Weil es eine Ziel Eigenkapitalrendite gibt. Bei gegeben Eigenkapital und fixer Rendite habe ich keine Anreize zur Optimierung der Kosten. Ich darf ja die Einnahmen so hoch wählen das ich auf die Rendite komme
Ja. Die EEG Förderung auf dem Marktpreis zu bringen sollte das Ziel sein.
Die Einspeiser stärker an den Netzkosten zu beteiligen halte ich auch für fair.
Die Netzkosten dynamischer zu gestalten und besser zu managen ist die grosse Herausforderung der kommenden Zeit
Ja die Einspeisevergütung Zum Marktpreis sollte das ziel sein das sehe ich auch so, das includiert für mich aber auch das versetzte einspeisen also z.b. um 20 Uhr bei den höchstpreisen.
Das wäre meiner Meinung nach auch Aufgabe des Netzbetreibers das viertelstündlich ab zu rechnen er bezahlt heute na schon die einspeisevergüung aus.
Dazu bekommen se jetzt 6 Monate zeit und wenn se das nicht hin bekommen müssen se einfach 12 cent Einspeisevergütung bezahlen wobei 6 cent davon nicht umgelegt werden dürfen.. sprich das müssen se aus Ihren gewinnen bezahlen... ich glaube dann würde das alles sehr schnell gehen.
So ein Gesetz würde vermutlich auf 3 seiten passen wir machen 300 draus
das wäre meiner meinung nach ei grosse chance für das EEG 2027 netzdienlich und kosteneffzient zu werden.
du meinst, es gäbe keine Kontrolle seitens der BNA bei den Kosten? Warum? Nur weil es hier noch nicht erwähnt wurde? Lies nach bei der BNA, es ist ihre vorrangige Pflicht.
"Die zulässigen Erlösobergrenzen ergeben sich aus den von den Regulierungsbehörden geprüften Kosten für Betrieb, Unterhaltung und Ausbau des Netzes zuzüglich eines regulatorischen Gewinns (der sogenannten Eigenkapitalverzinsung) sowie jährlichen Anpassungen. Diese regulierten Kosten sind die Grundlage der Preise, die Netzbetreiber von den Netznutzern für den Transport und die Verteilung der Energie verlangen dürfen. Das heißt auch, dass der Netzbetreiber durch die Summe seiner Netzentgelte nicht mehr verdienen darf, als ihm von der Behörde als Gesamterlös vorgegeben wurde."
Ich hatte mittelbar beruflich damit zu tun. Die BNA geht mit dem Rotstift an die Kalkulation des Betreibers und sein "Wunschentgelt" bekommt da keiner durch.
JA so soll es wohl sein...
Bin ich mal gespannt ob es dann auch möglich wird abends zum Spitzenreis in netz zu speisen....
Und vor allem was das kostet...
Un wann das den verfügbar sein wird
Ich weiß das die BNA das kontrolliert. Aber es ist ein Unterschied ob ein Unternehmen intrinsisch Kosteneffizient ist oder von außen gezwungen wird. Noch dazu durch eine Behörde / Beamte die auch nichts davon haben wenn sie das gut machen
Das sehe ich ähnlich. Wenn Du lieferst und es herrscht kein Bedarf, dann ist es eine Fehlsteuerung das auch noch mit 7,xx cent zu belohnen. Wenn Du an einen gesättigten Markt lieferst, und der Marktpreis Null oder sogar negativ ist- dann sollte das auf alle durchschlagen um Entwicklungen, die in die falsche Richtung gehen -und die Netzstabilität gefährden- beendet werden. Dann ensteht auch die Motovation in Akkutechnik zu investieren- um damit die Liefer-Kapazitäten auf den Abend/Nacht zu verlagen....
Ich vermute es wird so gemacht, weil man merkt, dass von Regierungsseite kein Geld für den Netzausbau zur Verfügung steht (warum das so ist wäre mal eine Denk/Rehercheaufgabe), und eine weitere Kostensteigerung bei den Strompreisen nicht mehr durchsetzbar ist. Man kann den Leuten nicht erzählen, das Wind und Sonne keine Rechnungen schicken, aber dann die Strompreise (mit B) weltweit am höchsten stehen.
Ja, das ist auch eine Herausforderung die ansteht.
Wie man an der Zuckerbesteuerung erkennen kann, die ja auch Zerro erwischt hat, ist zu vermuten, dass E Autos auch die fehlenden Steuergelder im Bereich Mineralölsteuer mit zB einer km Steuer "ausgleichen" werden.
Moinsen,
die Idee von der erweiterten Zuckersteuer wird am Widerstand aus den eigenen Reihen (SPD) und der CDU scheitern. Das ist fast schon das Gegenteil von dem, was die Expertenkommission vorgeschlagen hat.
Die Beteiligung aller Einspeiser an den Netzentgelten sehe dagegen als ziemlich realistisch an. Das empfinde ich als folgerichtig. Als Bewohner eines Landstriches mit sehr vielen EE Anlagen und geringem Verbrauch (ländlicher Raum) sehe ich nicht ein, dass ich als Verbraucher den stetigen Netzausbau bezahle, während die Bewohner urbaner Räume den Strom von hier beziehen, aber die Ausbaukosten nicht tragen. Daher macht es schon Sinn, denn das Netz dient beiden: Verbrauchern und Produzenten. Prosumer helfen sich mit Akku´s aus, so dass wenig gekauft und wenig verkauft werden muss.
Moinsen,
die Idee von der erweiterten Zuckersteuer (auf Süßstoffe) ist bereits abgesagt:
"Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will keine Extrasteuer auf zuckerfreie Getränke erheben. "Das mache ich nicht. Das wird nicht kommen", erklärte der SPD-Chef auf Instagram. Eine "Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke“ ergebe keinen Sinn." (Tagesschau.de). OT beendet.
Das wäre dann aber auch nur wieder die Kelle bzw. Keule. Es unterscheidet nicht, ob beispielsweise vorhandene Infrastruktur gar nichts ausgebaut werden muss, oder ob man dafür nen neuen Trafo bauen muss. Sondern dann muss jeder bezahlen, wahrscheinlich nach "netzdienlichkeit", also wer am meisten Geld erzeugt. Da das nicht Privatpersonen sind wird argumentiert werden, dass für genügend kleine Anlagen auch irgendwann die übergeordneten Trafos und Leitungen erneuert und ersetzt werden müssen, also sind "die Schuld" dass man das alles neu bauen muss.
Gleichzeitig sind es auch alle Wärmepumpen und E-Auto-Nutzer und man kann eine Leistungsmessung durchführen die.....
Usw. usf. Befreiungen gibt es dann weiterhin. Die gelten aber nur für Großabnehmer oder Großeinspeiser. Der Rest darf das finanzieren.
Wenn wir eine einheitliche Strompreiszone haben, so lange Alternativen nicht politisch durchsetzbar sind, sollte das ihmo auch für die Netzentgelte der Fall sein. EE zu produzieren und zu verteilen ist schließlich eine gemeinsame Aufgabe, um unsere Emissionen zu reduzieren.
Die Netzentgelte werden doch für die Bestandsanlagen ebenso wie für die Erweiterung gezahlt.
Wegen der ungerechten Verteilung der Netzentgelte werden derzeit die Kosten des Ü-Netzes (380kV) solidarisiert, sprich bundesweit verteilt. Bei den Verteilnetzen (110 kV) findet nur für ausgewählte Gebiete eine Umverteilung statt. Das fand zum Glück im Netzgebiet der WEMAG statt und die Strompreise sanken um ganze 6 Cent je kWh.
Diese Umverteilungen sind fair. Einen ähnlichen Effekt dürfte die Beteiligung der Produzenten haben. Ihre Standortentscheidung war in der Vergangenheit wenig vom vorhandenen Netz abhängig gemacht worden, da sie ein Anschlussrecht haben.
Wieso sollte das bundesweit verteilt werden? Wenn ein Bundesland das Netz weiter ausgebaut hat, wieso sollte es sich dann beteiligen an Kosten, die schon abgeleistet wurden? Das meine ich mit der Kelle.
Die Umverteilung muss sein: dort wo Strom hinkommen muss, dort muss bezahlt werden. Es kann nicht sein, dass Strom von Norddeutschland nach Süddeutschland transportiert wird, und die Norddeutschen sollen das solidarisch mitfinanzieren. Nein die in Süddeutschland müssen dann mehr bezahlen.
Und genauso müsste es laufen. Ich möchte ein Haus bauen mit 22KW Anschlussleistung. Dann zahle ich für die 22KW Anschlüsse. Oder will ich 50KW haben? Dann zahle ich für 50KW. Ich will mit 50KW einspeisen? Dann muss ich auch das bezahlen. Wenn mein Strom nun von beispielsweise Niederösterreich nach Wien kommt, dann muss der Wiener die Netzgebühren zahlen, weil er braucht meinen Strom. Nicht die Niederösterreicher zahlen, weil es über das Niederösterr. Netz fließt.
sorry, bei mir fällt der Groschen nicht.
Was meinst du mit "abgeleistet"? Die Refinanzierung der Baukosten des Netzes findet kontinuierlich statt, bis es die Abschreibungszeit errreicht hat. Danach wird im Entgelt für dieses Netz nur noch der Betriebs- und Erhaltungsaufwand berücksichtigt.
Es gibt kein Ende weil wenn immer neue Leitungen in andere Bundesländer oder andere Länder gebaut werden, obwohl sie von Seiten der Bevölkerung nicht benötigt werden, finanzieren die privaten Endkunden den EVUs ihre neuen Leitungen ohne dafür eine Gegenleistung zu bekommen außer teurere Netzgebühren. Der Strompreis sinkt um 0,2ct für alle in der EU, aber er steigt für bestimmte Bundesländer dann um 1-2ct weil jene die Netzgebühren tragen, die den Ausbau finanzieren.
Es gibt also keine Abschreibung für den privaten Endkunden. Der zahlt immer nur mehr.
Oder auch anders:
Wenn der PV-Strom "über" ist, aber immer weiter unkontrolliert PV-Anlagen gebaut werden, die aber ans Netz angeschlossen werden MÜSSEN, dann steigen Kosten ohne dass jemand was davon hat. Da ist doch der Groschen auch gefallen.
Vielleicht in Deutschland, vielleicht in einzelnen Bundesländern. Ich hatte ja Niederösterreich in Österreich als Beispiel her genommen. Und selbst die jetzigen 120% reichen nicht aus, um vollständig autark zu sein. Aber selbst wenn Niederösterreich zu 100% autark wäre, und jeglichen Überschuss verkaufen würde, das würde ja eben NICHT bedeuten, dass es für die Niederösterreicher günstiger wäre. Sie müssten dennoch für die Netze bezahlen die den Strom nach außen hin transportieren.
Da reden wir auch gerade nur für Strom. Es ist durchaus möglich, dass wenn die Leute auf Stromheizungen stellen würden und auf E-Autos, dass auch der Bedarf steigt, und das benötigt wieder Ausbau, und nun rate mal, wer das dann bezahlt? Eben. Und genau DAS ist das Problem.
Es wird einfach nicht verursachergerecht abgerechnet und berechnet.