DIY Installation Klima-Split-Geräte

Ich verstehe auch so richtig was das bringen soll? Warum saugt, natürlich nur der Fachmann, denn nicht alles raus und befüllt neu nach Gewicht?
Weil der Fachmann seine Absaugstation vergessen hat. :D

Meines Erachtens eine gute Methode, um bei einer frisch installierten Split einen Status zu messen und den später (ev. nach Jahren) kontrollieren zu können: Split auf Kühlen, Einstellungen merken (maximal Kühlen oder Eco Kühlen etc.) und dann die beiden Leitungen messen (geht mit billiger Hardware). D.h. einigermaßen definierter Zustand, der sich wiederholen lässt. Wert notieren (z.B. Saugleitung 12 Grad, Einspritzleitung 15 Grad). Dieser Zustand lässt sich später immer wieder kontrollieren und so könnte man rechtzeitig feststellen, wenn sich die Werte ändern und auf mögliche Probleme rechtzeitig stoßen. Wenn mal jemand von euch die Gelegentheit, bitte euere Temperaturen in der Saug- und Einspritzleitung kommunizieren.
Danke und Gruß

Da wird doch bestimmt auch ein Einfluss der Außentemperatur mit dabei sein.

Ja - mag sein, dass die Aussentempertarur einen geringen Einfluss hat - Guck Dir das Youtube Video an - dennoch muss die Kompression und Entspannung in einem gewissen Temperaturfenster stattfinden. Als ich viel zu wenig Kühlmittel drinn hatte, ist mir die Saugleitung richtig "eingefroren" - das Innengerät hat aber nicht, oder kaum gekühlt. Nachgefüllt: Saugleitung wurde wärmer - Innengerät kälter. D.h. im 1. Zustand hat die Expansion des flüssigen Kühlmittels wohl schon in der Leitung stattgefunden anstatt im Innengerät. Ich denke wenn man ungefähr vergleichbare Aussentemperatur hat, dann ist der Meßwert der beiden Leitungen sehr aussagekräftig und reproduzierbar, so lange die Anlage gleichen Füllstand hat und die Ventile Kompressor etc. funktionieren.

Ich verstehe auch so richtig was das bringen soll? Warum saugt, natürlich nur der Fachmann, denn nicht alles raus und befüllt neu nach Gewicht?
Weil der Fachmann seine Absaugstation vergessen hat. :D
Das ist ja erstmal kein Problem. Man kann ihm ja ein Bett anbieten und dann per Expresslieferung zum nächsten Tag eine bestellen. Die darf ja zum Glück jeder kaufen, nur eben nicht bestimmungsgemäß benutzen. 😜

Hallo zusammen,

ich habe nur eine kurze Frage an die DIY-Vakuumierer unter euch:

ich schwanke zwischen einer Vevor-Pumpe (die so im Bereich 4-5 CFM liegen) und der VP125.

Vevor ist natürlich etwas günstiger, aber dafür ist bei der VP125 das passende Öl dabei, wo ich eher zu tendiere.

natürlich ist auch noch eine Option, einfach mal MyHammer zu probieren, da es sich nur um eine Klimaanlage handelt.

Ich würd die VP125 nehmen. Die ist für R32 geeignet und hat auch ein Magnetventil, was etwas mehr Sicherheit bei der Arbeit gibt, also dass du dir kein Öl in den Kältekreislauf ziehst, falls du Fehler machst.

Hallo zusammen,

nur als Info für Leute, die es vielleicht ähnlich vorhaben:

Ich möchte eine Daikin 4fach Multisplit mit 4 Stylish-Innengeräten anschaffen.

Habe über MyHammer ein (meines Erachtens) gutes Angebot für die Inbetriebnahme.

Ich beschaffe und montiere die Geräte, lege alle Leitungen.

Anschluss der Kältemittel-Leitungen (d.h. Bördeln, Vakuumieren, Abpressen mit Stickstoff, ggf. Befüllung), Inbetriebnahme sowie Fachunternehmer-Erklärung für die BAFA erfolgt dann vom Fachbetrieb für ca. 1000€ Brutto. Das sind 250€ pro Innengerät und so erspare ich mir viel Ärger mit Vakuum, Bördeln etc.

Ich finde das absolut fair. Es war auch ein Thema bezüglich Zeitschiene: der Betrieb hätte auch alles liefern und montieren können, mangels Mitarbeiter wäre da der Termin aber frühestens November gewesen. Die Inbetriebnahme kriegt er aber kurzfristig hin.

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hmmmm......

dieses anschliessen, also bördeln, etc, sind ja arbeiten, also arbeitszeit.

da fallen keine gerätekosten an oder sachen die man kauft. die bördel-kleinteile sollten ja beigelegen haben.

wenn ich von 100€/std ausgehe, sind das 2,5 std je gerät arbeit gerechnet.

oki, das macht ne firma wohl, aber ich finde das trotzdem sehr viel.

musst du aber selber wissen ob du das am ende ausgeben willst.

@geist4711
Für die komplette Inbetriebnahme inklusive Anschluss, Dichtheitsprüfung, Evakuierung und ggfls. Kältemittel befüllen plus Fachunternehmererklärung ausfüllen ist das ein gerechtfertigter Preis. Anfahrt etc. ist da ebenfalls mit drin und wenn das ordentlich gemacht wird dauert das auch etwas und beinhaltet sicherlich auch Wartezeit (Dichtheitsprüfung, Evakuieren)
250.-€ pro Gerät ist m.E. sehr günstig und man hat bei Problemen auch einen Ansprechpartner, den man nicht erst anbetteln muss.

@schup011 Für mich klingt das auch nach einer guten Sache. Insbesondere die BAFA-Erklärung bringt doch mehr Geld zurück.

Sehe ich auch so. Dazu kommt, dass ich damit die Förderung bekomme. Bei ca. 7000€ Materialkosten komme ich am Ende günstiger weg, als wenn ich mich mit dem Kältemittel-Zeug selber befasse (und das eigentlich nicht darf) und die Förderung nicht erhalte.

1000 Euro für 4 Innengeräte finde ich auch vollkommen ok. Klar, wenn man das jetzt nach reiner Arbeitszeit rechnet, ist das schon recht viel. Vermute mal, dass die in 4 Stunden damit fertig sind. Aber finde derzeit überhaupt mal einen Klimatechniker, der Zeit hat. Und wenn man die Sache so angeht, hat man es insgesamt doch extrem viel billiger, als alles von einer Klimafirma machen zu lassen.

Hierzu noch eine praktische Frage: Bei einem Innengerät (hängt an Innenwand) muss ich mit den Leitungen rechts zur Seite raus, dort aber nur 10cm, dann kommt die Außenwand und damit der Wanddurchbruch. Wanddicke ca. 28 cm. Das heißt: Der Leitungsstrang, der rechts aus dem Daikin Stylish Innengerät rauskommt, endet höchstwahrscheinlich mitten in der Wand.

Was ist da das beste Vorgehen? Plan war ja, ich bördele nicht, sondern lege nur die Leitungen, Klimatechniker kommt und schließt alles in einem Aufwasch an und nimmt es in Betrieb. Nur hier kann ich die Leitungen nicht fertig verlegen, wenn die Bördelverbindung in der Wand ist. 2 Möglichkeiten fallen mir ein:

  1. Ich beiße in den sauren Apfel und bördele diese Leitungen selbst, schließe die Leitung an und verlege sie dann.

  2. Ich bereite alles vor und lege die Leitungen nach innen, der Klimatechniker kürzt den Leitungsstrang vom Innengerät entsprechend und stellt die Verbindung dort her, wo sie zugänglich ist, nämlich in dem kurzen Stück Kabelkanal.

Was meint Ihr?

Verschraubungen dürfen nie in der Wand enden. Ich würde anders verlegen, am besten links im Innengerät raus, da liegen die Verschraubungen im Innengerät.

Ich würde auch nicht mit den Anschlüssen in die Wand gehen. Da kommt man nie wieder ran und falls was am Innengerät ist kann man es nicht mehr hochklappen.
Vielleicht kannst du hinter dem Innengerät etwas die Wand aufstemmen damit ein Umkehranschluss Platz hat.

Gruß, Mathias

@matsches

@win

Danke. Ist denn eine Unterputzverlegung für ca. 50-60cm auch ok?

Wenn die Leitungen dann zur linken Öffnung aus der Wand kommen, können sie dort (mit Vorsicht) um 180° gebogen nach rechts in Richtung Mitte des Geräts. Wieviel Platz hat man für denn für die Leitungen im Gerät beim Herausführen aus der Öffnung, d.h. wie dicht an der Wand müssen die Leitungen dort anliegen?

Oder dürfte man auch in der Mitte des Geräts die Leitungen aus der Wand kommen lassen und dann die Umkehranschlüsse verwenden?

Unterputz würde mir in dieser Ecke ohnehin besser gefallen als ein 10cm Kabelkanal. Dann würde ich die Leitungen dort nämlich komplett Unterputz legen, gibt halt Dreck beim Aufstemmen....

Ach ja, noch eine Frage: Wie geht Ihr mit dem Thema RCD (FI-Schalter) um?

Die Hersteller scheinen in der Regel einen Typ B vorzuschreiben, bzw. Betrieb mit Typ A ist nicht zulässig und eine Installation ohne FI wäre nur zulässig, wenn an denselbem Stromkreis keine Steckdosen hängen (festinstallierte Geräte und Lampen wären ok)?

Ein Typ B ist ziemlich teuer, und leider nicht oder kaum in der einphasigen Variante oder in Kombi mit LS zu bekommen...

Wenn du eh am Aufstemmen bist spart das eventuell auch draußen den Kabelkanal zum Außengerät. Macht aber natürlich Dreck.

Mit dem FI-Thema kenne ich mich nicht aus. Meine beiden Außengeräte hängen derzeit an Typ-A.
Das dritte kommt an einen "normalen" Steckdosenkreis ohne FI. So jedenfalls mein bisheriger Plan, habe das Thema aber auch auf dem Schirm.
Gruß, Mathias

Wenn ein Gerät mit Inverter, d.h. Gleichrichtung und darauffolgender Wechselrichtung für den Kompressor, an einem normalen Typ-A FI hängt und im Fehlerfall einen Fehlerstrom mit Gleichstromanteil produziert, löst der FI nicht aus, ist aber wegen Sättigung des Ferritkerns potenziell blind für normale AC-Fehlerströme. Daher darf das Gerät sich keinen Typ-A FI mit anderen Verbrauchern, die dort am selben Kreis hängen, teilen, denn für diese Verbraucher hätte der FI dann im Fehlerfall des Klimageräts keine Wirkung mehr.

Ein Kreis ohne FI mit Steckdosen ist so lange zulässig (wenn er zum Baujahr zulässig war), wie er nicht geändert wird. Wenn man ändert, muss man den neuesten Stand der Technik erfüllen, und der besagt, dass alle Kreise mit Steckdosen einen FI haben müssen. Ist aber noch die Frage, was "Ändern" bedeutet. Wenn Du das Gerät in eine Steckdose steckst, ist das wahrscheinlich keine Änderung. Alles aber ohne Gewähr, ich bin nur Laie und kann hier nicht rechtsverbindlich beraten.