Es ist eben Fakt.
Die Anforderung an die elektronischen Zähler ist, dass bei einer Messung damit dasselbe rauskommt, wie bei einem ordnungsgemäß geeichten Drehscheibenzähler.
Dass man Technisch mit einem digitalen Zähler "genauer" messen kann ist selbstverständlich.
Da das aber IMMER mehr sein wird, als es bei den Ferraris war, kann man das erst dann durchsetzen, wenn man es den Leuten entweder verschweigt, oder eben die Definition der Messung ändert, was aber gerechterweise erst geht, wenn ALLE auf Digitale Zähler umgerüstet sind.
Wer sich wirklich mit der Programmierung der digitalen EVU Zähler auskennt weiß, dass die Drehscheibenemulation Teil des Funktionskataloges ist.
Ok, du meinst, das ist Insider-Wissen, was nicht öffentlich im Internet nachzulesen ist?
Dort habe ich nicht gesucht. Da steht mir zuviel falsches drin. ![]()
Es stammt aus dem Lastenheft eines Zählerherstellers.
Hier hab ich noch was gefunden auf Youtube:
Danach wird nichs emuliert, die letzten Worte sinngemäß im Video: Beide Zähler messen richtig, aber beide haben ein anderes Messverfahren (ab 6:30).
Hier auch nochmal auf einer Homepage veschriftlicht:
So lange beide korrekte und identische Ergebnisse liefern ist die Forderung ja erfüllt.
Ich sagte ja, es wird großteils "totgeschwiegen". Ist ja aber auch Nebensache, denn es geht hier ja darum, ob das Problem des TE Real ist.
Und ja, es gibt wohl mittlerweile sehr wohl Zählertypen die das recht gut hinkriegen.
Hier hab ich noch eine ähnliche Diskussion gefunden:
https://www.mikrocontroller.net/topic/568315
die interessante frage, jedenfalls für mich, ist die: gibt es eine norm, die festlegt, was die parameter für die integration und vor allem die mittelwertbildung sind? dann kann man die relevanten fragen (wellenpaketsteuerung vs phasenschnitt) allgemeingültig beantworten. wenn jeder zählerhersteller sein eigenes süppchen kocht, muss das jeder für sich testen...
So eine Schwurbelei gehört nicht auf dieses Board..
Nur weil du es nicht glaubst ist es also schwurbelei?
Sehr Bezeichnend.
Genau das ist ja der Fall. Ich glaub die Holländer hatten vor ein paar Jahren mal eklatante Fehlmessungen festgestellt.
Ja, die Studie hatte ich gestern auch gefunden:
https://www.energieverbraucher.de/de/intelligente-zaehler__1845/NewsDetail__17560/
Zitat:
- Energiebezug
- Strom
- Abrechnung und Zähler
- Intelligente Zähler

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ALLE BEITRÄGE ZU "ABRECHNUNG UND ZÄHLER"
Eine niederländische Studie hat gezeigt, dass einige elektronische Stromzähler bis zu 586 Prozent zu viel messen. Bis zu sechs Millionen Stromzähler in Deutschland könnten betroffen sein. Wir haben die Studie näher betrachtet und Hersteller wie Behörden um Stellungnahme gebeten.
Elektronische Zähler in Bedrängnis
Eine niederländische Studie hat gezeigt, dass einige elektronische Stromzähler bis zu 586 Prozent zu viel messen. Bis zu sechs Millionen Stromzähler in Deutschland könnten betroffen sein. Wir haben die Studie näher betrachtet und Hersteller wie Behörden um Stellungnahme gebeten.
Von Louis-F. Stahl
(24. Januar 2018) Eigentlich sollten moderne digitale Stromzähler genauer messen, als die bisher gebräuchlichen mechanischen Ferraris-Zähler mit Drehscheibe und Rollenzählwerk. Dass dies nicht unbedingt so sein muss, zeigten bereits in den Jahren 2007 bis 2010 massenhaft fehlerhafte Messungen der Erträge von Photovoltaikanlagen. Die damaligen Messfehler traten aufgrund nicht sinusförmiger Ströme mit hochfrequenten Impulsen einiger Wechselrichter auf, die man bei den Prüfnormen für elektronische Zähler schlicht nicht bedacht hatte. Die Normen wurden 2011 schließlich korrigiert.
.....
Weitere stichworte: unterschied ct- rogowskispule
Ct zum vorteil des verbrauchers.
Usw.
Das Zitat:
Wie erklärt sich das?
Ich weiß nicht was du willst, hätte aber auch dann wenn ich es wüsste keine Lust, dir irgendwas zu erklären, da du es ja eh nicht verstehen wollen würdest.
Ich habe meine Meinung dazu gesagt. Fertig.
Du behauptest allen Ernstes, das Hersteller gezielt und absichtlich Zähler herstellen, die falsch zählen. Du unterstellst absichtlichen, geplanten Betrug.
Ist dir klar, dass sowas grösser wäre als der Diesel Betrug?
Was heisst, du hast keine Ahnung von Genauigkeitsanforderungen, dem Ablauf einer Zählerherstellung, seiner Endprüfumg mit Kalibrierung und ggf Justierung.
Behauptest aber gezielten, geplanten und vom Hersteller gedeckten Betrug.
Wenn das einer der Hersteller mitkriegt und seine Rechtsabteilung losschickt, dann backst du in Mikrosekunden nur noch so winzige Brötchen, das man ein Elektronenmikroskop braucht, um sie zu sehen.
Now what? Möchtest du deine Posts ändern, oder soll ich diesen Fall für dich lösen, zum Schutz des Boards?
Du musst mir gar nichts erklären.
Der Wissensnotstand liegt ganz auf deiner Seite.
Meinen darfst du auch alles.
Aber ob du das publizieren darfst, kann dir ein Geschädigter von einem Gericht erklären lassen.
Und deswegen wird @akkudoktor, als verantwortlicher für dieses board, selbst entscheiden, ob deine "Meinung" auf diesem Board stehen bleibt.
Danke Carolus, für die Klarstellung.
Also ich kann die Argumente jetzt nicht alle nachvollziehen, aber zum Thema digitale Stromzähler und Genauigkeit: (soweit ich sehe, ist das nicht das Thema was der Ersteller vorgesehen hat)
Aber vielleicht hilft es, die Diskussion etwas zu entspannen:
Es gibt hier eine interessante Messung der TH Köln, die konnten nachweisen, dass bei gepulsten Verbräuchen, einige Stromzähler, massive Abweichungen erfahren.
Einfach durch eine zu niedrige Abtastrate / eine nicht konservative Mittelung (unsicher ob das hier helfen würde).
Ich versuche nochmal an die Arbeit zu kommen und wenn ich darf, stelle ich sie ein.
Also generell: Gibt es schon eine gewisse Genauigkeit was digitale Zähler angeht. Am Ende muss ich ja eine A/D Wandlung eines schwankenden Signals machen. Natürlich kann es hier zu den "üblichen" Problemen kommen.
Wie genau die Drehscheiben sind, weiß ich nicht. Auch hier wird es sicherlich Einschränkungen geben, aber hier muss ich passen.
Das würde implizieren dass zwischen den abtastungen nicht aufintegriert würde.
Das ist ziemlich sicher nicht so. Da wird rein analog gemittelt.
Wenn das nicht so wäre reicht ein nullhalten des stromes während dem sampeln und der rest wäre gratisstrom.