Danke für die schnelle Antwort
Eine Frage habe ich noch. Hast Du die Zellen selber bei NKON abgeholt?
Ja, habe ich.
Hallo @hanes1,Die NH00-Trennschalter schau ich mir gerade an. Wie werden die Montiert? Die kommen doch auf Sammelschienen und sind riesig? Hast du Bilder davon wie du den montiert hast?Ich hab mir zwei 2Polige von ABB geholt, da ich zuerst Plus und minus zusammen trennen wollte für beide Akkubänke. Hab mich aber nun doch umentschieden und nutze jetzt einen doppelten für die zwei Plus Leitungen von den Batteriebänken. Die von ABB kann man "entkoppeln", sodass ich jede Sicherung einzeln ziehen kann.
Befestigen kannst die sogut wie überall...
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sehr interessant dein Projekt. Ich möchte bei mir es ähnlich realisieren. Aber nur einen Victron 5000 und ne 1P16S 280Ah dahinter (BMS noch keine Idee, aber ohne zusätzlichen Balancer). Bei deinen Posts hätte ich zwei Verständnis fragen.
1.) Laut Datenblatt Victron soll man die Batterie mit 200A absichern. Hast du da mit deinen 150A Probleme? Beo 9.000W Spitzenleitung müsstest du das doch merken.
2.) Das mit der Effizienz ist ärgerlich. Ist der großteil wirklich auf den hohen Eigenverbrauch von 40W zurückzuführen? Das würde meine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung nochmals Stressen.
Viele Grüße,
Peter
zu deinen Fragen: Die 9KW erreicht der Victron soweit ich weiß nur im Betrieb am Ausgang. Bei ESS (Feedin) konnte ich nichtmal in die Nähe solcher Werte kommen.
Mein Victron ist AC-Seitig auch nur mit 32A abgesichert, weil die Leitung (die bereits lag) zu klein für höhere Ströme ist. Dennoch werde ich die Sicherung bei Gelegenheit nochmal ändern sowie ggfls. auch das BMS tauschen. Richtung 200/250A.
Bei dem Eigenverbrauch muss ich mich korrigieren. Dieser liegt bei etwa 20W. Jetzt im Sommer ist die Effizienz natürlich relativ schlecht, weil der Speicher wenig gebraucht wird, aber der Standbyverbrauch bleibt.
Ich versuche gerade Charts zu erstellen, um den Wirkungsgrad besser einschätzen zu können. Dann kann ich genauer sagen was die Effizienz so versaut
Aber auch nur tendenziell, für eine genaue Prüfung müsste ich zusätzliche Messgeräte auf AC und DC-Seite einbauen, weil Victron so langsam liefert.
Kurzes Update: Langes Update:
Ein paar meiner Probleme konnte ich lösen, vielleicht hilfts anderen:
a) Stark schwankende Current-Werte vom Daly BMS: Firmwareupdate behebt das Problem, ist aber auch hier beschrieben: (https://forum.drbacke.de/viewtopic.php?t=3425)
b) Bei höheren Strömen plötzliche Abbrüche: Wie vermutet war das BMS schuld, aber anders als ich dachte, nicht die Auslegung (150A) sondern die Firmware. Mit dem Update der FIrmware konnte ich auch dieses Problem lösen.
Außerdem habe ich die Effizienz etwas genauer untersucht.
Meiner Meinung gibt es mehrere Verlustbereiche, die ich (zusammengefasst) wie folgt messen kann:
a) Wechselrichter
b) Akku, Verkabelung und Sicherung
c) Standbyverluste für z.B. Steuerung (Venus OS etc., BMS, Lüftung, Balancer)
a) Wechselrichter:
Die Messwerte sind meiner Meinung nach nicht besonders genau, aber für eine Tendenz brauchbar genug.
Mein Testszenario sieht dabei wie folgt aus:
- Messwerte kommen ausschließlich vom Victron. Dabei lese ich aus, den AC-Wert (also EInspeisung bzw. Bezug) sowie Stromstärke und Spannung zur Batterie.
- Ich messe 6x5 Minuten (meist am Stück) bei einer eingestellten Leistung. Beim Entladen mittels ESS Mode 3, Setpoint = Zielwert / AC-Zielwert und beim Laden mittels ESS Mode 1, maximum_charge_current auf den jeweils notwendigen Wert
Bei den Leistungen am Grenzbereich ist mir aufgefallen, dass die Leistung mit der Zeit absinkt. Vermutlich weil der MP2 wärmer wird und die Leistung drosselt.
Maximale Ladeleistung, die ich erreichen konnte waren 3,3KW (DC) bzw. etwa 63A DC (3,7KW AC)
Maximale Entladeleistung, die ich erreichen konnte waren 4,3KW (AC) bzw. etwa 98A DC / 4.9KW DC
Da die Spannungen bei LFP wenig schwanken habe ich dies nicht betrachtet, bzw. das betrachte ich dann nochmal gesondert. Die Spannung in den Messwerten sind daher irreführend, da mit unterschiedlichem SOC gemacht.
Messwerte Entladung:Eingestellt Verluste Spannung Verluste Tatsächliche Leistung aus Batterie
250 -17,55% 53,1V -53W 301W
500 -8,79% 53,0V -48W 542W
750 -8,42% 53V -69W 818W
1000 -6,48% 52,7V -69W 1068W
1500 -6,42% 52,7V -103W 1606W
2000 -8,95% 52,3V -196W 2193W
2500 -9,36% 51,8V -258W 2759W
3000 -9,87% 51,9V -329W 3332W
3500 -10,81% 51,5V -424W 3925W
4000 -12,15% 51,6V -553W 4554W
4500 -13,70% 51,0V -624W 4911W
Mann sieht recht gut, dass die Standbywerte bei kleinen Lasten enorm hoch sind. Dies liegt vermutlich an den hohen Standbyverlusten des WR um auf die Netzfrequenz zu synchronisieren. Das muss er beim Laden ja nicht machen.
Also entladen bei < 500W ist grausig ineffizient!
Auch sieht man, dass bei eingestellten 4500W nur noch 4300W rauskommen (4911W AC-624W Verluste), dies also das Maximum darstellt. Mit höheren oder niedrigeren Spannungen könnte dies natürlich noch anders ausfallen.
Messwerte Laden:Eingestellt Verluste Spannung Verluste Tatsächliche Leistung aus Netz
250 10,93% 53,9V 28W 255W
500 8,39% 53,9V 45W 534W
750 6,19% 54V 50W 808W
1000 5,96% 54,1V 65W 1097W
1500 5,51% 54,3V 89W 1616W
2000 6,17% 54,2V 134W 2175W
2500 7,26% 54,0V 196W 2692W
3000 8,91% 54,2V 304W 3405W
3500 10,15% 54,3V 377W 3714W
b) Akku, Verkabelung und Sicherung
Habe ich noch nicht vermessen und sollten recht individuell sein. Ein erster Anhaltspunkt ergibt sich aber aus dem Spannungsabfall zwischen Ladespannung und Entladespannung, welche am Victron gemessen wird. Der Spannungsabfall ist abhängig von der Stromstärke. Und lag bei mir bei bis zu 3V. D.h. 54V gehen rein, und 51V wieder raus = grob gerechnet 6% maximal wenn man von einer Nominalspannung von 52,8V ausgeht. Wobei 6% also den Spannungsabfall zwischen Laden und Entladen bei maximaler Leistung beschreibt.
Genauere Werte ermittle ich mal bei Gelegenheit.
c) Vermutlich 3-5W, je nach Auslastung und Einstellungen
Wenn ich das also zusammenfasse:
Angenommen ich lade mit 1097W eine Stunde lang
dann kommen 1032Wh aus dem Wechselrichter raus (5,96% Verluste)
und etwa 1008Wh in der Batterie an (1,8% Kabelverluste, 1V Spannungsabfall sowie 5Wh für die in c) beschriebenen Verbraucher)
nun entlade ich eine Stunde mit 1008W Batterieleistung,
im Wechselrichter sollten davon nur 989Wh ankommen (1,3% Kabelverluste, 0,7V Spannungsabfall, sowie 5Wh für die in c) beschriebenen Verbraucher)
an AC-Seite kommen dann noch etwa 926Wh raus.
Aus 1097Wh werden also 926Wh. Gesamter "Zyklus-Wirkungsgrad" beträgt damit 84%.
Das ist jedenfalls die Theorie. Das sollte für den Bereich 1-2KW realistisch sein. Darunter und darüber liegt er teils wesentlich schlechter, und das erklärt auch meinen schlechten Wirkungsgrad von etwa 70-80%.
ui endlich mal einer der das überprüft hat
Das sollte für den Bereich 1-2KW realistisch sein. Darunter und darüber liegt er teils wesentlich schlechter, und das erklärt auch meinen schlechten Wirkungsgrad von etwa 70-80%.
ist das der mp2 48-5000?
habe bei meinem sunny island 8.0-13 folgende verluste bei entladung im inselbetrieb gemessen:
66W 20%
200W 9%
270W 7%
375W 6%
460W 5%
1130W 2%
ab 1130W linear abfallend
6000w 10%
den eigenverbrauch habe ich bei allen messungen mit 24W(gemessen) von der aufgenommenen leistung abgezogen
ich bin ganz zufrieden da die grundlast bei mir irgedwo bei 200w liegt
ist das der mp2 48-5000?Ja, ist der 5000er.
....
ich bin ganz zufrieden da die grundlast bei mir irgedwo bei 200w liegt
Der Sunny scheint sparsam zu sein. Mein E3DC-System schluckt im Standby sogar 40W. Und wenn das akkupack leer ist und kein PV-Strom kommt sind es immernoch etwa 20W. Dafür ist der E3DC im Betrieb etwas sparsamer, da DC-DC-Ladung.
Beim Victron stört mich das nun nicht so sehr, da ich ihn eh nicht immer an haben werde.
---
Nun stell ich mir grad aber die Fragen:
- Warum lädt mein Victron nur mit Maximal 63A. Laut Datenblatt sollten doch 70A drinsitzen. Ich muss nochmal die (leider vielen) Limits und Limitfaktoren überprüfen.
- Wäre es vielleicht besser 2xMP2/3000er zu verbauen. Die meiste Zeit würde man nur einen betreiben, da die Last nicht ausreichend hoch ist. Der Standby und auch die Wirkungsgrade dürften dann bei niedrigen Lasten besser sein. Kennt jemand ähnliche Kurven wie ich sie gemacht habe für den MP2/3000 oder kann sie mal erstellen? Ich kann dabei auch Hilfestellung geben, hab da ein paar nette Scripte gebaut ;-)
Kennt jemand ähnliche Kurven wie ich sie gemacht habe für den MP2/3000 oder kann sie mal erstellen? Ich kann dabei auch Hilfestellung geben, hab da ein paar nette Scripte gebaut ;-)hier hab ich was vom 3000 und 5000
https://community.victronenergy.com/questions/56351/multiplus-485000-efficiency-curve.html
Es ist der Multiplus II 48/5000.Frage an den praxiserprobten multiplus nutzer - von einem zukünftigen multiplus besitzer :)
Brauch ich in der nähe vom MP/Cerbo einen internet-/netzwerkzugang?
Oder lässt sich die anlage "autark" ohne internet betreiben, einstellen und auslesen?
Es schient ja eine victron app zu geben und die wollen erfahrungsgemäß eine internetverbindung.
Der Cerbo bringt seinen eigenen WLAN AP mit. Darüber und einem Browser kannst alle Einstellungen machen.Es ist der Multiplus II 48/5000.Frage an den praxiserprobten multiplus nutzer - von einem zukünftigen multiplus besitzer :)
Brauch ich in der nähe vom MP/Cerbo einen internet-/netzwerkzugang?
Oder lässt sich die anlage "autark" ohne internet betreiben, einstellen und auslesen?
Es schient ja eine victron app zu geben und die wollen erfahrungsgemäß eine internetverbindung.
Der Cerbo bringt seinen eigenen WLAN AP mit. Darüber und einem Browser kannst alle Einstellungen machen.Und auf dem läuft auch das betriebssystem autark ohne das da internet dran hängen muss?
(vermutlich schon, da die technik ja aus dem bootsbau kommt, aber ich frag lieber mal)
Ja, das Cerbo / Venus läuft auch ohne Internet. Aber wie so oft-- mit ist geiler... falls du das möchtest geht auch eine reine WLAN Anbindung klar.
Hallo zusammen,
also an sich bin ich ganz zufrieden mit dem System. Die Steuerung hab ich mittlerweile auch einigermaßen am laufen bzw. teste sie gerade.
Was mir noch fehlt sind zwei Dinge:
- Auslesen der Zellspannungen vom Daly, dies funktioniert derzeit nicht mit dem dbus-serialbattery - Service.
- Die maximale Ladeleistung erreicht nicht die von Victron angegebenen 70A. Maximum sind 63A, und wenn das System schon ein paar Stunden mit 28A geladen hat, gehen sogar nur 50A. Habe alle mir bekannten Einstellungen überprüft, und kann keine Einschränkung feststellen. Hat jemand noch einen Tipp?
Grüße Hanes
Das Daly sollte mit dem serialbattery Treiber eigentlich funktionieren - vermutlich noch ein Konfigurationsproblem?
Die Einstellungen am MP2 könnten meines Wissens eigentlich nur diese sein:
Über das Victron Portal kann man diesen Wert ebenfalls verändern. Solltest du das getan haben, kann vielleicht einfach nicht genut Strom AC Seitig bereit gestellt werden. (oder lädst du über DC und ich bin auf dem Holzweg?)
oder
Bei mir sind es noch 40A ich arbeite mich da nach oben.
- Auslesen der Zellspannungen vom Daly, dies funktioniert derzeit nicht mit dem dbus-serialbattery - Service.das geht aber schon.
Musst installqml.sh installieren und zuerst den qml Ordner kopieren
Die Einstellungen am MP2 könnten meines Wissens eigentlich nur diese sein:...Die AC Seite steht bei mir auf 32A, die DC Seite auf 70A, im Config-Tool. Im Victron-Portal muss ich nochmal nachsehen, dass könnte natürlich noch sein.
das geht aber schon.Die Anzeige mit qml ist das eine, die fehlt mir nichtmal, der Treiber schafft es nicht die Werte vom Daly zu holen. Mit einer anderen Python-Libary (https://pypi.org/project/dalybms/) klappt es (aber auch nur sporadisch).
Musst installqml.sh installieren und zuerst den qml Ordner kopieren
In 0.11 war das ganz deaktiviert, erst ab 0.12b ist es scheinbar eingebaut, aber klappt dennoch nicht.
Das Daly dürfte auch aufm aktuellen Firmware-Stand sein. Ich werde mal testweise ein anderes USB-RS485-Kabel holen. Mein jetziges ist 2-€-China-Kram ;-)
Dann 20 DS18B20 Temperatursensoren für 1-Wire. Die Anbindung mit dem VenusOS hat gestern auch geklappt. Hat mich aber etwas länger beschäftigt, weil das Venus OS das von Haus aus nicht kann@hanes1 , kannst du mir das etwas genauer erklären, was du hier gemacht hast?
Nutzt du 1wire mit einem busmaster chip oder direkt auf der platine vom rpi?
Klar, der rpi unterstützt direkt 1wire, habe damit vorher schon gute Erfahrungen gemacht. Es ist keine zusätzliche Hardware erforderlich. Die Sensoren hab ich vorkenfektioniert gekauft. (https://www.amazon.de/AZDelivery-digitaler-Temperatursensor-Temperaturf%C3%BChler-wasserdicht/dp/B075FV3PQR)Dann 20 DS18B20 Temperatursensoren für 1-Wire. Die Anbindung mit dem VenusOS hat gestern auch geklappt. Hat mich aber etwas länger beschäftigt, weil das Venus OS das von Haus aus nicht kann@hanes1 , kannst du mir das etwas genauer erklären, was du hier gemacht hast?
Nutzt du 1wire mit einem busmaster chip oder direkt auf der platine vom rpi?
In der /u-boot/config.txt muss unter [all] der EIntrag: dtoverlay=w1-gpio,gpiopin=4
Zusätzlich muss unter /u-boot/overlays die Datei w1-gpio.dtbo hinterlegt werden. Wo ich die herhabe weiß ich nicht mehr, kann dir aber meine schicken.
Anschließend reboot.
Zwischen data und VDD (3.3v) kommt dann noch ein 4.7kOhm Widerstand, es genügt einer für alle Sensoren. Die Sensoren werden parallel alle an einen GPIO gehängt. (https://beelogger.de/wp-content/uploads/2015/07/beelogger_DS18B20_Schaltung.jpg)
Auslesen mache ich mit einem kleinen Python-script, dass pusht die Werte nach MQTT. Ein weiteres Script steuert mittlerweile anhand der Temperatur meine Lüfter im Gehäuse.
Die Werte können auch ins DBUS gepusht werden, aber war für mich jetzt nicht interessant.
Gestern war der erste Tag, an dem der Speicher aufgrund geringen PV-Ertrags leer gegangen ist, und heute direkt der erste Tag an dem ich nichts in den Speicher laden konnte, da einfach kein Ertrag da war.
Ich habe daher den Speicher + Victron bereits gestern komplett abgeschaltet, dass spart Standby-Verluste. Das Venus OS hab ich noch an, aber eigentlich kann es auch aus.
Da ich ja noch das E3DC habe, was bis 1,5kw / 4kWh ebenfalls einen Speicher besitzt, überlasse ich diesem die Arbeit. Wobei auch dieser heute kaum Strom gesehen hat. Die Dunkle Jahreszeit ist echt traurig ![]()
Zeit also sich um den Akku zu kümmern, habe das serialbattery Paket von Louisvdw auf die aktuelle Version gebracht, in der Hoffnung dass dieses endlich es schafft die einzelnen Zellspannungen auszulesen - schafft er aber nicht ![]()
Außerdem plane ich gerade den Akku neu aufzubauen. An sich gefällt mir der Akku zwar, aber es gibt doch einige Stellen, die ich gerne ändern würde. Allen voran die Bauform. Ich würde es gerne kompakter an der Wand anbringen. Außerdem stört mich die Kühlleistung. Bei einem kompletten Ladezyklus wird der Akku trotz Lüfter merklich wärmer. Da spielt das verbaute Holz seine Wärmedämmenden Eigenschaften voll aus. Mir schwebt ein Metallgehäuse vor, welches dann auch wärme passiv ableiten könnte, ggfls mit Alu-Passivkühlern. Die Akkus dann in zwei oder drei Reihen übereinander. Zur Wand hin mit Abstandshaltern, damit Luft zirkulieren kann. Auch würde ich gerne auf 18S erweitern, dass sollte die Kabelverluste und Erwärmung bei Vollast etwas reduzieren. - nur Gedanken ![]()
Servus zusammen,
ich bin neu hier im Forum und lese diesen Thread begeistert mit, da meine E3DC (2013) auch zu wenig Akkukapazität hat. Diese innerhalb der S10 zu erweitern, wäre zwar möglich, aber nur unter Tausch der vorhandenen Zellen und zu ambitionierten Kosten/kWh.
Aus diesem Grunde evaluiere ich gerade den DIY Fall und zwar ebenfalls mit den Victron MP2. Die Entscheidung, ob 3000er oder 5000er schiebe ich aktuell noch. Aber 3 Phasig will ich auf alle Fälle erweitern.
Mir ist durch den Thread nicht ganz klar geworden, wie der Weg der Verkabelung bei Dir, Hanes1, tatsächlich geht. E3DC primär, Victron Sekundär, wie im Intro beschrieben, verstehe ich nicht ganz.
Hast Du das dann wie folgt gemacht? Netzbetreiber ---- S10 --- MP2 --- Haus ? Und warum?
Was ist das Problem es wie folgt zu machen:
Netzbetreiber ---- 3x MP2 ---- S10 (mit PV) ----- Haus
Jeder Wandler misst an seinem eigenen Eingang den Strom. Die Wandler "wissen" nichts von einander. Es sollte trotzdem alles automatisch geregelt werden.
Laden:
- Bei (wenig) Sonne: die S10 lädt ihre Akkus sodass möglichst wenig Strom Richtung den MP2s geht.
- Bei mehr Sonne als Hausverbrauch+3000W (max. Ladeleistung der S10) oder bei vollen S10 Akkus fangen die MP2a an ihren Akku zu laden, sodass kein Strom in Richtung Netzbetreiber geht.
- Mehr Sonne als Ladeleistungen+Hausverbrauch: Einspeisung ins Netz
- Die S10 liefert bis 3000W, alles was darüber ist wird zuerst von den MP2s bis zu deren Spitzenlast geliefert, dann vom Netzbetreiber.
- Die MP2s schalten in den Ersatzstrombetrieb. Die S10 merkt nicht, dass der Netzbetreiber "weg" ist, da ja noch Strom ansteht
- Die S10 liefert zwar selber noch bis 3000W Strom zu, bis ihr Akku leer ist. Danach leitet sie nur noch durch, was von den MP2s kommt bis deren Akku leer ist.
- Disclaimer/Frage: Die Auswirkung der Frequenzanhebung durch den Ersatzstrombetrieb der MP2s ist mir nicht klar ... ?
Wo sind meine Denkfehler?
Viele Grüße,
Günter
PS: ich will den Thread nicht kapern, falls ich einen neuen aufmachen soll, bitte ich um Info.


