das Zeitliche segnet, damit ich sie durch eine Daikin ersetzen kann. Fürchte aber, das wird nicht so bald passieren.

Nein, es ist eine Haier.

Also meine ist jetzt etwa10-15 Jahre alt. :slight_smile:

Kritik

Haier fiel 2014 damit auf, Smartphones mit mutmaßlich bereits ab Werk installierter Malware auszuliefern.[22][23]

Anfang 2024 ließ der Konzern Unterlassungserklärungen an einen Entwickler von Open-Source-Paketen senden,[24] welche die Nutzung von Klimaanlagen des Herstellers ohne die Hersteller-Cloud mittels Home-Assistant ermöglichen.[25][26]

Sei vorsichtig :wink:, Haier kann auch zum Hai-Fisch werden. Ausspioniert wirst Du ja schon.

Quelle: Haier – Wikipedia

Lach.
Meine Klima hat sicher ganz viele Smartphone Komponenten drin.
Hm, vielleicht morst sie ja aber auch durch das Abtauverhalten eine bestimmte Wärmesignatur an die chinesischen Spionagesatelliten. :slight_smile:

Das war ein unüberlegter Schnellschuß von einem deutschen Repräsentanten, ohne Rückfrage beim Konzern.
Die chinesische Zentrale hat das ganz schnell zurückgenommen.

Ja? Wo?

Über eine Eigenbau-Steuerung habe ich auch schon mal nachgedacht. Bei einer älteren Nicht-Inverter-Klimaanlage sollte das auch gar nicht so kompliziert sein, denn man hat nur wenige Aktoren und wenige Sensoren. Die da wären:

  • Lüfter außen ein/aus
  • Kompressor ein/aus
  • Lüfter innen ein/aus
  • 4-Wege-Ventil: Heizen/Kühlen
    • Temperatursensor innen
    • Temperatursensor außen
    • Temperatursensor Lamellenwärmetauscher außen
    • Temperatursensor Kompressorausgang

Mit 4 binären Ausgangssignalen hat man da nicht arg viele Freiheitsgrade. Heizen/Kühlen mit einfachem 2-Punkt-Regler, das einzig halbwegs komplizierte ist der Abtau-Algorithmus.

Bei Inverter-Geräten hat man dann schon 2 kontinuierliche Ausgangsgrößen für Lüfterdrehzahl außen und Kompressordrehzahl, das macht es komplizierter.
Und kommt ein elektronisches Expansionsventil (EEV) hinzu, dann kann das ein langes Optimierungsspiel werden.
Allerdings könnte man dann vieles optimieren, was ab Werk oft nicht toll gemacht ist. Beispielsweise natürliches Abtauen: Bei deutlich über 0°C braucht man nicht unbedingt das 4-Wege-Vantil zum Abtauen zu schalten. Kompressor aus und Lüfter weiterlaufenlassen reicht oft - die über 0°C warme Luft taut das Eis dann von selbst ab. Dauert zwar länger, aber man kann so viel Energie sparen.

Allerdings:

Dachte ich auch mal, hat aber im Versuch nicht geklappt:
Ich habe mir einen "Vevor VFD 1,5 kW" Frequenzumrichter beim Internet-Auktionshaus geholt, kostet aktuell 53,90€. Also ja, man bekommt den 3-phasigen Inverter-Kompressor damit zum Drehen. Er läuft aber wie ein Sack Nüsse. Wenn man die Parameter (v.a. Spannung vs. Drehzahl) richtig feinjustiert und die Drehzahlrampe langsam genug fährt, dann bekommt man den GMCC-Kompressor gängiger Midea-Split-Klimaanlagen auf etwa 70 Hz hoch. Aber er frisst doppelt bis dreifach so viel Strom wie mit der originalen Leistungselektronik der Klimaanlage.
Ursache ist wohl, dass dieser Umrichter rein Feed-Forward fährt und sich nicht um den tatsächlchen Drehwinkel der Motorwelle schert. Damit taugt er nur für Asynchronmotoren. Gängige Kompressoren in Split-Klimas sind aber Permanentmagnet-Synchronmotoren, und die brauchen einen Umrichter, der Feed-Back arbeitet und über die gerade nicht bestromte Phase den Motor-Drehwinkel misst. Ich hatte mal kurzzeitig einen Umrichter von Bonfiglioli in den Händen, mit dem das prima ging, aber der ist unbezahlbar.
Falls jemand von Euch eine Quelle für einen erschwinglichen Frequenzumrichter für Permanentmagnet-Synchronmotoren kennt - dann gerne her damit. Da wäre ich für Tipps dankbar.