Ich brauche mal eure 2c. ob ich mir einen Deye zulege - oder lieber nicht
ich habe aktuell eine 5kwp Anlage mit einem SunnyBoy 4000 und einem Victron MP2 48/5000 mit 11kWh DIY speicher.
Ich erneuere mein Dach und mache eine neue (zusätzliche PV) drauf. Darum benötige ich einen neuen (zusätzlichen) WR mit ~12kw
Jetzt frage ich mich was ich am geschicktesten mache... den Deye 12 hinhängen und den Victron ersetzen, oder einen 12kw WR aus der ~1000€ Klasse hinhängen. (z.B. Solis oder ein anderer der hier im Thread auch schon genannt wurde)
Ich habe hier mal ein paar Gedanken dazu aufgeschrieben: - (pro Victron) o Neutral + Pro Deye
die 11KwH Speicher und ~4800Watt reichen mir aktuell ganz gut.
eAuto kommt im Sommer und kann weiteren Überschuss aufnehmen (homeoffice) - aus dem Akku laden ist eher weniger Sinnvoll.
Platz für einen weiteren WR wäre vorhanden.
ich habe meinen Victron prima in meine Heimautomation eingebunden.
1 Phasiger Notstromkreis ist in Verwendung.
durch den Standby Verbrauch des Deye verbrate ich vermutl. einiges an Strom (ohne Nutzen)
o Victron verkaufen und Deye kaufen ist preislich fast neutral zu Victron behalten und zusätzlichen 12kw WR (wenn man keinen Kostal oder SMA nimmt) - wobei unklar ist für welchen Preis ich den Victron noch los werden. 1690 hat er gekoset (mit MwST) jetzt kostet er neu nur noch ~1400 (ohne MwSt)
2 Mal 5x 6mm^2 Kabel liegt am Victron und könnte 1:1 für den Deye verwendet werden. 3x32A Sicherungsautomat ist auch schon verbaut
Neuer WR muss in der Verteilung neu angeschlossen werden (neue Sicherungsautomaten und evtl. FI)
Übersichtlichere Installation
Solis WR und andere dieser Klasse sind mir unbekannt. Wie gut ist die Visualisierung möglich, Garantie, Haltbarkeit, Effizienz?
Was nun... wenn ich die Argumente mal summiere sind die Argumente für den Deye nicht so viele - aber wie Gewichte ich sie am Sinnvollsten?
@myelis Du hattest auch Probleme mit der Forensoftware? Vlt. kannst du die doppelposts auch löschen.
Eine leere LiFePo Batterie kannst du eigentlich nicht wiederbeleben. Wenn die mal unter 2V gefallen ist - ist der Tod fast schon gewiss. Die interne Zellchemie kann sich verändert haben und selbst wenn du sie lädst kann es im schlimmsten Falle zu einem Kurzschluss kommen.
einer der auch mit dem BMS der Batterie verbinden ist ist der Master, der andere ist der Slave der Master bekommt z.B. Modbus 00 der Slave die Modbus 01
aber vorher erst einmal den Master zum laufen bringen, mit allem drum und dran und dann eine Liga aufsteigen und den Slave dranhängen.
@tulamidan, beim Mp2 musst aber bedenken, der kann die max. Leistung nur bei 25°C, dann fällt die recht schnell ab, das würde mich schon stören... wenn die verkauften 70A nur noch 40A werden, weil der WR nun mal im Betrieb schnell auf 35°C geht intern...
Aber musst du bewerten was du ja schon schön angefangen hast mit der Vergleichstabelle.
@bennyb21 Vielen Dank, den Artikel habe ich schon mit interesse gelesen. Du hattest dich ja dann PRO Deye entschieden - und noch nicht mal einen neuen WR benötigt. Dir war das Thema Ladeleistung wichtig - das hatte ich erst mal vernachlässigt... aber das war vielleicht kurzsichtig. Mit 5kWp habe ich selten das Problem den Überchuss wegzuspeichern... aber wenn meine Anlage auf ~15kWp anwächst könnte das anderst aussehen.
Victron MPPTs habe ich auch ausgeschieden- für die Grösse der Anlage und des Akkus passt das nicht und teuer sind die auch bei entsprechender Leistung.
@tulamidan Ja. War ökonomisch gesehen vielleicht nicht dramatisch, aber mein innerer Monk hat sich immer dagegen gewehrt zu sehen das ich an einem wechselhaften Tag immer noch einige kWh einspeise obwohl ich am ende des Tages den Akku nicht voll hatte...
Das könnte ich evtl. auf meinem Raspberry noch ergänzen. Der Deye scheint sich also auch lokal abfragen zu lassen, so dass man keinen extra Zähler vorsehen muss. Dann kann ich ihn nun so wie geplant anschließen.
Ja, wie so einen ESP... Ne, vollkommen richtig. Bei mir läuft auch ein Allzweckserver im Keller. Aber solche Infos sammel ich meist der einfachheit halber mit ESP´s dezentral über WLAN ein. Und da ist ESPHome einfach extrem gut zu nutzen...
Aktuell nutze ich für meine Victron kein Smartmeter. Ich nutze die Bezugswerte meines HAZ die ich per IR-Lesekopf auslese und dann per MQTT dem Venus OS (via passendem Script) zur Verfügung stelle.
@m0nn3 ist dieser Satz für Python scripte für so etwas auch vergewaltigbar? Ich habe kaum Platz in meinem Kasten und möchte ungerne noch ein Smartmeter verbauen (müssen).
Wenn ich richtig sehe, kann man ja auch register direkt beschreiben... wenn jetzt:
Total Grid Power
625
ac/total_power
W
der Wert ist, mit dem der Deye die Batterieladung regelt - könnte das klappen. Leider habe ich noch nicht mehr darüber herausfinden können.
Der Deye kann ja auch mit drei "Stromzangen" betrieben werden die auf L1-3 vor dem HAZ angeklöppelt werden -durch diese bekommt er die aktuellen Bezugs/Einspeisewerte. Das finde ich fast etwas abenteuerlich - das ist dann doch der Bereich in dem der Netzbetreiber die Hoheit hat, oder?
Ah, verstehe.. ich habe vermutlich Hinter- und Vor dem Zähler falsch verstanden: Die Zangen werden also in meinem Eigenen Netz, aber aber direkt nach dem Stromzähler angelegt.
Mit dem Lesekopf lese ich jede Sekunde. Es gibt dann noch ein kleines delay bis die Werte auch tatsächlich ankommen aber alles in allem bin ich ganz zufrieden. So musste ich kein Geld für einen EM24 + Installation ausgeben. Die Regelverluste sind evtl. etwas höher - aber das würde sich auf die Lebenszeit des WR nicht rechnen.
An Tagen mit reinem PV/Akku betrieb komme ich so auf 300-500Wh Netzbezug.
@tulamidan Okay... Das geht sogar noch... Ich liege mit dem Eastron 630 bei ca. 200W Netzbezug am Tag. Der kostet nur knapp einen 100er. Vielleicht probiere ich es mit den Klammern auch noch mal aus. Der Vorteil der Klammern ist halt, wenn man guten Zugriff hat, muss man an keine Schraube im Kasten...
Das ist eh sehr wenig. Mit den Stromwandlern schaffe ich das nicht. Weiß nicht, wie viel Regelverluste andere mit CTs haben, vielleicht kann jemand berichten.
Netzbezug habe ich eher in der Größenordnung zwischen >200 und 600 Wh abhängig davon, wie oft z.B. durch taktende Herdplatten die Leistung im Haus schlagartig schwankt, also ähnlich wie bei @tulamidan mit dem IR-Lesekopf.
Na ja, Netzbezug ist relativ, einer mit Herdplatte wird besser ausregeln können, als einer mit einem Induktionskochfeld... das ist der Tod für den WR... da kommt der nicht hinter her... also bei nächsten Herdkauf drauf achten. ?