DIY Installation Klima-Split-Geräte

Update!

So, ich habe heute den ganzen Tag mal mit der Temperatur gespielt, hört sich jetzt verrückt an aber ich glaube dass die Software zickt.
Wenn ich als Zieltemperatur 18,5grad eingebe dann hält sie konstant eine Temperatur von ca 21,5Grad und zieht ungefähr 100Watt. Auch in der App steht die richtige gemessene und Zieltemperatur, trotzdem heizt sie auf 21,5.
Stelle ich die Zieltemperatur auf 22 Grad dann heizt sie immer weiter, mehr als 24 Grad hab ich nicht ausprobiert, war mir zu warm und die Anlage hat halt auch ordentlich Strom gezogen.

Scheint tatsächlich ein Bug zu sein :man_shrugging:

Stell einfach mal auf 19,5 und teste, ob der Temperaturversatz immer gleich ist. Falls ja, ist entweder der Sensor nicht richtig kalibriert oder deine Wand, wo die Anlage hängt, ist deutlich kälter.

100 Watt Stromaufnahme ist wirklich super bei deiner Daikin Perfera. So weit runter kommt meine MIH SRC nicht, da ist bei 200 Watt Schluss.




Der nächste sagt "geil so ein Mikron Messgerät und Vakuumpumpe wollte ich schon immer haben" :mrgreen:



Geil so ein Mikron Messgerät zu meiner Vakuumpumpe wollte ich schon immer haben :P

(wobei ich die Einheit Mikron i.d.R. nicht in diesem Zusammenhang verwende bzw. nicht kennengelernt habe. SI Einheiten zum rechnen und früher Torr oder Pa. Muss ich gleich nochmal recherchieren was da Stand der Wissenschaft ist)


Edit:
Ich bin erst bei Seite 5...
Meine alte Edwards Pumpe schafft ohne Gasballast 2,5x10-4 mbar absolut, das sind ungefähr 3Pa und schon ein relativ guter Wert.
Mikron? Vielleicht ist damit mikrobar gemeint oder so??

Micron ist eine eigene Einheit und gebräuchlich bei Druckangaben im Unterdruckbereich. Basis ist das Torr, davon 1/1000. Man könnte auch Millitorr sagen.

https://www.bfs-kaelte-klima.de/aktuelles/fragen-aus-der-praxis/detail/beitrag/druckeinheit-micron/

Hier ein Umrechner von Micron in Pa:
https://www.convertunits.com/from/Pa/to/micron+of+mercury

Hallo in die Runde,
für die Inbetriebnahme meiner ersten Klimaanlage hatte ich mir eine Monteurhilfe und einen Kompressor gekauft. Bei der Vakuumierung hat mich dann gestört, dass man das Vakuum mit einer herkömmlichen nicht digitalen Monteurhilfe kaum überwachen oder kontrollieren kann. Der Zeiger auf dem Niederdruckmanometer geht zwar leicht in den Unterdruck aber das ist nicht mal ein Schätzwert.
Gleichzeitig ist mir aufgefallen, dass Split-Klimaanlagen keinen Hochdruck- Wartungsanschluss haben. Das Hochdruckmanometer ist also idR. nutzlos.
Mittlerweile habe ich meine Monteurhilfe wie beigefügt umgebaut.

Korrigiert mich bitte, wenn meine Theorie falsch ist.
Links blau schließe ich die Anlage am Niederdruckanschluss an. Die Mitte habe ich geschlossen. Rechts schließe ich den Kompressor an. Zur Vakuumierung öffne ich beide Ventile und kann mit dem neuen Unterdruckmanometer (rechts) wenigstens einigermaßen verfolgen, wie sich der Unterdruck in der Anlage einstellt. habe ich genügend Unterdruck, bzw. lange genug vakuumiert, so schließe ich das rechte Ventil. Kompressor und Unterdruckmanometer sind nun abgekoppelt und ich kann mit dem Füllen beginnen. Ja, ich habe bei mir nicht gewartet, bis ich die Anlage voll befüllt hatte. Um die Gasverluste und die Verletzungsgefahr für Erfrierungen beim Entfernen der Schläuche so gering wie möglich zu halten, habe ich die Schläuche bei 2 Bar entfernt und mich darauf verlassen, dass das Außengerät korrekt vorbefüllt war. Man könnte aber die Schläuche auch dran lassen und jetzt mit dem Niederdruckmanometer die Befüllung kontrollieren.
Das ausgebaute Hochdruckmanometer verwende ich evtl. um bei der davor zu erfolgenden Befüllung mit Stickstoff eine Übersicht über den Fülldruck zu haben. Bei ca. 20 Bar hatte ich alle Schraubverbindungen abgesprüht.
Was haltet ihr von der Vorgehensweise? Macht das Unterdruckmanometer in der Monteurhilfe für euch auch Sinn oder denke ich irgendwo falsch?

Alles etwas andes, als gewohnt, aber sollte so gehen. Wenn ich es richtig verstehe, hast du die Mitte dicht gemacht und nutzt den Anschluss gar nicht. Gehst also rechts rein und links zur Anlage raus. Damit sind beide Manometer in Reihe geschaltet, wenn beide Ventile offen sind. Damit du am Ende des Vakuums das Vakuumeter vor Überdruck schützt, schließt du dann das rechte Ventil. Und dann kannst du mit dem linken Manometer prüfen, wie der Druck ansteigt, wenn du die Kälteventile öffnest.

Sollte alles gehen.

Liebe Forumsianer,
ich bin seit kurzem ein Besitzer einer Hantech 9000 BTU, welche ich überwiegend im Heizbetrieb verwenden werde.
Wie stelle ich fest, ob ich zu wenig R32 in der Anlage habe? Wird das Heizverhalten sigifikant schlechter? - Eine Idde: Aussengerät im Normalzustand wiegen - und dann einen "Pumpdown" machen - Aussengerät noch mal wiegen - dann sollte ja alles im Aussengerät sein. Welche Aussagekraft hätte der Vorgang, d.h wieviel % vom Innengerät würde ich dann ungefähr ins Aussgerät bekommen und könnte ich daraus die Gesamtmasse R32 schätzen? Welche Aussagekraft hat der Gasdruck bei nicht laufender Split? Gibts sonst noch Ideen? Ich weiß: professionell: komplett entleeren, abwiegen und wieder rein damit - aber dafür fehlt mir das Equipment. Danke für euere Ideen! - Gruß Hans

Wie stelle ich fest, ob ich zu wenig R32 in der Anlage habe?
Außer abpumpen und neu befüllen fällt mir keine Alternative ein. Pump-Down und wiegen bringt überhaupt nichts. Das Kältemittel ist doch zum großen Teil permanent im Außengerät, nur ein geringer Teil ist im sonstigen Kältekreislauf. Das geht also so nicht.

Den Druck messen geht auch nicht. So lange auch nur noch 1g flüssiges R32 vorhanden ist, stellt sich der Dampfdruck ein. Evtl. können im laufenden Betrieb die Drücke eine gewisse Auskunft geben, ob deutlich zu wenig Kältemittel vorhanden ist. Auch am Betriebsverhalten soll man es erkennen können, es sollen dann im Kühlbetrieb Vereisungen beim Innengerät sichtbar werden. Ebenso soll die Flüssigleitung vereisen.

Wie kommst du überhaupt darauf, dass Kältemittel fehlen könnte? Heizt sie nicht, wie erwartet?

Hallo und danke für die Antwort.
Heizt schon, aber wer weiß mit wieviel die Anlage vorgefüllt war und ob das wirklich für die 5m Leitung genug war - ich bin halt skeptisch, wenn ich auf etwas vertrauen soll und das nicht überprüfen kann.
Gruß Hans

Hab mal versucht, die Geräusche der Mitsubishi Heavy SRC/SRK20-ZS-W am Außengerät einzufangen, während sie gerade gemütlich auf 200 Watt arbeitet. Ist kaum möglich, obwohl mein Aufnahmegerät schon recht empfindlich ist. Abstand ca. 40cm mittig vor der rechten Seite, wo der Kompressor sitzt.

Hier das Soundfile:
https://my.hidrive.com/lnk/I8ojAR7i

Man hört das eher zischende Geräusch, das ist das Gebläse. Und dann den etwas tieferen Dauerton, das ist der Kompressor. Läuft alles sehr harmonisch und gleichmäßig.

Hallo und danke für die Antwort.
Heizt schon, aber wer weiß mit wieviel die Anlage vorgefüllt war und ob das wirklich für die 5m Leitung genug war - ich bin halt skeptisch, wenn ich auf etwas vertrauen soll und das nicht überprüfen kann.
Gruß Hans
Die Anlagen werden vom Hersteller befüllt, da wird der Füllstand schon passen. Bei den technischen Daten der Anlage sollte die maximale Leitungslänge ohne nachzufüllen irgendwo zu finden sein. Was steht denn da drin?

Die günstigen Anlagen sind durchweg alle so vorgefüllt, dass es für mindestens 5 Meter reicht. Weniger wäre auch unsinnig. Darauf wird man sich auch recht gut verlassen können. Das sind ja durchautomatisierte Prozesse mit hoher Qualitätssicherung. Kann ich mir zumindest nicht anders vorstellen.

Hast du ein paar Erfahrungswerte, wie die Hantech sich beim Heizen verhält? Wie viel Leistung nimmt die z.B. auf bzw. was ist da Minimal- und Maximal-Leistung? Wie laut sind Innen- und Außengerät?

Die Hantechs werden ja teils richtig billig bei Ebay verhökert, preislich also sehr attraktiv.

Hallo, zum Bericht meiner Hantech:
im Heizbetrieb zwischen 300 Watt und max. 800 Watt - wobei ich die 800 Watt nur kurzzeitig gesehen habe.
700 Watt dann wenn sie auf max. Heizleistung geht und das Innengerät auf volle Leistung. Lautstärke: im Außenbereich kann das keinen Nachbarn stören - vom Gefühl her: sehr leise - das Innengerät: bei max. Lüftung schon hörbar aber nicht störend - ungefähr wie ein Ventilator auf mittlerer Stufe (1-3) Im Automodus dann noch etwas leiser. Standby Verbrauch: 2-3 Watt. Was ich noch nicht geschafft hab: die Hantech hat angeblich WiFi - hab ich bisher nicht eingerichtet bekommen. Ich habe mittlerweile meine Zweifel, dass WiFi dabei ist.

Update: ich hatte ein Leck: Habe die Anlage selbst mir R32 aufgefüllt. 1. Zustand: auf Kühlen eingestellt - eine Leitung gefriert ein - aber noch keine Kühlleistung. Dann ca. 200 Gramm R32 nachgefüllt: jetzt läuft sie wieder im Heiz- und Kühlmodus. Dennoch weiß ich jetzt nicht, wieviel R32 noch fehlt. In einem anderem Form war der Rat: bei über 10 Grad auf Heizen stelle und nachsehen, ob das Aussengerät teils einfriert - wenn ja, dann fehlt noch etwas Kühlmittel. Ich habe keine Froststellen am Aussengerät festgestellt - dennoch bin ich mir unsicher, ob nicht noch etwa R32 fehlt. Aber momentan funktioniert es. Sicherheit bekommt man wohl nur, in dem man die Anlage evakuiert und dann eine abgewogene Füllmenge R32 einfüllt.

Hast du das Leck denn gefunden? Was war die Ursache?

Füllmenge ohne absaugen und neu befüllen ist wohl eigentlich nicht möglich. Zumindest kenne ich kein halbwegs sicheres Verfahren.

ja - Leck gefunden - eine der Verschaubungen - nachdem ich die Kühlmittelleitungen nochmal gebogen und verlegt habe, nachdem ich sie verschraubt hatte (sollte man erst verlegen und dann verschrauben), ist wohl eine der Verschraubungen leicht undicht geworden. Leider erst gemerkt, als die Anlage nicht mehr heizte. Die Frage: was passiert, wenn zu wenig oder zu viel Kühlmittel in der Anlage ist - kein optimales Heizergebnis? oder ist das "digital" - geht, oder geht nicht? Nachdem die Füllungen immer für Leitungen bis x Meter ausgelegt sind, scheint es ja nicht so genau zu gehen?

Ich vermute mal, der Spielraum, wo sie sicher funktioniert, ist groß.

Insofern würde ich so vorgehen: In 100g Schritten nachfüllen. Jeweils testen, ob die Anlage wieder einwandfrei läuft. Wenn man den Punkt hat, dass sie einwandfrei läuft, nochmal 100g nachfüllen und gut. Bezogen auf Anlagen, die so 0,6-1 Kg Kältemittel brauchen.

Das sind aber nur theoretische Gedanken ohne Praxiserfahrung.

Die Frage: was passiert, wenn zu wenig oder zu viel Kühlmittel in der Anlage ist - kein optimales Heizergebnis?

man o man einmal pfuschen und dann nochmal direkt weiter pfuschen
wart halt bis das ganze zeug draußen ist und dann alles von vorne
anziehen druck prüfen evakuiren richtige menge einfüllen
(gehst dann halt in die kirche beichten dass du gesündigt hast ;) )

oder lasst es halt bleiben und holt nen fachmann! :roll:

Ich verstehe auch so richtig was das bringen soll? Warum saugt, natürlich nur der Fachmann, denn nicht alles raus und befüllt neu nach Gewicht?

Guter Beitrag vom Fachmann hierzu:
https://www.youtube.com/watch?v=6THVh3P2cPU&t=84s
Die beiden Leitungen die Temperatur messen und gucken ob die im Korridor liegen:
Saugleitung: 10-15 Grad
Einspritzleitung: 12-18 Grad
Meine Saugleitung lag bei 7 Grad - bin jetzt nach dem Auffüllen auf 11 Grad
Das Ganze im Klimamodus - also Kälte in der Wohnung - nicht auf Heizen.
Meines Erachtens wenigstens mal so ein Daumen map Pi Wert, der schon weiterhelfen kann!
Gruß aus Kastelruth und weiter: Jugend forscht :wink: