Mein Akku lädt täglich auf 3,6v hoch, was manchmal als 97% erkannt wird und manchmal den SOC auf 100% resettet. Die 3.6 hält er derzeit über 10h durch. Zudem steht der Akku draußen und hat eine Temperatur bis 34 Grad während dem Laden bzw Entladevorgang und kühlt dann wieder auf 27 ab. Luftfeuchte 60%.
Mal schauen wie lang er hält. vielleicht kann ich noch einbauen, dass er nur auf 3,4v lädt, wenn er am Tag zuvor noch 50% hatte.
Der Fokus war mehr darauf, den Akku nicht dauerhaft bei 100 % zu lassen. Ähnlich wie bei einem Handy Akku, den man neuerdings nur noch bis 85 % laden darf / soll.
Mit der Annahme, dass wenn wir uns generell im oberen Bereich aufhalten, die Zellen weniger driften. Ist bei einem Handy Akku kein Balancen notwendig?
Aber thematisch driften wir nun zu stark vom eigentlichen Thema der Anmeldung beim Energie Versorger ab.
Mit Akkus sind die Damen der Zählerabteilung bei meinem Netzbetreiber momentan auch etwas überfordert. Sie meinen daß ich wegen der installierten Module in kWp jetzt einen Wandlerzähler brauch. Daß der Gleichstrom in den Akku geht und erst später dann vielleicht ein Teil davon über den WR ins Netz, überfordert das technische Verständniss der Sachbearbeiterinnen.
Man nimmt halt den Akku als "Anlage" an und die kann immer auch einen WR und ein Ladegerät beinhalten welches vom Netz lädt. Aus verständlichen Gründen ist das meist nicht so aber der Netzbetreiber müsste dann prüfen, ob es sich um eine steuerbare Last nach §14a EnWG handelt.
Das sind aber nur einige der Fehlkonstruktionen unserer Politik. Für den Einkauf der Benzinmenge sind ja auch die Anzahl der Autos bzw. der gefahrenen km maßgeblich und nicht die Anzahl der Tankstellen welche der Wallbox entsprechen. Genauso ist bei der Berechnung der Netzlast der WR oder das AC-Ladegerät und nicht die Größe des Akkus ausschlaggebend. Aber diese Betrachtungsweise kommt von den Politikern und Finanzämtern aus alter Zeit wo PV Anlagen eben keinen Akku hatten. Da konnte man installierte Modulleistung in kWp meist mit WR Leistung in kVA gleichsetzen. Bei den Modulpreisen heute ist das halt nicht mehr so. Ost-West Ausrichtung wird plötzlich wirtschaftlich und mit Akku ist Ein und Ausgangsstrom sowieso völlig unterschiedlich. Private Akkus könnten 2x täglich einen netzdienlichen Zyklus machen aber davon sind Gesetzgeber und Netzbetreiber noch weit weg. Sie wollen das lukrative Geschäft mit der Regelenergie selbst machen.
Um wieder zurück zum Thema zu kommen: Ich habe an einem vom Elektriker installierter PV-Anlage mit Hybrid-Wechselrichter nachträglich selbst einen Akku (DC-seitig) angeschlosse und im MaStR ordentlich registriert. Bayernwerk konnte bei der Netzbetreiberprüfung dann die passende Anmeldung des Elektrikers nicht finden... Hab denen erklärt, dass der Wechselrichter von Eli angemeltet ist, ich nur DC-Seitig einen Akku angeschlossen habe und denen Zertifikate, Stromlaufplan etc geschickt. Laut meinem Verständnis besteht laut §13 der NAV hier keinen Installateurverzeichnis-Zwang, da "unzulässige Rückwirkungen der Anlage" bereits durch den vom eingetragenen Installatuer installiertem Wechselrichter ausgeschlossen werden, an den ich die Stecker meiner Batterie eingesteckt habe. Wollten die so nicht akzeptieren und haben gedroht "die Bundesnetzagentur hinzuzuziehen" (und "Netzrückwirkungen durch den Speicher nicht ausgeschlossen werden können und damit letztlich Schäden in unserem Netz entstehen können") - wenn ich meinen Speicher nicht von einem eingetragenen Installatuer an- und fertigmelden lasse. Ich habe dann darum gebeten die Bundesnetzagentur mit einzubeziehen. Seitdem (seit 7 Monaten) ist der Status im MaStR "Netzbetreiber wünscht Klärung". Bleibt spannend.
Es macht halt auch einen Unterschied ob da Bürokraten am Werk sind oder Leute die auch technischen Sachverstand haben. Kann beides Vor- oder Nachteile bringen.
Eine zweite Inbetriebnahme ein und desselben Gerätes ... da denke ich sollte ein Vernunftmensch irgendwann sagen gut is - zur Bundesnetzagentur zu gehen lohnt nicht.
Bei mir steht die offizielle Inbetriebnahme immer noch aus - Ende des Monats kommt der Elektriker, der sich bereit erklärt hat (für viel Geld :() die Anlage in Betrieb zu setzen - schaun wir mal.
Darf ich fragen wieviel? Mein Eli wollte "nur" 150€ haben, hinzu kommen noch Paar Hunder Euronen für den Umbau vom Verteilerschrank (war noch 4 Adrig angeschlossen) Angeblich ist jetzt 5 Adrig Pflicht, und der Einsatz für den Smartmeter muss neu, da angeblich doppelt so groß wie der jetzige Zähler...
Ich muss dazu sagen, bei mir musste nix! machen, ich habe sogar beim Netzbetreiber alles selbst angemeldet, hab da nur den Eli benannt und alles war erledigt.
Jetzt warte ich schon seit 5 Wochen auf den Einbau vom Smartmeter
Anmelden darf man auch selber - In Betrieb nehmen nicht.
Erst die Anmeldung Du
Netzverträglichkeitsprüfung des VNB nach dessen OK dann
Bauen durch eine Elektrofachkraft
In Betrieb nehmen durch zert. Betrieb
Meldung an VNB und finales OK
Kosten:
kleinerer vierstelliger Betrag, Anfahrt, SLS Einbau (bei mir ist tatsächlich keiner drin und wurde bisher auch noch nicht verlangt), kleiner E-Check und Inbetriebnahme von einer PV + einem neuen Speicher. Ich habe lokal mit 5+ Elis gesprochen keiner zeigte auch nur das geringste Interesse (immer vorgeschobene Haftungsfrage).
Am Ende muss jeder mit sich ausmachen wie er/sie es handhabt mit VNB und potentiellen Versicherungsschäden. Meine bisherigen PV Anlagen + Alten Speicher teils von Elis und teils von mir selber In Betrieb gemeldet (hab ich mal Glück gehabt dass Sie mich akzeptiert haben - oder sie haben es schlicht übersehen)
Bei uns gibt es noch gar keine Smartmeter - irgendwann evtl. nächstes Jahr - weiß selbst der VNB noch nicht. Ein Smartmeter müsste eigentlich auf einen "normalen" Zählerplatz passen - ich nehme an Du hast dann noch einen mit der Scheibe die sich auch mal rückwärts dreht...
2 Netzverträglichkeitsprüfung kommt nach 2 min automatisch, wenn du unter 30KW liegst
3 Selbst bauen (bin Elektofachkraft)
4 Eli suchen und bei NB anklicken (die sind da alle aufgeführt)
5 Eli Prüft die Anlage und meldet Betriebsbereitschaft
6 Eli Baut auf 5 Adrig um und baut den Kasten für den Smartmeter ein (könnte ich selbst, aber fand die 150€ zu wenig und hab die Arbeit an den Eli abgegeben. Soll er sich noch ein bisl was dazu verdienen) Und nein der blöde Smartmeter passt nicht an die Stelle vom alten Zähler (hab schon einen neuen) weil die Kommunikationseinheit von dem Ding auch einen Verplombten Platz braucht.
NB kommt und baut Smartmeter ein, ein Eli darf es nicht, angeblich wegen Manipulationsgefahr...
Erst dann bekommst du (ich) die Einspeisevergütung.
Viele Dank für deine Erfahrungen. Ich stehe ja immer noch vor der Überlegung, ob ich dem Bayernwerk einen DC-gekoppelten Speicher einfach vor den Latz knallen soll wie Du. Einen Elektriker braucht es für eine solche Plug and Play Lösung ja wohl wirklich nicht. Konnte mich aber immer noch nicht durchringen....
Bei mir war es andersum. Der Zoll hat mich (wegen der Stromsteuer) aufgefordert meinen Anlagenstatus von der Bundesnetzagentur klären zu lassen. Die kann ein Schreiben vom Zoll nicht einfach ignorieren, hat sich aber für die Beurteilung von Einzelanlagen als nicht zuständig erklärt und die Sache zum VNB weitergeschoben. Der VNB ist aber nur für Anlagen zuständig welche von einem eingetragenen Elektriker an sein Netz angeschlossen wurden. So hat sich die Sache nun seit 2 Jahren automatisch erledigt weil niemand zuständig war. Klärung im MaStR lässt sich aber wohl nicht so einfach vom Tisch wischen. 7 Monate sind aber keine Zeit. Mein VNB braucht für eine Netzprüfung typischerweise 1-2 Jahre.
Die Bundesnetzagentur hat nach etwa 2 Monaten geschrieben, dass ich den Fall mit meinem Netzbetreiber klären soll. Also nicht wirklich hilfreich. Meine Batterie steht seitdem wieder im Status "Wiedervorlage".
Ich bin inzwischen ganz entspannt. Hab alles befolgt, was nach meinem Verständnis gesetzlich vorgeschrieben ist (auch die Anmeldung bei MaStR). Was soll der Netzbentreiber denn tun? Strom abschalten? Mich verklagen und einem Gericht erklären, dass der DC-Teil hinter dem Wechselrichter jetzt auch in seinem Hoheitsbereich liegt? Ich würde meine Batterie wieder registrieren, weil falls irgendwann z.B. eine Gesetzesänderung kommt, dass Speicher immer von Netzbetreiber regelbar sein müssen oder sowas, dann geht nachträglich anmelden tatsächlich nur über Elektriker (und Nachrüstung). So wie bei der Wallbox.
ok, Danke für die Rückmeldung
zerez machts ja jetzt nicht einfacher
mein Eli schreibt grad (Schulung gehabt heute) dass unser VNB nichts mehr abseits von zerez zulässt