Hallo Zusammen!
Ich habe einen EAsun WR zum günstigen Kauf angeboten bekommen. Einen EAsun Hybrid iGrid SV II in der 5kw Version. Ich habe dazu mal eine grundsätzliche Frage, weil ich aus der Beschreibung nicht so ganz schlau werde:
Der WR kann Grid tie (über den Netzanschluss) geschaltet werden. Er kann den Überschuss, welcher nicht in die Batterie geht, einspeisen. Dann hat der WR einen zusätzlichen Last/Loadausgang zum Anschluss von Geräten mit Sinusspannung.
Meine Frage wäre nun, ob das Gerät - bei angeschlossener Batterie - und keinem Verbraucher am Load Ausgang über die Netzverbindung aus der Batterie ins Hausnetz einspeisen würde. Oder ist das Gerät eher als reiner InselWR gedacht - ohne die Möglichkeit des Netzanschlusses der Batterie in das Hausnetz? (Quasi nur als große USV zu verwenden)
Hat da niemand eine Idee/Erfahrung dazu? EAsun wird doch auch gern von DIY lern verwendet...
Moin. Ja das Frage ich mich auch ob Einspeisung Netzseitig auch vom Akku geht. Gibt's da jetzt Erfahrungen?
Würde mich auch interessieren. Dachte immer, die PIP/Axpert Geräte sind reine Insel-WR, welche max. vom Netz zusätzlich gespeist werden können.
Anhängen darf man diesen aber weder in DE und noch viel weniger in AT. :x
Moin. Ja das Frage ich mich auch ob Einspeisung Netzseitig auch vom Akku geht. Gibt's da jetzt Erfahrungen?Eingespeist werden kann nur der PV Überschuss.
Beispiel: Die Batterie ist voll und es wird bei Sonnenschein mehr Strom produziert, als die Verbraucher gerade benötigen. Dann kann der Überschuss ins Netz geschickt werden. Der o.g. WR kann Netzsynchron angeschlossen werden.
Normaler Verbrauch kann/wird aus der Batterie+PV Produktion entnommen.
Es gibt von dem Hersteller ein neueres/moderneres Gerät mit der 5.6 in der Typenbezeichnung. (CAN Kommunikation)
Wenn ich mir das Anschluss Schema anschaue, ist das eigentlich ein Insel/Off-Grid Hybrid-Wechselrichter.
Der AC Ausgang vom Wechselrichter darf keine Verbindung zum Öffentlichen Netz haben.
Neben PV und Batterie kann das Gerät auch - wie viele andere Off-Grid Hybriden auch via AC versorgt werden.
- Anschluss ans öffentliche Netz
- Diesel-/Benzin Generator
Und nun kommt der Clou.
Das Gerät kann auf der AC-Eingangsseitig ins öffentliche Netz einspeisen.
Wie auch immer das technisch gelöst wird.....
Hi
Der WR hat zwischen 18 und 25 Watt Eigenverbrauch. Er benötigt kein Energymeter zur Steuerung der Verbraucherleistung. Es gibt einen cleveren Schaltplan zum Einbinden ins Heimnetz bei YT auf dem Kanal SonnenEnergie mit dem Titel : Insel Inverter 5kw in Not auf 3 Phasen umschaltbar.
Dazu gibt es eine Telegramgruppe.
Der WR kann ohne Batterie oder Netz starten und angeschlossene Verbraucher direkt aus der PV versorgen - sofern die Leistung ausreicht.
Das baugleiche Gerät wird von MPP-Solar als Hybrid V2-5048 verkauft.
Hab mal bei denen angefragt, ob hier überhaupt schon etwas zertifiziert wurde (VDE-ARN4105 oder TOR).
Von EASUN braucht man sich hier gar nichts erhoffen, da die ja nicht mal für ein Zertifikat für die größeren Geräte (iGrid TT 10/15KW) angesucht haben.
Hallo
Von EASUN braucht man sich hier gar nichts erhoffen, da die ja nicht mal für ein Zertifikat für die größeren Geräte (iGrid TT 10/15KW) angesucht haben.
Ich habe keine Ahnung, weshalb du gegen EASUN gestimmt bist, aber gerade das von dir angesprochene Gerät (TT10) verfügt laut EASUN über:
CE, VDE4105, AS 4777 zertifiziertEin Blick auf deren HP hätte gereicht :-)
Ich bin nicht gegen EASUN, da verstehst du mich total falsch
.
Die Geräte sind technisch nicht anders, als alle anderen Voltronic Wechselrichter (MPP-Solar, FSP,...). Weil sie vergleichsweise sehr günstig zu haben sind, nehe ich an, die werde gar nicht mehr von Voltronic produziert, sondern irgendwo in China nachgebaut. Aber auch das sollte egal sein.
Hier in AT braucht man die TOR Richtlinie. Und EASUN Geräge sind leider nicht TOR Zertifiziert - von daher sind die in AT leider nicht (offiziell) einzusetzten.
Bei reinen Insel-WR (nicht der hier angesprochene iGrid SV II Hybrid) ist bzw. wäre mir das aber egal.
...soweit ich das verstanden habe, lädt der WR die Batterie über den AC Input.
Über den AC Output schiebst du den PV Überschuss ins Netz bzw. Versorgst das Haus über die Batt.
Das Anschlussschema ist hier vergleichbar mit dem MPI10/12/15k von MPP Solar. Der benötigt zur Steuerung des Stromflusses aber ein Energiemeter welches via Modbus angeschlossen wird.
Den Punkt solltest du dir dann noch einmal anschauen.
...soweit ich das verstanden habe, lädt der WR die Batterie über den AC Input.Hallo
Über den AC Output schiebst du den PV Überschuss ins Netz bzw. Versorgst das Haus über die Batt.
Das Anschlussschema ist hier vergleichbar mit dem MPI10/12/15k von MPP Solar. Der benötigt zur Steuerung des Stromflusses aber ein Energiemeter welches via Modbus angeschlossen wird.
Den Punkt solltest du dir dann noch einmal anschauen.
Worauf beziehst du deinen Post? Der IgridSVII benötigt kein EM....
..hat er den dann eingebaut oder wie ist da die Funktion?
Das kann ich dir nicht sagen Achselzucken
Eventuell kann es jemand mit mehr Sachverstand erklären. Mein IgridSVII läuft ohne EM und passt seine auszugebende Leistung den Verbrauchern an. Der 5.6 macht das auch genau so. Ich habe ein paar Beiträge weiter oben den Weg zu einem tollen YT Video beschrieben. Schau dir das gern mal im Schnellduchlauf an. Nach dem dortigen Schaltplan habe ich auch verdrahtet
Naja, da gibts schon deutliche Unterschiede zu einem "echten" Hybrid-Wechselrichter.
Die großen Hybriden laufen grundsätzlich Netzparallel und laden die Batterie mit PV Strom. Nachts wird der per Energie-Meter gemessene Hausverbrauch i.Ü. aus der Batterie "aufgespeist", sodass der Hausverbrauch gleich 0 ist.
Bei den Notstrom-fähigen Geräten (MPI 10k, FSP Hybrid, Fronius Gen24,...) wird bei Stromausfall das Hausnetz per Wechselschütz auf den Notstrom-Ausgang geschaltet.
Ich kenne den iGrid SV II zwar noch nicht sehr gut, aber da läuft das deutlich anders:
Das Hausnetz hängt immer am Notstrom-Ausgang und wird von PV und/oder Batterie befeuert, solange genug Energie dafür vorhanden ist. Ist diese zu wenig, wird vom Netz-Anschluss bezogen. Daher ist kein Energie-Meter notwendig.
Ist die Batterie voll und der Stromverbrauch ausgeglichen, dann wird die überschüssige Energie ins Netz eingespeist.
Vorteil: Der Preis! Der Verkabelungsaufwand ist evtl. geringer und der Wechselschütz ist nicht notwendig.
Nachteil: Das gesamte Hausnetz läuft immer "über" den WR, der speziell im Winter somit als reiner "Durchlauferhitzer" fungiert. Das geht wohl einerseits auf die Energiekosten aber vor allem auf die Haltbarkeit des Gerätes. Wenn das Gerät mal spinnt, dann sitzt man im Finstern. :eh:
Nebenbei ist man auf die (rel.geringe) Ausgangsleistung des Gerätes mit dem Hausnetz limitiert. Daher ist m.M.n. ein echter Hybrider wie ein FSP 10/15K oder ein Gen24 zu bevorzugen.
Beschäftige mich ebenfalls mit dem Kauf dieser Geräte. Kannst du mir sagen ob die ladereglung gedrosselt werden kann?? Ich möchte nämlich 6 von den Kisten...vermutlich die 5.6er zusammen an mehrere Batterien klemmen. Und da die bms meist nur 500a Ladeleisrung zulassen möchte ich die gesamt Ladeleistung pro Gerät auf max 80a Drosseln, damit im Zweifelsfall bei Ausfall von 3 der 4 Batteriebänke, die letzte nicht zuviel Strom abbekommt.
Hab zwar (noch) keinen, bin aber sicher dass du das einstellen kannst.
Ich mir eigentlich auch....aber finden kann man dazu so gut wie keine Informationen.
Hallo
Ja, die Ladelreistung kann in 10A Schritten geregelt werden (10-80). Für DC und AC (AC ab 2A) getrennt. 80A wäre bei dem iGrid SVII 5KW Gerät eh MAX.
Das kann ich dir nicht sagen *Achselzucken*Hi Chris,
Eventuell kann es jemand mit mehr Sachverstand erklären. Mein IgridSVII läuft ohne EM und passt seine auszugebende Leistung den Verbrauchern an. Der 5.6 macht das auch genau so. Ich habe ein paar Beiträge weiter oben den Weg zu einem tollen YT Video beschrieben. Schau dir das gern mal im Schnellduchlauf an. Nach dem dortigen Schaltplan habe ich auch verdrahtet
das Video habe ich gesehen. Ich interessiere mich auch für das Gerät. Ich habe einen sma tripower mit 15k PV und möchte jetzt einen Akku nachrüsten. Wenn ich das in dem Video richtig verstanden habe würde das Brücken der Phase auf allen drei Phasen der Easun den Takt geben. Würde damit dann der tripower weiterlaufen bei Netzausfall? Könnte die Leistung des tripower genutzt werden um den Akku am Easun zu laden? Was ist wenn der Akku voll ist?
Ich würde gerne sowas in der Art bauen gerne auch mit manuellem umschalten über eine Sicherung bei Netzausfall. Beim Victron verstehe ich das der das über den em24 steuern kann, aber wie läuft das bei Easun? Victron ist halt schon mega teuer und wenn man noch ein paar PV Paneele anschließen möchte braucht man dafür auch nochmal extra Equipment...