Diesel Standheizung als Notheizung für die Zentralheizung?

@win Und mit Wärmepumpe organisiert man einen Dieselmoppel mit 3-5kW elektrisch und die WP läuft einfach weiter so lange der Moppel Strom liefert. Kostet zwar nen Tausi plus Brennstoff, aber das wäre mir eine Ausfallsicherheit beim MFH schon wert.

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5-8 kW sind doch gar nicht mal so wenig. Ein durchschnittlicher Kaminofen hat doch auch irgendwas zw. 5 und 8 kW. Meiner hat 6kW. Da bekommst du im großen Wohnzimmer mit Esszimmer mal locker 30 Grad im Winter hin. :d

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Der Gau wäre aber nicht 2 Tage kalte Füße, sondern eingefrorene Rohre. Und dagegen ist warmes Wasser eindeutig besser als ein bisschen warme Luft.

Ich denke nicht wenn man das Haus auf 10 Grad hält...dass Rohre einfrieren werden ...aber das ist nun eh alles an den Haaren herbeigezogenes "hätte wäre wenn" ...
Ich nutze meine ( die eh hier steht ) dafür im Fehlerfall ...

Nunja, er schreibt im ersten Thread ja von "Notheizung" sogar in der Überschrift und im Text
" Notlösung/Backup-Heizung" ... oder habe ich mich verlesen ?

Und ein wenig Diesel im Kanister hinstellen, ist für mich kein Aufwand ... 12 Volt haben die meisten daheim, per Netzteil, oder wenns auch nur nur ne KFZ Batterie ist ...

Und ich rede auch nicht von Stromausfall...sondern (wie ich schrieb) Standart-Heizung-Ausfall ... wenn die WP im Eimer ist, was hilft da der Stromgenerator ?
Wenn dann der Techniker nicht sofort kommt, oder er die entsprechenden Teile nicht immer verfügbar hat ?
( dann können WP ja auch schon 10 oder 20 j alt sein )

Wird der Heizungsmonteur alle Teile, aller WP Versionen / Hersteller .... immer jahrzehntelang auf Halde gelegt haben ?) ...
ich denke nicht... und wenn es dann draussen knackt ... :slight_smile: .

( und nicht jeder hat ein neues vollisoliertes Haus , ein Passivhaus oder Niedrigstenergiehaus Effizienzhaus 55,
Viele haben nur teil- oder fast garnicht isoliert, nur doppelt oder gar Einfachglas ( haben wir auch noch in einem Raum ( nicht mehr lange ) )
Da bin ich froh für 70 Eu ne komplette Not-Luftheizung zu haben. (Wenn auch das Brennholz dann alles weg wäre :slight_smile: )

In 2 - 3 Tagen ist unser Haus im tiefen Winter sicherlich unter 5 ° wenn ich garnicht mehr heize.

Billiger geht ne autarke 5-8kw Warmluftmaschine kaum.

@higgy Win brachte die WP als Backup ins Spiel, daher der Stromgenerator und der Verweis auf das Anlagenalter spielt PingPong und kommt zurück. Fossile Heizungsanlagen altern nämlich auch.

Dafür hab ich ein paar 20 Euro Heizlüfter. Die sind so simpel im Aufbau, die funktionieren auch nach 30 Jahren Nichtnutzung noch und nehmen wenig Platz ein. Auch kein ekeliger Diesel-Geruch.

Nichts gegen diese Standheizungs-Lösung, ich finde es immer gut, zahlreiche Möglichkeiten zu haben, wo jeder sich das aussucht, was am besten passt.

Ich glaube, das ist anders gemeint, erschließt sich, wenn du den verlinkten Artikel liest. Da geht es um eine regelmäßige Nutzung, wenn die Temperatur einen gewissen Wert unterschreitet.

Wir hatten im Januar 2005 einen Monat keinen Strom, da durch Sturm die Überlandleitungen beschädigt wurden. Leben ging weiter. Haben dann unter anderem mit Propangas-Heizern gearbeitet. Die 25km entfernte Stadt war nicht betroffen.

2007 dann nochmal Sturm und eine Woche kein Strom. Auch überlebt.

Als uns 2022 der Fimbulwinter angekündigt wurde, habe ich mir 5stk. 10kg Propangas-Flaschen hingestellt. Davon sind 3 oder 4 immer noch voll. Wird nur für den Gasgrill verbraucht.

Wir haben auch einen Pelletskamin, den wir mit einen 12V Batterie und einem Victron 12/500 Inverter betreiben können. Und natürlich Holzkamin.

Was ich jedem empfehlen kann, ist einen Propangas-Heizer. Aber für gute Lüftung sorgen.

Wir haben dynamische Strompreise und es passiert recht häufig, dass in den teuren Abendstunden das Kochen mit Propan günstiger ist als mit Strom. Derzeit kostet in Schweden die kwh Propan ca 26 Cent. (3,1 Euro pro kg). Hab gesehen in Deutschland 2,36 Euro pro kg.

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Hier ist der Thread-Starter.

Meine Intention war tatsächlich nur eine reine Notfall-Heizung um 2-3 Tage überbrücken zu können bis der Kundendienst die Reparatur durchgeführt hat. Notfalls auch mal eine Woche falls das Ersatzteil erst noch vom Hersteller bestellt werden muss. So ein Ausfall passiert gefühlt immer an Feiertagen und Wochenenden.

Irgendwelche Stromdirektheizungen (Heizstab, Heizlüfter, Ölradiator usw.) sind in diesem Fall keine Option, da wie Eingangs erwähnt der Stromanschluss des Hauses dafür zu schwach ist. Es handelt sich um ein 200 Jahre altes Haus mit Denkmalschutz das in manchen Bereichen noch komplett unsaniert ist. Außerdem helfen mir Heizlüfter & Co. in den Wohnungen recht wenig wenn die wassergeführten Heizungsrohre an manchen Stellen in der ungedämmten Außenwand dann zufrieren und ggf. platzen könnten.

So eine Diesel-Standheizung mit Wasseranschluss, 12V Netzteil und ein paar Kanistern Heizöl wäre eine pragmatische Notlösung, um den Wasserkreislauf frostfrei zu halten und die Wohnungen nicht komplett auskühlen zu lassen.

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Ja, passt dann ja alles gut für deinen Anwendungsfall. Wann baust du es ein?

Meine Frage war ja, ob das schon einmal jemand gemacht hat. Ich wollte Erfahrungen einholen bevor ich selber damit evtl. Schiffbruch erleide. :slight_smile:

Diese Heizsaison läuft die Gasheizung in dem betreffenden Gebäude bisher störungsfrei. Die Sache mit dem Abgas in der Luftzufuhr scheint es wohl gewesen zu sein. Trotzdem wäre das Konzept recht interessant. Selbst wenn man damit nur einen einzigen Kundendienst-Einsatz von einem Wochenende (Notdienst) auf einen normalen Wochentag schieben könnte hätte man die Kosten von dem Teil schon wieder drin.

Ja, dann hatte ich es ja richtig rausgelesen ... :sunglasses:

Die wassergeführten Diesel Standheizungen scheinen im diy-Kosmos nicht wirklich weit verbreitet zu sein.

Die günstigen (China-) LuftHeizer sind in vielen Werkstätten, CampingWägen, WoMo und auch FahrradWohnwagen ,
Holzhütten, Kota`s usw. ... sehr viel beschrieben und getestet im Netz ( und das meistens positiv )

1 bis 2 Nachteile haben sie ... die Dieselpumpen takten rel. laut, dem kann man mit Entkopplung und Spannungssteuerung Herr werden.

Und man sollte bei längerer Nutzung sich eine GUTE Zünd(Glüh)kerze auf Reserve legen, die eingebauten halten ab und an nicht sehr lange.
Da muss man dann schon mal fast soviel ausgeben wie die Heizung kostet :open_mouth: ... aber dann ist Ruhe und sie laufen meist hunderte Stunden
( meine hat noch nicht viel getan ) :slight_smile: /p>

Da hier aber der Erfahrungsschatz mit Wasser Diesel-Standheizungen nicht wirklich üppig scheint,
musste mal im WoMo Bereich schauen, ich habe die bisher kaum in Videos oder gar live gesehen.

Aber generell werden die ja auch nur mit Wasser kochen ( ähhh Diesel) :slight_smile: und ähnlich aufgebaut sein wie die Luft -Dinger ...
bei den Preisen würde ich das einfach mal probieren ... und dann bitte die Erfahrungen mitteilen, interessiert mich auch.