Deye 12k Absichern?

in der Regel sind in so einem Haus mehrere Erdverbindungen die eine Sternpunktverschiebung verhindern, würdest dich wundern wo

überall Potentialausgleich stattfindet,

aber mach wie Du meinst, ist halt nur falsch und unzulässig.....

ich will mich auch hier nicht über Vorschriften und deren Sinn streiten, ich möchte nur verhindern dass andere

dein Schema nachbasteln.

hast recht, braucht nicht weiter diskutiert werden.

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Ich habe eine Frage, bzw. die Frage kommt von meinem Bekannten, ich hoffe der Topicstarter ist mir nicht böse. Er ist gerade dabei, seinen neuen Deye 12K zu installieren, wir haben über die Installation gesprochen, ich habe erzählt, wie ich meinen Deye angeschlossen habe und über die Diskussion hier im Thread. Er fragt, was im OnGrid Modus passiert, wenn er nach Schema 2 installiert und den Signal Island Modus nicht aktiviert hat oder während des Betriebs deaktiviert? Ist der Neutralleiter vom Grid mit dem Neutralleiter vom Load intern verbunden?

Wenn du das nach dem Bild aufgebaut hast, wie soll im Offgrid Modus denn mit dem internen Relais die Brücke N-PE hergestellt werden, wenn am LOAD kein PE angeschlossen ist???

Da hast du mal das richtige Schaltbild genommen, nur noch die bekannte N-PE Brücke im HAK oder Verteiler (bei älteren Anlagen wurde meist nur ein 4 Adriges Kabel verwendet, darum Brücke im Verteilerkasten) beim GRID Anschluss eingezeichnet. Diese Brücke hat aber ggf. nix am GRID in deinem Bild zu suchen, dient eher der Verwirrung. Denn diese Brücke sitzt im HAK oder Zählerschrank, die sollte da sein egal ob WR oder nicht.

In D ist aktuell ein TN-C-S Netz gegeben oder alt noch ein TN-C Netz, was aber bei Änderungen auf TN-C-S netz umgestellt werden muss laut den TAB der VNB.

Das sollte man machen, wenn man es denn richtig machen will. N vor/nacheilend dabei nicht vergessen. Dann ist auch der N in jedem Betriebsmodi richtig.

ich hoffe nur für ihn, er baut so einen gefährlichen Quatsch von dir nicht nach...

Na dann hat er keine Verbindung PE-N mehr. Im Offgrid Modus ist ja GRID zu LOAD/GEN getrennt. All-polig, wie vorgeschrieben L1/L2/L3/N

Ausschalten, am besten wenn er ausgepackt da liegt mal messen. Gehe aber mal davon aus, er wird verbunden sein, warum auch nicht, spricht ja nix dagegen.

Warum müssen einige immer Extrawürste ausdenken, die dann auch nicht mal richtig sind? Nur um was anders zu machen als die anderen? Bei Thema wie viele RDC/SI man verbaut, kann man sicher drüber reden, da gibt es eine Mindestanforderung und ein Maximalausbau.

@ linuxdep ich wollte eigentlich nicht die Diskussion über das richtige Schema und das falsche Schema noch einmal aufrollen. Ich wollte nur eine Antwort aus meiner Sicht auf eine ziemlich wichtige Frage haben.

Der WR benötigt an dieser Stelle keinen PE. Da der Neutralleiter nicht getrennt wird, kann keine Phasenverschiebung auftreten. Ich habe letztes Jahr zwei Anlagen installiert, eine davon habe ich von Juni bis Ende Oktober im Off-Grid Modus betrieben.

Um die Frage noch einmal zu verdeutlichen, wenn der Signal Island Modus aktiv ist, sind N und PE an dem Load Port gebrückt. Wenn im On-Grid-Betrieb der Neutralleiter vom Grid mit dem Load verbunden ist, besteht eine zweite Brücke zwischen N und PE, die in Deutschland nicht zulässig ist. Daher darf der Signal Island Modus nicht aktiviert werden.

Wenn im On-Grid-Betrieb der Neutralleiter vom Grid nicht mit dem Load verbunden ist, darf der Signal Island Modus nicht deaktiviert werden, da sonst der Sternpunkt des WR nicht geerdet ist, was für die Verbraucher im Haus sehr unangenehm sein könnte.

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Und da im Falle eines Stromausfalles das Grid allpolig getrennt werden muss, ist Variante 1 in D nicht zulässig….

Davon war nicht die Rede.

Auch bei der allpoligen Trennung scheint die Sache nicht ganz so einfach zu sein. Bei mir wurde vor kurzem der Zähler ausgetauscht, der Monteuer vom NB hat ein Problem festgestellt. Im Mängelbericht steht: "Bei Netzausschaltung ist Rückspannung auf dem Stromzähler. Eine Noteinspeisung ist nicht gekenzeichnet". Womit er die Spannung gemessen hat und wie hoch sie war, geht aus dem Bericht nicht hervor. Ich muss das Problem aber beheben. Ich habe schon mehrmals die Spannung abgeschaltet und konnte keine Rückspannung messen. Ich denke, das Problem mit der Rückspannung könnte durch die leere Batterie verursacht worden sein. Leider kann ich im Moment nicht testen, da die Anlage nicht bei mir zu Hause ist.

Ich habe auch ein Problem festgestellt, wenn nur eine Phase ausfällt, geht der WR auf Störung. Die am Load angeschlossenen Verbraucher werden für ca. 1 Minute abgeschaltet. Ich habe noch 1128 FW drauf, werde demnächst updaten.

Nur das die Brücke ja im WR erst im Offgrid Modus aktiviert wird. damit ist ja der WR der Generator und dort gehört die Brücke dann auch hin.

Das ist doch Quark was du schreibst, denn noch mal, die Brücke wird erst aktiviert, wenn der WR im Offgrid ist. Die Verbindung N Grid - Load erfolgt intern in Ongrid und wird auch getrennt, wenn er Offgrid geht. Damit ist dann LOAD der Startpunkt der Energie.

Wundert mich nicht bei deinen komischen Schaltungsvorschlägen...

Mir auch egal was du machst, aber Leute baut nicht alles nach aus dem Internet, wendet euch an einen Elektriker, auch wenn der gerne mehr RCD/SI verbauen will als nötig.

Nein, bei Aktivierung des Signal Island Modus wird das Real geschaltet und die Brücke ist drin, du kannst es testen.

Das ist nicht mein "komischer Schaltungsvorschlag", sondern ein Schema aus der Bedienungsanleitung.

Aber nicht für Deutschland... aber wurde auch schon von einem anderen Forenmitglied genau beschrieben. Du hast mehrmals geschrieben, du hättest jetzt was in dem Plan geändert... Will nur neulinge die das lesen drauf hinweisen, so wie deine Vorschläge sind, nicht ohne Elektriker nachbauen!

extra wegen dir noch mal im Keller gewesen, aber wie ich sagte, der wird erst aktiviert, wenn Offgrid. Wenn du mit einer FW fährst, die noch etliche Bugs hatte, dafür können wir ja nix. Wie sich ältere FW verhalten weiß ich nicht in bezug zu der Brücke, mit 1135/1139 ist es wie es soll, der schaltet die Brücke erst bei Offgrid rein.

Vielen Dank, dann sind die Fragen meines Bekannten geklärt, er hat sich umsonst die Sorgen gemacht. Er hat WR der neueren Generation mit Ferritringen, welcher FW darauf ist, weiß er noch nicht, da WR noch nicht angeschlossen ist.

Ich werde meine beiden WR updaten.

Wir habt ihr das gelöst? Wenn ich meine Anlage ( Deye 12kw, 15kwh Speicher, Haus am Load angeschlossen, Umschalter mit Bypass) beim Netzbetreiber anmelden möchte, werde ich sofort nach einer "Herstellererklärung zur allpoligen Trennung / Sternpunktbildung im Notstrombetrieb im TN-C-S-Netz gefragt.

Gibt es die von Deye? Ich kann jedenfalls nichts finden.

Ja das kenne ich und ist auch beim Netzbetreiber hinterlegt. Die wollen aber explizit die "Hersteller Erklärung zur allpoligen Trennung" haben. Ich glaube VDE -AR-E 2510-2 ...

2510 ist aber für Speichersysteme….

egal, man muss den Bürger mit der maximalen Anzahl an Normen und Vorschriften drangsalieren, schliesslich gilt das Prinzip

ALLES was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist VERBOTEN!

Ich glaub dein Sachbearbeiter hat nicht wirklich Ahnung davon was er da anfordert.

Die VDE 4105 gibt an, dass der Kuppelschalter die Erzeugungsanlage „allpolig“ vom Netz trennen muss.

Seltsam ist nur das es diese Hersteller Erklärung von anderen Herstellern gibt. EB-D.. hat diese zb. und beruft sich auf die VDE 2510

Ich hatte nachfolgendes schon mal ähnlich an derer Stelle im Forum gepostet.
amiko gab den Tipp, mal in diesem Thread mitdiskutieren zu lassen. Danke dafür.
Bei mir ist es aktuell "so":
HAK (mit PE - N Verbindung) -> HV -> UV meine Hütte mit Zuleitung 5x10qmm, keine weitere Erdung / PA bei mir.
Am HA existiert bereits ein ~15kWp PV mit entsprechenden Sicherungsmaßnahmen - meine wäre da nur "ergänzend aufzuschalten"
Bei mir soll es "so" werden:
Der WR bekommt eine eigene UV und ist ca. 6m Leitungslänge von UV entfernt mit LSS und ggf. RCD für Grid, sowie einen eigenen RCD (an LOAD oder GEN) für die Versorgung eines eigenständigen Netzes für WWB, Garage, DG.
(Hat NICHTS mit dem Netz in vorh. UV zusammen - spearater Neubau !)
Die vorh. UV (UP, 3x12TE) kann bezüglich Zu-/Ableitungen nur mit enormen Aufwand "vergrößert" werden.
Also geht nur Umbau in vertretbarem Maß, d.h. Hausverteilung bleibt so wie sie ist.
Ein 1-0-2 Umschalter sollte die gesamte Hauslast zwischen NETZ - Spannungsfrei - LOAD WR umschalten.
I.d.R liegt "WR-Load -> Hausnetz" zu 99,9 %.
Nur Im Fehlerfall des WR oder zur Wartung würde mal auf "NETZ - Hausnetz" umgeschaltet oder die ganze Bude auf Stellug 0 spannungsfreu geschaltet.
.... nichts Weltbewegendes, machen andere meistens auch so ....
Jetzt das ABER !
Umschalter von Sontheimer u.v.g kosten A) reichlich Geld und B) haben so um die 12 TE Einbaubreite.
Kosten ... nur wenn unbedingt muss ---- aber wo soll ich denn so einen Trümmer hinbauen ? Klappt hier nicht wirklich.
Die Quiz-FRAGE:
Warum überhaupt 4-polig abschalten ??? Nur weil ein bockiger NB/Elektrolurch sagt: ICH WILL/DAS MUSS SO ... ?
Für mich stellt sich eher die Frage, ob das nicht auch 3-Polig umschaltbar ist, wenn alle beteiligten "N's" ohnehin galvanisch auf einem Potential liegen.
... eher fast egal, an welches Netz angeschatet wird ?
Hier mal ein internes Schema vom Deye.

Meine UV: (alle betreffenden N-Leitungen fett blau)

UV_Schaltung.pdf (63.9 KB)

Hier mein letztes Posting aus Thread anderswo hier:
N von WR-Grid und N vom Netz sind im Deye-Schema A) oder 2) auch fix verbunden ... sonst würde das nicht funzen.
Fällt das Netz weg / BlackOut, merkt das der WR und trennt per Relais 4-polig seinen Grid-Anschluss vom Netz .... und kann / darf somit nichts einspeisen !.
(das war doch das Problem mit den MI's, weil's das eben nicht tat ?)
Wäre das nicht so und jemand "fummelt" in der HV / HAK (und hat den Saft zur UV abgedreht) oder noch davor im Netz, würde sich derjenige - weil er damit nicht rechnet - heftig einen blitzen. Das wäre höchst gefährlich.
Das gleiche gilt, wenn der NB die Leitung stromlos macht und ggf. wegen Fehlersuche hineinmisst.
Sollte er messen, würde er im Fall
A) Schalter auf "Load -> Hausvert." nichts, bzw. gegen ein offenes Ende (von L1 L2 L3) messen.
B) Schalter auf " Grid -> Hausverteilung" die (nun spannungslose) Hausverteilung ohmsch/induktiv der eingeschalteten Verbraucher messen.
C) Schalter auf "0" dann wie A) Hausverteilung auch spannungsfrei.
N von WR-Grid ist zwar abgeschaltet, aber N der Hausverteilung ist weiterhin (wie normal) verbunden.
N von WR-Grid ind WR-Load sind WR-intern eh verbunden (siehe Blockschaltbild weiter oben) - also kann ich die auch in der UV zusammenklemmen.
Oder ?
Warum sollte der RCD / FI nicht mehr funktionieren ? Auch dessen N (am Eingang !) liegt weiterhin an N-Netz, N-WR-Grid UND N-WR-Load - also an "dem oder dem" Sternpunkt - je nachdem wer den stellt.
N Ausgang vom RCD / FI weiter wie bisher ohne Änderung an der N-Sammelschiene für die Hausverteilung.
Ob nun Blackout oder bewusste Abschaltung irgendwo vor meiner UV - der WR muss & wird es merken, sich vom Grid trennen und via Load weiterhin ( N U R ) die Verbraucher versorgen.
Das ist doch eben der Sinn dieses WR-Typ's. Ich würde mich sehr wundern, wenn er das nicht tut.
... die für mich wirklich wichtige Frage wäre:
Onkel Deye schaltet tatsächlich automatisch ( NUR ! ) bei Netzausfall zum Insel-Modus wirklich den N zu PE ?
... oder macht er das irgendwie immer, oder ... ???
Der zuständige "Elektrolourch" wird es mich wissen lassen.
Einfach nur "das darf man nicht" oder "geht nicht" werde ich nicht gelten lassen.
(alles was nicht erlaubt -> VERBOTEN ... glaube ich nicht)
Dazu dann vom amtlichen eine detaillierte Begründung mit Verweis auf entsprechende Normen.
Ich gebe auf jeden Fall umgehend (auch hier) Bescheid.

@terwi warum machst hier noch mal das selbe Thema auf?