Habe das Problem gelöst, in dem ich mich per Bluetooth auf den Seplos verbunden habe und den Inverter CAN wieder auf VCTR umgestellt habe, der war, aus welchem Grund auch immer auf PN_GDLT.
Der Post ist zwar schon etwas älter, aber ich bin gerade darauf gestoßen.
Bei mir springt das Seplos BMS tatsächlich auch ohne ersichtlichen Grund alle paar Monate mal von VCTR auf PN_GDLT. Ist eigentlich nicht schlimm und fällt mir immer nur auf, weil ich plötzlich im VRM nicht mehr den Graphen für min/max Cell-Voltage bekomme.
Aber vielleicht kennt ja einer den Grund, warum das passiert,
Sonst läuft mein System Rund mit 55,2V und aktivierten DVCC.
Wenn noch Interesse besteht, kann ich mal meine Settings hochladen.
Ich nutze nen SmartShunt, drei Solx 0,7kW Wechselrichter, 3 SmartSolar 100/20 und 2 SmartSolar 250 Link entfernt Zudem 3 EEL DIY 280 Battery Boxes.
Moin,
ja ich würde mich für die Settings interessieren.
grüße
Markus
Victron DVCC-Einstellungen
DVCC - Ein
Ladestrombegrenzung - Aus
Maximale Ladespannung - 55,2V
SVS - Gemeinsamer Spannungssensor - Ein
STS - Gemeinsamer Temperatursensor - Ein
Temperatursensor - Automatic
SCS - Gemeinsamer Stromsensor - Aus
Steuerndes BMS - CAN-SMARTBMS-BAT
Victron System-Einstellungen
Batteriewächter - SmartShunt 1000A/50mV on VE.Direct
NEEY (zuschaltbar über Schalter)
Cell(S) - 16
StartVol(V) - 0,005
MaxBaLCur(A) - 4,000
SleepVol(V) - 3,410
EqualizationVol(V) - 3,430
BatCap(Ah) - 280
Battery type - LFP
Seplos BMS
Monomer high voltage alarm - 3.430
Monomer high pressure recovery - 3.410
Monomer low pressure alarm - 2.900
Monomer low pressure recovery - 3.100
Monomer overvoltage protection - 3.650
Monomer overvoltage recovery - 3.600
Monomer undervoltage protection - 2.500
Monomer undervoltage recovery - 3.100
Equalization opening voltage - 3.450
Battery low voltage forbidden charging - 1.500
Total pressure high pressure alarm - 55.00
Total pressure and high pressure recovery - 54.40
Total pressure low pressure alarm - 46.40
Total pressure and low pressure recovery - 48.00
Total_voltage overvoltage protection - 55.60
Total pressure overpressure recovery - 54.90
Total_voltage undervoltage protection - 40.00
Total pressure undervoltage recovery - 48.00
Charging overvoltage protection - 63.00
Charging overvoltage recovery - 61.00
Charging high temperature warning - 50.0
Charging high temperature recovery - 47.0
Charging low temperature warning - 2.0
Charging low temperature recovery - 5.0
Charging over temperature protection - 55.0
Charging over temperature recovery - 50.0
Charging undertemperature protection - -10.0 (eigentlich zu niedrig, aber brauche ich nicht)
Charging under temperature recovery - 0.0
Discharge high temperature warning - 52.0
Discharge high temperature recovery - 47.0
Discharge low temperature warning - -10.0 (eigentlich zu niedrig, aber brauche ich nicht)
Discharge low temperature recovery - 3.0
Discharge over temperature protection - 55.0
Discharge over temperature recovery - 50.0
Discharge undertemperature protection - -15.0 (eigentlich zu niedrig, aber brauche ich nicht)
Discharge undertemperature recovery - -0.0
Cell low temperature heating - 0.0
Cell heating recovery - 10.0
Ambient high temperature alarm - 50.0
Ambient high temperature recovery- 47.0
Ambient low temperature alarm - 0.0
Ambient low temperature recovery- 3.0
Enviromental over-temperature protection - 60.0
Enviromental overtemperature recovery- 55.0
Enviromental under-temperature protection - -10.0 (eigentlich zu niedrig, aber brauche ich nicht)
Enviromental overtemperature recovery- 0.0
Power high temperature alarm- 90.0
Power high temperature recovery- 85.0
Power over temperature alarm- 100.0
Power over temperature recovery- 85.0
Charging overcurrent warning - 195.0 (200A BMS)
Charging overcurrent recovery- 190.0
Discharge overcurrent warning - -200.0
Discharge overcurrent recovery- -190.0
Charge overcurrent protection - 225.0
Discharge overcurrent protection - -225.0
Transient overcurrent protection - -300.0
Output soft start delay - 2000
Battery rated capacity - 280.0
SOC - 270.0
Cell invalidation differential pressure - 0.5
Cell invalidation recovery - 0.3
Equalization opening pressure difference - 0.03
Equalization closing pressure difference - 0.0
Static equilibrium time - 10
Battery number in series - 16
Charge overcurrent delay - 10
Discharge overcurrent delay - 10
Transient overcurrent delay - 30
Overcurrent delay recovery - 60
Overcurrent recovery times - 5
Charge current limit delay - 5
Charge activation delay - 1
Charging activation interval - 10
Charge activation times - 10
Work record interval - 30
Standby recording interval - 240
Standby shutdown delay - 48
Remaining capacity alarm - 7
Remaining capacity protection - 3
Interval charge capacity - 96
Cycle cumulative capacity - 80
Connection fault impedance - 10.0
Compensation point 1 position - 9
Compensation point 1 impedance - 0.0
Compensation point 1 position - 13
Compensation point 1 impedance - 0.0
Inverter CAN - VCTR
Inverter 485 - PN
So läuft das ganze bei mir problemlos. Aber wenn einer bessere Werte oder Anregungen hat, gerne her damit.
Hab extra weiter oben noch mal geschaut, aber es ist tatsächlich ein 16S, da scheinen mir diese Einstellungen doch etwas hoch:
Charging overvoltage protection - 63.00 (3,938V)
Charging overvoltage recovery - 61.00 (3,81V)
Zumindest wenn der Akku beispielsweise im Keller, der kühlen Garage usw. steht würde ich den Wert für die Warnung herunter setzen damit er sich deutlich von der Abschaltgrenze absetzt. Allerdings habe ich auch noch keine Erfahrung wie lange es überhaupt dauert bis meine Blöcke, wenn überhaupt, auf 45°C geschweige denn 50°C kommen.
Charging high temperature warning - 45.0
Charging high temperature recovery - 42.0
Da das 200A BMS mit 140A Dauerstrom angegeben wird und ich der chinesischen Hardware samt der AWG2 Kabel (~35mm²) ehrlichgesagt auch keine 200A zumuten würde, würde ich die Warnung nur knapp darüber setzen:
Charging overcurrent warning - 150.0 (200A BMS)
Charging overcurrent recovery- 145.0
Discharge overcurrent warning - -150.0
Discharge overcurrent recovery- -145.0
Kurz zu meinen Daten der Anlage, es arbeiten drei Multiplus 5000 auf aktuell zwei Akkus. Das würde bei mir bedeuten, wenn denn alle 5000er mal unter Volllast arbeiten würde die Warnungen für Discharge kommen, Aber es bleiben ja Warnungen und mehr Strom kann mit den Multiplussen dann nicht mehr entnommen werden. Später kommen noch mehr Packs dazu. Aber grundsätzlich bin ich bei den Einstellungen mehr in Richtung "vorsichtig" unterwegs.
Ein Deye 12K z.B. hat laut Datenblatt bis zu 240A Stromaufnahme, womöglich hat Deye das aber bei 48V gerechnet. Jedenfalls halte ich 1 Stck. 16S 280Ah Pack für einen Deye12K für zu wenig. Oder man muss die Leistungsaufnahme bzw. den max. Ladestrom softwareseitig drosseln.
@hf_spsler Klingt gut. Da ich gerade auf 4 Packs gehe, sollte ich tatsächlich etwas niedrigere Werte wählen, weil die Einstellungen bei mir tatsächlich nicht erreicht werden.
Ich klinke mich hier mal rein, da ich eine Warnung bei SEPLOS bekommen habe.
Im Cerbo habe ich keine Ladestrombegrenzung, keine begrenzende Spannung eingestellt. Stehe etwas auf dem Schlauch, was habe ich falsch.
Grüße
Monomer high voltage alarm. (Total_voltage overvoltage protection)
Intermittent charging function
Hallo Zusammen,
hatte auch gerade ein sehr komisches Verhalten. Der EIN/AUS-Schalter an meinem EEL Pack war AUS. Das Pack ist mit meinem 3-Phasigen Victron MP's verbunden. Diese waren Eingeschalten und stand auf "Optimized w/o Batterylife". Tatsächlich haben die MP's dann angefangen mein Pack mit 50A (zu Testzwecken auf den Wert limitiert) zu laden.
Wie geht den das? Sollte das BMS nicht abriegeln wenn der Schalter auf AUS steht?
Macht mir etwas Sorgen.
Grüße
@geoluchs
Du musst unbedingt im Victron etwas einstellen, sonst lädt das so lange weiter, bis das Seplos sagt, das jetzt Schluss ist. Also irgendeine Protection rein haut. Somit müssen die Werte im Victron auf die Werte im Seplos abgestimmt sein. Wenn jetzt noch ein NEEY werkelt, haut der Dir die einzelnen Zellspannungen kurzfristig hoch, das hat aber nichts mit Deinem Alarm zu tun. Bei Dir liegt es einfach daran, dass Du im Victron System keine Spannungsobergrenze vergeben hast. Ich würde die Overvoltage Protection übrigens nicht so hoch legen.
Woran hast Du gesehene, dass es aus ist? Eigentlich ist es ja nur ein Taster. Wenn das Seplos nichts zu tun hat, kann man gar nicht so richtig erkennen, ob es an oder aus ist.
Also ich weiß nicht wie es bei EEL ist, aber an meinen Packs, also den AMY Packs, ist es kein Taster sondern ein Schalter. Der muss halt nur tief genug gedrückt werden damit er "Ein" rastet. Drückt man ihn zu vorsichtig leuchtet das Display kurz auf und geht dann nach einer Weile wieder aus.
Korrekt, ist ein Schalter. Wenn man ihn gedrückt hat und im AUS Modus steht er auch etwas aus dem Gehäuse hervor. Funktioniert ja auch wenn das Pack gerade nicht von den MP's geladen wird.
Ich hol den Trööt hier noch mal wieder hoch, da ich aktuell noch nicht DIE LÖSUNG für das Problem "Ladeschlussspannung wird bis zum Sanktimmerleinstag gehalten" gefunden habe.
Noch mal kurz mein betreffender Anlagenaufbau:
-
12kWp mit Südausrichtung und 4.5° Neigung
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MPPT RS450/200 an dem drei Tracker mit den o.g. 12kWp belegt sind
-
3x Multiplus2 5000 im Dreiphasenverbund
-
(aktuell) 2x 16S 280Ah Akku mit SEPLOS V3 BMS
-
Smartshunt 1000/50 verbaut
Die Anlage ist jetzt seit drei Tagen im Betrieb, unser Haus läuft jetzt als (pseudo) Insel. Bei bestem Sonnenschein werden die Akkus natürlich ruck zuck voll. Allerdings geht die Anlage nicht in den Float Status sondern hält von 11Uhr bis es dunkel wird die 55,2V - ich finde jedoch einfach nicht DEN SCHALTER oder DEN PARAMETER um das zu ändern.
Als steuerndes BMS ist der "Master" der zwei Akkus eingestellt, DVCC ist an:
Als Batteriewächter ist der Smart-Shunt eingestellt. In den Einstellungen für den Smart-Shunt ist der Schweifstrom auf 5% eingestellt, was bei 560Ah ja 28A bzw. bei zwei Packs entsprechend 14A pro Pack entspricht. Im RS450 finde ich auch eine Schweifstromeinstellung allerdings nicht ob er bei erreichen des Schweifstroms das Laden beenden soll sondern nur eine weitere Möglichkeit die Höhe einzustellen - ich bin jetzt tatsächlich etwas verwirrt:
In den SEPLOS BMS habe ich die Werte für CellOverVoltageAlarm sowie BatteryOverVoltageAlarm auf 3,43V bzw. 54,88V eingestellt, nach Beobachtung mit dem BMS Studio werden diese Warnungen auch gesetzt und der Ladestrom zunächst auf 10A reduziert. Sobald sich die Akku-Spannung der eingestellten Ladeschlussspannung von 55,2V nähert geht der Ladestrom wie zu erwarten langsam gegen Null.
Aber, wie gesagt, die Spannung wird bis Sonnenuntergang auf 55,2V gehalten - ein Float-Modus wird offensichtlich nicht eingestellt. Wer ist denn nun Maßgeblich für die Ladesteuerung verantwortlich, das BMS, der MPPT oder das VenusOS?
Wenn DVCC eingestellt ist sollte der Cerbo/VenosOK die Steuerung übernehmen, d.h. er bekommt die Warnings vom Seplos und regelt den Ladestrom runter.
Ich hab das bei mir auch so eingestellt wie du, nur mit leicht höheren Werten 3,5V und 56V und das Ding macht genau dasselbe wie du beschreibst.
Vielleicht meint der Algorithmus im Cerbo einfach dass diese Spannung von bei dir 54.66V schon niedrig genug ist für eine optimale Ladungserhaltung.
Was genau meinst du mit "und das Ding macht genau das Selbe wie du beschreibst"? Er hält bei dir die 56V auch bis die Sonne dann untergegangen ist?
Woher kommen bei dir die 54,66V? Für den Float-Modus erwarte ich eigentlich 3,37V x 16 = 53,92V
Nein dann wird ja wieder entladen.
So sieht das bei mir aus.
Das war der von dir angebene Wert. Wo ist denn im Cerbo oder sonstwo hinterlegt, dass die Float-Spannung 3,37V x 16 = 53,92V ist ?
Ah, okay. Das heißt bei dir wird der Speicher auch stundenlang auf Ladeschlussspannung gehalten, wie bei mir. Das möchte ich aber nicht und die Lebensdauer der Zellen leidet. Ich habe einen dritten Akku im Gartenhaus laufen, der ist dort aber via dbus.serialBattery angebunden. In der config des Treibers kann man komfortabel eine Ladekurve anlegen und die Zeit nach der auf Float Modus gewechselt wird- sowie die Zellspannung die in Float gehalten werden soll einstellen.
Ah, jetzt - war etwas verwirrt. Im SEPLOS V3 habe ich den OvervoltageAlarm auf 3,43V eingestellt. Diese Spannung muss an allen Zellen mind. 30min gehalten werden, dann geht der SOC im SEPLOS auf 100%. Der Wert des Alarms weicht absichtlich etwas von der Ladeschlussspannung ab damit die Chance höher ist die 100% SOC zu erreichen. Ich merke aber langsam, dass das keinen Sinn macht wenn ich eh den SOC des Smart-Shunts nutze.
Genau das ist der "Schalter" oder Parameter den ich im Vergleich zum dbus.serialBattery Treiber schmerzlich vermisse. Ich hab aktuell einfach keine Ahnung wo eingestellt werden muss wann und bei welchem Spannungswert auf Erhaltung gewechselt wird.
Im Multiplus kann man die Ladekurve einstellen. Aber eigentlich regelt der Cerbo. Vielleicht werden die Werte aus dem MP genommen ? Keine Ahnung.
@rasti Also, für mich gibt es aktuell leider keine Lösung über das BMS in eine Art Float-Modus zu kommen. Außer: Man provoziert einen OvervoltageProtection Alarm, dann werden die FETs fürs Laden abgeschaltet. Über zwei Parameter könnte man nun dafür sorgen dass die charging FETs bis zu einem einstellbaren SOC abgeschaltet bleiben. Alles schön und gut, aber ich möchte nicht einen Protection-Alarm dazu missbrauchen um einen Akku ordnungsgemäß zu laden, bzw. das Laden ordnungsgemäß zu beenden wenn der Akku voll ist - da hat SEPLOS m.E. reichlich Mist verzapft.
Nach ein bisschen Google bin ich dann bei einer sehr ähnlichen Anfrage gelandet https://community.victronenergy.com/questions/127476/new-useful-dvcc-function-switching-to-float-voltag.html Dort hat jemand freundlicherweise einen Node-Red Lösungsansatz gepostet den ich jetzt mal testen werde.
Hier wird einfach über das VenusOS die max. Ladespannung herabgesetzt wenn ein im Flow eingestellter SOC Wert erreicht wurde. Ich hab das eben mal getestet, der Schiebeschalter geht dann auf "ON" und die 53,9V sind dann die neue CVL. Fällt der SOC Wert wieder unter eine programmierbare Schwelle wird der Schiebeschalter wieder auf OFF gestelt.
Allerdings hat auch dieser Lösungsansatz einen kleinen Hasenfuß (oder möglicherweise hab ich den Hasenfuß quasi eingebracht): Dem Balancer bleibt nur wenig Zeit zum Ausgleichen. Hier müsste man den Flow evtl. noch mal mit einem Timer versehen der die Umschaltung der CLV auf "float Spannung" erst nach X Sekunden durchführt. Oder man lässt den SOC-Istwert auf "Batterie" stehen und hofft, das der Trick mit dem CellOvervoltageWarning den SOC der Akkubank nach 30min auf 100% setzt.
Des Weiteren hab ich den Flow bei mir dahingehend geändert, dass ich nicht auf den SOC von der Akkubank zugreife sondern auf den SOC meines Smart-Shunt.
2024-07-28-code.txt (5.84 KB)
Nachdem ich mit dem Verhalten nicht zufrieden war weil:
-
Entweder man nimmt den SOC des / der Akku-Packs, also von SEPLOS (die gehen aber nie auf 100% und auf eine Nachkommastelle z.B. 99,9% kann nicht abgefragt werden)
-
Oder man nimmt (wenn man ihn verbaut hat) den SOC des Smart-Shunts (der geht allerdings bezüglich balancing zu früh auf 100%)
Hab ich einfach mal ein Delay eingefügt. D.h. ich frage jetzt den SOC vom Smart-Shunt auf =100% ab, wenn das der Fall ist wird das Herabsetzen der Ladespannung um 30min Verzögert und die Packs können ausgleichen. Werde das die Tage mal beobachten ob die 30min reichen. Den ab Werk verbauten NEEY hab ich auf 2A gedrosselt.
Hier waren dann die 30min bereits abgelaufen:
2024-08-06-code.txt (5.39 KB)









