Das T-Stück, welches ich für testo 552 brauchte hatte eins, und dann noch eins im Adapter R22 -> R32.
Ich habe diese beiden rausgeschraubt, also übrig geblieben ist das Einzige im Serviceport selber.
Es scheint auf jeden Fall so! Messgerät ist ruhig, und in diesem UV Licht (was das CLD-100 mitbrachte) seh ich auch nix.
Ich lasse trotzdem über Nacht noch das Manometer mit den 5 Bar dran (das ist mit so nem Schraderventil-Schliesser dran also mit rel. wenig Kältemittelverlust demontierbar).
Ich habe ja das Hochdruckventil (am Klima Aussengerät / Imbus) nach Erreichen von 5 BAR wieder geschlossen, also messe ich hier jetzt nochmal Leitungen und Innengerät.
Ich weiß, dass das bei kleinen Leckagen 0 bringt, aber ich brauch das einfach Lecks (egal ob Wasser oder Gas) mag ich gar nicht, ich stelle mir immer vor, dass ich sowas dann nicht dicht bekomme, und das ist iwie übel.
Hab ich so noch nicht gesehen. Was ich kenne: Viele Füllschläuche und Adapter haben Ventildrückereinsätze drin. Die drücken also ein Schrader auf, wenn man es anschraubt. Diese Dinger würde ich auch überall entfernen, wo man sie nicht braucht.
Ja, lieber etwas vorsichtiger sein und sich mehrfach überzeugen. Finde ich auch sinnig.
Viele habe diese Geduld nicht und dann passieren die Fehler.
der Unterschied ist nicht wirklich gravierend, geht ein Ticken schneller, aber das Endresultat ist das Gleiche - lohnt sich nicht wirklich das Ding rauszunehmen.
Ich bin nicht zu den 250 Micron gekommen (sondern wie gestern mit Strang A auf irgendwas 480 rum), welche ich mal in einem YT Video gesehen habe, würde vlt. nach x Stunden irgendwann mal erreicht werden.
Das habe ich mir aber gespart.
Was schon auffällig war, dass ich auch ohne Stickstoff mit mehrmaligem Vakuum mit Luft brechen jedes mal einen Ticken tiefer kam (hab den Echtlauf dann aber wieder mit Stickstoff gemacht)
Ich hatte noch ein Schrader Ventil direkt vorm Vakuummeter, das habe ich auch noch herausgenommen, und das hat etwas gebracht.
Vakuum ist nach Abschalten der Pumpe leicht unter dem Wert geblieben, den ich mit Strang A erreicht habe.
CLD-100 ist dann doch schlussendlich brauchbar, ich starte in einem nicht klimatisierten Raum, dann hoch auf Stufe 3, und da musste in der Tat dann noch ein bisschen nachgezogen werden, damit nix mehr piepst - ist aber schon eine spannende Sache. Der Drucktest über Nacht war unauffällig, also erschnüffelt das Ding kleine Mengen doch ziemlich gut.
Ja, sind ganz andere Dimensionen, was ich mal gelesen habe: Mit einem Drucktest oder Lecksuchspray kannst du Undichtheiten von 500g Kältemittel im Jahr noch entdecken. Mit dem CLD-100 kann man bis 6g/Jahr nachweisen. Noch bessere Geräte schaffen 1-2 g/Jahr.
Deshalb nie auf den Schnüffler verzichten. Das bleibt der zentrale Nachweis der Dichtheit.
Klimaanlage läuft! Gestern die Schleusen ganz geöffnet, nochmal Lecksuche, und dann den "Samsung Rohrleitungstest" -> alles prima.
Ich werde nun die ganzen gekauften Werkzeuge in eine Box packen und hier und ggf. Kleinanzeigen zur Miete zur Verfügung stellen.
Danke insbesondere @win aber auch andere Tipp-Geber, eure Tipps haben viel Licht ins Dunkel gebracht. Würde gerne den kleinen Kälteschein machen, aber selbst mit mein Maschinenbau Diplom scheine ich da einfach nicht reinzukommen - bitter.
Kälteschein kannst du in Polen machen. Darüber hatten wir hier auch schonmal irgendwo diskutiert:
Denen ist wohl ziemlich egal, welche Vorausbildung du hast.
Ein Kälteschein allein scheint aber leider noch nicht hinreichend zu sein, um ganz offziell an Klimaanlagen schrauben zu dürfen. Es braucht auch eine Firma, die zertifziert ist. Ist wohl so, wie bei einem Elektriker, der so ganz offiziell nicht mal an seiner eigenen Hauselektrik schrauben dürfte, wenn er den Beruf nicht mehr ausübt. Ich denke aber, dass jemand, der über einen Kälteschein nachgewiesen hat, dass der die Materie beherrscht, nicht wirklich belangt werden wird.
Habe gesehen das es beim Lidl in der Filiale ab 17.08. Werkzeug günstig gibt, was man evtl. für die Installation von Split-Klima Geräten gebrauchen kann.
Das Problem ist nicht der Kälteschein, damit man Kältemittel kaufen kann, braucht man eine zugelassene eingetragene Firma. Was nutzt mir der Schein, wenn ich dann nur Neuanlagen machen kann und da darf dann nichts schief gehen, da ich an das Kältemittel nicht ran kommen.
Das typische Szenario ist doch, dass man privat in den nächsten 10 Jahren vielleicht 20 Anlagen bei sich und Bekannten verbauen möchte. Wenn man da mit Kälteschein die Möglichkeit hätte, ist das schon viel wert. In den seltenen Fällen, wo es zu Kältemittelverlust kommt, kann man auch noch einen Profi holen. Denn wer kauft sich privat eine Absaugstation und das restlichen Äquipment für 5000 Euro aufwärts? Da lohnt doch eher, den Profi kommen zu lassen.
Vermietest du dein Set schon? Will Ende des Monats meine Split Klima in Betrieb nehmen und hätte da Interesse daran, bevor ich mir alles selbst zusammenkaufen muss.
@leverkusen3 Und wenn Du dabei erwischt wirst, ist der zugehörige Strafrahmen bis 50.000,-€ möglich. Man kann natürlich drauf setzten, dass das weiterhin nicht kontrolliert wird, ich denke aber dass das gerade derart aus dem Ruder läuft, dass da was passieren wird.
Ich mache alles mit "klimafreundlichen" Kältemitteln, die fallen nicht unter die F-Gas Verordnung, dafür hat man das Risiko der Brennbarkeit. Dagegen kann man aber einen Gaswarner installieren.
Da bist du in Deutschland aber von hunderten Anlagen, die zur Auswahl stehen, auf eine einzige Anlage von Midea begrenzt. Und die ist teuer und hat nicht gerade die besten Werte. Für mich ist das keine sinnvolle Alternative. Sieht im Moment leider auch nicht so aus, dass die Hersteller in dem Bereich zügig was entwickeln werden. Da spürt man einen Unwillen, so lange R32 noch nicht verboten ist.
Da hast Du recht, wenn wir von neuen Anlagen reden. Ich hab hier aber einiges was schon ein bischen älter ist, da war mal R12, R22 oder R134a drin und die laufen wunderbar. Das war der Grund warum ich mich überhaupt mit dem Thema befasst habe, da ich leider niemand gefunden habe der sich mit einer R12 Anlage überhaupt befassen will. Ich wollte aber nur weil ich ein Leck im Kältemittelkreis hatte, nicht die ganze Anlage verschrotten. R12 wollte ich auch nicht verwenden (kann man wenn man bezahlt auch kriegen), also Umbau auf Propan/Butan Mischung. Wenn man verstanden hat was es zu beachten gilt, kann man das auch auf andere Anlagen "übersetzten" . Überhitzung und Unterkühlung sollte man natürlich ermitteln können, da man die Füllmengen neu auslegen muss. Ich hab selbst im PKW nach einem Defekt 134a getauscht. Merke keinen Unterschied (außer im Geldbeutel).