Dimensionierung Klimageräte

Hallo zusammen,
ich hoffe ihr könnt mir bei der korrekten Dimensionierung meiner geplanten Klimageräte helfen.

Hatte bereits Kontakt zu mehreren Klimafirmen, diese dimensionieren die Geräte für die Räume sehr unterschiedlich (einzelne Räume zwischen 2 - 3,5 KW!) ohne wirklich auf die echten Hausgegebenheiten einzugehen (Dämmung, etc.).

Leider finde ich keine Software um dies mit echten Werten berechnen zu können.

Aufgrund der großen PV, sollen die Klimaanlagen sowohl zum kühlen als auch zum Zuheizen bei PV Überschuss in den Übergangszeiten verwendet werden. Hauptheizung bleibt die Gas-FBH.

Es soll eine Daikin Perfera Anlage werden.

Hier mal ein paar allgemeine Infos zum Haus.

  • 1,5 Geschossig, somit Schräge mit 40 Grad ab der ersten Etage
  • Baujahr 2006
  • 2 schaliges Mauerwerk - 175mm KSS / 100mm Dämmung / 120mm Klinker (0,293 W/m2K)
  • Sparren 180 mm mit WLG 035 Zwischensparrendämmung (0,226 W/m2K)
  • Fenster Doppelverglast (1,1 Ug-Wert)
  • Dachausrichtung SW (komplett mit PV belegt) und NO
  • Braune Tondachziegel

Die Außengeräte sollten Optimalerweise alle auf die Garage kommen, wobei davon abgewichen werden kann wenn es sinnvoll ist.

In den Plänen ist jeweils die netto Quadratmeterzahlen angegeben, also bereinigt um die Dachschrägen. Es handelt sich für die oberen Etagen also nicht um die echte Bodenfläche.
Zusätzlich sind an den Fenstern die Glasflächen angegeben.
Die Dachfenster haben keine Außenrollos.

Erdgeschoss (5 KW?):

Im Erdgeschoss ist das Wohnzimmer und die Küche komplett offen und somit hatte ich hier an ein einziges Innengerät mit 5 KW gedacht. In grün die die Stelle markiert, den ich für den Einbau am sinnvollsten halte.

Die Leitungen müssten dann um das Haus zur Garage geführt werden.
Alternativ bestünde die Möglichkeit, das Außengerät direkt hinter der Wand auf dem Boden zu stellen und ggf. mit dem rechten Kinderzimmer im Dachgeschoss zusammen zu legen.

Dachgeschoss:

Im Dachgeschoss sollen die Innengeräte in zwei Kinderzimmer und in das Schlafzimmer.

Bei dem oben links im Plan mit "Arbeiten" bezeichnete Zimmer, handelt es sich real um ein Kinderzimmer.

Das Schlafzimmer und die Ankleide ist mit einer, meist offenen Schiebetür getrennt.

Sowohl bei dem Kinderzimmer oben links als beim Schlafzimmer soll das Innengerät an die Treppenhauswand und die Leitungen anschließend ein kurzes Stück über das Treppenhaus zur Garage geführt werden.

Für das Kinderzimmer oben rechts wird die Leitung rechts rausgeführt und müsste zum Außengerät auf der Garage um das Haus geführt werden.
Hier ist die Überlegung, ob man dieses Kinderzimmer mit dem Erdgeschoss über ein Außengerät zusammenführt und direkt hinter der Wohnzimmerwand auf dem Boden platziert.

Spitzboden:

Dies ist mein Büro und soll später mal als drittes Kinderzimmer genutzt werden.
Dieses Zimmer liegt komplett unter Dachschrägen, wobei links und rechts Schiebetüren montiert sind um den Drempel künstlich auf 1m anzuheben.
Die Raumhöhe beträgt 2,41m und auch hier ist eine FBH eingebaut.
Dies ist im Sommer auch der problematischste Raum, da er vollständig unter dem Dach liegt.

Im Bad ist ein kleines Dachfenster mit 0,25 qm Glasfläche und Richtung SW ein Bodentiefes Fenster mit 2,34 qm Glasfläche.

Auch hier soll die Leitung des Innengeräts durch das Treppenhaus auf die Garagenseite geführt werden.

An der Garage werden somit die Leitungen von drei Innengeräten direkt austreten.

Für die Räume hatte ich nun an folgende Kombinationen gedacht:

Außengerät 1 2MXM50A9:

  • Erdgeschoss, 5 KW (eventuell kleiner?)
  • Kinderzimmer rechts - 2 KW

Außengerät 2 3MXM52A9 oder 3MXM40A9:

  • kleiner Kinderzimmer links - 1,5 - 2 KW
  • Schlafzimmer inkl. Ankleide - 1,5 - 2 KW
  • Spitzboden 2 - 2,5 KW

Welche Leistungen und Kombinationen würdet ihr bevorzugen?

Bin für jeden Hinweis dankbar!

Die Montage werde ich sehr wahrscheinlich selbst übernehmen, den Anschluss wird ein Bekannter mit Kälteschein erledigen.

Gruß Nu

Ich denke, deinem recht modernen und gut gedämmten Haus, wenn du auch Glasflächen verschatten kannst, wirst du mit 50W/m² auskommen.

Von meiner jetzt einjährigen Erfahrung mit single Splits würde ich fast pauschal zu "so klein wie möglich" raten.

Basierend auf: Bosch Climate 7000i 3,5 kW in 40qm Wohnzimmer von 1964 ohne Dämmung und sehr alten Fenstern. Die war im sehr kalten Winter nicht annähernd an ihrer Leistungsgrenze. Die 2,5er in den anderen Räumen sind auch alle eigentlich überdimensioniert. (Bei 21-22 °C angestrebter Raumtemperatur wenn man sich dort aufhält. Haus in NRW)

Ich hatte für den Raum basierend auf Verbrauchsdaten der Ölheizung und der Heizkostenabrechnung einen Heizbedarf von ca. 7000 kWh (ca. 3,8 kW Heizleistung) für milde und 11500 kWh (ca. 6,4 kW Heizleistung) für ein kaltes Jahr berechnet. Seit Installation Mitte Oktober 2025 hat die Klima 1250 kWh Strom verbraucht.

Bedenke aber die Wärmeverteilung in einem großen Raum. Der Luftstrom kommt nicht weit wenn man keine steife Brise im Raum möchte.

Edit: Viele Worte um zu sagen: Was @win schreibt dürfte hinkommen :wink:

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Vielen Dank für die Rückmeldungen!

Sollten die 50W/m² nun sowohl im EG als auch im Dachgeschoss angewendet werden?

Das Erdgeschoss wird eigentlich nicht so warm wie die Räume unter dem Dach. Vorallem der Spitzboden heizt sich im Sommer unheimlich auf.

Sollen die 50W/m² auf die gesamte Grundfläche oder der bereinigten Quadratmeterzahl aus dem Plan (also bereinigt um die Dachschrägen) angewendet werden?

Vielen Dank!

Ich habe einen Spitzboden ähnlicher Grösse und dort ein 2kW-Truhengerät installiert. Das Gerät ist für diesen Raum sowohl im Sommer, als auch im Winter etwas überdimensioniert, passt aber von sonst gut, da ich ein Wandgerät nicht installieren konnte.

Danke dir!

Wie macht sich "überdimensioniert" bei euch bemerkbar?

Schafft es das Gerät nicht weiter runter zu modulieren, sodass es taktet oder gar zu kalt / zu warm wird?

Ich betreibe das 2kW-Truhengerät unterm Dach an einer 2MXM50A. Das 3,5kW-Zweitgerät ist im Erdgeschoss plaziert und heizt unser 40m2 Wohn-Esszimmer. Es gab in den letzten beiden Wintern nie eine Situation in der auch nur annähernd Maximallast zum heizen benötigt wurde. Ich wäre vermutlich mit einer 2MXM40A und einen 2,5kW-Gerät besser gefahren. die 2MXM50A moduliert kaum unter 300W, Takten ist aber nicht das Problem. Die Regelung über die Bedarfssteuerung funktioniert recht gut. Der Wohnraum ist offen und heizt den Flur geringfügig mit.
Im heissen Sommer reichte eine Leistungsaufnahme des AG von 350W um die Temperatur auf unter 26°C zu halten.

Ich denke ich werde ein Außengerät hinter dem Wohnzimmer platzieren und das Kinderzimmer rechts da mit anbinden. So spare ich mir den Weg um das Haus zur Garage.

Somit scheinen nun folgende Kombinationen sinnvoll zu sein:

Für 2 Räume:

Außengerät 1 2MXM40A9 (moduliert in diesen Kombinationen bis 1,5 KW):

  • Erdgeschoss, 3,5 KW
  • Kinderzimmer rechts - 2 KW

ODER

Außengerät 1 2MXM50A9 (moduliert in diesen Kombinationen bis 1,8 KW):

  • Erdgeschoss, 3,5 KW / 4,2 KW / 5 KW
  • Kinderzimmer rechts - 2 KW

Hier ist nun entscheidend, ob für das EG mit 65 qm offenem Wohnbereich + Küche das 3,5 KW Innengerät ausreichen könnte. Ansonsten muss es das 2MXM50A9 Außengerät sein.




Für die übrigen 3 Räume:

Außengerät 2 3MXM40A9 (moduliert in diesen Kombinationen bis 1,7 KW)::

  • kleiner Kinderzimmer links - 2 KW
  • Schlafzimmer inkl. Ankleide - 2 KW
  • Spitzboden 2,5 KW

ODER

Außengerät 2 3MXM52A9 (moduliert in diesen Kombinationen bis 1,8 KW)::

  • kleiner Kinderzimmer links - 2 KW
  • Schlafzimmer inkl. Ankleide - 2 KW
  • Spitzboden 2,5 KW

Für diese drei Zimmer scheint das kleinere Außengerät bzgl. der unterste Modulationsgrenze kaum eine Rolle zu spielen (1,7 KW zu 1,8 KW). Hier könnte man also wahrscheinlich zur Sicherheit das größere nehmen.

Wenn ich das richtig sehe, ist die unterste Modulationsgrenze bei den 2 KW bis 3,5 KW Innengeräten mit 0,9 KW identisch.
Bei diesen Innengeräten ist ein "zu groß" also kein Thema.

Erst beim 4,2 KW (bis 1,5 KW) und 5 KW (bis 1,7 KW) Innengerät ändert sich die unterste Modulationsgrenze.

Tastsächlich scheinen sich die 2 KW und 2,5 KW Innengräte sogar kaum zu unterscheiden (Ausmaße, Lüftergeschwindigkeit, Lautstärken, etc.).

Ich kann nur sagen, dass ich in den Kinderzimmern (Dachschräge Südseite, Bj 2019) jeweils 2 kw Geräte habe und die eigentlich auch noch überdimensioniert sind.

Muss fairerweise sagen, dass ich es aber noch nicht probiert habe, wenn die Süd-Dachflächenfenster nicht verschattet sind, da würde ja eine große Menge Solareintrag erfolgen, aber wüsste nicht wsrum.

Hallo zusammen,

habe mich nun nochmal mit der Dimensionierung der Geräte beschäftigt.

Ich möchte gerne unbedingt eine "ungefähre" Berechnung für meine Räume anstellen und habe nun einige Ansätze versucht.

Die pauschale Berechnung mit 50W /m² habe ich dabei verglichen, wobei diese meiner Meinung nach nicht allgemein für Dachgeschoss und Erdgeschoss gelten kann.

Habe nun mal alle Flächen (Fensterflächen, Außenwände, Dachflächen, etc.) aufgenommen.
Mit einem Online Rechner (von Kampmann) habe ich die Räume entsprechend ihrer Flächen ausrechnen lassen.

Ich kann allerdings leider überhaupt nicht einschätzen, ob die angegebenen Leistungen pro Fläche passen.

Im Wesentlichen sind folgende Werte relevant, da diese die meiste Last ausmachen:

  • 330 W/m² - Vertikale unverschattete Glasfläche Richtung Südwest
  • 200 W/m² - Vertikale unverschattete Glasfläche Richtung Süden
  • 320 W/m² - Dachflächenfenster
  • 12 W/m² - Außenwände
  • 18 W/m² - isoliertes Dach 180mm WLG 035 Zwischensparrendämmung (0,226 W/m2K)
  • 120 W/m² - Personen

Könnte jemand der sich damit auskennt mal bitte überschlagen ob die folgenden Werte in etwa für mein Haus passen könnten?

Vielen Dank!

Angenommen meine oben angesetzten Werte passen in etwa, dann kommen für meine Räume dabei folgende Kühllasten raus.

Für die Latente Last habe ich folgende Formel angewendet:
0,82 × Luftwechsel pro Stunde × Raumvolumen × Feuchtedifferenz in g/kg

Außengerät 1:

  • 4.063 W für Wohnzimmer im EG 62m² = 2.729 W Kühllast + 1.334 W Latente Last, da hier die Terassentür sehr oft geöffnet wird (Luftwechsel 0,5/h).
  • 1.386 W für großes Kinderzimmer 17,3 m² Bodenfläche unter dem Dach = 1.306 W Kühllast + 80 W Latente Last (Luftwechsel 0,2/h).

Hier würde ich nun für EG ein 4,2 KW und für das große Kinderzimmer 2 KW Innengerät nutzen.
Beide gemeinsam an einem 5 KW Außengerät (2MXM50A9).


Außengerät 2:

  • 2.554 W für Spitzboden 28,4 m² Bodenfläche unter dem Dach = 2.324 W Kühllast + 230 W Latente Last (Luftwechsel 0,2/h).
  • 1.587 W für Schlafzimmer 23,5 m² Bodenfläche unter dem Dach = 1.490 W Kühllast + 97 W Latente Last (Luftwechsel 0,2/h).
  • 1.347 W für kleines Kinderzimmer 16 m² Bodenfläche unter dem Dach = 1.250 W Kühllast + 97 W Latente Last (Luftwechsel 0,2/h).

Hier würde ich nun für den Spitzboden ein 2,5 KW, für das Schlafzimmer ein 2 KW und für das kleine Kinderzimmer ebenfalls ein 2 KW Innengerät nutzen.
Alle drei gemeinsam an einem 5,2 KW Außengerät (3MXM52A9).

Wenn man die Räume nun mit den allgemeinen 50 W/m² rechnen würde, kämen wesentlich kleinere Kühllasten bei raus.
Bei meiner detaillierten Betrachtung läge die Kühllast jedoch sogar knapp höher als die Nominallast der gesamten Kühllasten.
Auch bei der latenten Last des Wohnzimmer bin ich ziemlich verunsichert, da dies ausschlaggebend dafür ist, ein solch großes Innengerät und folglich auch das große Außengerät nutzen zu müssen.

Gibt es tatsächlich keine freie Software, Excel, o.ä. um diese Berechnungen etwas detaillierten machen zu können?

Danke euch!

Gruß Nu

Unverschattet nach Süd macht doch keinen Sinn, das wäre Energieverschwendung pur. Da würde ich besser überlegen, wie das zu verschatten geht. Dann sollte auch ein 3,5kW Gerät fürs WZ reichen.

Mach dich da nicht verrückt. Ich habe ein EFH Bj 2019, welches Süd und Westseite quasi den ganzen Tag in der Sonne ohne Beschattung ist. 160m2 Wohnfläche. Mein Außengerät hat 6,8 kW Kühlleistung und selbst jetzt Ende Juni hatte ich im Haus angenehme 23 Grad und das Außengerät lief nicht mit Volllast.

Dein Plan wie du das so vorhast, kannst du gut nutzen, mach das so und fertig. Gute Wahl.

Danke euch!

Das Problem beim Verschatten ist meine Frau. :grinning_face_with_smiling_eyes:
Sie möchte gerne immer Tageslicht im Haus.

Habe nun nochmal mit einer geringeren latenten Last für das EG gerechnet, wenn die Terassentür über eine Automatisierung überwacht wird, sodass sie weitestgehend geschlossen bleibt, oder alternativ eine Jalousie geschlossen wird.
Dann sinkt die Kühllast für das EG auf ca. 3.300 W.

Gemeinsam mit dem großen Kinderzimmer (Kühllast von 1.386 W) wären das insgesamt ca. 4.700 W.

Hier könnte man also tatsächlich noch überlegen ob folgende Kombination besser wäre:

Außeneinheit: 2MXM40A9

  • EG (3.300 W) - 3,5 KW Inneneinheit
  • großes Kinderzimmer (1.386 W) - 2 KW Inneneinheit

Das hätte den Vorteil einer kleineren Modulation (1,5 KW ggü. 1,8 KW bei 2MXM50A9).

Allerdings weiß ich nicht, ob ggf. der Lüfter des 4,2 KW Innengerät für das Wohnzimmer besser geeignet wäre um die 11m Distanz zur Küche zu überbrücken?!

Schatten heißt ja nicht, dass kein Licht mehr ins Haus kommt. Es geht nur darum, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Simple Jalousien, die so offen stehen, dass die Sonne nicht mehr direkt durchkommt, reichen dafür ja schon. Außen angebrachte Lösungen sind natürlich immer besser.

Und was auch gilt: Oft ist man nicht permanent zu Hause, da kann man dann ja auch verschatten.

Ob 1,5 kW oder 1,8 kW Kühlleistung ist doch im Grunde egal, wo du doch sowieso immer einiges an Kühlleistung für die große Fläche brauchst.

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Dachte eine kleinere Modulation würde eventuell in der Übergangszeit helfen das Takten zu vermindern.

Im Grunde stellt sich für das EG somit die Frage, lieber

  • 3,5 KW + 2 KW an 4 KW Außengerät

oder

Wenn die untere Modulationsgrenze vernachlässigbar ist, würde ich lieber zum größeren tendieren um einfach Reserve zu haben.

Gilt hier eigentlich die Grenze von 1,3 KW bzw. 1,4 KW wenn nur ein Gerät läuft, sowie es in den oberen Zeilen dargestellt ist?

Die Mindestmodulation hängt erstmal am Verdichter, wie weit der runter modulieren kann. Schau dir dazu die Eurovent Daten an. Hier im Forum gibts auch einen Artikel, der dir die Eurovent-Daten erklärt. Darüber weißt du dann erstmal, wie weit das Gerät theoretisch runter modulieren kann. Das ist im Heiz- und Kühlbetrieb auch leicht unterschiedlich.

Und dann gibts darüberliegend die Regelung, die dann teils recht komplex nur unter bestimmten Umständen überhaupt zulässt, dass der Verdichter ganz runter fahren kann. Das ist von Anlage zu Anlage verschieden, vielleicht hängt es sogar an der Kombination der IGs. Das können nur Leute beantworten, die die Anlage mal genauer beobachtet haben.

Bei den geringen Unterschieden zur Mindestmodulation (wenn sie stimmen, mit Eurovent prüfen), spielt es kaum eine Rolle. Da würde ich andere Kriterien für eine Entscheidung heranziehen.

Musst du ja auch nicht, auch da könntest du 3,5kW + 2kW nehmen. Muss man sich im Detail anschauen, was mehr Sinn macht.

Ich kann nur sagen, dasS ich ein 3,5 Kw Gerät im EG hängen habe und das versorgt hier problemlos das ganze Erdgeschoss mit 80m2.

Kommt natürlich auch noch was von oben.

Es wird ja das Gesamtsystem Haus gekühlt.

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Danke dir für den Tipp bezüglich Eurovent.

Hatte bisher noch gar nicht gesehen dass es sowas gibt!
Werde mich nun damit beschäftigen.

Damit würde sich für das Erdgeschoss noch eine dritte mögliche Variante ergeben.

Im Detail anschauen ist ja genau das, was ich versuche.

Ich würde allerdings gerne damit anfangen wollen, zunächst eine überschlägige Kühllastberechnung durchführen, die auf mein konkretes Haus zugeschnitten ist. Damit hätte ich erst einmal eine Grundlage mit der ich mich etwas wohler fühlen.

Dafür müsste ich aber zunächst herausfinden, welche spezifischen W/m²-Werte für die einzelnen Bauteilflächen meines Hauses (also Dach, Wände, Fenster) realistisch anzusetzen sind.

Da würde ich andere Kriterien für eine Entscheidung heranziehen.

Welche Kriterien wären das konkret?
Wie schon beschrieben, ist eventuell die Wurfweite bei 11m entscheidend.

Vielen Dank für eure Hilfe bisher!

Bei 11m kommt nicht mehr viel an. Was genau hast du da vor? Beschreib nochmal genauer, wie auch der Durchbruch zur Küche ist. Normale Tür, wo du hoffst, aus 11m Entfernung noch deutlich mehr Kühl- oder Heizleistung durch die direkte Luftbewegung in die Küche zu transportieren? Bei voller Lüfterstufe, die dann auch jeder erträgt?