Was in einem solchen Haus wohl der Fall ist, wo allen L. Vorschriften genüge getan wird.
Mein Bruder hat vor einem Monat eine Viessmann LW-WP bekommen, mit der man in der App genau die Energie die für WW und Heizung drauf geht anschauen kann. Mit den Standardeinstellungen, 50°C von 6-22 Uhr, Zirkulation 24h hatte die Wärmepumpe ohne Warmwasserabnahme 23kWh/Tag (thermisch) für Warmwasser erzeugt.
Wir haben dann die Temperatur auf 45°C gesenkt, Warmwassererzeugung nur mittags erlaubt (PV+300l Speicher) und die Zirkulationspumpe nur noch je eine Stunde frühs und abends aktiviert. Damit werden jetzt etwa nur noch 5 kWh/Tag verschwendet, mit minimalem Komfortverlust beim Händewaschen.
Ich halte mittlerweile von Waschbecken an Warmwasser überhaupt nichts mehr. Unter dem Waschbecken einen Mini-Durchlauferhitzer hängen an einer Sicherung und fertig. Ok, bin aber auch luxuriös eingestellt weil ich das Bad selber mache und Elektriker bin. Jedoch alleine immer die Verluste. Und ansich wird es in Zukunft so sein, dass bei zwei Waschbecken bei einem Standardmäßig der DLE ausgeschaltet ist. Ich brauche kein warmes Wasser zum Händewaschen, aber als optional, warum nicht? Zirkulation ist generell Energieverschwendung. Wenn nicht immer diese Normen wären...
Zirkulation ist generell Energieverschwendung. Wenn nicht immer diese Normen wären...
ich habe garkeine zirkulationsleitung bei mir im neubau eingebaut
zirkulation ist ja nur komfort anstelle dem habe ich das bad direkt über dem technikraum mit kurzen leitungswegen die waschküche im og bekommt nur kaltwasser
einzig die leitung in die küche ist 10m lang und wurde mit dem kleinstmöglichem rohr verlegt wird aber nicht so viel benutzt. in der küche wäre wirklich ein durchlauferhitzer die bessere wahl die teile fressen aber wohl ordentlich strom den spitzenverbrauch kann ich dafür nicht bereitstellen
In meine spätere Küche kommt ein Kochendwassergerät und das wird mit einer Verblendung versehen damit man es nicht sieht. Der Vorteil ist, dass man alles in Griffweite hat.
Die Alternative wäre ein kleiner 5l Boiler Untertisch. Den sieht man auch nicht. Mit einer Zeitschaltuhr kann man den auch so einstellen, dass er zu PV-Zeiten angeht. Oder mit einer schaltbaren Logik versehen. Wir haben einen 1,7l Siemens Wasserkocher, das ist noch mein erster meiner ersten Wohnung. 17 Jahre alt. Der reicht so für fast alles, aber das Kochendwassergerät ist mehr oder minder der erweiterte Wasserkocher. Warmes/Heißes Wasser benötige ich in der Küche jedoch nur wenn mal nen Kaffee gemacht wird ("Isch 'abe gar keine Kaffeemaschine, Senorita") oder eben die Pfannen ausgespült werden.
Ja ich weiss. Deswegen plane ich ja eine Sicherung für eine solche Steckdose mit Mini-Durchlauferhitzer ein. Kabel, Steckdose, Sicherung, kostet alles nicht die Welt, ja, Kleinvieh macht auch Mist. Aber zum einen haben die Räume dann eine Steckdose die einzeln abgesichert ist, wer weiss, was man mal einbauen will, zum anderen liegt dann auch generell eine Leitung extra im Raum. Nachträglich einbauen, aufstemmen, schlitzen, Verteiler, Sicherung, nachträglich wird es immer teuer und aufwändig. Jetzt ist das leicht zu realisieren nur viel viel Planung nötig.
Auch hier: Ich habe ausgerechnet wieviel Energie alleine draufgehen würde, wenn ich Warmwasser bis in die Küche legen würde und wieviel Wasser auch verschwendet wird. Dazu kommt, dass wir nur mit 45°C (damit fange ich an, vielleicht reichen auch 40°C aus) WW fahren werden. Also müsste ich die Rohre dämmen und dann steht da warmes Wasser drin und wofür das Ganze? Für Hände warm waschen oder mal ne Pfanne? Sinnlos. Für ganz kleine Mengen, also nur EINE Pfanne reicht eben der Wasserkocher oder sogar eine Tasse Wasser in der Mikrowelle für ne Minute.
Im Eigenheim mag Zirkulation Komfort sein, aber meist hängt da eben noch die 3L-Regel und die 30s Regel dran. Tja und dass man das meist machen LÄSST anstatt selber, weil man "nicht darf". Was man so alles nicht darf.... Vor allem immer diese Legionellen-Problematik.
Die kleinen DLE benötigen im übrigen nur 3,5KW also ne stinknormale Steckdose an einer Sicherung. Was auch geht ist niedrige Vorlauftemperaturen und dann mit einem DLE die Temperatur am Ende erhöhen. Bei uns z.B. wäre das die 40°C so lassen im Tank und dann bei der Küche kommen nur 36°C raus und dann mit kleinem Mini-DLE auf 40°C erhöhen. Sollte klappen. Aber wie geschrieben, "brauchen"?
Hier im Thema gings ja eher auch um den Vebrauch generell und um Einsparen. Gas-DLE würden bei jedem der Mieter sparen und auch keine Zirkulation bedeuten und auch das spart dann wieder.
Mit Gas-DLE hab ich bislang wo ich welche vorfand noch keine guten Erfahrungen gemacht, hatte immer so was von Kneip-Kur, abwechselnd heiß und kalt unter der Dusche. Vermutlich nur so ab 10 Liter/min halbwegs stabil?