DIY Wärmepumpe 2 kW für unter 100€ - Alexx's Selbstbau-Thread

Eigentlich nicht. Das mit dem Wärmeentzug und der Eisbildung erledigt ja die Wärmepumpe. Man muß anschließend das Eis immer wieder auftauen, also das, was die WP an Energie entnommen hat, ersetzen. Ist eine Art Nullsummenspiel. Geht es über Solarthermie, ist das wie ein Batteriespeicher bei PV. Ohne Sonne, wird der leer.

Der Vorteil liegt allein im Speichervermögen. Nennt sich ja auch Eisspeicher.

richtig. darüber haben sich die Leute 2007 im Haustechnik Forum schon den Kopf zerbrochen. Die wildesten Ideen (was ich gut finde) wurden besprochen. Wenn es eine Technik gäbe um das Eis zu "entsorgen" und nicht wieder auftauen zu müssen, könnte man die 93kWh Latentwärme aus 1m³ Wasser nutzen. Gerade bei mir.... wenn man überlegt das jeden Tag 1000l Wasser "frei Haus" geliefert werden. So viel kann man gar nicht Heizen.

Wann wird denn die Energie freigesetzt? So wie ich verstanden habe beim gefrieren bzw. Phasenwechsel. Wenn man jetzt die Eiskristalle über den Überlauf der Zisterne "entsorgen" könnte, wärs perfekt.

Edit: Als Schnee- bzw. Eismatsch :smiley:

Edit2: Latent-Wärmepumpe

Die Zisternentemperatur ist wieder auf 12°C gestiegen. Scheint das warme Hangwasser zu sein. In den letzten 24h wurden 3000l eingeleitet. Das muss sich doch sinnvoll nutzen lassen. Ist halt schon ein Unterschied ob man 30kwh (12 auf 2°C) oder 270kwh rauszieht. Mit 30kwh Wärme in 24h kommen wir nicht hin

edit: 100m DN32 PE Rohr hat eine Oberfläche von 10m² und ein Volumen von 53litern. Und das Glycolzeug ist sau teuer :wink:

Das ist die gleiche Technik um ein Auto nur bergab fahren zu lassen. Ein Elektroauto könnte dann, über den erforderlichen Bremsvorgang, durch Rekuperation den Akku laden und diesen Strom daheim, oder an geeigneten öffentlichen Einspeisestellen, über einen Hybridwechselrichter zurück ins Stromnetz einspeisen. Vorzugsweise nicht zum Nebentarif, weil dieser eine geringere Vergütung hat. Die Energiekonzerne halten uns jedoch von der Nutzung dieser Technik bewußt ab und die Regierung untestützt diese dabei.

Wenn der Satz lang genug und unter Hilfenahme bekannter Begriffe, zusätzlich irgenwelchem Stuß, formuliert wird, klingt es irgendwie logisch.

Youtube ist ja voll solcher Clips. Da wird auch der Widder (Wasserschlag) als Lösungsansatz der Energiekrise dargestellt. Und es werden zwei mit Riemen verbundene Motoren gezeigt, wobei der eine freie Energie (vermutlich die Steckdose des Nachbarn) nutzt um den anderen im Generator Modus zu betreiben.


Ähm. Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Ich rede nicht von einem Perpetuum mobile. Ist natürlich sehr unpraktisch, aber theoretisch wenn man den gefrorenen Eisblock raus heben könnte, muss er nicht durch die „ Eigene Energie“ aufgetaut werden, sondern von der Umgebung. aufgrund des Energieerhaltung Gesetzes kann keine Energie aus dem nichts kommen

Dumm ist nur, daß sich das Eis an der kältesten Stelle, also der Oberfläche der Kollektrorrohre, zu bilden beginnt und bombenfest daran haftet. Im bosy Link könnte aber eine Lösung über Prozessumkehr gefunden werden, welche die Kollektorrohre kurz erhitzt und das Eis schmelzen lässt. Leider ist das aber die gleiche Energie welche dem Eisspeicher entzogen wurde, zusätzlich Übertragungs- und Produktionsverluste. Als würde ich mit Akku1 erst Akku2 laden und anschließend wieder Akku1 aus Akku2. Irgendwann sind beide Akkus leer und ich hätte dabei Null Ertrag.

Man könnte das Auto vom ADAC auf den Berg schleppen lassen. Zumindest so lange man nicht aus dem Club fliegt.

Ist leider keine praktikable Lösung, sonst wäre schon längst jemand darauf gekommen.

Ich befürchte unser beider Vorhaben wird, vorerst, allein schon an der Beschaffung des Wärmetauschers scheitern.

Ja mit Rohren wird das Nix. Insbesondere nicht wenn das ganze Eis dafür geschmolzen werden muss. Dann ist man energietechnisch wieder beim Ausgangspunkt

also meins nicht so wie es aktuell aussieht. Genaueres nach dem 27.

Die wird auch nicht wirklich freigesetzt, ist aber sozusagen latent verfügbar und eine Kältemaschine kann diese einmalig abgreifen. Bei einem geschickt angelegten Kollektor, fast bis zum letzten Tropfen Wasser welcher sich in Eis umwandelt. Danach kann natürlich dem Eis immer noch Energie entzogen werden, allerdings wird die Temperatur rasch sinken. Während der Phasenänderung von flüssig nach fest, bleibt ja die Temperatur recht konstant bei 0°C. Eben diese große Energiemenge welche bei 0°C entnommen werden kann, macht den Eisspeicher für die WP interessant. Es steckt im gleichen Volumen Wasser viel mehr für die WP nutzbare Energie drin.

Danach ist aber irgendwann Schluß, weil die Temperatur für eine sinnvolle Nutzung zu niedrig wird. Bei passender Auslegung der Speichergröße (beim Passivspeicher mit sehr großem Volumen) ist aber bereits Frühjahr geworden und der Heizbedarf sinkt. Über Sommer kann jetzt das Eis für die Kühlung des Hauses (statt einer Klimaanlage) genutzt werden, unter der Voraussetzung daß in den Räumen passende Übertrager (Fußbodenheizungen oder Konvektoren mit Kondenswasserableitung) verbaut wurden. Bis zum Beginn der kommenden Heizperiode muß auch dafür gesorgt werden, daß das ganze Eis aufgetaut ist und sich der Speicher erwärmt hat.

Und weil das alles schlecht berechenbar ist, wurden auch nicht so viele passive Eisspeicher verbaut. Der Betreiber muß mit sehr viel Sachverstand herangehen und dafür Sorgen, daß der Zustand des Speichers immer optimal bleibt. Also warm vor dem Winter und nicht zu viel entnehmen, damit es bis zum Frühjahr reicht.

Ein kleiner Eisspeicher mit laufendem Solareintrag wird über einen viel kürzeren Zyklus gemanaged, da ist es praktisch über Nacht Winter und tagsüber Sommer.

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Bei den milden Temperaturen wird der Boden auch nicht wirklich kalt.

Genau das steht dir ohne Rohrkollektor zur Verfügung.

Im Verhältnis von etwa 3 zu 1. Also 3kW aus dem Wasser und 1kW aus der Steckdose. Hättest dann für 10 Stunden je 4kW pro Stunde, bzw. was dein jeweiliger Kompressor über deine WP herausholen kann. Ist die WP Leistung regelbar und dein Heizbedarf geringer, reicht es für einige Stunden mehr.

Aber nur einmalig. Kann dann ohne Anlagenlecks lange genutzt werden.

Bist wieder auf der Jagd? Dann viel Erfolg.

In deinem Sonderfall eben nicht, weil ja ständig etwas nachfließt. Natürlich kannst du keinen Palast damit heizen. Für ein normales Haus mit 5kW Heizlast reicht es aber locker. Auch wenn es über Stunden (kalte Nächte) mehr sein sollte, es setzt sich nur etwas Eis an den Rohren ab. Die laufende Grundwassereinspeisung taut das wieder auf. Stell dir den Grundwassereintrag als Wärmetauscher vor. Müßte vielleicht strömungstechnisch etwas optimiert werden, also mit einem Schnorchelrohr nach oben geleitet werden, falls der Druck hoch genug ist, sonst bedarfsabhängig über eine Pumpe.

Das wäre der Hammer. Das würde reichen. Wie kommst du denn da drauf?

Es fließt laufend Wasser nach, der Behälter ist bis zu 3m im Boden versenkt und sehr schlank, durch die Wände dringt Erdwärme.

Ein Haus mit einer 5kW Heizlast benötigt diese nicht durchgehend. Es ist mal mehr, mal weniger. Hier kommt der Eisspeicher ins Spiel.

Bei länger anhaltendem strengem Frost, wird es Probleme geben. Diese gibt es aber generell bei WP.

Okay verstehe. Pe Rohr Variante ist mir fürs erste zu aufwändig. Daher der Zwischenkreis mit diesem Schätzchen hier. Hatte ich noch rumliegen

eine Aktion das Biest sauber zu bekommen. Pro Kreislauf passen 2 Liter rein

Pe Rohr ist auch kein Winterprojekt. Bei Kälte ist das so starr, daß man es kaum biegen kann. Es ging ja nur um eine generelle Überlegung wie der Schacht maximal nutzbar wäre.

Erst tastet man sich ja an die Materie heran, mit so wenig Geld wie möglich. Klappt alles nach Vorstellung, geht es einen Schritt weiter.

Der Teil des Wärmetauschers, welcher sich mit dem Kühlmittelkreislauf (über einen weiteren noch zu besorgenden Wärmetauscher) austauscht, muß mit Frostschutz befüllt werden. Das für den Autokühler tut es auch. Sonst bildet sich ein Eisfilm der schnell wächst und den nach kurzer Laufzeit verstopft.

Wenn deine 3000Liter pro 24 Stunden Einleitung irgendwie konstant sein sollte, und von von einer Entnahme von 10°C runter auf 5°C ausgegangen wird, sind das pro Stunde 125Liter x 5 Grad x 1.16 Konstante = 725 Wh

Mit einem 300Watt Kompressor, wären dann in etwa 1kWh Dauerleistung möglich. Grob geschätzt natürlich. Klingt jetzt nicht nach viel, der Volumenstrom des eingeleiteten Grundwassers schwankt ja auch, die Wärmetauscher fressen einiges, das Glykolgemisch hat eine schlechtere Wärmekapazität als Wasser, ist aber ein guter Anschauungswert und mit der Leistung könnte ein Zimmer beheizt werden.

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Das holt einen natürlich wieder etwas auf den Boden zurück :joy:. Kannst du eventuell auch was zur Regeneration übers Erdreich sagen? Durchmesser außen 1,2m. Innen 1m. Höhe ca 3m. Bei einer Abkühlung auf 2 grad. Also 10 grad Differenz.
und vielleicht auch zur Idee die Zisterne zusätzlich über einem Auto Radiator zu regenerieren wenn es draußen wärmer ist als das Wasser der Zisterne :smile:

Was ist denn ein Autoradiator?

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=auto+radiator