Hat er doch. Ich zähle jedenfalls 8.
@carolus Lol.
Hat er die stangen etwa durch die zellen gebohrt?
Nö. Sieht man doch. Ist kein Qualm.
@Mol22: was hast Du denn für Platten zwischen den Zellen und warum immer 2?
Ist das nicht ungünstig für die Zellverbinder (wegen der Höhe der Platten und der Länge der Zellverbinder)?
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Ich rede von statisch unbestimmt, nicht von unsymmetrischer Verteilung.
Das bedeutet, dass sich keine unsymmetrischer Ausdehnung unabhängig von der anderen entwickeln kann.
Maschinenbau Begriff.
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Eine feder zeiht 50kg?
Du hast links 3 = 150kg, mitte drei = 150kg, rechts 3 = 150kg. Insgesamt also 450kg. Brauchen tut jeder zellenstack 300kg. Zusammen also 600kg. Du hast nur 450kg. Da fehlen 150kg.
Stell dir vor du hast einzelne stacks, 3 federn links drei federn rechts. Und die 2 stacks nebeneiander. Dann hast du die 600kg. Sieht etwa so aus:
Bei dir drückt eine seite mit 150kg, die andere mit 75kg. Das ist unsymmetrisch. Mein autismus stört sich daran.
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Leute wie oft wollt ihr das Verpressen Thema hier noch diskutieren.
Gibt doch schon so viele zig Seiten lange dazu. Selbst die Kiste, auch wenn schön gemacht, habe ich schon 10x gesehen.
Thema ist doch "DIY Akkus - Aufbau mechanisch u. elektrisch, Inbetriebnahme, Fehlerbeseitigung"
Ob jetzt nicht, mit 100kg oder 400kg verpresst ist sicher relavant aber nicht das wichtigste für einen DIY Akku.
Ich habe mir DEIN Bild nochmal angeschaut.
Ich sehe da keine problem, aus folgendem Grund: Du hast reichlich dicke zwischenpaltten drin, die ja auch wieder federwirkung haben, dann wäre statosche Überbestimmung kaum ein Problem.
Allserdings hat Surolac ggf in einem recht: Die eine mittlere Feder bei dir sollte natürlich 150 Kg bringen, damit die gesamtsumme stimmt.
Da du aber stahlplatte hast, und das thema kraft nach meiner kenntnis +- 50 % Toleranz hat, würd ich das so lassen.
@mol22 Habe deine Auflistung gesehen - Perfekt und damit wäre eigenlich das Thema erledigt gewesen.
Wenn da noch irgendwo 25 Federn, Schrauben oder Gewichte gefehlt haben kann man genau dort drüber diskutieren.
Dort habe ich auch damals deinen Akku gesehen und mir das mit den Fermacellplatten abgeschaut.
Und welche Mods sollen dicht machen, wenn die endlose Disussion auch noch befeuert wird.
Finde es schade, wenn man nach einem Thema sucht immer 99 Seiten mit gleichen Inhalt lesen muss.
Wir würgen keine technischen Diskussionen ab.
Würgen muss ich schon genug.
Es steht dir frei, einen technischen Grundsatzartikel oder ein howto darüber zu schreiben, dafür bekommst du jede Unterstützung von mir.
@carolus Ich kann dich schon verstehen, kitisieren ist immer einfacher als machen.
Hier wurde zu DIY Akkubau ja eigentlich schon alles ausführlich diskutiert.
Du hast die gute Idee und möchtest alles an einem Punkt zusammenfassen (so hab ich es zumindest verstanden)
Wann wäre es doch schön wenn dazu zusätzlich zum Verpressen auch Informationen verlinkt werden.
Niemand möchte und soll abgewürgt werden, aber man darf hoffentlich sagen bitte kommt zum eigentilchen Thema zurück.
Klar darf man das. Und so hab ich das auch gehalten, meine Meinung gesagt.
Diese verpresserei ist halt ein Thema, wo man erstaunlich viele verschiedene Wege gehen kann, und erstaunlich viel davon ist aus rein Maschinenbau Sicht ungünstig oder falsch.
Und manchen Neulinge, denen wir ja helfen wollen, ist zwar klar, dass ihnen die Etechnik fehlt, aber wissen nicht, dass auch der Maschinenbau seine Geheimnisse hat.
Nochmal zum Pressdruck: Die 300 kp wird kaum jemand 100ig genau hinbekommen, es sei denn mit gutem Meßequipment. Was wäre besser:
a. nur 50% des Soll-Drucks oder
b. 200% des Soll-Drucks?
Ist es besser, im Zweifel eher zuwenig Pressdruck zu haben oder darf es ein bischen mehr sein? Was kann/könnte passieren bei a. oder b.?
Und wenn beides eher 'unkritisch' ist, ab welchem Druck wird es kritisch und warum? (Ich meine jetzt nicht soviel, dass sich die Zellen mechanisch verformen und zerquetscht werden
)
Nein, im Zweifel mehr.
B: Eventuell zerreißt es das Gewinde deiner Spannvorrichtung oder das Gewindestäbchen, oder wenn du nicht ziehst, sondern drückst das Akkuhaus.
Mit Federn lässt sich die Last von 300 kgf zuverlässig und stabil einstellen.
Die Zellen dehnen sich aus beim Laden und bei Temperaturerhöhung.
Was haltet ihr denn von diesem Vido:
Why you should compress your LiFePO4 battery! And why it does not matter...
https://www.youtube.com/watch?v=63-Nx75_xXMEr erklärt es recht länglich aber für mich gut verständlich und nachvollziehbar (auf englisch)
oder das hier:
Why compressing battery cells is (not) worth it - Here is what I found...
https://www.youtube.com/watch?v=FdDy8b5x7Y8Paul, ich möchte dir, höflich gemeint, aber hart in der Sache, grundsätzlich widersprechen., aus mehreren Gründen, die ich mal anführen möchte. Ich wollte das schon immer mal detailliert schreiben, und das scheint der richtige Zeitpunkt zu sein.
- Das Problem ist noch garnicht klar, oder zumindest hoch komplex.
Da gibt es im Akku zwei chemische Verbindungen, die im Lade(Entladezyklus) umgebaut werden zu anderen Verbindungen, die jeweils andere Volumina benötigen.
Die Verbindungen selber liegen als feinkörnige Matrix vor, innerhalb derer die elektrische Verbinung der Partikel (sinnvollerweise) erhalten bleiben muss.
Ob, und wie, und wie oft, und wann man die Masse wieder auf kleiner Volumen zurückdrücken kann/muss, kann man wohl nicht rechnen, sondern nur iterativ bestimmen. Was ja wohl auch gerade gemacht wird. EVE ist da ziemlich vorne dran.
Die Randbedingungen , in der ersten Form zusammengefasst, sagen doppelte Lebensdauer bei 300 kgf, bei 50 % weniger osder 100 % mehr ist es schlechter.
(also ist die Genaugkeit der Kraft wurscht. Und wann am besten (oder immer?) unbekannt. Das hat sich später auf "bei den ersten Zyklen" verändert)
Seit EVE als erste im Datenblatt über verpressen gesprochen hat, hat es in Abständen mehrere Updates dieser Angaben gegeben.
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Die Feststellung, was genau wie wirkt, ist ziemlich schwierig, und geht eigentlich nr über extrapolation von abgekürzten dauerversuchen. Logischerweise wird man einen Versuch mit echten Zyklen kaum machen können.
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Es gibt eine grosse Zahl möglicher Lösungen. Da gibt es nicht grundsätzlich nur einen, oder einen richtigen, Weg.
Und da kommt dann die Zahl der Experimetierer, der anders Macher. Der YTber.
Es ist ja kein Problem, Dinge anders gemacht zu haben, es fehlt aber der Nachweis, ob das ganze auch funktioniert. Das ist, nach 2) idR garnicht der Fall. Schon alleine deswegen, weil es extrem schwierig ist, aber auch, weil man es erst garnicht versucht hat.
Und "Ich hab das so gemacht" ist nett. (aber nett ist die Schwester von.... [sucht euch was aus])
Aber wie kommt man zu einer (der möglichen) "richtigen" Lösung ?
Da zu muss man einfach erkennen, dass das Proplem nicht nur innerhalb der Chemie komplex ist, sondern auch in der Mechanik. Vielleicht nicht grundsätzlich, aber doch so, dass man sich im Maschinenbau - in den theoretischen Grundlagen - wirklich auskennen muss, wenn man nicht in bekannte Fallen mechanischer Konstruktion verirren will.
Was ich sagen will (und es ist mir bewusst, dass ich mir damit keine Freunde mache) ist, dass jemand ohne umfassende theoretische Grundlagen der Mechanik, des Maschinenbaus, nicht in der Lage ist, den mechanischen teils des Problems zu verstehen und angemessene Lösungen zu erarbeiten. Und diese Kenntnisse haben (vielmals sorry) nichtmal geschätzte 10% derjenigen, die sich in vollmundiger Selbstsicherheit zur richtigen Lösung äussern.
(Ich erwähne, wie üblich in solchen Fällen, dass ich Nicht-Wissen nicht für einen persönlichen Mangel halte. Niemand kann alles wissen. Aber man sollte sich dessen bewusst sein, ob man jeweils wirklich "fachkundig" ist)
Und um das mal in (einige) Begriffe zu fassen:
E-Modul
Federsteifigkeit
Dehngrenze
Elastizität
Statische Unbestimmtheit
Zugfestigkeit
Bruchfestigkeit
(Druckfestigkeit)
Reibwert
Biegesteifigkeit
Wer ALLE diese Begriffe detailliert kennt, verstanden hat, und in den jeweiligen Bedeutungs-Anteilen für eine Lösung für jedes Bauteil eurer Gehäuse berücksichtigen kann, KÖNNTE in dem genannten Umfang fachkundig sein. Das ist, mit allem Respekt, der KFZ-Mechaniker mit 40 jahren Erfahrung in der motorevision von F1 Motoren immer noch nicht. Der ausgebildete Konstrukteur mit Grundlagen und Erfahrung schon.
Mir ist klar, dass auch dieser Beitrag nichts am Gesamtproblem ändert: Viel zuviele Leute ohne Gesamtüberblick geben viele zu selbstsichere Aussagen über die einzig genau, richtige, oder angemessene Art, oder korrekten Funktion einer bestimmten Ausführung, ab. Und bei einem grossen Teil der Äusserungen genügen leider maximal drei Sätze, um sich diesbezüglich erkennbar zu zeigen.
Zusammenfassung:
Es gibt zu diesem Problem wirklich genügend funtionierende Lösungen. Und zehnmal mehr sind aus irgendeinem Grunde suboptimal. Oder schlimmeres.
Nur die Einigkeit der.... "Fachwelt" darüber ist nicht deckungsgleich.