DIY Installation Klima-Split-Geräte

Die nächste frage stellt sich. Ich habe diese leitungen gekauft. Wie genau gehe ich jetzt vor ? Sollen die zwei leitungen so gut es geht getrennt werden? Durch die wand kann ich auch nur wenig zusätzliche isolation machen. Aussen gibt es einen kabelkanal 10cm breit und 6 cm tief. Hier kann ich noch zusätzliche isolation anbringen. Gekauf habe ich noch 50 Aluminium band, kanpp 5 cm breit.

Aussen die strecke aus dem kabelkanal zum gerät (Reserveschleife) dachte ich, ich mach handelsüblich rohr isolierung. Dann nochmal das Aluminiumband drum. Muss das Aluminiumband auch um die leitung, die im kabelkanal liegt ? Die zusätzliche Dämmung im kabelkanal mit steinwolle, oder ?

@alter-hase das muss nicht zusätzlich drum herum gemacht werden. Das passt so schon. Einfach Wickelband drum wo es außen liegt und gut ist.

1 „Gefällt mir“

Du hast eine Twin-Leitung, die an der Isolierung verbunden ist. Ich hatte bewusst drauf verzichtet, weil ich mir dachte, dass die sich evtl. nicht so gut verarbeitet. Aber vielleicht funktioniert das ja ganz gut. Ich würde die erstmal nicht trennen, gibt ja keinen offensichtlichen Grund dafür.

Was das Isolieren angeht: Bei kurzen Wegen außen halte ich das für unnötig bzw. du sparst damit so wenig, dass es sich nicht lohnt. Die Wärme wird ja vor allem über den Phasenübergang transportiert. Da gehts nur um wenige Watt pro Meter, die du da sparen kannst.

Nächster Schritt:

Alle Leitungen sind angeschlossen.

  1. Vakuumpumpe an die Monteureinheit anschliessen. ( mitte unten monteureinheit)

  2. Blauer Schlauch vom Monteureinheit linke Seite (Blau) an den Serviceport aussengerät anschliessen.

  3. Vakuumpumpe einschalten

  4. An der Monteureinheit die linke Seite öffen.

  5. Die Vakuumpumpe eine Stunde laufen lassen. - Am blauen Manomenter wir -1 Bar angezeigt.

  6. Nach der Stunde blaue Seite Monteureinheit schliessen

  7. Vakuumpumpe ausschalten.

  8. Bis morgen warten, ob das vakuum hält.

Wenn das Vakuum gehalten hat:

  1. Vakummpumpe einschalten

  2. blaue Seite Monteureinheit öffen

  3. 15 min. Vakuum ziehen

  4. blaue Seite schliessen

  5. Vakuumpumpe ausschalten

  6. Schlauch Vakuumpumpe zu Monteureinheit abklemmen.

  7. für paar Sekunden imbus an der Ausseneinheit öffen, so dass R32 in die Leitungen kommt. (müsste am blauen Manometer zu sehen sein, statt Vakuum muss ein Druck aufgebaut sein

  8. 1 Stunde warten ob dieser Druck hält

  9. wenn der Druck gehalten hat, die Leitung Monteureinheit zum Serviceport abklemmen.

  10. imbusschraube am Serviceport raus derhen

  11. Imbusschraube oben (anderer Anschluss des Aussengeträtes) raus drehen.

  12. Aussengerät einschalten ( 230V Strom)

Ich habe mit noch eine Vakuumanzeige extra gekauft. wie bzw. wo kann ich das ding dazu klemmen ?

zu Punkt 02: kann man prüfen, ob sich der Anschluss auch geöffnet hat und so die gesamten Leitungen evakuiert werden ? im Fehlerfall wird nur die kurze Anschlussleitung evakuiert.

zu Punkt 15: wie viel Druck sollte sich denn aufbauen, ist das überhaupt so zu machen ?

Zur Zeit läuft die Vakuumpumpe (= Punkt 5). Anzeige blaues Manometer an Monteureinheit: -1 Bar. Ist das, was ich geschrieben habe korrekt ? Fehlt was oder ist was falsch ?

Vielen Dank für die Hilfe.

@alter-hase hast du einen Ventildrücker am AG dran? Ich habe die Vakuumpumpe immer laufen lassen während ich das Ventil wieder geschlossen habe. So kann eigentlich auch mit leicht undichtem O-Ring auch keine Luft beim Schließen nachgezogen werden. Dann Monteurhilfe/Vakuummeter zu und dann Pumpe ausschalten.

Mit einem Ventildrücker wirst du auch das Risiko einer Undichtigkeit am Schlauch los. Grundsätzlich haut das aber schon so hin wie du das machen möchtest.

Bei dir wäre jetzt eben das Risiko, dass eine äußere Verbindung eine Undichtigkeit hat und dein Vakuum Flöten geht.

nee, habe keinen Vertildrücker. ich wollte die extra Vakuumanzeige wo rein hängen, damit ich genauer sehe, wie viel Vakuum vorhanden ist und besser zu erkennen ist, wenn Vakuum verloren geht. Iwie bekomme ich das Teil aber nicht in den Kreislauf, das hat 2 Anschlüsse, aber ich brauch wohl nen Adapter, wenn ich das in die Leitung von Monteurhilfe zu Serviceport einhängen will. Hab gerade noch ne Leitung und nen Adapter gefunden. Ich könnte das Vakuum-Manometer ich die Leitung Monteurhilfe zum Serviceport einhängen. Ich kann mir ja Zeit lassen, die Leitung wieder mit Luft füllen lassen und so lange evakuieren bis es sicher ist, dass es dicht ist. Erst dann das R32 einlassen.

@alter-hase hat das Vakuummeter eine absperrvorrichtung? Falls ja, brauchst du die Monteurhilfe nicht für das Vakuum. Die lässt du dann einfach raus und gehst nur über das Vakuummeter.

nee, das Vakuummeter hat rein nur zwei Anschlüsse. Ich habe gerade noch ne Leitung und Adapter gefunden, das war bestimmt bei dem Vakuum-Manometer dabei. Das ist meiner aufgeregtheit geschuldet, die Leitung habe ich übersehen. Ich warte jetzt ab, ob das Vakuum hält (anzeige Monteureinheit).

Wenn das hält, würde ich gerne bischen R32 auf die Leitungen geben. Was ist davon zu halten ? Macht das die blaue Anzeige der Monteureinheit mit ? Wenn ich danach die Leitung am Serviceport weg schraube, könnte sich klitzeklein R32 verflüchtigen. Danach wedren die Leitungen aber komplett mit R32 geflutet, sollte also so funktionieren.

Ohne Ventildrücker oder irgendeinen Absperrhahn geht das nicht mit dem Vakuummeter. Das darf ja nicht den Druck abbekommen, wenn du R32 einlässt. Du brauchst also zwischen Vakuummeter und Serviceport eine Absperrung.

Ohne Ventildrückerhahn hast du auch die Situation, dass du ein wenig Kältemittel verlierst, was in den Schlauch bis zur Monteureinheit gedrückt wird. Ebenso verlierst du etwas Gas, wenn du den Füllschlauch abschraubst.

Den Druck, den du an der Monteureinheit ablesen kannst: Siehe Dampfdrucktabelle R32.

schon klar, dass ich kein R32 auf das Vakuum-Manometer geben kann. Das ist aber im Augenblick auch nicht im Kreislauf. Ich warte ab bis morgen früh, habe Zeit. Die Dampfdrucktabelle ist hier nicht wichtig, was genau für ein Druck herrschen sollte. Ich will nur prüfen, ob alles dicht ist. Wenn sich druck x einstellt und der gehalten wird, dann ist es dicht. Kommt drauf an, wie lange ich öffen, wie viel R32 ich in die Leitungen lasse. so sehe ich das als Laie. Deshalb auch hier die vielen Fragen, ob ich das so machen kann.

Bleibt noch die Frage, wie kann man sicher sein, dass der Serviceport korrekt geöffnet hat und alle Leitung evakuiert sind ? Vielleicht sehe ich hier aber auch zu viele weisse Mäuse rennen, so einen Aufwand muss man nicht betreiben.

Kannst du vergessen, das wäre nur ein ganz grober Test. Du musst 1000x dichter sein, als du es so nachweisen kannst. Was du brauchst, ist ein Schnüffler. Damit kannst du wirklich sagen, ob es hinreichend dicht ist.

Mit etwas Erfahrung hörst du es und siehst es auch, dass die Pumpe erstmal etwas ackern muss, bis du einen gewissen Unterdruck erreichst. Deutlich länger, als würdest du nur einen Füllschlauch evakuieren. Auch hier: Du hast viel mehr Sicherheit mit Ventildrückerhahn, weil du bei laufender Pumpe dann erst aufdrehst und direkt hörst, wenn das Ventil öffnet. Und du bist auch sicher, dass das Ventil komplett offen ist, was fürs Entfeuchten ja wichtig ist.

Ich hab irgend Adapter gekauft, die ich nicht benötige, leider kein vertildrückerhahn. Erfahrung habe ich keine, hören tue ich sehr schlecht.

Das vakuum ist noch vorhanden heute morgen.

Ich habe die Bördelungen auch sehr sorgfältig gemacht, paar probe bördelungen eingeschlossen. Nur da kann ja ein fehler sein. Auch habe ich nylog blue eingesetzt. Die bördel liegen auch schön in der überwurfmutter, mit der die leitung befestigt wird. Von daher werde ich jetzt paar sekunden r32 in die leitungen lassen. Wenn das ventil offen ist, muss zumindest das vakuum an der monteurhilfe weg gehen. Klar, wie weit das ventil geöffnet ist, weiss ich nicht. Die wahrscheinlichkeit, dass hier ein fehler ist, halte ich auch nicht für gross. Weil das meine erste tapser in dem bereich sind, bin ich über vorsichtig.

Dann hält das manometer den druck aus. Besser grober test als nix. Schnüffler kaufe ich nicht extra.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen zu Schnüffeln. Bei mir sah auch alles gut aus, aber es hat schlussendlich eine viertel Umdrehung an den Bördelverbindungen gefehlt.

3 „Gefällt mir“

Ein "Schnüffler" kostet ca €30.- und hat bei mir Leckagen sichtbar gemacht, die beim Drucktest mit Stickstoff und Leckagesuchspray nicht sichtbar waren. Das Vakuum ist überhaupt nicht aussagekräftig in Bezug auf kleine Undichtigkeiten.
Ich musste auch die Bördel nachziehen, obwohl ich mit dem Rothenberger Dremomentschlüssel gearbeitet hatte. Erst dann war der CLD-100 still.
Den ganzen Stickstoff-Aufwand hätte ich mir also gleich sparen können, allerdings ging der Druckminderer auch nur bis 20Bar.
Grüße
Mathias

2 „Gefällt mir“

Wo Vögel nicht überall ein Nest hinbauen :exploding_head:

Nein, so bekommst du ja R32 in die Schläuche und damit auch in die Umwelt! Mit dem Kältemittel macht man keine Druckprüfung. Die Druckprüfung würde ich vor dem Vakuumieren machen. Die Profis nehmen Stickstoff; ist zwar etwas mühsam, aber unsereins kann das alternativ auch mit einer Handpumpe machen.

Alternativ zur Handpumpe wurde im Forum ja auch öfter die Idee mit dem Luftballon Helium genannt. In dieser Flasche vom Discounter sind 30 Bar drinnen und sie hat praktischerweise auch das 1/4 " SAE Gewinde für die Schläuche vom Manometer. Man braucht also auch keinen Druckminderer.

1 „Gefällt mir“

Leute ich habe auch mal eine Frage. Unser Innengerät in der Küche fing vor 3 Wochen mal zu tropfen an.Habe das komplette Ding auseinander gebaut und wieder zusammen (musste sowieso mal sein, die Walze war schon wirklich staubig).

Wieder zusammengebaut. Gestern tropft es...

Habe den Kanal mal geöffnet. Die Kältemittelleitungen mit der Isolierung waren voller Kondenswasser! Es läuft also an der Rohrisolierung zur Anlage und tropft dann am Gehäuse runter. Vermehrt tritt das auf wenn draußen die Luftfeuchte hoch ist, hier in den Räumen sind meist 50-60%.

Was mach ich da? Ich kann in den Kanal noch Glaswolle reinlegen, dann dürfte sich kein Kondensat mehr bilden oder liege ich falsch? Luftdicht kann ich den Kanal nicht machen, der geht durch 2 Räume.

Du musst die Ursache finden. Ich vermute stark, dass das aufgefangene Kondenswasser, was in die Kondenswanne geht, irgendwo lang läuft, wo es nicht lang soll. Isolierte Kälterohre bilden kein Kondenswasser, daran kann es nicht liegen. Und auch die ersten 40cm des Kondensschlauches sind ja isoliert.

Oder hast du irgendwo nicht isolierte Kälteleitungen laufen?

Nein. Das Kondenswasser des Klimainnengerätes geht ganz normal in die Wanne. Das Gefälle stimmt. Es sind die Kältemittelleitungen im Kanal die Schwitzwasser hatten und das ist dann zum Klimainnengerät geflossen und tropft dort (weil das nicht die Wanne ist, die ist innen im Gerät) dann am Gehäuse runter. Ich mach maln Bild.

Da war Kondensat auf den Kältemittelrohren auf der Isolierung.... ich erfinde das doch nicht.

Da an den Pfeilen war Kondensat AUF der Isolierung. Und das rann dann wohl nach rechts zur Klima und tropfte dort wo ich es rot eingekreist habe. Die Kondensatwanne ist im Gerät.