DIY - Hybridheizung

@Roterfuchs Gute Idee

Ist das ein Puffer ohne Rohrwärmetauscher drin? Also nur ein Fass?

Was hängt an den beiden Kreisen dran? HK, FBH?

Haben beide prinzipiell die gleiche Kennlinie oder eine ähnliche zumindest? Das wäre ja optimal, wenn innerhalb ihrer Laufzeit die Wärmepumpe den passenden VL einfach direkt durchleitet.

Klar, warum nicht.

Klar, das ist wohl sicher. Aber Glykol, die zus. Pumpe und die weitere Grädigkeit sind echt Mist für die Effizienz. Ich finde den Vorschlag Splitwärmepumpe viel eleganter.

@EEE ja beide Heizkreise sind ähnlich eingestellt, nur die on- off Zeiten sind unterschiedlich.

Am HK1 hängen Kermi Heizkörper und 2 Fußbodenheizungen sowie ein paar Wandheizungen alles über RL mit extra Pumpe gespeist Am HK2 hängen nur Kermi Heizkörper. Es ist ein teilsaniertes Fachwerkhaus mit einem Anbau aus 36cm Poroton Außenwand geputzt. Ich denke eine eher schlechte bis mittlere Dämmung. Doch da will ich nichts ändern.

Dann können die beiden Mischer mit dem Umschaltvorgang Holz → WP ja quasi auf Durchgang geschaltet werden und die WP übernimmt alles weitere. Die WP wird dann bivalent-alternativ betrieben und startet am Bivalenzpunkt. Bin gespannt, ob Du eine WP findest, die klein genug ist. Die muss ja fast schon dort starten, wo andere Wärmepumpen schon zu Takten beginnen.

K_vs Wert und Druckverlust von einem Mischer sind Scheiße, besser ohne. Wärmepumpe braucht brutale Volumenströme.

Er braucht sie leider für die Holzheizung. Oder die WP müsste jeweils hinter den Mischern eingebunden werden.

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Denn Irrglaube bezahlt man dann 24/7 jahrelang und mehrfach für die Heizungspumpen. Dazu noch den kaputten Verdichter vom takten.

Worauf bezieht sich deine Aussage?

Mit 80°C in die FBH zu fahren wäre der schlechtere Kompromiss.

Diesen Plan habe ich im Netz gefunden unter “energie-experten.org

Dort speist die WP den Puffer also ist auch hier ein großer Volumenstrom gewährleistet. Die Variante von @EEE halte ich dennoch für ein wenig vorteilhafter. Der Volumenstrom teilt sich bei @EEE auf! (Heizkreise und Puffer) Ich kann mir vorstellen viele Taktungen mit entsprechenden Einstellungen an meiner Reglung und an der WP zu vermeiden.

Kannst du mir das näher erklären?

Das ist aus dem BWP Hydraulikleitfaden: https://www.google.com/url?sa=t&source=web&cd=&ved=2ahUKEwib24Tmm42UAxWnBtsEHQTZAw8QFnoECA8QAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.waermepumpe.de%2Fuploads%2Fmedia%2FBWP_LF_Hydraulik_final_web.pdf&usg=AOvVaw3nWXvx2_IxA22kexvUHk0t&opi=89978449

Die Schweizer haben auch sowas nur in besser, letzte Seite: https://www.google.com/url?sa=t&source=web&cd=&ved=2ahUKEwjs9cyUnI2UAxXcRvEDHXVbHVcQFnoECBAQAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.wp-systemmodul.ch%2Ffiles%2FDownloads%2520DE%2FLieferanten%2FFunktionsschemata-20200425.pdf&usg=AOvVaw0O61-QqYzS95Da6QBpGq-E&opi=89978449

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Zusätzliche Pumpe? Er hat doch jetzt auch eine Pumpe drin die das Heizungswasser umlegt. Und in der Monoblock im Außengerät befindet sich sowieso schon eine.

Deswegen auch meine Frage, ob nicht ein Wärmetauscher schon in einem der großen Puffer vorhanden ist. Ggf. geht dort die Wärmepumpe dran.

Du würdest die WP auf Deinen frei gewählten Bivalenzpunkt (von mir aus 5°C, egal jetzt) auslegen und nicht bei NAT. Und - gehen wir mal von 5°C aus - dort hat die WP schon eine relativ hohe Leistung, Dein Haus aber eher nicht mehr. Sie muss relativ klein sein, um den Bereich 5…Heizgrenze gut abzudecken.

Vereinfacht linear betrachtet: NAT -10 bis 20°C = 30 K = 100%. Dann hätte Dein Haus bei 5°C Außentemperatur nur noch (20-5)/30 = 50% der Heizlast.

Wenn man sie monovalent auslegen würde oder bivalent-parallel, dann liegt der Inverterpunkt nicht selten irgendwo bei 7°C. Dort beginnt die schon langsam zu takten. Deine steigt hier erst ein. Daher meine ich, dass sie klein sein muss, um mit ihrer Mindestleistung bis zur Heizgrenze weit runtermodulieren zu können. Kann sie das nicht, hat sie ein superkleines Einsatzfeld von (Beispiel) 5°C bis 10°C.

Das hängt aber natürlich von der Heizlast Deines Hauses ab, die noch unbekannt ist.

@roterfuchs hast Recht, wenn ein WÜT drin ist, braucht er jetzt auch schon eine separate Heizkreispumpe, die zum Verteiler fördert. Ich meine aber, dass bei Holzvergasern der Puffer eher direkt angeschlossen wird ohne Systemtrennung. Mir persönlich ist der Vorschlag von @win mit Splitanlage lieber. Die Systemtrennung würde ich vorschlagen, wenn es Probleme mit der Fußbodenheizung/Korrosion gibt.

Die Systemtrennung ist wegen der hohen Wasservolumen die eine Wärmepumpe im Vergleich zu seinen vollständig nach Bedarf geregelten Heizkreisen hat. Er würgt sonst die Wärmepumpe ab. Die braucht hohe Volumenströme und er regelt sie jetzt schon ab.

Das bei dir gezeigte Schema zeigt was ich meine. In der Wärmepumpe (1) befindet sich eine Pumpe. Und bei ihm in den Heizkreisen (4) befindet sich ebenfalls schon eine Pumpe. Die pumpt ihm jetzt das Heizwasser durch den Kessel und durch die Heizung. Danach pumpt sie nur durch die Heizung.

Einfach ist besser. Bei einem Mischbalken in Reihe. Die Ventile sind nur für Wartung. Wärmepumpe und Holz laufen Parallel. Holz geht als hydraulische Weiche an den Puffer.

Der Volumenstrom aus Puffer ist kleiner 100l/h.

Der Volumenstrom im Heizkreis sollte deutlich über 1000 l/h sein.

Der Betriebspunkt, Druckverlust und notwendige Pumpleistung im Mischer sind dann Beschissen. Rechnen hilft beim Verständnis.

Der Temperaturabbau von den 80⁰ aus dem Puffer erfolgt durch den Thermostat am Vorlauf, einfach und robust.

Bei Stromausfall juckt mich auch die 6-8W für die Pumpe nicht.

Puffer hat früh 30⁰ da geht viel Holz bei Vollast durch bis die 80⁰C hinten unten angekommen sind. Die FBH saugt am Anfang alles weg und agiert hier durch die hohen Volumenströme auch als willkommener zusätzlicher Puffer. Der Holzofen hat eine PWM Pumpe, die den Vorlauf auf 75-85 konstant hält.

Stromzähler Wärmepumpe dieses Jahr 688,7

kWh. Aktuell 275W inkl. Regler und Pumpen bei 27/24⁰. 2000/275=7,27 Grundwasser ist nach dem langen Winter abgekühlt.

Hallo Roter Fuchs ich ärgere mich selber denn damals wurde mir alternativ ein Pufferspeicher mit Wärmetauscher angeboten. Doch meiner hat keinen! Es ist wie du schreibst ein Fass. Genaugesagt ein SPS Schichtspeicher von Solarbayer mit etlichen Zulauf Ablauf Anschlüssen.

Mein erster Gedanke war es ja auch den Puffer direkt mit einer WP zu speisen.

Stückholzheizungen sind nicht unbedingt der Standard. Daher hier Folgendes:

Während des Abbrands 30kW der Biomasse (Holz) arbeitet eine starke/kräftige Kesselladepumpe mit Rücklaufanhebung um die Wärme aus dem Kessel in den Pufferspeicher zu befördern … 28mm Kupferleitungssystem. Der Abbrand dauert ca. 3-4 Std. Danach ist der Puffer durchgeladen und hat ca. 80° . Die 2 Heizkreispumpen 5-12 W holen sich über einen Mischer das was benötigt wird aus dem Puffer. In der Übergangszeit reicht das bei vollem Puffer für ca. 2 Tage. Danach wenn der Puffer nur noch 30° hat (die 30° sind einstellbar) schalten die Heizkreispumpen ab. Nun muß ich wieder Holz verbrennen um den Puffer zu laden.

Die Wärmepumpe am Wärmetauscher im Puffer funktioniert nicht, WP geht auf Störung (Hochdruck, Abtauung, Durchfluss). Hatte das bei Inbetriebnahmen und Störungen mehrfach. Da braucht es spezielle, enorm große Flächen. Der Verlust ist zu groß, Bude wird nicht Warm. Sowohl an Heizleistung wie auch an zusätzlichen Stromverbrauch. Vor 4 Jahren ein riesen Problem.

Endlose Diskussionen mit Heizungsbauern, im anderen Häusern funktioniert doch die gleiche WP, die muss kaputt sein.

@EEE Genau dieses Schema 6 hatte ich ja auch schon bei “energie-experten.org” gefunden. Doch in diesem Schema 6 geht die WP direkt in eine eigenen Puffer Eingang und Ausgang. Und die Heizkreise bedienen sich aus dem Puffer mittels einem andern Anschluß. Genauso macht es ja auch mein 30kW Holzvergaser.