Eigenbau: 28kWp PV, 3phasige Victron Anlage, Wallbox und Speicher im Sauerland

Während ich auf die Kernbohrkrone warte um die Kabelwege (AC, Netzwerk) vorzubereiten, habe ich die Zeit genutzt um die neue Netzwerkzentrale in den Keller zu bauen:

  • Verlagerung der Multimedia Dose für das momentane Vodafone Kabel DSL vom 1 OG in den Keller, ziehen eines 130 DB Koaxkabel und Montieren von Stecker und Dose. (Provisorium bis der Glasfaser Anschluss in 2027 fertig wird)
  • Provisorische Montage eines 10 Inch Mini Racks „Rackmate T2“, das später an die Wand geschraubt wird.
  • UniFi Cloud Gateway Fiber als Router, Firewall, VPN Gateway und Steuereinheit für die Kameratechnik
  • UniFi Pro XG 8 PoE++ Switch als 10Gb Switch, so das ich zu den neuen WIFI 7 Accesspoints und den Netzwerk-Kameras nur ein Ethernet Kabel ziehen muss.
  • Als nächstes wird das Rack an die Wand montiert, ich baue eine Stromversorgung ein und drucke mir Blenden für die o.g. Geräte und die Raspberry Pi etc.
  • Zusätzlich überlege ich mir aus drei Beelink einen kleinen Kubernetes oder Proxmox Cluster zu bauen, um verschieden meiner Raspberry Pi Usecases (Pi-Hole, Zigbee, Mosquitto, InfluxDB, Grafana, …) loszuwerden und auf diese zentrale Plattform zu migrieren. Leider sind der Mini PCs durch Speicherkrise, Openclaw & Co echt teuer geworden.

Zwischenstand:

Zudem habe ich den zweiten Akku fertig gebaut:

Beim Bau des zweiten Akkus habe ich die Kontakte der Zellen und die Busbars mit Polypropylen gereinigt, das habe ich beim ersten Akku nicht gemacht. Ist schon ein wenig runtergekommen, ob das einen Einfluss hat?

Weiterhin ist mir aufgefallen das weiterhin keine Kompression der Zellen stattfindet wenn man die Front Compression Plate anzieht. Ich habe einfach 5 Epoxy Sheets pro Seite zusätzlich eingebaut. Wie geht ihr damit um, ignoriert ihr das einfach?

Andy von der Offgrid Garage hat übrigens just einen Review des EEL V6-Pro Gehäuse veröffentlicht, den schaue ich jetzt beim Kaffee: https://youtu.be/u3iPEaupMQg?is=WrztBuj11pZZr8fp

Unentschlossen bin ich noch, wie ich mit dem Thema „State of Charge Monitoring“ umgehe.

  • Versuche ich es wirklich erst mit dem JK BMS das eher als Schätzeisen fungiert?
  • Verbaue ich den Victron Shunt, der aber auch nicht besonders genau ist verglichen mit einem Smart Shunt?
  • Oder gehe ich das Thema „SmartShunt mit Custom-Busbar im 3D Druck Gehäuse“ an?

Nachteilig scheint mir bei den Shunt Lösungen insgesamt, das man nicht mehr abwechselnd Multiplus / RS 450 und Akkus auf der Busbar anschließt und somit schöne Stromflüsse hat sondern die Akkus auf eine Seite und die Multiplus und der RS 450 auf die andere Seite gehören.

Frohe Ostern!

2 „Gefällt mir“